Anhaltende Müdigkeit, Gähnen, Kältegefühl (über Monate)

01.12.09 13:08 #1
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anhaltene Müdigkeit, Gähnen, Kältegefühl (über Monate)

Aaliyah ist offline
Beiträge: 163
Seit: 01.11.09
Wenn du was zur Stärkung tun willst, also gegen die müdigkeit bzw Trägheit kannst du auch Enzyme einnehmen (Dr Diesing:Tropfen), dann hast du das Problem schon mal besser im Griff. Enzyme sind nämlich Tiergifte, das heisst du kannst deinem Körper nicht schaden, denn er nimmt nur das auf, was er braucht. Viele Heilpraktiker arbeiten mit Enzymtherapien und auch Ärzte. Hab die Tropfen auch angwendet und bin sehr überzeugt davon!
Liebe Grüße!

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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 847
Seit: 14.09.09
Zitat von prankster Beitrag anzeigen
Ich habe nächsten Mittwoch nochmals einen Termin (impftermin) beim Hausarzt, ...
Ich würde dir empfehlen, dich NICHT impfen zu lassen, da du dich damit einer unnötigen Belastung durch gesundheitsschädliche Stoffe (Konservierungsstoffe im Impfstoff) aussetzt.

Zum Thema Impfen gibt es unter "Suche" viele informative Threads!

Ich wünsche dir eine gute Besserung, da ich vor genau dem selben gesundheitlichen Problem wie du stehe --> Kopfschmerzen, ständiges Frieren, chronische Müdigkeit usw.


Liebe Grüße

G01

anhaltene Müdigkeit, Gähnen, Kältegefühl (über Monate)

prankster ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 01.12.09
hallo zusammen!

ein Post zu einer ungewöhnlichen Urzeit. aber dies hat seinen Grund:

Ich war heute Abend bei Freunden, wir haben tischfussball gespielt und ein paar bier getrunken. da ich um 21 uhr wie immer wieder seeeehr müde war, habe ich wie auch schon 1,5 gramm guarana zu mir genommen, von der apotheke, um ein wenig wach zu werden. um 03 uhr sind wir dann noch in eine bar gegangen, da habe ich eine zigarette geraucht. eine einzelne, wie ab und zu mal.

auf ein mal wurde mir leicht schwindelig, ich hatte leicht herzklopfen und ich musste schwer atmen. ich bin dann raus an die frische luft, und stand da gut 10 minute draussen, schwer atmend und leicht schwindelig. mir war sehr unwohl, und ich ging heim.

Ich poste das hier, da mir so etwas wirklich noch NIE vorgekommen ist, diese schwere atmen und dabei noch ein Herzklopfen und das schwindlig sein.

könnte das vielleicht einen zusammenhang haben?

ich werde meinen arzt auch noch darauf ansprechen.

an gentleman01: das impfen ist nötig, (mumps, masern und hepatitis A) da ich im januar für 3,5 wochen nach indien reise...

(schweinegrippe werde ich sicher nicht impfen, falls das der gedanke war)

grüsse, fabio

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo prangster,

wenn es wirklich so ist, wie Du schreibst, daß Du ein Hb von 8 g/l hast und Dein Arzt meint:
Auf alle Fälle hat er gesagt, er hätte schon seit 7 oder 8 Jahren keinen Patienten in meinem Alter mit solch schlechten Werten gehabt.
,

dann frage ich mich besorgt, warum hat er dann nicht sofort etwas getan ? Ein solch niedrieger Hb-Wert verursacht die von Dir beschriebenen Symtome, weil Deine Organe mit zu wenig Sauerstoff versorgt werden.

Da Hb-Werte unter 10g/l mit Herzschäden verbunden sind [versdickter linker Herzmuskel wegen erhöhter Pumpleistung] muß natürlich die Ursache des Hb-Abfalls geklärt und beseitigt werden.

Ganz bestimmt sind Deine Eisenwerte [zur Blutbildung] gemessen als Ferritin. Transferrin und Transferrinsätigung nicht ok.

Blutverdickung ist eine Folge eines zu hohen Hb`s [siehe EPO-Doping ] Aspirin währe dann kontraindiziert.

vG Peter

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prankster ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 01.12.09
Der Zahlenwert 8 beim Hb war ja nicht korrekt, den hatte ich ja falsch im kopf. In einem darauf folgenden Post habe ich mich korrigiert und die Laborwerte korrekt hingeschrieben, der Wert lag damals bei 18.8. Ich hatte es falsch im Kopf. Eine Sofortmassnahme wurde ja damals mit dem Aspirin getroffen, was den Wert in den Sollwertbereich brachte.

grüsse

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prankster ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 01.12.09
Hallo leute!
soo...war lange nicht mehr hier...aber ist auch nicht viel passiert. vor wenigen tagen.

Zwischendurch war ich mal noch in den Ferien für einen Monat, hat aber an der Müdigkeit und der erschöpftheit nicht viel geändert.

Habe nun einen weiteren schritt gemacht, und mich zu einer Psychologin überweisen lassen.
Die Psychologin ist zum Schluss gekommen, dass ich an einer Depression leide und am Burnoutsyndrom.
Das Syndrom sei verursacht worden, da ich alles immer verdrängt habe, viel zuviel unternommen habe, damit ich immer unterwegs war und keine ruhigen gedanken hatte...
Werde mich jetzt in Behandlung begeben und schauen und hoffen das sich was erfahren/ändern/beeinflussen lässt...

aber danke euch allen für eure überlegungen und anregungen!
grüsse fabio

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prankster ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 01.12.09
Hallo Miteinander.

War lange nicht mehr hier, aber möchte euch nun noch mitteilen, wie es mir ergangen ist. Vielleicht lässt es den einen oder anderen aufhorchen, und selbst wenn es nur einer einzigen Person hilft hat es sich schon gelohnt, hier mitzulesen. Eine langwierige Geschichte, welche schlussendlich leider auf eine ungünstige/schlechte Arztwahl zurückzuführen ist. Ich Werde alles möglichst kurz und prägnant zusammenfassen, für Fragen bin ich offen.

Sommer 2009
Extreme Müdigkeit (kein Lesen/TV Schauen/Musikhören möglich), Schlappheit, Schüttelfrost, andauerndes Gähnen. Soziale Kontakte lassen nach, da ich nur noch arbeite und sonst fast nur schlafe. Viele Arztbesuche in verschiedensten Richtungen. Alles Ohne Ergebnis, ich sei total Gesund.

Ende 2009
Hausarzt überweist mich zum Neurologen. Dieser befindet mich nach Hirnstrommessungen und Rückenmarkflüssigkeitstests für Körperlich gesund. Er lehnt eine ausdrücklich angefragt überweisung in ein Schlaflabor ab, eine Schlafkrankheit könne aufgrund der Messungen ausgeschlossen werden. Der Neurologe überweist mich an eine Psychologin.

Anfang 2009
die Psychologin stellt Depressionen und ein Burnoutsyndrom fest. Ich habe wöchentliche Sitzungen und werde mit hohen Dosen Antidepressiva behandelt (Cipralex, 100mg).

Anfang 2009-Ende 2011
Ich habe regelmässig Sitzungen, Nehme täglich 100mg Cipralex ein. Ab und Zu versuche, mit anderen Dosierungen Ergebnisse zu erreichen. Sporadische Besserung der Situation, mit immer wiederkehrenden tiefen Down-Phasen.

Ende 2011
Als ich nicht locker gebe, warum sich an meiner Situation keine Besserung zeige (ich habe immernoch regelmässig starke Down-Phasen und bin immernoch Müde), macht mir die Psychologin klar, ich werde mich darauf einstellen müssen, für die nächsten 10 Jahre Cipralex zu benötigen, um durch den Alltag zu kommen, die Möglichkeiten seien erschöpft, ich müssen mit der Therapie und dem Medikament leben.

Ich lehne diese Antwort ab, und breche die Therapie auf der Stelle ab. Ich beginne eine neue Therapie im IBP in Winterthur.

Es wird äusserst gründlich meine Krankheitsgeschichte aufgenommen. Für den neuen Psychologen und die leitende ärztin ist nun sofort klar: Viel zu hohe Dosierung des Cipralex, und ich muss sofort ins Schlaflabor, es besteht dringender Verdacht auf Schlafprobleme.

Anfang 2012
Ich kann ins Schlaflabor, es wird eine schwere Schlapapnoe festgestellt. (40 Aussetzer/Stunde).
Es Werden Operationstermine für die Nase (zu wenig Luftdurchlass) und für die Mandeln (chronisch Entzündet) gemacht.

Während dieser Zeit bin ich aufgrund der immernoch extremen Dosierung der Medikamente und der Anhaltenden Schlafapnoe am Ende meiner Kräfte.

Ich bin 6 Monate arbeitsunfähig, 1 Monat in einer Psychiatrischen Einrichtung da ich meinen Alltag nicht mehr selbst erledigen konnte.

Ende 2012:
Ich habe nun die Operationen hinter mir, die Schlafapnoe konnte beseitigt werden, die Therapie steht kurz vor dem Ende, das Antidepressiva ist im Ausschleichprozess und es scheint dass in 1 Monat komplett abgesetzt werden kann. Seit 5 Monaten keine Down-Phase mehr. Ich kann wieder arbeiten. Bin wach und Fit.

Fazit:
Eine falsche beurteilung des Neurologen, eine falsche Behandlung der Psychologin haben mich nun 2 Jahre leiden gekostet.

Ich habe jedoch auch viel profitieren können, habe in dieser Zeit extrem viel fürs Leben gelernt.

Ich möchte allen, welche irgend ein Leiden in dieser Richtung haben, beistehen.

Und das Wichtigste an der ganzen Geschichte: holt euch eine Zweit- oder sogar Drittmeinung ein. Es gibt anscheinend leider immer noch viele Ärzte, welche einfach eine teure Therapie/Medikament/Behandlung verkaufen wollen, ohne richtig auf den Patienten einzugehen.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit folgenden ärzten gemacht:

Dr.Weidmann, Hausarzt, Neunkirch
Dr.Klemens Gruner, HNO und Chirurgie, Bülach
Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach
IBP-Institut Winterthur (Psychotherapie)

Danke euch und ich hoffe vielleicht jemandem damit geholfen zu haben.

grüsse Fabio

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odette ist offline
Beiträge: 7
Seit: 12.08.08
Hallo,
hoffentlich geht es Dir gut - Deine Eintrag ist rel. lange her, doch ich habe ihn erst jetzt gelesen.
Ich denke, es könnte die Schilddr.-Unterfunktion sein. Lass Dir mal das TSH und die freuen Schilddr.-WErte abnehmen.
LG Odette

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prankster ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 01.12.09
Hallo Odette,

Danke für deine Antwort. Den letzten Beitrag habe ich gestern geschrieben.

Ich wollte damit mitteilen, dass die Ursache für mein Problem nun gefunden wurde, nämlich die lange unbemerkt gebliebene Schlafapnoe, welche durch eine Korrektur der Nase und die entfernung der Mandeln behoben werden konnte.

Gruess Fabio

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Helena1223 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 18.07.12
Ich kenne jemanden, der das selbe hatte wie du. Er hatte pfeifersches Drüsenfieber und das über Monate. Diese Müdigkeit ist auch typisch dafür. Sag das mal deinem Arzt.


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