Nervenschmerzen

09.12.09 00:03 #1
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carolti ist offline
Beiträge: 6
Seit: 14.01.09
Hallo,
habe mein Problem bereits vor einiger Zeit schon einmal reingestellt, leider ohne richtungsweisende Antworten, darum probiere ich es noch einmal.
Habe bewegungsabhängige Brennschmerzen linksbetont in Steißbeinnähe. Bei jedem Schritt fühlt es sich an, als ob ein Nerv (oder auch mehrere) gereizt wird. Das Ganze steigert sich je nach Belastung in helle, heftige Schmerzen.
Habe auch links taube Fußsohle, Muskelzuckungen in Armen und beiden Beinen und noch andere Kleinigkeiten. War vorher aktive Sportlerin und nun geht gar nichts mehr ohne Schmerzen. Alles ist überreitzt, da man diese Körperregion schlecht stillhalten kann, oder man legt sich den ganzen Tag ins Bett. Alle bisher konsultierten Spezies schließen die Lendenwirbelsäule aus, Osteopathen sind ratlos, versuchsweise Infiltrationen ins ISG_gelenk blieben erfolglos, die Neurologen stecken einen in die Psychoschiene und ich ´werde immer verzweifelter, da mir nur noch die Schmerzambulanz mit Psychopharmaka, Lyrika und Opioiden bleibt (Bisher mit sehr mäßigem Erfolg).
Das Ganze fing 08.08 beim Reiten an und hat sich seither laufend langsam verschlechtert. Ständige Schmerzen, jede leichte Belastung (gehen, staubsaugen...) verschlimmert die Schmerzintensität. Nur nachts im Liegen habe ich meistens Besserung - Ruhe.
Hilfe
carolti

Geändert von carolti (09.12.09 um 00:14 Uhr)

Nervenschmerzen

Morja ist offline
Beiträge: 823
Seit: 27.10.09
Hallo Carloti

Ich habe mir deinen anderen Fred grad durchglesen

da war was von der schief liegenden Gebärmutter die Rede

hier noch eine Frage aus dem alten Fred

Zitat von ADo Beitrag anzeigen
Hallo carolti und willkommen

seit wann weißt du von der gekippten Gebärmutter? Sind deine Beschwerden denn etwa gleichzeitig entstanden?
Es gibt ja nichts, was es nicht gibt Vermuten deine Ärzte da einen Zusammenhang? Und warum können sie da nichts machen? "entlassen als Schmerzpatient" klingt nicht danach, als würden sie über Gebärmutterentfernung nachdenken?!

LG
ausserdem hast Du noch von deinem Steiss gesprochen...

hmm währe ja eher logisch dass dann dein Ischias generell reagieren könnte...
ich meine nur weil es seit einigen Jahren keine Beschwerden machte, heisst das noch lange nicht dass der sich nicht doch noch meldet.

Ausserdem ist noch die Frage für mich offen - hast du Kinder?
Seit der Geburt meines Kindes spinnt mein Ischias auch hin und wieder (''Reissverschluss im Becken)

Beim reiten fingen die Probleme an - hmm - ist bei dem Ausritt was erschreckendes passiert? Also evtl Schreck / Schock als Auslöser?

Das könnte erklären warum du keinen Befund hast - noch die Medikamente wirken.

Fragen über Fragen - > magst Du antworten?

LG Morja
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Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.084
Seit: 06.09.04
Hallo,
ich würde es mal mit einer Dorntherapie versuchen. Ist auch vergleichsweise billig (im 2 stelligen Bereich).

Im Netz gibt es auch übungen (habe ich hier vor kurzem auch mal verlinkt),die man leicht selber machen kann. Falls die schon etwas helfen, hilft die Therapie dann sicher noch mehr.

LG
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Niveau ist keine Hautcreme!

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dickie ist offline
Beiträge: 372
Seit: 30.09.09
Rolfing für den gesamten Rücken und Steißbereich. Damit habe ich bei Rückenbeschwerden sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist mal eine MRT Aufnahme gemacht worden?

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wenn es ein MRT gibt, würde ich das möglichst verschiedenen Ärzten zeigen. Bei einer Bekannten von mir hat erst nach langem Suchen einer gesehen, daß sie einen Haarriss am Steißbein hatte. Der war vorher übersehen worden.
So hatte sie wenigstens eine Erklärung für ihre Schmerzen.

Gruss,
Uta

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strolchi ist offline
Beiträge: 79
Seit: 14.09.09
Hallo Carolti,

hast du dich schon mal auf Borreliose hin untersuchen lassen?

Viele Grüße

Cordula
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Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit, und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit.

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carolti ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 14.01.09
Hallo Ihr Lieben,
danke für die Antworten. Habe eigendliche alles durch, Mrt von verschiedenen Ärzten begutachten lassen, Dorn, Akupunktur Heilpraktiker, etc. bin ratlos. Das Einzige was noch im Raum steht ist die Borreliose, da ich mich einige Wochen vorher durch 2 Zeckenbisse definitiv mit Borrelien infiziert habe, allerdings streiten sich da die Experten ob diese Schmerzen daher rühren könnten, zumal sie so bewegungsabhängig sind und mir andere typische Symptome (Mügigleit, Fieberschübe etc. fehlen). Hatte schon Antibiotikatherapien in abgeschwächter Form ohne Erfolg. (bin natürlich auch schon in die Psychoecke geschoben worden)
Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und Hoffnung für alle im neuen Jahr.
carolti

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Augenlicht ist offline
Beiträge: 300
Seit: 16.11.09
hallo,

Du hast die Diagnose ja schon: Steissbein

nur behindert das Steissbein die Gallenblase, deshalb Deine diversen Probleme.

Je nachdem, wie sich nun die Gallenblase verhält, braucht es mehr Säure oder Bitterstoffe, was den Schmerz lindern hilft; trotzdem muss man sich um das Steissbein kümmern.

Bei Schmerzen mit Beteiligung Gallenblase, helfen tendenziell eher Bitterstoffe.

lg
Augenlicht
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«Menschlichkeit - Medizin für unsere Zeit»

Geändert von Augenlicht (18.12.09 um 20:15 Uhr)

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strolchi ist offline
Beiträge: 79
Seit: 14.09.09
Hatte schon Antibiotikatherapien in abgeschwächter Form ohne Erfolg. (
Hallo Carolti,

was meinst du denn bitte damit? Falls die AB-Therapie zu niedrig dosiert war, konnte sie auch gar nicht helfen.

Viele Grüße

Cordula
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carolti ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 14.01.09
Hi,
die Borreliose Geschichte hab ich fast schon durch; klar Lumbalpunktion hat nichts ergeben, also Neurologen sind der Meinung keine Borre; Spezi aus Rheinbach hat mir nach allen Blutuntersuchungen eine seronegative Borreliose bescheinigt, aber kein Arzt macht die Hammer Antibiotikatherapie, habe nach den Zeckenbissen die übliche 3-Woche Doxy gemacht, im Dezember noch einmal 2Wochen Rocy-Infus, Arzt hat abgebrochen da keine Besserung und er sich auch nicht sicher war ob überhaupt Borre, ein Neurochirug (Borrespezi) hat dann noch 6 Wochen orale Antibiotika (hab vergessen welche) hinterhergeschoben ohne Änderung der Beschwerdesymptomatik. Hab auch keine Lust mich mit Antibiotika vollzustopfen, wenn die ganze Sache halt doch orthopädisch ist, da ja alles leider nicht auf MRT zu sehen ist. Lt. Foren geht es anderen Leuten auch ähnlich wie mir, mit Schmerzen ohne genaue Diagnose und leider auch ohne Hilfe, außer Schmerzmitteln.
Bin total deprimiert, da ich wahrscheinlich meine Pferde verkaufen muss und mich überhaupt nicht mehr auspowern kann, wo ich doch der absolute Natur- und Bewegungsfreak bin.
Kenne deinen Namen aus dem Borrelioseforum, oder nicht?
carolti


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