Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

29.01.07 11:48 #1
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Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

RTekook ist offline
Beiträge: 1
Seit: 24.10.08
Hast Du Stress mit Deinem Arbeitgeber?

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

fred2 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.10.08
Zitat von RTekook Beitrag anzeigen
Hast Du Stress mit Deinem Arbeitgeber?
nein, überhaupt nicht. bin rundum zufrieden. auch privat alles bestens.

ich hab auch schon an psychische ursachen gedacht. aber eins nach dem anderen. am montag kommt der befund vom abstrich, dann schau ma weiter.

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

fred2 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.10.08
so, abstrich-ergebnis da, wie erwartet: nichts gefunden (keine keime).
jetzt war es ein paar tage besser (trotzdem gerötete seitenstränge),
heute früh aber wieder kratziger hals, wieder gscheit rot. (hängzt sicher auch mit der nase zusammen, die war heute etw verstopft in der früh)

werde weiter nach der ursache forschen . die wohnung dürfte es nicht sein, bin seit 1 woche auf urlaub.

naja, vielleicht noch eine blutuntersuchung?

noch eine frage: wenn es bakteriell nichts gibt, kann ich dann ohne bedenken den sport wieder aufnehmen ? (es geht mir körperlich schon wieder besser, nur der hals ist halt etw gerötet)

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fred2 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.10.08
kleines update:

nach gut 1 woche gleichbleibender beschwerden nach vorliegen der ergebnisse bin ich wieder zur HNO.

-->nach einigem überlegen: Antibiotika, obwohl sie selbst eher nicht davon überzeugt war, dass das was hilft.

hat es auch nicht. nach 7 tagen keine verbesserung (gestern)

-->HNO schickte mich nun zum bluttest (morgen): kompl BB, Diff, CRP, BSG sollen gemacht werden
Vermutungsdiagnose: "Protrahierter Infekt"

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

fred2 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.10.08
so, hier der befund:
__________________________________________________ ____-
Blutsenkung
1.Stunde 1 mm < 9
2.Stunde 5 mm < 18

Beurteilung rotes Blutbild: o.B.

Weißes Blutbild:

Beurteilung Thrombozyten: o.B.

Leukozyten: 6.2 G/l 4.0 - 10.0

Stabkernige 2 % (< 5) 0.1 G/l (< 0.5)
* Segmentkernige 49 % (50 - 75) 3.0 G/l (2.0 - 7.5)
Eosinophile 2 % (< 4) 0.1 G/l (< 0.4)
Basophile 0 % (0-1) 0.0 G/l (< 0.4)
Monozyten 5 % (< 12) 0.3 G/l (< 1.2)
* Lymphozyten 42 % (25- 40) 2.6 G/l (1.0 - 4.0)

Beurteilung weißes Blutbild: .
relative Neutropenie
relative Lymphozytose

______________________________________________

ich nehme an, das besagt lediglich , dass ich einen viralen infekt hab, oder?

LG

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

fred2 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.10.08
ich nehme an, das besagt lediglich , dass ich einen viralen infekt hab, oder? LG
so war es ;-)


UPDATE:

nachdem das alles nichts genutzt hat (antibiotika usw) habe ich dann im Jänner angefangen, konsequent zu inhalieren mit heißem wasser, teilweise mit 1 Esslöffel Meersalz "verfeinert" . jeden Abend inhaliert (sogar in den Hotels hab ich mir irgendwie einen heißen Topf Wasser besorgt). Ist mir sympathischer als mein Inhalator, warum, kann ich nicht sagen.

Ab März war ich dann RELATIV symptomfrei. D.h. es waren nur wenige, kurze Phasen von Halsweh, die mich in meinem Alltag, d.h. insbesondere bei meinem Sport (Von Jänner 2009 bis Mitte September immerhin knapp 5.000 Trainings- und Rennkilometer am Rennrad), nicht oder kaum beeinträchtigt haben.
Allerdings: ohne Probleme gings nur bis September . Da hat sich dann langsam eine Halsentzündung wieder rangeschlichen.
Seit Ende Oktober bin ich nun schon komplett außer Gefecht gesetzt.
Mitte November hat sich dann noch eine bakterielle Infektion auf die virale draufgesetzt, Antibiotika, nach ein paar Tagen bakterielle Infektion weg (keine Eiterstrippchen mehr im Hals), dann rasch besser geworden. Seit letztem Wochenend ist die Infektion ("NUR" die Halsentzündung, offensichtlich ohne Bakterien, da kein Eiter), wieder da.
dazu muss ich noch sagen, dass ich NIE Fieber hatte. Habe ich aber (leider) sehr sehr selten.


Die Nase ist auch nie ganz OK, ich glaube, dass die Halsentzündung immer damit beginnt, dass hinten Sekret runterrinnt von der Nase ausgehend.

Die Nase ist in der Früh meist leicht versopft, aber nie extrem.
Außerdem oft, aber nicht immer Schnupfen; wenn nicht flüssig, ist sie eher trocken.

Es ist übrigens der dritte Winter in Folge, in dem ich dauer-verkühlt bin. (jeweils von Oktober bis Anfang Jänner)

Mein Sport leidet darunter extrem, alleine heuer habe ich den halben Sepember, fast den ganzen Oktober und komplett den November versäumt. und es ist keine Besserung in Sicht. --> ich rechne wieder mit 4 Monaten Trainingsverlust, es kotzt mich so an!





Meine Besuche bei HNO-Arzt haben sich in den vergangenen Wochen natürlich gehäuft.

FAZIT: "Sie sind anfällig", es könnte eine chronische Halsentzündung sein, man kann nichst machen, außer Inhalieren, Tee trinken, heiße, kalte und scharfe Speisen/Getränke meiden und aufpassen in der Kälte.

Ich versuche nun seit 14 Tagen, wirklich konsequent bei der Ernähung aufzupassen (neige leider auch dazu, heiße Speisen schnell runterzuschlingen, was meinen Schleimhäuten in den vergangenen 32 Jahren sicher auch nicht unbedingt gut getan hat.

nun meine FRAGE:

Gibt es nicht doch irgendwas, was eine Entzündung einmal zumindest wegbringen kann? Dass ich aufpassen muss und noch mehr aufpassen muss als bisher ist mir eh klar. Ich meide auch rauchige Lokale usw.


Was mich auch anzipft: Ich kann ncihteinmal EIN (!) Bier trinken, ohne dass ich die Auswirkungen spüre. (Ich meine nicht den Rausch )

Übrigens mache ich auch seit 10 Tagen eine histamin-arme Diät, da ich gelesen habe, dass Histaminintoleranz u.a. zu Entzündungen im HNO Bereich führen kann. Glaube zwar nicht daran, aber einen Versuch ist es wert.

Geändert von fred2 (03.12.09 um 21:03 Uhr)

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

Grenzgaenger ist offline
Beiträge: 1
Seit: 10.06.10
Hallo,

ich schlage mich seit etwa 4 Jahren mit der gleichen Symptomatik herum. Seit dem ich grob fahrlässig eine Mandelentzündung verschleppt hatte (es begann am Freitag Abend und ich hatte keine Lust in die Notaufnahme zu fahren), habe ich eine chronische Entzündung im Rachenraum/hinteren Gaumenbereich, die immer wieder in akute Entzündungen umschlägt.

Ausgangspunkt ist dabei eine permanente Schwellung am hinteren rechten Gaumen, die bei akuter Symptomatik anschwellt und in den gesamten rechten HNO-Bereich ausstrahlt (Halsschmerzen, Schnupfen, Druck im Ohr). Die Schwellung ist mit der Zunge deutlich ertastbar, egal ob sonstige Symptome vorliegen oder nicht. Hin und wieder wandert die Entzündung auch in den linken HNO-Bereich, was zum Glück aber eher selten ist.

Nachdem unzählige Antibiotika-Behandlungen mit verschiedenen Mitteln keinerlei Verbesserung brachten, entschied ich mich vor 2 Jahren für eine Mandelentfernung. Die Entfernung brachte leider nicht die erhoffte Heilung, sorgte jedoch für eine deutliche Linderung der Symptome. Die akuten Entzündungen sind deutlich seltener geworden und verlaufen deutlich glimpflicher. Dass ich mich wirklich schlecht fühle und sich echtes Krankheitsgefühl einstellt kommt nur noch alle paar Wochen vor. (Davor war es der Regelfall.) Starke Schmerzen hatte ich seit der OP nur einmal, eitrige Entzündungen mit Fieber noch gar nicht. Beides kam zuvor dauernd vor.

Je nach Schweregrad der Entzündung übe ich mich in Symptombekämpfung, warme und kalte Getränke, Eis, entzündungshemmende/schmerzlindernde Lutschtabletten.
___________________
Soviel zum körperlichen, aber so eine Erkrankung schlägt sich natürlich auch psychisch nieder. Am schlimmsten war es für mich von den Ärzten nicht ernstgenommen zu werden. Man kennt die Symptomatik nicht, die üblichen Mittel (Antibiotika) versagen, also wird man abgespeist ("Halsschmerzen hat jeder") und weggeschickt. Tja, ist ja richtig, dass die (fast) jeder hat, aber es ist eben nicht normal, mit Anfang 20 90% seiner Lebenszeit krank zu sein.

Es war daher wohltuend zu lesen, dass man nicht der einzige ist und sich das ganze nicht einfach nur einbildet.

Ansonsten muss man halt damit leben und hoffen, dass der Körper irgendwann selbst damit fertig wird.

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

kirschexl ist offline
Beiträge: 1
Seit: 10.06.10
Zitat von kirschexl Beitrag anzeigen
Hallo,Möchte mich hier einreihen von wegen Halsschmerzen,werde bald irre weil mich jeder für verrückt hält oder mir nicht glaubt.Hatte im Januar ne Rachenentzündung ,habe darauf hin verschiedene Antibiotika bekommen,ok ersten Tage wurde es besser,Aber zusätzlich immer ein ganz ganz fürchterliches Brennen im Hals,war damit sogar nachts in der Uni Lübeck weil ich es nicht ausgehalten habe,die haben rein geschaut und gesagt "ist nichts,ich solle doch mal zum Phychologen",das wars.Das Brennen ist wirklich manchmal nicht zum Aushalten.Danach ständig wieder beim HNO Arzt von wegen"nein ist nichts,wurde echt jede Woche in den Hals geschaut mit so nem langen Ding mit Spiegel dran,auch verschiedenen Ärzte,zwischendurch mal auf nen Soontag HNO Klinik Lübeck auch da"nein man sieht nichts".Manchmal geht es nen paar Stunden,dann wieder brennt es wie Feuer,sogar einfach nur wenn ich nen Schluck Wasser getrunken habe.War auch schon im Februar zur Magenspiegelung,da wurde auch nichts gefunden.Schilddrüse hat der auch untersucht mit Ulltraschall,war auch ok.Stellenweise habe ich Schmerzen und ein Brennen im ganzen Hals,dann seid längerem da unten am Hals wo die Kuhle ist ein total komisches gefühl,wie rauh,und Schmerzen,wenn ich schrei oder laut rede ist es total schlimm,kratzt und ist wie wund alles.Trau mich langsam nicht mehr zum Arzt weil die immer sagen da ist nichts,man sieht nichts. Was sitzt da genau wo die Kuhle ist am Hals??War damit auch schon beim Hausarzt,der sagte liegt daran das ich verkrampfe beim Atmen,schon klar.Habe echt solche Beschwerden das ich bald durchdrehe.Man gab mir auch schon nen Pilzmittel,mit der Aussage"glaube zwar nicht das Sie nen Pilz haben,aber nehmen Sie es mal".Hat natürlich nicht geholfen!!!! Dreh echt langsam durch,Leben macht so keinen Spaß. ich bilde es mir nicht ein,es ist da und tut weh und nervt. Weiß nicht weiter !!!! beim Schlucken habe ich manchmal das Gefühl es schmeckt wie,als wenn man sauer aufgestoßen hat,habe ich aber nicht und tue es auch nicht,Reflux habe ich nicht,laut Magenspiegelung.
Trau mich schon nicht mehr zum Arzt,was soll ich nur machen????

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

Kern ist offline
Beiträge: 3
Seit: 27.06.10
Hallo an alle,
auch ich bin ein verzweifelnder Leidensgenosse,
@Grenzgaenger, meine Geschischte ähnelt sehr der deinen. Und ich finde es auch zum Kotzen bei den Ärzten, außer Hausfrauentipps kommt meistens nicht so viel bei rum, man fühlt sich echt nicht ernst genommen :(. Weiß denn jemand was von einem Facharzt oder einer Fachklinik für "chronische Pharyingitis"? Vielleicht kann einem ja da geholfen werden. Sonst versucht man immer nur irgendwas, was man im Internet findet und doch nix hilft.
Also, gute Besserung an alle

Seit 1 1/2 Jahren Halsschmerzen

MattiK ist offline
Beiträge: 1
Seit: 29.07.11
Hallo meine Freundin hat aehnliche Symptome... was hat sich seit der Zeit ergeben.. Fred, wie geht es heute?


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