chronische Dickdarmentzündung (Collitis Ulcerosa)

25.08.09 21:59 #1
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akinom116 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 25.08.09
Wer kann mir helfen? Habe seit ca. 20Jahren eine chronische Dickdarmentzündung (Collitis Ulcerosa) u.seit ca. 10 Jahren eine Gallengangsenzündung (Cholangitis). War vorige Woche in Innsbruck (Uni-Klinik),die wollen mir die Leber transplantieren. Das macht mir schreckliche Angst. Hat wer Erfahrung mit diesen Krankheiten?


Freesie ist offline
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Seit: 22.07.09
Hallo Monika,

bin ebenfalls CEDlerin (MC)

Diagnose 1989, Beschwerden schon seit 1982 (mein Verdrängungsmechanismus funktionierte gut). So gut, dass ich 1990 wegen einer Stenose operiert werden musste. 1992 bekam ich einen sehr heftigen Schub mit bis zu 40 DF/Tag der schulmedizinisch nicht in den Griff zu bekommen war. Seit Anfang 1995 bin ich in klass. Homöopathischer Behandlung, bereits 3 Tage nach der ersten Mitteleinnahme veränderte sich mein DF in positiver Richtung und das ging so weiter bis ich 1998 beschwerdefrei war. Vor 2 Jahren dann ein Schub der komischerweise nicht auf die Hom. ansprach, aber nach 3 wöchiger Cortisontherapie wieder weg war. Seither bin ich wieder ausschließlich in klass. Homöopathischer Behandlung.

Zur Cholangitis kann ich keine Aussage treffen, allerdings las ich vor einiger Zeit in einem anderen Forum von einem Betroffenen der 10 Jahre an PSC und CU erkrankt war,
4 Wochen in eine Homöopathischen Klinik ging und nun seit ca. 1 Jahr völlig beschwerdefrei ist. Natürlich war der 4 wöchige Aufenthalt nicht gerade billig, dafür die Therapie um einiges intensiver als man das üblicherweise von zu Hause aus machen kann. Und der Erfolg spricht für sich denke ich.

Mein Fazit, wenn du noch Zeit hättest mit der Lebertransplantation würde ich vorher eine klass. Homöopathische Behandlung versuchen. Du solltest, wenn du einen guten Homöopathen findest, sehr schnell eine Besserung deiner Beschwerden bemerken. Natürlich ist Homöopathie keine Blitz-Wunderwaffe, Geduld ist schon gefragt. Zudem bist du durch die jahrelange schulmedizinische Behandlung "vorbelastet" - da wird's nicht ganz einfach werden für den Hom. Wenn es nicht funktionieren sollte, bleibt dir als letzter Ausweg immer noch die Transplantation.

LG
Brigitte
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Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Akinom

ich selbst kann Dir dazu leider nichts sagen, jedoch vielleicht findest Du auf dieser Seite Hilfe :
Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V.: AK PSC


Liebe Grüße .

Heather
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)


irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Hallo Brigitte,

Du solltest, wenn du einen guten Homöopathen findest, sehr schnell eine Besserung deiner Beschwerden bemerken. Natürlich ist Homöopathie keine Blitz-Wunderwaffe, Geduld ist schon gefragt.
Ich habe mit Homöopathie beides erlebt - sehr schnelle Besserung durch ein passendes homöopathisches Mittel innerhalb einer Woche (bei einer chronischen Erkrankung!), aber auch die vergebliche Mittelsuche einer sehr erfahrenen Homöopathin seit über einem Jahr.

Zudem bist du durch die jahrelange schulmedizinische Behandlung "vorbelastet"
Hm, das macht doch nur dann was aus, wenn dadurch die Symptomatik völlig verschoben ist. Aber auch dann kann man da ansetzen, wo man derzeit steht... Es kommt eh niemand unvorbelastet zum Homöopathen.

Letzten Endes steht und fällt die Behandlung damit, ob das Mittel gut gewählt ist.

4 Wochen in eine Homöopathischen Klinik ging und nun seit ca. 1 Jahr völlig beschwerdefrei ist. Natürlich war der 4 wöchige Aufenthalt nicht gerade billig, dafür die Therapie um einiges intensiver als man das üblicherweise von zu Hause aus machen kann. Und der Erfolg spricht für sich denke ich.
Was heißt intensiv? Wechselt die Klinik die Mittel so rasch? Oder kriegt man mehrere gleichzeitig?

Ich kenne es so, dass ich z.B. eine C200 bekomme und dann soll ich paar Wochen abwarten. Wie nutzt eine homöopathische Klinik die Wartezeit?

Viele Grüße
Irene

Geändert von irnee (12.09.09 um 20:29 Uhr)


Freesie ist offline
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Beiträge: 1.224
Seit: 22.07.09
Hallo irnee,

ich wollte mit meinem Posting nur verständlich machen, dass eine homöopathische Behandlung, falls Monika dies in Erwägung ziehen sollte, Geduld erfordert und man eben nicht auf ein schnelles Verschwinden der Krankheit bauen sollte.
Natürlich kommen wir alle nicht unvorbelastet in Hom. Behandlung, aber vom Denkmuster - ich werf ein Tablettchen ein und schon gehts mir gut - eben irgendwie schon. Und das man bei einer Hom. Behandlung dieses Denkmuster ausschalten sollte, das wollte ich vermitteln.

Wie die Ärzte in dieser Klinik vorgehen weiss ich nicht, denn ich habe nur davon gelesen. Allerdings berichtete der Beitragsschreiber auch davon, dass er weiterhin per Telefon und Mail in Verbindung mit seinem dortigen Arzt ist. Aber er war schon (obwohl davor der Hom. gegenüber eher skeptisch) sehr begeistert davon, was die Ärzte in den 4 Wochen bei ihm erreicht hatten.

LG
Brigitte
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