Medikamentierung

22.11.09 14:17 #1
Neues Thema erstellen

walljung ist offline
Beiträge: 1
Seit: 22.11.09
Ich bin 59 Jahre alt, wohne in Schweden und hatte im März einen Schlaganfall (Gehirnblutung rechte Gehirnhälfte). Nach ca drei Wochen im Krankenhaus konnte ich im September endlich mit einer ambulanten Rehabilitering geginnen. Ich hatte Probleme mit der linken Hand, die mittlerweise abgeklungen sind. Die eigentlichen Probleme sind, dass mein Zahlengedächtnis geschädigt wurde, ich (Diplommathematiker) konnte nicht mehr rechnen, keine Uhr lesen oder logisch denken. Der Blutdruck muss gesenkt werden, ich nehme z.Zt. Seloken ZOC 100mg (mitunter ausgetauscht von der Apotheke in Metoprol Actavis 100mg) und Felodipin Hexal 10mg. Außerdem nehme ich seit 30 Jahren Levaxin 125 mg und Indivina 1mg/2,5mg. Seit ich die blutdruckssenkenden Medikamente bekomme, habe ich Probleme mit geschwollenen Beinen, eingeschlafenen Füßen samt Gewichtszunahme, starke Müdigkeit und allgemeine Schwäche sowie Konzentrationsschwierigkeiten. Gibt es andere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen, um den Blutdruck zu senken? Mein Blutdruck ist bei dieser Medikamteneinnahme im Griff, aber die Nebenwirkungen verhindern z.Zt. eine Wiederaufnahme meiner Vollzeitbeschäftigung. Kann mir jemand Tips geben?


Medikamentierung

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von walljung Beitrag anzeigen
Ich bin 59 Jahre alt, wohne in Schweden und hatte im März einen Schlaganfall (Gehirnblutung rechte Gehirnhälfte). [***] Der Blutdruck muss gesenkt werden, ich nehme z.Zt. Seloken ZOC 100mg (mitunter ausgetauscht von der Apotheke in Metoprol Actavis 100mg) und Felodipin Hexal 10mg. Außerdem nehme ich seit 30 Jahren Levaxin 125 mg und Indivina 1mg/2,5mg. Seit ich die blutdruckssenkenden Medikamente bekomme, habe ich Probleme mit geschwollenen Beinen, eingeschlafenen Füßen samt Gewichtszunahme, starke Müdigkeit und allgemeine Schwäche sowie Konzentrationsschwierigkeiten. Gibt es andere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen, um den Blutdruck zu senken? Mein Blutdruck ist bei dieser Medikamteneinnahme im Griff, aber die Nebenwirkungen verhindern z.Zt. eine Wiederaufnahme meiner Vollzeitbeschäftigung. Kann mir jemand Tips geben?
Hi walljung, Du nimmst also
2 x Blutdrucksenker, 1x Schilddrüsenmedikament (evtl. zur Behandlung von Hashimoto mit Unterfunktion?) und 1 x Hormonersatztheraphie.

Zu den Blutdrucksenkern gibt es eine Studie, die "ALLHAT-Studie".
Allhat
Es gibt vier verschiedene Typen von Medikamenten zur Blutdrucksenkung:
Diuretikas, Beta-Blockers, ACE-Hemmer und Calciumantagonisten - in dieser Studie werden die Vor -und Nachteile gegeneinander aufgewogen.
In dem Buch "Prescription Alternatives" von Earl L. Mindelll, R.PH., Ph.D.
"ISBN 978-0-07-160031-6" , aus welchem ich meine Info (Seite 101) habe, wird auch darüber gesprochen, welches die sichersten und effektivsten Blutdrucksenker sind. Das Buch kannst Du für 21,95 US-Dollar bei Amazon.de bestellen. Es wird in dem Buch von Vorzügen der Diuretika gesprochen. Du kannst sicher verstehen, dass ich keine Ratschläge bezüglich der Blutdrucksenker geben will. So weit so gut.


************************************************** *******

* 1) Seloken ZOC 100mg .... Regional brand names for Seloken ZOK

************************************************** ********

* 2) Felodipin Hexal 10mg ... felodipine - brand name list from Drugs.com

************************************************** ********
* 3) Levaxin 125 mg .... Levothyroxine

************************************************** ********

* 4) Indivina 1mg/2,5mg ....

ZU 4) Hier ein guter Link, in welchem Du die gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen deiner derzeitigen Hormonersatztheraphie nachlesen kannst.

ODDB.org: Open Drug Database | Medikamente | Patienteninformation zu Indivina 1 mg/2.5 mg


Mein Tipp: Nimm natürliche Progesterone. Moderne Hormonersatztheraphie wird nur noch transdermal (über die Haut) angewendet. Am wichtigsten ist allerdings das natürliche Progesteron

Ich würde mich wundern, wenn die Hormonpille nicht an Deinem Schlaganfall beteiligt bzw. mitverantwortlich gewesen war. Das ist zwar nicht nachprüfbar, doch ganz gewiss könntest Du Deine Situation (m.M.n.) nur verbessern, wenn Du von den künstlichen Hormontabletten zu den natürlichen Progesteronen wechseln würdest. Ob und wieviele Estrogene Du möglicherweise mit 59 noch brauchst, könntest du natürlich nur über einen Speichel-Hormon-Test erfahren. Schließlich bist Du inzwischen schon in der Menopause.

Lesematerial für walljung >>>

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...e-hormone.html

http://www.johnleemd.com/

Hormonselbsthilfe: Literatur

Censa

Progesteron

PROGESTERON CREME 100ml

Gruß Ellen

***


Optionen Suchen


Themenübersicht