Keine Diagnose für Gangstörung

02.09.09 23:51 #1
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Keine Diagnose für Gangstörung

Albis ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 02.09.09
Hallo Soleus,

danke für den Hinweis über die Körperstatik. Ich bin nun auf der Suche nach einem qualifizierten Dorntherapeuten in Tirol, habe 5 gefunden Dank Deinem Dornfinder.
Ich bin vor 2 Jahren von Zürich nach Tirol rückgesiedelt.

Frdl. Grüsse

Albis

Keine Diagnose für Gangstörung

Albis ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 02.09.09
Hallo zusammen,

danke für die div. Vorschläge und Mutmassungen bezüglich der Ursache meiner Gangstörung (vermutlich spastische Spinalparese).

Was könnte es sein: Sturz beim Faustball, Zeckenbiss od. Harnentleerungsstörung?

Aus meiner Sicht am ehesten die Harnentleerungsstörung 2006.

Ich musste 2 Monate einen Dauerkatheter mit Ventil tragen bis ich endlich zur Prostata TUR OP antreten konnte.
Nach der OP wieder 4 Monate Katheter mit Ventil,wegen schlaffer Blase, immer noch Restharn. Damals begann auch das mit dem immer wiederkehrenden Hexenschuss und anschliessender Gangstörung.
Man vermutete Bandscheibenvorfall, CT-Untersuchung verneinte dies.

Wahrscheinlich hat dort die Degeneration des entsprechenden motorischen Nervs begonnen.
Seit Aug. 2006 muss ich selbst katheterisieren. Damit komme ich gut zurecht.

Doch das ich nicht mehr laufen kann und stehen nur mit Abstützung ist schon bitter.

Mit frdl. Gruss

Albis

Keine Diagnose für Gangstörung

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Albis,

ist bei Dir auch ein MRT gemacht worden, um auszuschließen, daß es sich um einen "Spinalabszess" handelt?

Patienten leiden unter:
- Rückenschmerzen
- Fieber
- Druckdolenz und Klopfschmerz im Bereich des Abszesses
- Zeichen einer Hirnhautreizung (Meningismus)
Die Rückenschmerzen strahlen typischerweise entlang der Nervenwurzeln in den Bereich des zugehörigen Dermatoms aus. Unbehandelt kann es durch den Druck auf das Myelon und perifokale Mikrothrombosen zu Rückenmarkschädigungen kommen. Sie machen sich durch Muskelschwäche, Lähmungen, sowie Entleerungsstörungen der Harnblase und des Darms bemerkbar.
5. Diagnostik
Diagnostiziert wird der Abszess mit Hilfe der MRT. Eine Diagnose sollte so schnell es geht erfolgen, um irreversible neurologische Defizite zu verhindern.
Ergänzend kann eine Liquorpunktion durchgeführt werden. Es finden sich charakteristische Veränderungen des Liquor cerebrospinalis, die Zellzahl im Liquor (Leukozyten) und das Eiweiß im Liquor ist erhöht.
Spinaler Abszess - DocCheck Flexikon

Ich wünsche Dir sehr, daß Du Hilfe findest!

Gruss,
Uta

Keine Diagnose für Gangstörung

Albis ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 02.09.09
Hallo Uta,

MRT wurde gemacht 12. 07 : MRT der WS, Keine deutliche Wirbelkörperhöhenverminderung nachweisbar,korrektes vorderes, sowie hinteres Alignement . Es zeigen sich umschriebene Deckplattenimpressionen LWK1, BWK 12,sowie BWK7 mit sehr diskretem, umgebendem Knochenmarködem, entsprechend Schmorl´schen Knötchen. BWK11 bis LWK1 mit einer kyphotischen Fehlstellung. Osteochondrotische Veränderungen HWK5/6, entsprechend Modic l-ll. Weiters auf diesem Segment eine diskrete dorsomediane Diskusprotrusion ohne auf den sagittalen Sequenzen abgrenzbare Bedrängung der Spinalnerven. BWK11/12 zeigt im rechten Neuroforamen eine Wurzeltaschenzyste,auf dieser Höhe auch Nachweis einer kortikalen Nierenzyste rechts. Eine diskretere Wurzeltaschenzyste rechts auch auf Höhe BWK12/LWK1. Im Segment L1/2 zeigt sich eine mediane Diskusprotrusion ohne deutliche Bedrängung des Duralsackes. Rechtsseitig mässiggradige Einengung des Neuroforamens bei höhergradig ausgeprägten spondylarthrotischen Veränderungen. Auch auf den übrigen Segmenten der LWS zeigen sich Diskusprotrusionen mit deutlicher Bedrängung der Spinalnerven. Auf Segment L4/5 neuroformanielle Enge rechts bei Diskusprotrusion, sowie ausgeprägten spondylarthrotischen Veränderungen, die Weite des Spinalkanals auf den vorliegenden Sequenzen nicht beurteilbar. Auch Segment L2/3,sowie L5/S1 mit ausgeprägt spondylarthrotischen Veränderungen. Das Myelon in der vorligenden Trauma-Sequenz ohne ausgprägte Signalpathologien, zur detaillierteren Abklärung des Myelons empfehlen wir die nochmalige Zuweisung des Patienten und Anfertigung einer stark T2-gewichtigen Sesquenz.

Mit frdl. Gruss

Albis

Keine Diagnose für Gangstörung

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ob die Experten alles verstehen, was da so steht?
Auf jeden Fall ist da ja einiges, was nicht so recht in Ordnung ist. Ist denn diese Untersuchung gemacht worden:
stark T2-gewichtigen Sesquenz.
?

Gruss,
Uta

Keine Diagnose für Gangstörung

Albis ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 02.09.09
Das ist eine gute Frage mit den Experten.....
Das fällt mir nun auch auf, dass die Anfertigung einer stark T2-gewichtigen Sequenz nicht gemacht wurde obwohl ich im Aug. 2008 einen 2-wöchigen Aufenthalt in der Neurologie hatte, wieder Untersuchungen : MR WS gesamt, EEG, MRT WS gesamt, MEP magnetisch untere Extremitäten: Deutlich pathologische MEP`s zu beiden unteren Extremitäten.
Beurteilung: Im Vergleich zum Vorbefund Nov. 2007 keine Befunderweiterung, insbesondere kein Anhalt für Myelonveränderungen. Die elektroneurologische Untersuchung vom Aug. 2008 (EVP) spricht in Zusammenschau mit den Vorbefunden (EMG/NLG; UE) vom 9. 11. 2007 sowohl für eine Läsion im Bereich des 1. wie auch des 2. Motorneurons. Eine ALS kann dzt. ausgeschlossen werden. Verdachtsdiagnose: Silver-Syndrom- dies im Sinne einer Ausschlussdiagnose ohne beweisende genetische Diagnostik.

Gruss

Albis


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