Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

03.09.09 13:42 #1
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Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
Hallo Uta,

Weißt Du wieviel höher die Strahlung ist, als bei einem einfachen Röntgenbild? Also ich wurde erst vor wenigen Wochen geröngt. Das sind Einzelbilder. Klick und fertig. Bei einem CT gibt es ja auch solche, die auch 3D Bilder erstellen können. Sind es da mehrere Sekunden oder sogar Minuten Dauerbestrahlung, oder?

Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

nachtelf ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.09.09
ich bin froh über deine tipps werde mich wiederum melden wen ich mehr bescheid weiss...hoffe es geht nun mal voran hihi ich hoffe es soo sehr das ich es herausfinde....

Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Über die Strahlungsmenge beim CT weiß ich nicht Bescheid, aber es ist auf jeden Fall noch mehr Strahlung, vor allem ,wenn Du schon vor kurzem geröntgt worden bist.

Wie gesagt: ich würde auf einem MRT bestehen.

Gruss,
Uta

Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04

Keiner kann mir helfen; unbekannte Störung

Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
@uma:

Vielen Dank für die Info über die Strahlenbelastung.
Ich fasse mal die Fakten zusammen:

"konventionelle Röntgenaufnahme des Brustraums: 0,01 bis 0,1 Milli-Sievert (mSv)
Computertomographie des Brustraums beim Erwachsenen: 1 bis 10 mSv
...
Sie ist um das 100- bis 1 000-fache höher als bei einer normalen Röntgenaufnahme.
...
Es geht noch höher -> Strahlendosis einer Herz-CT und einer CT-Untersuchung von Säuglingen: je 10 bis 100 mSv.
...
Über diese Untersuchungen, die zum Alltag in der Universitätsklinik gehören, wussten nur 26 Prozent Bescheid.
...
Bis zu 200 mSv sind keine Wirkungen erkennbar, bis zu 1 000 mSv kann eine leichte Veränderung des Blutbildes auftreten, aber ernste Schäden sind unwahrscheinlich. Erst ab 1 000 mSv können Übelkeit und Erbrechen entstehen, dann sind auch schwere Erkrankungen möglich. Eine krebsbedingte Sterblichkeit aufgrund der Strahlung nimmt ab 2 000 mSv zu und ab 6 000 mSv sind die Überlebenschancen gering."


Bei dieser letzten Risikoeinschätzung scheint mir, daß nur die unmittelbaren Folgen der Strahlung genannt werden (Tierversuche?). Nicht berücksichtigt scheinen mir die Langzeitschäden, die man davonträgt, wenn das Erbgut durch die Strahlung einen Knacks bekommt und sich Fehler in der Reproduktion langsam aber sicher dramatisch auswirken. Einen Säugling mit 100mSv zu beschießen halte ich für Körperverletzung. Der kann ja nur noch später krank werden, oder? So schafft man sich Patienten auf Lebenszeit...

Geändert von Joh70 (04.09.09 um 16:16 Uhr)


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