7 Jahre chronische Obstipation

25.02.07 21:32 #1
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isabelle75 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 25.02.07
Ich habe seit ca. 17 Jahre chronische Opstipation und habe schon mehrer Darmspiegelungen, Defäkogramme, Laktosetest, H2-Atemtest usw. hinter mir. Alles ohne Befund. Es sieht so aus, als ob mein Darm nicht arbeitet. Morbus Chrone und Morbus Hirschsprung sind ausgeschlossen worden. Ich lebe mit täglich 2-5 Lecicarbon Zäpfchen um mir Erleichterung zu verschaffen ,sowie reinem hochkonzentriertem Magnesium um Darmkrämpfe zu entschärfen. Dies sind alles nur Hilfsmittel bringen aber keinerlei Linderung.
Ich habe sehr oft einen stark geblähten Unterbauch und bei einer sehr schlanken Figur ist das sehr störend. Ich kann 1-3 kg Gewichtszunahmen von einem Tag auf den anderen verzeichnen, obwohl ich ein "Wenig"-Esser bin. Ich ernähre mich sehr vollwertig und trinke mind. 2 L stilles Wasser am Tag, mache regelmäßig Sport (Joggen, Radfahren).
Hat mir jemand einen Rat - gibt es hierfür Abhilfe?
Dankeschön.

7 Jahr chronische Opstipation

ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.084
Seit: 06.09.04
Hallo

ich würde einen Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorschlagen. Muss selbst bezahlt werden. Kannst mal nach Select181 googeln.
Dazu kommt noch Candida in Frage. Schau mal hier im Forum, da findest du viel.

Viel Erfolg
__________________
Niveau ist keine Hautcreme!

7 Jahr chronische Opstipation

Medizinmann ist offline
Beiträge: 562
Seit: 01.10.05
Hallo,

ich habe Dir noch ein Email geschrieben die Antworten auf meine Fragen solltest hier noch hereinstellen.

Frag unbedingt auch Gerold ob Dir die Rizinusölgeschichte helfen könnte.

Sehr sinnvoll wäre es auch wenn Du eine umfassende Krankengeschichte erstellen würdest, insbesondere die Vorlaufzeit d.h. wie sich das Ganze bis zur chronischen Obstipation entwickelt hat.

Das Ganze hört sich für mich entweder wie eine totale Lähmung der Darmmuskeln oder aber eine totale Anspannung der Darmmuskeln an...irgendsowas...ich kann mir das nicht wirklich erklären. Mögliche Gründe die ich mir jedoch VORSTELLEN könnte wären
* schwere Wirbelblockade (Halswirbelsäule / Wirbelsäule)
* irgendetwas was den Darmmeridian massiv belastet und über den Rückkopplungseffekt den Darm außer Kraft setzt
* Schwermetallvergiftung --> ist Nervengift --> Nerven die die Darmmuskulatur steuern außer Kraft gesetzt
* massiver Befall mit Mikroorganismen / Parasiten / Darmpilzen, die über ihre Stoffwechselprodukte die Darmmuskulatur außer Kraft setzen?
* psychisches Trauma irgendeiner Art?

Bin mir ziemlich sicher daß es in diese Richtung geht. Jeder einzelne Punkt kann verifiziert und relativ einfach behoben werden - höchstens bis auf das psychische Trauma vielleicht.

Liebe Grüße

Medizinmann

Geändert von Malve (05.09.16 um 11:03 Uhr)

7 Jahr chronische Opstipation

Medizinmann ist offline
Beiträge: 562
Seit: 01.10.05
Noch etwas was mir gerade eingefallen ist, könnte es sich um eine Organsenkung durch einen schwachen Beckenbodenmuskel handeln sodaß der Darm nicht in der richtigen Position hängt (Organsenkung)?

Oder um eine starke Wirbelsäulenfehlstellung, sodaß der Darm nicht richtig liegt?
Bei den Untersuchungen würdest Du Dich dann in der liegenden Position befinden (Endoskopie z. Bsp.), vermutlich mit leicht angezogenen Beinen oder so --> gerade Wirbelsäule --> Problem nicht sichtbar.

Hm ich denke beides sind auch heiße Kandidaten...

Liebe Grüße

Medizinmann

7 Jahr chronische Opstipation

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Iris

Wurde Candida getestet?
Nebst em schon gesagten könnte auch eine absolute Glutendiät halfen. , dh auch kein (vollkorn-)brot mehr bzw nur Glutenfreies. Versuche es mal für einen Monat.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

17 Jahr chronische Opstipation

isabelle75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 25.02.07
Hallo Zusammen!
Danke für eure Tipps! Das einzigste was noch nie getestet wurde ist die Sache mit den Schwermetallen und dem Gluten. Man hat schon öfters Defäkogramme durchgeführt und 1 mal wurde auch eine Rektocele und Enterocele diagnostiziert, damals hatte man aber gesagt, dass dies besser nicht operiert werden soll. Außerdem wurde ein absenken des Beckenbodens gesehen. Das war im Krankenhaus in Ludwigsburg, im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart sowie in der Uni-Klinik Tübingen will man davon allerdings nichts mehr gesehen haben. Untersuchungen lagen mehrere Jahre von einander entfernt. ANO-Dehner und Candida-Kur habe ich schon hinter mir. Wie kann ich meine ganzen Krankenberichte einstellen? Wie komme ich an Gerold ran? Wie stell ich Medizinmanns erste Antworten ins Forum?
Tut mir leid hab so etwas noch nie gemacht.
Dankeschön.
Iris

7 Jahr chronische Opstipation

Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Hallo Iris,

seit ich meine Getränke prinzipiell zu den Mahlzeiten zu mir nehme (warm), gibt es keine Obstipation mehr. Und das mache ich nun schon einige Jahre. Ich gehe davon aus, dass der Stuhl dadurch so viel Wasser aufnimmt, dass er gar nicht (zu) fest werden kann.

Viele Grüße
Baffomelia

7 Jahr chronische Opstipation

isabelle75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 25.02.07
Danke - probier ich auch mal aus.
Iris

7 Jahr chronische Opstipation

Medizinmann ist offline
Beiträge: 562
Seit: 01.10.05
Hallo,

HA! Das mit dem Beckenboden - da hat mich mein Gespür also tatsächlich nicht betrogen!!

Das würde ich auf jeden Fall verfolgen...da denke ich steckt einiges dahinter...wenn der Beckenbodenmuskel schwach ist, dann sinken die Organe nach unten, da der Beckenbodenmuskel seine Stützfunktion verliert...sehr wahrscheinlich hängt das ganz eng mit Deiner Verstopfungsgeschichte zusammen.

Ich denke Du solltest unbedingt ein Beckenbodenmuskeltraining machen aber ein professionelles Beckenbodenmuskeltraining das den GESAMTEN Beckenbodenmuskel trainiert und nicht nur den äußersten Ring. Männer und FRauenzeitschriften empfehlen ja leider immer ein falsches, einseitiges Beckenbodenmuskeltraining, das mehr Probleme schafft als nützt.

Ich kann Dir da das Cantienica Beckenbodenmuskeltraining empfehlen Cantienica ® - Anleitung für Beckenbodentraining, Tiefenmuskulatur, Gesichtsgymnastik, Rückengymnastikm Lauftraining & Inkontinenz Training
Dazu gibts auch eine sehr gut vorgeturnte Übungs DVD "Tiger Feeling". Ich machs selbst seit einiger Zeit aus anderen Gründen, habe ja diese nervige Erbkrankheit Morbus Meulengracht da hat man weniger Energie als "Normale"...und damit kann man das sehr gut kompensieren, wie ich feststelle. Und ich selbst bin ja der größte "Anti-Gymnastiker" kann mich üblicherweise zu so was überhaupt nicht aufraffen aber da merkte ich sofort daß es mir extrem gut tut und daher mache ich es regelmäßig. Hmmm...

Du solltest auch bei Frau Benita Cantieni nachfragen ob sie schon Fälle hatte wo "ihre Frauen" Verstopfungsprobleme hatten...bzw. wie sie die gesundheitlichen Auswirkungen von einem schwachen Beckenbodenmuskel / einer Organsenkung in diesem Zusammenhang bewertet. Bitte das dann auch hier im Forum schreiben das finde ich höchstinteressant.

Habs jetzt auch gerade im Buch von ihr nachgelesen, ja da steht einiges darüber daß eben ein schwacher Beckenbodenmuskel dafür sorgen kann, daß man Verstopfung kriegt! Ich schreib Dir noch eine Email deswegen.


Hmmmmm...aber jetzt tippe ich echt eher auf eine ausgeprägte Beckenbodenmuskelgeschichte. Ein schwacher Beckenbodenmuskel zieht einen ganzen riesigen "Rattenschwanz" an Beschwerden hinter sich her...

Hmmmmm.......

Liebe Grüße

Medizinmann

P.S.:
Habe ein kurzes Email an Dich geschrieben.

Geändert von Malve (05.09.16 um 11:02 Uhr)

7 Jahr chronische Opstipation

isabelle75 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 25.02.07
Hallo Medizinmann,
Danke. Ich werde mich über alles informieren. Allerdings habe ich auch schon 2x Beckenbodengymnastik verordnet bekommen jedesmal über 1/2 Jahr 1xpro Woche, danach habe ich dann versucht diese Gymnastik zu Hause fortzusetzen, allerdings habe ich schon beim "betreuten" Training keinerlei Besserung gemerkt, nicht mal die Kleinste. Aber ich besorg mir die DVD und dann schau' mer mal. Vielleicht hat der/die Krankengymnast ja auch das falsche Programm gemacht. Ich werde mich hierum nochmals intensiver kümmern. Iris


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