Tietze-Syndrom - welche Art Bewegung oder Ernährung

11.12.09 12:45 #1
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tanka
Hallo,
bei mir wurde gestern das Tietze-Syndrom diagnostiziert und bei google gibt es unterschiedliche und relativ alte Beiträge und Infos zu diesem Thema. Gemein haben sie jedoch die Information, dass es sehr wenig erforscht sei. Gibt es jemanden, der sich hier gut auskennt oder auch an einem Erfahrungsaustausch Interesse hat? Ich würde mich sehr freuen. Besonders interessiert mich,was ich selbst, außer Medikamente gegen die Schmerzen nehmen, tun kann. Was könnte dem Körper helfen, z.B. welche Art Bewegung oder Ruhe, Ernährung oder Nahrungsergänzung, Enzyme o.ä.? Was wäre beispielsweise kontraproduktiv? Welche Erfahrungen über die Dauer habt Ihr gemacht?


Tietze-Syndrom

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo tanka,

bis sich hier jemand mit Erfahrungen meldet, kannst Du vielleicht hier ein paar Anregungen finden?:
Tietze-Syndrom - Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
Das hier genannte 7-Kräuter-Erbe scheint der 7-Kräuter-Stern zu sein:
Das Kräuteraufgusspulver zur Zubereitung eines Kräutertee-Auszuges mit leicht bitterem Geschmack ist aus erlesenen Kräutern (Bibernellpulver, Wermutpulver, Kümmelpulver, Anispulver, Fenchelpulver, Schafgarbepulver und Wacholderpulver) ohne Beimischung hergestellt
Heine Gesundheitsversand

Grüsse,
Uta

Tietze-Syndrom

Bocki ist offline
Beiträge: 1
Seit: 14.01.10
Hallo Tanke, wie gehts dir? Ich hoffe deine Schmerzen sind besser geworden? Ich schreibe dir, weil meine Ma das Tietze-Syndrom schon seit 3 Jahren hat :-( und hoffe das hilft dir ein bisschen weiter...

Wo fange ich an??? ich gebe mir Mühe mich kurz zu halten :-)
Also meine Ma hat sämtliche Medikamente, Salben und Schmerztharpien (Strom, Wärme etc) erhalten. Linderung gab es, aber leider nur immer für eine ganz kurze Zeit. Irgendwann hat sie auch Scherzspritzen erhalten. Die haben zwar anfangs gewirkt, aber je öfters sie diese bekommen hat, desto geringer wurde der Abstand der Linderungszeit :-( Igrendwann half nichts mehr und auch kein Arzt konnte ihr helfen :-( Leider ist es zu wenig erforscht...

Dann hat sie von einer Bekannten erfahren, dass es im Sauerland jemanden gibt, der dich "bespricht". Mag komisch klingen, aber das hat seeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhrrrrrrrr lange angehalten und geholfen. Ich glaube es waren fast 2,5 Jahre. Leider fing es jetzt wieder an und sie musste nochmals zu ihm. Die Begegnung war echt komisch, man nennt diese Leute wohl im Volksmund "Wunderheiler" oder so ähnlich. Es mag viele Leute geben, die sagen das ist Quatsch. ABER: Wenn du jeden Tag von starken Schmerzen getrieben wirst und nichts ist mehr normal ist, dann nutzt du jede Gelegenheit... Na gut zurück zum Thema....

Ich kann das nur empfehlen. Allerdings hat meine Ma noch eine Salbe, die sehr gut helfen soll. Ich frag Sie mal bei unserem nächsten Telefonat und schreib dir nochmal...Geheilt ist sie nicht, aber immerhin hatte sie einige Zeit ohne Schmerzen und 2,5 Jahre ist ne gute Zeit. Beim Tietze Syndrom ist ja das tükische, dass es plotzlich da ist und plötzlich verschindet und du weißt gar net so genau, warum es plötzlich dort ist... Nun gut genug geschrieben, erzähl du mal, wie es dir so geht? Was denkst du über die Krankheit? Wie versuchst du diese zu "heilen" Bei welchen Ärzten warst du und was haben die gesagt? Liebe Grüße und gute Besserung Bocki

Tietze-Syndrom

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo tanka,

ich hatte früher lange tietze, doch keine schilddrüsenkrankheit. irgendwann ging es weg, ich weiss aber nicht warum. ich habe viele therapien gemacht.
schmerzmittel nahm ich keine, weil ich starke schmerzen von noch stärkeren koliken gewöhnt war und sie dagegen sogar ein "kinkerlitz" waren. für mich. das ist wegen der gewöhnung.
als tietze bei mir neu war, hatte ich zuerst angst, ich würde an einem herzanfall drauf gehen, weil ich auch herzprobleme hatte und wegen dem herz oft zusammenbrach. als ich dann aber unterscheiden konnte und wusste, dass mich tietze nur kurz in die beine zwingt im schlimmen anfall, hatte ich auch keine angst mehr. da sagte ich mir halt einfach: "das geht vorbei!"

sorry, dass ich nicht mehr helfen kann.

viele grüsse; shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

Tietze-Syndrom
tanka
Themenstarter
Hallo Ihr,
vielen lieben Dank für eure Berichte,tut gut zu hören, dass man es sich (wie häufig auch von Ärzten vermittelt) nicht einbildet und ich nicht allein auf der Welt damit bin..
Bei mir ging es wie folgt weiter:
Aufgrund der schmerzvermeidenden Flachatmung, die mein Körper sich antrainiert hat,hab ich auch noch eine Brochitis bekommen und Husten+Tietze = ganz doll schmerz also ging 3 Wochen nix ohne heftige Schmerzmittel. Nun ist es zum Glück abgeklungen und ich hab für mich festgestellt, dass es gut tut, wenn ich versuche, alle drumherumliegenden Muskeln zur Entspannung zu bringen. Massage geht nicht wegen des Drucks auf der Brust aber Wärme auf den Rücken hat geholfen, Schwimmen auf dem Rücken (mag ich nich sehr gerne aber lindert am nächsten Tag sehr) und Wärme in der Schulter- und Nackenregion. Ganz weg ist es zwar noch nicht, aber ich hab das Gefühl, der Elefant, der auf meiner Brust sitzt, hat ein paar Kilo abgenommen.Salben und Tabletten versuche ich zu vermeiden, wenn es geht.
Ich freu mich sehr auf weitere Beiträge und berichte gerne weiter.Vielleicht findet sich ja doch noch mal ein Zaubermittel..Viele Grüße Tanka

Tietze-Syndrom

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
für mich ist atemtherapie das a und o. vielleicht habe ich es ja deswegen wegbekommen. da tust du dann auch nicht flach atmen und die muskeln verkrampfen sich nicht und dann denkst du erst gar nicht an massage oder sälbchen oder tablettchens.

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