Meine Problemgeschichte

16.12.09 19:35 #1
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John Rambo
Erstmal hallo an alle, ich bin neu hier.
Ich bin durch die Suche nach Neurodermitis und möglichen Heilungsmethoden auf dieses Forum hier gestoßen.
Ich bin männlich, 17 Jahre alt und habe Neurodermitis.

Alles fing in diesem Jahr kurtz vor den Sommerferien an. Ich bekam außen zwischen Schulterende und Oberarm eine rote, erhabene krustige Stelle (ca. 4cm x 4cm groß).
Ich und meine Eltern dachten uns da noch nichts und sind auch zu keinem Artzt gegangen.
Während des 3 Wöchigen Spanienurlaubs (mit viel Entspannung, Sonne und Meer ) verschwand diese merkwürdige Stelle. Ich weiß nicht, ob es was mit der Neurodermitis usw. zu tun hat, aber ich bekam im Spanienurlaub plötzlich unter der Brust einen roten Flecken, der wirklich höllisch gejuckt hat.
Ich konnte nicht schlafen und ich hab mich immer im Bett gewältzt und Muskeln angespannt....ich wollte auf keinen Fall kratzen, weil ich dachte, dass würde eh nichts bringen, sondern könnte eher schaden.
Meine Mutter hatte dann Venistil drauf geschmiert, wass den Juckreiz milderte. Am nächsten Tag war das Jucken dann so gut wie verschwunden.
Wir wissen nicht, was es war. Vielleicht hat es was mit dem Chlor im Pool zu tun, vielleicht war es Sonnenbrand..?
Naja wie dem auch sei, ich war jedenfalls glücklich, diese komisch Stelle los zu sein.

Doch die krustige Stelle kam genau an der selben Stelle wieder ungefähr im Herbst. Nun jedoch stark gelb nässend.
Außerdem bekam ich Herpes im ganzen Gesicht. (Jedenfall ging der Hausarzt von Herpes aus). Ausgelöst vermutlich durch Stress und zu langes Sonnen. Zuvorige Bläschen an den Lippen und das Jucken sprach auch dafür. Behandelt wurde es mit Zostex. Es heilte dann nach einigen Tagen endlich ab.

Ich muss noch erwähnen, dass ich Akne habe.
Eines Tages habe ich mir eine Maske aus Heilerde, Zinksalbe und Manukaöl zusammen gemixt, die ich ca. 40 min draufgelassen habe
(wobei es nachher , ich denke mal durch das Vaselin in der zinksalbe, nicht vollständig abging).
Die Haut war gereizt und brannte leicht.
Am nächsten Morgen hatte ich dann gerötete Stellen im Gesicht, die gejuckt haben und es bildeten sich bläschen oder pickelchen.
Der Hausarzt dachte an eine allergische reaktion und verschrieb mir ein antiallergikum, so wie eine salbe gegen rosazzea.
Auch diesesmal heilte es nach einigen Tagen ab.

Gegen die Stelle am Oberarm hatte ich bis dahin übrigens immer noch nichts getan.
Ich ging dann aber zum Hautarzt, welcher an streptokokken oder staphylokokken dachte und mir eine Antibiotikahaltige Salbe verschrieb.
Die half jedoch nichts und so ging ich zu meinem Hausarzt, der mir ein Antibiotikum verschrieb. Auch dass hielf nichts und es verschlimmerte sich immer mehr. Es breitete sich im Laufe der Zeit über den gesamten Oberkörper aus, auch an einer Stelle im Gesicht und an den Lippen.
Viele Stellen davon stark nässend und auf den Lippen bildeten sich immer dicke gelbe Krusten. Wenn ich aufwachte, waren meine Lippen immer zugeklebt und der Schlafanzug klebte an der Haut.
Ich bekam verschiedene Antibiotika, welche jedoch immer innerhalb kurtzer Zeit wieder abgesetzt und gegen neue ausgetauscht wurden, weil sich nichts besserte.
Es wurde immer schlimmer und mein Hautarzt dachte an Ekzema herpeticatum, worauf hin ich in eine Hautklinik eingewiesen wurde.
Die Ärtze gaben mir Infusionen mit Aceclovir und ein Antibiotika. Außerdem Sollte ich im Gesicht mit schwartzem Tee tupfen und am restlichen Körper Zinkschüttelmixtur auftragen.
Das Aceclovir wurde abgesetzt, weil neue Stellen kamen und man nicht mehr an herpes dachte.
Durch die zinkschüttelmixtur trockneten die nässenden Stellen aus.
Man versuchte Cortisonsalbe, was super gut half. Nach ein paar Tagen heilte alles wunderbar ab.
Ich wurde entlassen und schmierte noch einige Tage weiter Cortison auf ganz neue kleine rote Punkte.

Es wurde übrigens durch Abstriche Staphylokokkus aureus festgestellt und ein Bluttest ergab einen hohen IgG wert.
Ich war sehr froh, die hautprobleme los geworden zu sein, aber nach Absetzen kamen wieder nässende Stellen.
Übrigens auch drei Stellen an den Beinen und mittlerweile auch ein bisschen am Po. Wobei nur einige Stellen nässen.
Mein Hautarzt meint ich soll wieder Cortison draufschmieren, was ich im Moment auch tue und hat mir noch eine Salbe gegen Bakterien und Pilze verschrieben, die ich zweimal täglich draufschmieren soll.


Ich bin ganz verzweifelt, weil ich denke, dass ich es vielleicht mein Leben lang haben werde und ich doch nicht immer Cortison draufschmieren kann!
Desshalb lese ich zurzeit viel in Neurodermitisforen und co um nach alternativen Methoden zu suchen.

Wir wollen als erstes schon mal Allergietests machen lassen. Mein Hautarzt hat mir für anfang Januar einen Termin gegeben, für einen Allergietest mit pflastern am rücken, der wohl über mehrere Tage gehen wird.
(Wäre ein anderer Allergietest sinnvoller?)
Außerdem denken wir über Silbertextilien nach, was Entzündungen verhindern soll.
Und ich habe vor zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen um Stress und die ganze psychische Belastung zu behandeln.
Ich hatte in den Jahren vor dem Beginn mit den nässenden Stellen sehr viel Stress und viele Probleme, die mich sicherlich psychisch sehr belastet haben, worüber ich hier aber nicht näher sprechen möchte.
Ich denke und hoffe, dass das Auflösen, dieser Probleme und Erlebnisse, sowie das erlernen von Entspannungsmethoden und Selbsthypnose(Tiefenentspannung) schon viel bringen wird und dass die Neurodermitis dadurch ausgelöst wurde.

In den Sommerferien hatte ich auch mit intensivem Krafttraining und Muskelaufbau begonnen, was ebenfalls eine starke, "gewollte" Belastung für das Zentrale Nervensystem und den ganzen Körper ist.
Auch der viele Schweiß soll ja Neurodermitis verschlimmern.
Anabolika oder ähnliches habe ich aber nie genommen und würde dies auch niemals tun. Ich hatte meine Ernährung extra für den Muskelaufbau schon Anfang des Jahres umgestellt. d.h. überhaupt keine Süßigkeiten, Chips, MC Donalds usw.
Desweiteren viel Obst und Gemüse, gute Fette und viel Eiweiß (dabei jeden Tag 500g Magerquark...), wobei ich Mittags halt das esse, was meine Mutter kocht und dazu zählen desöfteren auch Fertigprodukte usw.
Während und nach der Krankenhauszeit habe ich wieder angefangen Süßigkeiten zu essen und auch Fastfood nicht mehr zu meiden....
Dies werde ich jedoch sofort wieder ändern und überlege auch eine Darmsanierung und Entgiftung zumachen (habe übrigens auch öfter mal Thunfisch (Quecksilber?) gegessen).




Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben zur weiteren Behandlung usw.

Und ich entschuldige mich für Rechtschreibfehler, so wie den sehr langen Text

Meine Problemgeschichte

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo John Rambo,

die Hauttests, die der Allergologe vorhat, umfassen die Kontaktallergien. Das ist eine Möglichkeit von Allergie.
Aber es gibt ja auch allergische Reaktionen auf Lebensmittel, auf Milben, auf Medikamente usw. Die werden eher über Prick-Tests auf der Haut getestet: ein Tropfen mit einer Lösung mit Inhalt wird auf den Arm gegeben, eingeritzt und dann wird gewartet, ob eine Quaddel entsteht oder nicht.

ECARF - European Centre for Allergy Research Foundation Du siehst, es gibt ganz verschiedene Angriffsstellen der Allergene.

www.enius.de/allergien/allergietests.html: es gibt also mehr als einen Allergietest.

Desweiteren viel Obst und Gemüse, gute Fette und viel Eiweiß (dabei jeden Tag 500g Magerquark...),
Das klingt im Prinzip gut. Nur sollte sichergestellt sein, daß Du auch den Magerquark verträgst. Bei einer Kuhmilch-Allergie oder eine Kuhmilch-Intoleranz = Laktoseintoleranz wäre so viel Magerquark eher nicht bekömmlich.
Laktose-Intoleranz ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Milch-Allergie: Auslöser der allergischen Reaktionen ist das Protein der Milch, wobei bislang fünf verschiedene Eiweiß-Komponenten bekannt wurden, von denen vor allem Casein und ß-Lactoglobulin als häufigste Auslöser gelten. Da nicht jeder Kuhmilch-Allergiker auf alle fünf Komponenten reagiert, wird teilweise gekochte Milch oder ein Sauermilchprodukt vertragen.
Milch wird zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, zum Beispiel als Bindemittel in Fertigprodukten, zur Aufwertung des Eiweißgehaltes in Fleischerzeugnissen, zur Verfeinerung von Feinkostsalaten, als Flüssigkeitszugabe in Kuchen, Brot und Gebäck. Wichtig ist es daher, das Zutatenverzeichnis genau zu lesen. Hinweise auf Milcheiweiß liefern Begriffe wie: Molkenprotein, Süßmolke, Sauermolke, Casein, Caseinate.

Zu der breiten Palette der Milchprodukte, die im Zweifelsfall gemieden werden müssen, gehören:
Trinkmilch, Joghurt, Sahne, Quark und ähnliches
Wurstwaren wie Brühwürste, Schinkenwurst, fertig paniertes Fleisch, Fleischkonserven, Heringsalat
Brote, die Milch enthalten können, (wie Graham-, Toast- und Buttermilchbrot, Brötchen, Hefezopf)
Waffeln, Kuchen, Pfannkuchen, Milchreis
Kartoffelfertigprodukte
Nougatcreme, Pudding, Eisspeisen, Schokolade, Karamellbonbons, Sahnelikör
fertige Saucen, Mayonnaise, Ketchup.
Nahrungsmittelallergie - Symptome - Diagnose - Therapie - Vorbeugung

Sind Deine Zähne in Ordnung?

Grüsse,
Uta

Meine Problemgeschichte
John Rambo
Themenstarter
Erstmal danke für deine Antwort.
An Laktoseunverträglichkeit habe ich auch schon gedacht und meide desshalb schon seit vielen Wochen Milchprodukte.
Das Krafttraining mache ich auch seit ca. 8 Wochen nicht mehr.

Sollte ich vielleicht so einen Blut Allergietest machen lassen?

Hat jemand schon Erfahrungen mit verschiedenen alternativen Behandlungsmethoden gemacht und kann mir eine besonders empfehlen oder abraten?
Homoöpathie, Akkupunktur, Schüssler Salze, Bachblüten, Hypnose, Lichttherapie usw.


EDIT: Und ja meine Zähne sind in Ordnung denke ich. Inwiefern ist das denn gemeint? Karies?

Geändert von John Rambo (16.12.09 um 20:18 Uhr)

Meine Problemgeschichte

Blunabluna ist offline
Beiträge: 43
Seit: 04.12.09
Lass dich testen und stelle erst mal fest ob du Milch verträgst wenn ja esse nicht quark sondern viel Joughurt den mit den guten Darmbakterien . Vitamin B komplex und hol dir um es einfacher zu machen Darmkulturen aus der apotheke .. (Sanostol) z.B .. geht halt schneller dann !! hast du --wenn du ein Antihistamin gegen Nahru ngsmittelallergie nimmst :.Besserung?? Probiers mal aus dann weisst du es !!

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Augenlicht ist offline
Beiträge: 300
Seit: 16.11.09
hy rambo,

das mit dem essen hast du verstanden, das mit dem zucker weglassen auch, super...

ich habe mir eine DVD und ein Buch zur Fussreflexzonenmassage bestellt und habs mir beigebracht, genau so wie es beschrieben und wie es im video vorgemacht wird. das könnte auch für dich, ja für die ganze familie, was sein.

hier kriegst du das: Willkommen bei Eugster-Methode.de - Shop

das hab ich mir mal aufgeschrieben:

30 cases of neurodermatitis were divided into two groups of 15 with the treated group receiving foot massage for 10 to 30 days and the other group receiving drug therapy. The effective rate for the treated group was 46.7% very effective and 53.3% effective. In the control group, 33.3% were very effective, 40% were effective and 26.7 were ineffective. Foot massage was seen as simple, effective, economical and lacking the side effects of drugs given the control group (fatigue, sleeplessness, gastrointestinal symptoms, with hormonal dermatitis resulting from long-term use).
gruss
augenlicht
__________________
«Menschlichkeit - Medizin für unsere Zeit»

Geändert von Augenlicht (16.12.09 um 21:26 Uhr) Grund: 30 cases eingefügt

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Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo John Rambo,

John Rambo mit Neurodermitis? Irgendwie muß ich bei dem Bild schmunzeln..

Ich bin durch die Suche nach Neurodermitis und möglichen Heilungsmethoden auf dieses Forum hier gestoßen.
Da du nach Heilungsmethoden suchst, der wichtigste Punkt vorab: Die Heilung einer Krankheit ist nur möglich, wenn man die tatsächlichen Ursachen der Krankheit abstellt. Diese Ursachen liegen bei der Neurodermitis erfahrungsgemäß in der Ernährung, wobei allerdings auch belastende Lebenssituationen eine Rolle spielen und Schadstoffeinwirkungen die Symptomatik verschlimmern können. Der primäre Aspekt ist die Ernährung. Auch bei Akne ist die Ernährung der erste Ansatzpunkt, auch wenn sie ihre Ursache in den natürlichen Hormonumstellungen der Pubertät hat.

Am nächsten Morgen hatte ich dann gerötete Stellen im Gesicht, die gejuckt haben und es bildeten sich bläschen oder pickelchen.
Salben aller Art sind bei Neurodermitis kontraproduktiv. Man kann damit zwar Symptome unterdrücken, aber sie verhindern eine Heilung der Haut.

Ich ging dann aber zum Hautarzt, welcher an streptokokken oder staphylokokken dachte und mir eine Antibiotikahaltige Salbe verschrieb.
Verdachtsdiagnosen und das wilde Ausprobieren von Medikamenten zeigen eigentlich nur, daß der Arzt nicht helfen kann und nun hofft durch Zufall etwas zu treffen, das hilft. Heilen kann er meist sowieso nicht, denn Ärzte kennen normalerweise nur Möglichkeiten zur Symptomlinderung. Über Krankheitsursachen erfahren sie in ihrer Ausbildung nichts.

Antibiotika sind sehr kritische Medikamente, die man nur im Notfall nehmen sollte. Sie zerstören die Darmflora und beeinträchtigen so die Produktion etlicher Stoffe, auf die der Organismus angewiesen ist. Da Neurodermitis nicht von Bakterien verursacht wird, sind sie hier grundsätzlich der falsche Weg.

Die Ärtze gaben mir Infusionen mit Aceclovir und ein Antibiotika. Außerdem Sollte ich im Gesicht mit schwartzem Tee tupfen und am restlichen Körper Zinkschüttelmixtur auftragen.
Es hat dir niemand empfohlen, bei Vollmond auf dem Friedhof eine tote Ratte über deinem Kopf zu schwenken, um die bösen Geister auszutreiben? Das ist davon nämlich nicht weit entfernt...

Man versuchte Cortisonsalbe, was super gut half. Nach ein paar Tagen heilte alles wunderbar ab.
Damit unterdrückt man die Symptome der Krankheit, ändert aber nichts an der Krankheit selbst. Da Cortison erhebliche Nebenwirkungen hat, vor allem bei Daueranwendung, ist das keine sinnvolle Lösung.

Es wurde übrigens durch Abstriche Staphylokokkus aureus festgestellt und ein Bluttest ergab einen hohen IgG wert.
Bakterien finden sich überall. Sie treten immer auf, wenn Gewebe geschädigt ist, aber sie sind nicht Ursache der Schäden. Staphylococcus aureus ist zudem ubiquitär und findet sich auch bei gesunden Menschen. Er ist kein Krankheitssysmptom und ganz sicher nicht Ursache der Beschwerden.

Mein Hautarzt meint ich soll wieder Cortison draufschmieren, was ich im Moment auch tue und hat mir noch eine Salbe gegen Bakterien und Pilze verschrieben, die ich zweimal täglich draufschmieren soll.
Das ändert an deiner Krankheit nichts, sondern unterdrückt nur die sichtbaren Folgen der Krankheit. Setzt du die Salben ab, kommen die Symptome daher zwangsläufig zurück.

Ich bin ganz verzweifelt, weil ich denke, dass ich es vielleicht mein Leben lang haben werde und ich doch nicht immer Cortison draufschmieren kann!
Wenn das doch alle erkennen würden...

Wir wollen als erstes schon mal Allergietests machen lassen.
Das ist sinnlos, weil die Neurodermitis keine allergische Reaktion ist. Je nach Test wird man etliche Dinge finden, gegen die du angeblich allergisch bist und die darfst du dann meiden. Ändern wird das nichts, wenn du nicht zufällig Nahrungsmittel meidest, die eine Rolle bei der ND spielen. Das ist in meinen Augen der falsche Weg.

Mein Hautarzt hat mir für anfang Januar einen Termin gegeben, für einen Allergietest mit pflastern am rücken, der wohl über mehrere Tage gehen wird. (Wäre ein anderer Allergietest sinnvoller?)
Unter den Allergietests ist dieser Test noch einer der sinnvolleren. Aber die ND ist keine Allergie, auch wenn sie ihr ähnlich ist.

Außerdem denken wir über Silbertextilien nach, was Entzündungen verhindern soll.
Eine symptomatische Linderungsmaßnahme. Du hast keine ND, weil du bisher keine Silbertextilien hattest - also kannst du die Krankheit damit auch nicht heilen.

Und ich habe vor zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen um Stress und die ganze psychische Belastung zu behandeln.
Ebenfalls eine symptomatische Linderungsbehandlung. Belastende Lebenssituationen verursachen keine ND, sie lösen aber mitunter die Symptome aus oder verschlimmern sie. Von einer Hypnosetherapie ist keine echte Heilung zu erwarten, weil sie vor allem darauf abziehlt, dich dazu zu bringen, die Belastungen auszublenden. Sie ändert natürlich überhaupt nichts an der Existenz der belastenden Lebenssituationen, die möglicherweise zur Krankheit beitragen. Die ursächliche Lösung kann nur sein, die belastenden Lebenssituationen zu identifizieren und abzustellen.

In den Sommerferien hatte ich auch mit intensivem Krafttraining und Muskelaufbau begonnen, was ebenfalls eine starke, "gewollte" Belastung für das Zentrale Nervensystem und den ganzen Körper ist.
... und eine Mitursache für die Neurodermitis.

Ich hatte meine Ernährung extra für den Muskelaufbau schon Anfang des Jahres umgestellt. d.h. überhaupt keine Süßigkeiten, Chips, MC Donalds usw.
Das ist schonmal ein wesentlicher Schritt, reicht aber nicht aus. Die ernährungsbedingten Ursachen liegen u.a. im Verzehr raffinierter(!) Kohlenhdrate, zu denen Fabrikzucker und Auszugsmehle gehören. Beides hast du mit Sicherheit noch in deiner Ernährung.

Desweiteren viel Obst und Gemüse, gute Fette und viel Eiweiß (dabei jeden Tag 500g Magerquark...), wobei ich Mittags halt das esse, was meine Mutter kocht und dazu zählen desöfteren auch Fertigprodukte usw.
Und hier kommen wir zu den Ursachen. Neben den raffinierten Kohlenhydraten sind es die Fabrikfette (was sind "gute Fette" bei dir?) und ein zu geringer Frischkostanteil. Außerdem spielt das tierische Eiweiß eine ganz wesentliche Rolle bei der Neurodermitis. Es sollte bei Neurodermitis strikt gemieden werden. Indem du viel tierisches Eiweiß verzehrst, belastest du massiv dein Immunsystem und das fördert die Neurodermitis und verhindert die Heilung. Für den Muskelaufbau ist das sowieso überflüssig.

Während und nach der Krankenhauszeit habe ich wieder angefangen Süßigkeiten zu essen und auch Fastfood nicht mehr zu meiden....
Du hast ja bereits erkannt, daß das der falsche Weg ist.

und überlege auch eine Darmsanierung und Entgiftung zumachen (habe übrigens auch öfter mal Thunfisch (Quecksilber?) gegessen).
Beides ist meiner Erfahrung nach überflüssig bis unnötig. Der Darm kann nicht saniert werden - die Darmflora entwickelt sich immer entsprechend der Ernährung. Korrigiere die Ernährungsfehler, dann "saniert" sich auch dein Darm. Unser Organismus verfügt mit Leber und Nieren über hervorragende Entgiftungsorgane und wenn das nicht richtig funktioniert - was bei einer Ernährung mit raffinierten Kohlenhydrate und Fetten die Regel ist - dann nützt es nichts, zu "entgiften". Der sinnvollere Weg ist, die Ernährungsfehler abzustellen und den Organismus dadurch in die Lage zu versetzen, wieder selbst optimal zu entgiften.

Thunfisch sollte wie alles tierische Eiweiß in deiner Situation tabu sein.

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben zur weiteren Behandlung usw.
Meide:
- Fabrikzucker in allen Formen (auch Dicksäfte, Ahornsirup, Ursüße, Gerstenmalz, usw.)

- Auszugsmehle und daraus hergestellte Produkte (das sind alle Backwaren, die nicht aus frisch gemahlenem(!) Vollgetreide hergestellt wurden.

- Fabrikfette wie raffinierte Öle, Margarine, usw.

- Säfte, gekochtes Obst und tierisches Eiweiß in jeder Form (Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Quark, Eier, Joghurt, Milch)

Iß stattdessen:
- Frisch gemahlene(!) Vollkornmehle und daraus hergestellt Produkte

- Naturbelassene Öle und Fette (Butter, Sahne, Sauerrahm, Nüsse, Kerne, Saaten, kaltgepreßte nativ extra Bio-Öle, usw.)

- Möglichst viel Frischkost (Salate aus unerhitztem Gemüse, Blattsalaten und (weniger) Obst

- Täglich ein Frischkorngericht (ein Müsli aus unerhitztem Getreide mit Nüssen, Kernen, geriebenem Apfel, etwas Zitronensaft, etwas Sahne und Früchten der Saison)

Kümmere dich zusätzlich um das Abstellen (nicht die Unterdrückung!) der belastenden Lebenssituationen.
__________________
Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)

Meine Problemgeschichte

Blunabluna ist offline
Beiträge: 43
Seit: 04.12.09
Naja dann eben eine gesunde sanierung?
Ich sage laut und deutlich das ich genug Leute wie mich selber ja auch kenne die eben mit Darmheilung nur damit erfolg hatten und der Tee lindert sofort.. ich blühte nach jeder Tom<ate Nüsse usw.. hab nun 2 Jahre garnichts mehr und ese alles wieder..

Meine Problemgeschichte

HerbertVater ist offline
Beiträge: 83
Seit: 15.11.07
Hallo, John Rambo,

gerade habe ich Deine Krankengeschichte gelesen und mir haben die Haare zu Berge gestanden. Das ist ja ein demaßenes Konglomerat aus offensichtlichen osychischen Gründen, allergischer Reaktinen und falscher Behandlung, dass einen richtig schlecht wird, wenn man das liest. Ich könnte die hier jetzt 1000 Tios geben, aber ich halte nix davon, weil Du was ganz anderes brauchst! Du brauchst enen ganzheitlichen Heiler, der sowhl was mit Deiner Psyche als auch mit Deiner Haut anfangen kann. Wenn Du zu tausende spzialisten läufst wird da nie was. Wo bist Du denn her? Vielleicht kann ich Dir ja KollegInnen empfehlen.

Liebe Grüße,

Herbert


Zitat von John Rambo Beitrag anzeigen
Erstmal hallo an alle, ich bin neu hier.
Ich bin durch die Suche nach Neurodermitis und möglichen Heilungsmethoden auf dieses Forum hier gestoßen.
Ich bin männlich, 17 Jahre alt und habe Neurodermitis.

Alles fing in diesem Jahr kurtz vor den Sommerferien an. Ich bekam außen zwischen Schulterende und Oberarm eine rote, erhabene krustige Stelle (ca. 4cm x 4cm groß).
Ich und meine Eltern dachten uns da noch nichts und sind auch zu keinem Artzt gegangen.
Während des 3 Wöchigen Spanienurlaubs (mit viel Entspannung, Sonne und Meer ) verschwand diese merkwürdige Stelle. Ich weiß nicht, ob es was mit der Neurodermitis usw. zu tun hat, aber ich bekam im Spanienurlaub plötzlich unter der Brust einen roten Flecken, der wirklich höllisch gejuckt hat.
Ich konnte nicht schlafen und ich hab mich immer im Bett gewältzt und Muskeln angespannt....ich wollte auf keinen Fall kratzen, weil ich dachte, dass würde eh nichts bringen, sondern könnte eher schaden.
Meine Mutter hatte dann Venistil drauf geschmiert, wass den Juckreiz milderte. Am nächsten Tag war das Jucken dann so gut wie verschwunden.
Wir wissen nicht, was es war. Vielleicht hat es was mit dem Chlor im Pool zu tun, vielleicht war es Sonnenbrand..?
Naja wie dem auch sei, ich war jedenfalls glücklich, diese komisch Stelle los zu sein.

Doch die krustige Stelle kam genau an der selben Stelle wieder ungefähr im Herbst. Nun jedoch stark gelb nässend.
Außerdem bekam ich Herpes im ganzen Gesicht. (Jedenfall ging der Hausarzt von Herpes aus). Ausgelöst vermutlich durch Stress und zu langes Sonnen. Zuvorige Bläschen an den Lippen und das Jucken sprach auch dafür. Behandelt wurde es mit Zostex. Es heilte dann nach einigen Tagen endlich ab.

Ich muss noch erwähnen, dass ich Akne habe.
Eines Tages habe ich mir eine Maske aus Heilerde, Zinksalbe und Manukaöl zusammen gemixt, die ich ca. 40 min draufgelassen habe
(wobei es nachher , ich denke mal durch das Vaselin in der zinksalbe, nicht vollständig abging).
Die Haut war gereizt und brannte leicht.
Am nächsten Morgen hatte ich dann gerötete Stellen im Gesicht, die gejuckt haben und es bildeten sich bläschen oder pickelchen.
Der Hausarzt dachte an eine allergische reaktion und verschrieb mir ein antiallergikum, so wie eine salbe gegen rosazzea.
Auch diesesmal heilte es nach einigen Tagen ab.

Gegen die Stelle am Oberarm hatte ich bis dahin übrigens immer noch nichts getan.
Ich ging dann aber zum Hautarzt, welcher an streptokokken oder staphylokokken dachte und mir eine Antibiotikahaltige Salbe verschrieb.
Die half jedoch nichts und so ging ich zu meinem Hausarzt, der mir ein Antibiotikum verschrieb. Auch dass hielf nichts und es verschlimmerte sich immer mehr. Es breitete sich im Laufe der Zeit über den gesamten Oberkörper aus, auch an einer Stelle im Gesicht und an den Lippen.
Viele Stellen davon stark nässend und auf den Lippen bildeten sich immer dicke gelbe Krusten. Wenn ich aufwachte, waren meine Lippen immer zugeklebt und der Schlafanzug klebte an der Haut.
Ich bekam verschiedene Antibiotika, welche jedoch immer innerhalb kurtzer Zeit wieder abgesetzt und gegen neue ausgetauscht wurden, weil sich nichts besserte.
Es wurde immer schlimmer und mein Hautarzt dachte an Ekzema herpeticatum, worauf hin ich in eine Hautklinik eingewiesen wurde.
Die Ärtze gaben mir Infusionen mit Aceclovir und ein Antibiotika. Außerdem Sollte ich im Gesicht mit schwartzem Tee tupfen und am restlichen Körper Zinkschüttelmixtur auftragen.
Das Aceclovir wurde abgesetzt, weil neue Stellen kamen und man nicht mehr an herpes dachte.
Durch die zinkschüttelmixtur trockneten die nässenden Stellen aus.
Man versuchte Cortisonsalbe, was super gut half. Nach ein paar Tagen heilte alles wunderbar ab.
Ich wurde entlassen und schmierte noch einige Tage weiter Cortison auf ganz neue kleine rote Punkte.

Es wurde übrigens durch Abstriche Staphylokokkus aureus festgestellt und ein Bluttest ergab einen hohen IgG wert.
Ich war sehr froh, die hautprobleme los geworden zu sein, aber nach Absetzen kamen wieder nässende Stellen.
Übrigens auch drei Stellen an den Beinen und mittlerweile auch ein bisschen am Po. Wobei nur einige Stellen nässen.
Mein Hautarzt meint ich soll wieder Cortison draufschmieren, was ich im Moment auch tue und hat mir noch eine Salbe gegen Bakterien und Pilze verschrieben, die ich zweimal täglich draufschmieren soll.


Ich bin ganz verzweifelt, weil ich denke, dass ich es vielleicht mein Leben lang haben werde und ich doch nicht immer Cortison draufschmieren kann!
Desshalb lese ich zurzeit viel in Neurodermitisforen und co um nach alternativen Methoden zu suchen.

Wir wollen als erstes schon mal Allergietests machen lassen. Mein Hautarzt hat mir für anfang Januar einen Termin gegeben, für einen Allergietest mit pflastern am rücken, der wohl über mehrere Tage gehen wird.
(Wäre ein anderer Allergietest sinnvoller?)
Außerdem denken wir über Silbertextilien nach, was Entzündungen verhindern soll.
Und ich habe vor zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen um Stress und die ganze psychische Belastung zu behandeln.
Ich hatte in den Jahren vor dem Beginn mit den nässenden Stellen sehr viel Stress und viele Probleme, die mich sicherlich psychisch sehr belastet haben, worüber ich hier aber nicht näher sprechen möchte.
Ich denke und hoffe, dass das Auflösen, dieser Probleme und Erlebnisse, sowie das erlernen von Entspannungsmethoden und Selbsthypnose(Tiefenentspannung) schon viel bringen wird und dass die Neurodermitis dadurch ausgelöst wurde.

In den Sommerferien hatte ich auch mit intensivem Krafttraining und Muskelaufbau begonnen, was ebenfalls eine starke, "gewollte" Belastung für das Zentrale Nervensystem und den ganzen Körper ist.
Auch der viele Schweiß soll ja Neurodermitis verschlimmern.
Anabolika oder ähnliches habe ich aber nie genommen und würde dies auch niemals tun. Ich hatte meine Ernährung extra für den Muskelaufbau schon Anfang des Jahres umgestellt. d.h. überhaupt keine Süßigkeiten, Chips, MC Donalds usw.
Desweiteren viel Obst und Gemüse, gute Fette und viel Eiweiß (dabei jeden Tag 500g Magerquark...), wobei ich Mittags halt das esse, was meine Mutter kocht und dazu zählen desöfteren auch Fertigprodukte usw.
Während und nach der Krankenhauszeit habe ich wieder angefangen Süßigkeiten zu essen und auch Fastfood nicht mehr zu meiden....
Dies werde ich jedoch sofort wieder ändern und überlege auch eine Darmsanierung und Entgiftung zumachen (habe übrigens auch öfter mal Thunfisch (Quecksilber?) gegessen).




Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben zur weiteren Behandlung usw.

Und ich entschuldige mich für Rechtschreibfehler, so wie den sehr langen Text

Meine Problemgeschichte

Claudia S. ist offline
Beiträge: 586
Seit: 18.05.07
Hallo,

in vielen Dingen kann ich Joachim zustimmen. Antibiotika und Psychotherapie sind keine Ursachenbekämpfung etc. und fast alle Ärzte kann man leider vergessen bei chronischen Krankheiten. Deshalb werden die Krankheiten ja chronisch, weil keiner in der Lage ist zu helfen, weil die Ursachen nicht erkannt werden.
Selbst die meisten HPs haben keine Ahnung, zumindest ist das meine Erfahrung. Es bleibt einem daher nichts übrig, als selbst zu recherchieren und hier im Forum findet man alles, was man braucht .

Für mich sieht es sehr stark nach einer Vergiftung aus, die dann Probleme im Darm und bei der Ernährung und im Immunsystem nach sich zieht.
Entgiftet man konsequent und effektiv, dann erledigen sich die meisten Symptome von allein nach einiger Zeit. Man sagt pro 10 Jahre Vergfitung muss man mit einem Jahr Entgiftung rechnen, bei dir sollten es daher maximal knapp zwei Jahre sein, es kann aber auch schneller gehen.

Schwermetalle blockieren u.a. Enzyme, das wirkt sich auf den ganzen Körper aus. Gravierend ist vor allem die Störung der Verdauung. Es entwickeln sich u.a. Überempfindlichkeiten, Vitalstoffmangel und Verdauungsstörungen. Das alles belastet das Immunsystem stark und der Körper verliert unnötig Energie.

Du schreibst, dass du vor dem Ausbruch der ND die Ernährung umgestellt hast. Vermutlich hat dadurch dein Körper begonnen zu entgiften und dadurch sind die Symptome aufgetreten.
Akne ist auch typisch für SMvergiftungen, generell viele Hautsymptome, auch Pilze etc..

Joachim irrt jedoch, wenn er sagt, dass die Menschen Entgiftungssyteme hätten, die alles prima bewältigen. Leider trifft das nicht auf alle Menschen zu.
Es gibt tatsächlich Leute, die mit Amalgam, Alkohol etc. stark belastet sind und trotzdem mopsfidel. Das sind diejenigen, die dem Schöpfer danken können, dass sie ein funktionierendes Entgiftungssystem haben.
Dann gibt es welche, die haut jede Kleinigkeit aus den Puschen, physisch und /oder psychisch. Das sind dann meist diejenigen, bei denen eines oder mehrere Entgiftungssysteme nicht ordnungsgemäß arbeiten (durch Gentest nachweisbar, man merkt es aber auch so) und daher Kleinigkeiten das Fass schon zum Überlaufen bringen.

Das schlecht arbeitende Entgiftungssystem kann erworben oder vererbt sein. Vermutlich sind im ererbten Fall bei den Vorfahren Genmutationen aufgrund von Vergiftungen aufgetreten und diese Mutationen werden dann zusammen mit den Giften (Erbtoxine, auch Quecksilber etc. "vererben" sich von der Mutter auf das Ungeborene und später über die Muttermilch) weitergegeben. Daher gibt es auch "Allergikerfamilien".

Es wird immer behauptet, dass man eine genetische Disposotion dafür habe. Mir scheint es eher so, dass man die Gifte und Mutationen vererbt bekommt und deshalb die Nachkommen gefährdet sind.

Viele SMler haben auch KPU und Studien zur KPU haben ergeben, dass die Mutter die KPU vererbt und meist auch KPUkinder dabei herauskommen. Das bestätigt die Vermutung, dass Gifte "vererbt" werden, nämlich vor allem von der Mutter. Gesunde Väter nützen in den Fällen nichts, wo die Mutter vergiftet ist. so war es auch bei mir und meinen Kindern. Ich bin der wandelnde Sondermüll und habe Teile davon an meine Kinder weitergegeben. Erfahrungsgemäß erwischt es vor allem das erstgeborene Kind, so ist es auch bei uns, ADS und Legasthenie, Energielosigkeit, Dauerschnupfen seit 11 Jahren, das volle Programm. Mein Mann ist nicht allergisch.

Ich habe Ekzeme, Asthma, MCS etc. und ich habe in den letzten gut 10 Jahren viel probiert. Da ich so allergisch bin, kamen Cortison oder Medikamente für mich nicht in Frage. Ich habe es mit Homöopathie und pflanzlichen Mitteln veruscht, die ich fast ausnahmslos nicht vertrug.

Gebessert hat sich mein Zustand nur durch folgende Maßnahmen:

* Allergenvermeidung, ich halte strenge Diät ohne Milch, Gluten Zucker, industriell Verarbeitetes etc..
Diese Maßnahme ist jedoch keine Ursachenbekämpfung, sondern reduziert lediglich den Stresspegel des Körpers und damit des Immunsystems gewaltig, sodass es einem deutlich besser geht. Am wichtigsten war bei mir die Umstellung auf glutenfreie Ernährung, die Ekzeme und Asthma gingen zurück, der Stuhl war nicht mehr breiig, keine Blähungen mehr, weniger Ängste da reduzierter Stresspegel, keine Erkältungen mehr.

* Darmreinigung durch Einläufe, die Ekzeme gingen schon nach der dritten Spülung zurück, ebenso verschwand der Entzündungswmarker in Stuhlproben. Leider bekam ich davon extremes Asthma, weil ich hohe Einläufe gemacht habe mit 1,5l und zu oft. Durch Spülungen werden faulige Kotreste von der Schleimhaut gelöst und ausgeschieden. Dort, wo die giftigen Kotreste geklebt haben, ist auch die Darmschleimhaut vergiftet und gereizt. Mein Körper konnte die Belastung mit Darmgiften aus der abheilenden Darmschleimhaut, die ins Blut übergingen, nicht vertragen. Das Blut war zu sehr mit den Giften belastet und daher bekam ich durch die Vergiftung bei der Entgiftung drei Monate Asthma, während die Ekzeme sich zurückbildeten.
Das Asthma ist allerdings nach dieser Phase auch deutlich weniger geworden.
Heute weiß ich, dass das nicht aufegtreten wäre, wenn ich nur 1-2 Mal im Monat gespült hätte und mit einem halben Liter Wasser angefangen hätte.
Leider wusste ich das damals nicht und war von den extremen Erstickungsanfällen so geschockt, dass ich viele Monate Pause gemacht.
Als ich endlich klüger war und weiter machen wollte, konnte ich wegen den Wechseljahren, die mir permanent eine wundes Hinterteil bescheren (laut Proktologin keine Hämorrhoiden, nur eine wunde Schleimhaut innen am Darmausgang, die beim Stuhlgang blutet), leider keine Spülungen mehr machen. Stattdesse nehme ich Kohle und mache

* Aderlässe nach Hildegard, die das Blut reinigen von Schwarzgalle und den Körper von Säuren und Schwermetallen, Ekzeme gingen weiter zurück, ich bin nicht mehr so übersäuert (Urinteststreifen).

Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, dass das Blut (und damit die Organe und das Bindegwebe und sogar das Hirn) von SM befreit wird und man auch den Darm nicht vergisst. Oft sitzen da besonders viele SM. Spülungen oder Kohle leisten da gute Arbeit, wer Rizinus, Chlorella etc. verträgt, kann auch das machen.

Ich bin jetzt in der Endphase der Entgiftung, in der sich der Darm von Giften befreit. Plötzlich sind die restlichen Ekzeme ( ich hatte nur noch an zwei Stellen Reste) wieder aufgeflammt und sogar welche wieder aufgetreten, die durch die glutenfreie Diät schon einige Jahre verschwunden waren.
Das ist ganz normal und war zu erwarten, denn der Darm reagiert auf den Kontakt mit den gelösten SM mit Reizung und das spiegelt sich auf der Haut wieder, die sog. Entgiftungserscheinungen.
Wenn sie auf der Haut auftreten, ist das auf jeden Fall angenehmer als Asthma.
Wenn man mit der Entgiftung durch ist, werden die ND und Ekzeme für immer verschwinden und auch viele andere Dinge wie Allergien etc.. Laut Daunderer verschwinden sogar Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto einige Zeit nach Ende der Entgiftung. Hashimoto haben die meisten SMler auch.

Alles Gute
Claudia

P.S.: Das sind nicht nur meine Erfahrungen, dazu kann man auch im Forum und im Netz viel nachlesen und dann gucken, ob es sinnvoll scheint, das auszuprobieren. Ich habe mich nur bemüht, alles das, was mir geholfen hat und mir wichtig erscheint, einmal zusammen zu fassen.
Im Netz findet man meist nur Erfahrungen zu bestimmten Aspekten. Es reicht aber oft nicht, an einer Schraube zu drehen, man muss das komplexe System einigermaßen verstanden haben und mehrere Schritte tun um dauerhaften Erfolg zu haben.

Meine Problemgeschichte

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Bisher war nur von der LI = Laktoseintoleranz die Rede.
Es gibt aber noch mehr davon, und die können alle zu Hautreaktionen führen. Allen voran die Histaminintoleranz (HI).

Im Wiki sind sie alle beschrieben:
Fruktose-, Gluten-, Histamin-, und LI:
Inhaltsverzeichnis ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Gruss,
Uta


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