Probleme seit Geburt meiner Tochter

07.12.09 23:32 #1
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Tenshi1984 ist offline
Beiträge: 26
Seit: 07.12.09
Hallo zusammen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter...
Alles begann mit der Geburt meiner Tochter vor knapp 1,5 Jahren, jedoch war mir das dort noch nicht soo bewusst, da es mich meine "Symptome" noch nicht gestört haben.
Der Horror begann am 01. Juni 2009

Hier mal meine Symptome:

Als meine Tochter geboren wurde begannen folgende:
Ich hatte Haarausfall (welches ich auf das Stillen schob, jedoch nach abstillen nicht besser wurde), meine Schuppenflechte ist erneut ausgebrochen, Gewichtsverlust (ich wiege jetzt 2 kg weniger als vor der SS), unregelmäßiger Zyklus von 28 - 38 Tagen alles dabei, Kreislaufprobleme (wenn ich manchmal zu schnell aufgestanden bin, hatte ich nen kribbeln in den Beinen und sie sackten mir weg), ich hab schneller geweint (sowie vor Freude als auch vor Wut/Traurigkeit - Hormone halt *g) und ich hatte oft Schlafprobleme (meine Tochter hat auch spät durchschlafen gelenert, jedoch konnte ich auch so oft sehr schlecht einschlafen)
Achja und Aufmerksamkeitsprobleme (also Konzentrationsstörungen)

Am 01.Juni 2009 hatte ich dann eine heftige Panikattacke die in der Notaufnahme endete.
Seitdem ist nichts mehr so wie es mal war.
Viele Ärzte wollten mich in die Psychoecke schieben...zu viel Streß etc pp.
Jedoch hatte ich vorher keinen Streß. Mir ging es gut und ich hatte keine Probleme. Auch in meiner Vergangenheit gibt es keine schlimmen Schicksalsschläge. Weshalb ich halt einfach nicht an die Psyche glaube

Naja nach dieser Panikattacke blieb das fast dauerhafte Angstgefühl. (hier die Symptome mal mehr mal weniger vorhanden, aber alle sind nie ganz weg, eines ist immer da. Am meißten dieses Angespannt sein: Gefühl ein Bäuer sitzt quer/schlecht Luft zu bekommen, Durchfallprobleme, Gefühl neben sich zu stehen, geleg. Herzrasen, Übelkeit, fast ständiges Angespanntheit)

Im August kamen depressive Phasen dazu...so denk ich zumindest (Gefühl von Leere, Grübelneigung, gesteigerte Traurigkeit, Reizbarkeit)

Seit November leide ich zustätzlich noch an starken Muskelschmerzen (fühlt sich an wie Muskelkater in den Armen und Beinen)

Panikattacken hab ich noch hin und wieder mal, aber die sind eher selten...



Ich hab mal an Schilddrüse gedacht, da waren die Werte (TSH, T3 und T4) jedoch im Normbereich.
Auch an irgendeine Schwermetallvergiftung hab ich mal gedacht.

Ach ich weiß nicht...das ganze macht mich einfach total fertig. Ich fühl mich ausgelaugt und ich kann einfach nicht mehr.
Ich weiß nicht wieso ich das alles hab und warum es mir so geht, wie es mir eben geht :(

Geändert von Tenshi1984 (07.12.09 um 23:34 Uhr)

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Caitanya ist offline
Beiträge: 102
Seit: 01.12.09
Klingt nach ganz "banaler" Übersäuerung, die jetzt wohl aufgrund der Schwangerschaft eine Spur deutlicher geworden ist. So ein Kind zieht ja auch viele Mineralien, das laugt folglich aus wenn man nicht basenüberschüssig dagegensteuert. Hast du dich mal zum Säure-Basen-Haushalt belesen?

Aufgrund von Herzrasen, Muskelschmerzen, Nervenschwäche würde ich insbesondere zur Supplementation von Magnesium(citrat) raten. Aber auch insgesamt kannst du ja auf eine basische Ernährung umstellen.
__________________
Om Namo Bhagavate Vasudevaya

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Augenlicht ist offline
Beiträge: 300
Seit: 16.11.09
Zitat von Caitanya Beitrag anzeigen
Klingt nach ganz "banaler" Übersäuerung, die jetzt wohl aufgrund der Schwangerschaft eine Spur deutlicher geworden ist. So ein Kind zieht ja auch viele Mineralien, das laugt folglich aus wenn man nicht basenüberschüssig dagegensteuert. Hast du dich mal zum Säure-Basen-Haushalt belesen?

Aufgrund von Herzrasen, Muskelschmerzen, Nervenschwäche würde ich insbesondere zur Supplementation von Magnesium(citrat) raten. Aber auch insgesamt kannst du ja auf eine basische Ernährung umstellen.
hallo,

das wollte ich gerade auch schreiben, nur hätte ich so definiert: "die gallenblase reagiert auf saures eher sauer und das macht krank."

lg
Augenlicht

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Tenshi,

sind seit der Geburt Deine kompletten Schilddrüsenwerte mal gemacht worden?
Gerade durch Schwangerschaft und Geburt gibt es da gar nicht so selten massive Schwankungen, die die Frau natürlich spürt.

Es sollten vom Facharzt (Endokrinologe/Nuklearmediziner) alle Werte gemacht werden:
TSH, fT3, fT4, Antikörper TPO-Ak (MAK), TG-Ak, TRAK + Ultraschall.

Die postpartale Thyreoiditis ist eine Sonderform der chronischen Thyreoiditis. Sie tritt bei ca. 6 bis 8 Prozent der Frauen in den ersten 6 Monaten nach der Entbindung auf. Dabei entsteht 4 bis 8 Wochen nach der Entbindung eine vorübergehende Hyperthyreose, der eine vorübergehende Hypothyreose mit spontaner Ausheilung folgt. Die Hyperthyreose ähnelt in ihrem Verlauf dem bei der subakuten Thyreoiditis. Das allgemeine Krankheitsgefühl sowie die charakteristischen Schmerzen fehlen allerdings. Die Schilddrüse ist derb vergrößert, gut tastbar und schluckverschieblich.
Thyreoiditis

http://www.schilddruesenguide.de/sd_...gerschaft.html
Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (08.12.09 um 07:43 Uhr)

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Assel
Hallo,
ich glaube eher nicht das es was Organisches ist wenn ich das nun richtig verstanden habe.
Dein Artikel fängt damit an :

Hallo zusammen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter...
Alles begann mit der Geburt meiner Tochter ..........

Kinder bringen Verantwortung und in der heutigen Zeit, mit unser Wirtschaft, der Gesellschaft bring das in jedem Druck, bei dem einem mehr, bei dem anderen weniger.
Wenn die Ärzte meinen das Du ein psychisches Problem hast, warum machst Du denn keine Therapie ?
Man ist nicht verrückt wenn man dort hin geht, im Gegenteil, Gespräche sind besser als jede Pille und ausprobieren kann man das doch mal, auch für Dein Kind.

Alles Gute

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Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Tenshi,

Ich hab mal an Schilddrüse gedacht, da waren die Werte (TSH, T3 und T4) jedoch im Normbereich.
davon abgesehen, dass diese Werte keinesfalls ausreichen um eine SD-Fehlfunktion auszuschließen, stelle diese Ergebnisse doch mal hier ein .

Sieh mal das hier als Beispiel:
Auch ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (Unterfunktion) kann zu depressiven Symptomen und/oder Angst und Panikattacken nach der Geburt führen. Die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis bricht oft nach der Geburt aus und führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion mitsamt ihrer Symptome Kraftlosigkeit, Müdigkeit/Erschöpfung, Depression usw. Ebenfalls kann eine Schilddrüsenüberfunktion zu Angst und Panikattacken führen. Meist wird sie durch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow ausgelöst, die auch postpartal ausbrechen kann.
Quelle: Postpartale Stimmungskrisen ? Wikipedia

Postpartale Thyreoiditis
Es handelt sich ebenfalls um eine autoimmun bedingte Schilddrüsenentzündung vom Typ der Hashimoto-Thyreoiditis, die aber im Anschluss an eine Entbindung (bei etwa 10 % der Frauen nach einer Schwangerschaft) auftritt und etwas anders verläuft. Typisch ist eine anfängliche Phase der Schilddrüsenüberfunktion, die bis zu 6 Monate anhalten kann. Sie wird mit Betablockern und in der Regel nicht mit Thyreostatika behandelt. Nur bei etwa 30 % der Frauen schließt sich eine dauerhaft behandlungsbedürftige Unterfunktion an. Bei der Mehrzahl der betroffenen Frauen heilt die Thyreoiditis folgenlos aus, was bei der eigentlichen Hashimoto-Thyreoiditis äußerst selten beobachtet wird.
Quelle: Postpartale Thyreoiditis, Akute Schilddrüsenentzündung

Daher würde ich die SD nochmals kpl. abklären lassen und diese Werte bestimmen lassen:
TSH, fT3, fT4 und die Antikörper (TRAK, TPO-AK, Tg-AK)


Liebe Grüße .

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

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Tenshi1984 ist offline
Themenstarter Beiträge: 26
Seit: 07.12.09
@Caitanya und Augenlicht: Ne Übersäuerung mach kann all diese Beschwerden?? Heftig! Da werde ich mich mal einlesen. Danke.

@Uta: Ja ich war im September beim Endo. Der hat aber nur T3, T4 und TSH gemacht. Ja und Ultraschall. Da war alles ok.
Werte muss ich nachher mal raussuchen.

@Assel: Ja ich weiß auch nicht mehr weiter. Das liegt daran, dass mich diese ganzen Symptome belasten und im Alltag behindern.
Ich bin schon auf der suche nach einem Therapeuten. Allerdings glaube ich eben trotzdem nicht so recht dran. Mir ging es ja gut! Und ich hatte/habe auch keinen Streß durch meine Tochter. Ich stand auch nie unter Druck. Zumindest nicht so, dass es mir bewusst gewesen wäre.
Im GEgenteil, als sie geboren wurde, was sie sowas von Pflegeleicht, dass mir sogar langweilig war *g
ALLE in meinem Umfeld haben gestaunt, wie locker leicht es bei uns doch klappt. Und so hab ich es eben auch empfunden.

@Heather: Ja, ich hatte eh vor mal zum NUK zu gehen.

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Tenshi1984 ist offline
Themenstarter Beiträge: 26
Seit: 07.12.09
So heut Urin kontrolliert: Leukos 500, Eiweiß trance, PH 7-8 (Nachmittags)

Dann die damaligen SD Werte. Im Juni beim Arzt: TSH 1,22 (Normwerte 0,27-4,20)
Im August beim Endo:

freies T3 5,6 (2,5-6,2)
freies T4 18 (11-23)
TSH basal 2,73 (0,30-3,50)
Anti-TPO <10 (0-50)

Volumen re. 5 ml, li. 4 ml



Weitere Werte der ENDO:

LH 10,2
FSH 8,4
E2 42
HPRL 12,5

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Adlerxy ist offline
Beiträge: 725
Seit: 31.10.08
Hallo !

Ich denk auch das das irgendwie mit Hormonen zusammenhängt.
Vielleicht hilft dir der Link ja weiter ?

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Yams wirkt hormonell regulierend und ist natürlich vielleicht hilft das ja ?

Gruß Detlev

Geändert von Adlerxy (08.12.09 um 18:44 Uhr)

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Tenshi1984 ist offline
Themenstarter Beiträge: 26
Seit: 07.12.09
Danke für deinen Links.
Aber bei den meisten kam nichts raus..

Nur die hier:

ACTH 9 Punkte Mangel ist denkbar

Kortisol 12 Punkte Mangel ist denkbar


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