Durstgefühl und matt

14.02.07 12:56 #1
Neues Thema erstellen

Chaz ist offline
Beiträge: 2
Seit: 14.02.07
Guten Tag, liebe Forengemeinde.
Ich war gestern als Gast hier aktiv und mich wundert es, dass die meisten Themen so schön und schnell beantwortet werden.

Nun, seit gut 1 1/2 Monaten habe ich ein Problem mit meiner Gesundheit.
Ich war vorher eigentlich nie richtig schwerkrank oder so, aber ich denke, das wird bald der Fall sein. Ich habe ein erhöhtes Durstgefühl als sonst, trinke mehr und muss logischerweise öfters aufs Klo. Dazu fühle ich mich sehr matt, kraftlos und manchmal wird mir auch plötzlich schwindelig. Nun, ich bin besorgt, dass ich an Diabetes erkranke, da ein stärkeres Durstgefühl bei Diabetes ein häugies Symptom ist. Ich bin zwar nicht stark über - oder untergewichtig, aber ich ernähre mich zur Zeit trotzdem gesünder als sonst.
Ich bin wirklich besorgt, denn manchmal wache ich nachts vor lauter Durst auf und nach ein paar Minuten fühlt sich mein Mund wieder extrem trocken an. Das Gefühl ist ziemlich unangenehm, aber kann es auch an der Psyche liegen? Bin zur Zeit nämlich sehr nachdenklich und das Problem belastet mich zusätzlich.
Werde aber wahrscheinlich bald zum Arzt gehen, aber mich würde eben interessieren, was mein Körper mir da antut.

Besorgt,
Chaz

Durstgefühl und matt

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Chaz,
willkommen im Forum!

Um abzuklären, ob Du Diabetes hast oder nicht, solltest Du wirklich zum Arzt gehen.

Wenn sich dann herausstellt, daß Du keinen Diabetes hast, kannst Du immer noch weitersuchen.

Gruss,
Uta

Durstgefühl und matt
Anne B.
Hi Chaz,

du kannst auch einfach mal schnell zur Apotheke gehen und dir Urin-Teststreifen besorgen, am besten welche, mit denen man nicht nur Glucose sondern auch Eiweiß und weitere Parameter im Urin bestimmen kann. Ist das einfachste und schafft ohne viel Aufwand vorab Klarheit.

Grüße, Anne

Durstgefühl und matt

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Bei den Teststreifen für den Urin erscheint aber Glucose erst, wenn sie schon zu sehr erhöht ist. Aber ich glaube, Apotheken können auch aus der Fingerbeere mal den Blutzucker bestimmen.

Gruss,
Uta

Durstgefühl und matt

Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Zum Blutzucker hab ich mal ne Frage. Er ist bei mir ständig zu niedrig aber auf Diabetes wurde ich schon untersucht. Könnte denn noch etwas anderes in Frage kommen?

Durstgefühl und matt

Chaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 14.02.07
Danke für die bisherigen Tips!

Werde mich wahrscheinlich dann wieder melden, wenn es Neuigkeiten gibt.

Ach ja, kann ein vergrößertes Durstgefühl auch an etwas anderes liegen?

Guten Abend noch,
Chaz

Durstgefühl und matt

ich_at_ich ist offline
Beiträge: 211
Seit: 06.10.06
Zitat von Moni88 Beitrag anzeigen
Zum Blutzucker hab ich mal ne Frage. Er ist bei mir ständig zu niedrig aber auf Diabetes wurde ich schon untersucht. Könnte denn noch etwas anderes in Frage kommen?

Hallo!

Eine Insulinresistenz ist die Vorstufe von Diabetis. Die erkennt man bei einer einfachen Messung nicht (Tagesprofil, Belastungstest notwendig)

Wenn ich zu viele KHs esse, werd ich auch total durstig.

Eine weitere Möglichkeit sind Allergien. Gebt mir ein Heferl Pfefferminztee und ihr bekommt mich nen Tag lang nicht mehr von der Wasserleitung weg,

Nachtrag: Histamin und Fruktoseintoleranz können auch an einen zu niedrigen BZ schluld sein. Ne Testung in die Richtung ist sicher Sinnvoll

lg

Durstgefühl und matt

Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Hallöchen,

steht das(Tagesprofil, Belastungstest) auch irgendwo im Wiki?

LG

Durstgefühl und matt

Notoo ist offline
Beiträge: 420
Seit: 31.07.06
Hallo,

da hätte ich zwei Fragen dazu:

Zitat von ich_at_ich Beitrag anzeigen
Hallo!

Eine Insulinresistenz ist die Vorstufe von Diabetis. Die erkennt man bei einer einfachen Messung nicht (Tagesprofil, Belastungstest notwendig)



Nachtrag: Histamin und Fruktoseintoleranz können auch an einen zu niedrigen BZ schluld sein. Ne Testung in die Richtung ist sicher Sinnvoll

lg


1. Heißt das in Bezug auf die Insulinrsistenz, daß hier niedriger Blutzucker gemeint ist? also zumindest fast immer am unteren Ende des Referenzbereichs?

2. Wie ist das mit dem Histamin zu verstehen? ist hier mit der Histaminintoleranz zu hohes Histamin im Blut (=Histadelie) gemeint oder eine Histapenie, alo zu wenig Histamin? Beides kann nämlich zur HI führen.

Gruß,
Notoo

Durstgefühl und matt
Anne B.
Bei Diabetes muss man zwischen Typ I und Typ II unterscheiden. Während bei Typ I der Blutzuckerspiegel generell erhöht ist, da überhaupt kein Insulin vorhanden ist, so können die Blutzuckerwerte bei Typ II (sogenannter Altersdiabetes) noch völlig okay sein - das ist abhängig von der Nahrungsaufnahme, obwohl der Patient schon Diabetes hat (mangelnde Enzymaktivität).

Deshalb widerspreche ich Uta dahingehend, dass Teststreifen erst positiv sind, wenn die Diabeteserkrankung schon im fortgeschrittenen Stadium ist. Teststreifen werden dann positiv, wenn die "Nierenschwelle" im Blut für Glucose überschritten wurde und somit begonnen wird, die Glucose im Harn auszuscheiden. Der Beginn der Glucoseausscheidung im Urin ist Diabetes. Da die Hersteller dieser Teststreifen sich logischerweise an der sogenannten Nierenschwelle orientiert haben, sonst könnte man sich das sparen, wird ein Überschreiten der als noch gesund geltenden Blutzuckergrenze mit den Teststreifen erfasst. Nur bei gleichzeitiger Aufnahme großer Mengen von Vitamin C (Ascorbinsäure) werden Testergebnisse negativ verfälscht. Gute Teststreifen haben aber auch ein solches Testfed auf ihren Streifen, um das auszuschließen.

In diesen Teststreifen gibt es außerdem auch noch andere Parameter, wie z. B. Bilirubin, Urobilinogen, Aceton (u.a. postiv bei Diabetes) usw. Leider werden diese Teststreifen immer mehr verdrängt, dabei sind sie nicht weniger aussagekräftig als ein Bluttest oder weisen die Richtung, in die genauer untersucht werden sollte. Sie sind einfach auch viel billiger als Bluttests und können ohne Arztbesuch durchgeführt werden.

Im Übrigen kann Durst auch noch bei Nebennierenerkrankungen auftreten, sicher auch noch bei etlichen anderen Erkrankungen. Eines nach dem anderen auszuschließen wäre sinnvoll.

Viele Grüße
Anne


Optionen Suchen


Themenübersicht