Diagnose bekannt, Heilung gesucht!

24.08.09 18:45 #1
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Leachim ist offline
Beiträge: 8
Seit: 16.01.09
Hello

Nach gut einem halben Jahr melde ich mich mal wieder! Ich habe nun nach etlichen weiteren Tests und abklärungen endlich eine Diagnose bekommen!

Ende Februar wurde ich nach einem weiteren Kollaps zur stationären Behandlung ins Spital gebracht. In den darauf folgenden 10 Tagen wurde ich bis auf die Knochen untersucht! Sämtliche Körperliche Krankheiten wurden ausgeschlossen!

Eine Psychiaterin diagnostizierte darauf hin eine Angststörung mit Panikattacken!
Infolge dieser Attacken begann ich zu hyperventilieren und kippte um...!
Nun bin ich seit März in einer Gruppentherapie gegen Angststörungen!

Nebenbei hatte ich noch 4 Einzelgespräche mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet! Der sagte mir das ich eine Störung im vegetativen Nervensystem habe!
Aufgrund der dauernden Müdigkeit und Antriebslosigkeit sei bei mir der Parasymphatikus mehr ausgeprägt! Ich probierte es mit einem Antidepressiva ( Efexor), welches bei mir sehr heftige Nebenwirkungen auslöste...
Nach drei Tagen wollte ich von Chemischen Mitteln nichts mehr wissen! Jetzt probiere ich es mit Johanniskrauttabletten. Bei heftigen Panikattacken habe ich zudem Temesta expedit 1mg bekommen.
Die Gruppenthrapie ist bald vorbei, aber mir geht es noch nicht wirklich besser. Es gab währen drei Monaten (April - Juni) eine richtig gute Phase ohne Beschwerden. Seither hat sich mein Zustand wieder verschlechtert. Ich werde zwar nicht mehr ohnmächtig, aber mein Schwindel und die Müdigkeit sind nachwievor da!

Jetzt meine Frage: Kann mir jemand Tipps geben was ich noch tun kann?
Ich treibe vermehrt Sport, was aber nur für einen Moment lang hilft. sobald ich mich wieder entspanne, wird mir wieder Sturm. Meistens folgt darauf die Angst. Momentan halte ich mich an Temesta (im Notfall ca. alle 4 Tage eine Tablette 1mg), aber das kann auf Dauer nicht die Lösung sein, da die bekanntlich abhängig machen...

Eine Anmerkung habe ich noch: Wenn ich Ferien habe oder an den Wochenenden geht es mir meistens viel besser. Mir gefällt meine Arbeit aber ich bin seit Monaten extrem unterfordert! könnte das ein Grund dafür sein?
Mein Psychiater sagt das bei mir Antidepressiva der falsche Weg sei...
Was aber ist der richtige Weg? Gibt es andere natürliche Mittel?

Vielen Dank für eure Hilfe

Leachim

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irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Hallo Leachim,

Sämtliche Körperliche Krankheiten wurden ausgeschlossen!
Bei derart absoluten Behauptungen wäre ich vorsichtig. Vielleicht behaupten sie das nur, weil sie mit ihrem Latein am Ende waren. Die wenigsten Ärzte geben dann zu, dass sie ratlos sind.

Darf ich mal Deine Schilddrüsenwerte sehen? Wenigstens TSH, fT3 und fT4?

Viele Grüße
Irene

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier ist der vorhergehende Thread von Leachum:

http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...eiss-mehr.html

Gruss,
Uta

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Meiner Meinung nach sind psychische Krankheiten eine Erfindung der "modernen" Medizin. Im Mittelalter sahen sie darin wenigsten noch äussere Einflüsse (wie etwa den Teufel).

Heutzutage sind aus der Sicht der "Experten" die Patienten selbst oder auch die Eltern schuld.

Das alles weil sie immer noch keine Erklärung haben. So nach dem Motto "besser eine falsche Erklärung, als gar keine".

Stengel der die Diagnose stark anzweifelt.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Was haben eigentlich die Blutzuckermessungen ergeben?
Wie sieht es mit einer eventuellen Histaminintoleranz aus?

Gruss,
Uta

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irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Da wurde er zwar auch nach den Schilddrüsenwerten gefragt, hat aber keine rausgerückt. Der unauffällige TSH-Wert sagt ja nicht allzu viel.

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irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Leachim, in welcher Abteilung warst Du eigentlich im Krankenhaus?

Für die Schilddrüse brauchst Du die Endokrinologie, und in Sachen Nahrungsintoleranzen die Gastroenterologie.

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Leachim ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 16.01.09
mir wurde während zwei Wochen im Spital mehrmals täglich der Blutzucker gemessen, vor und nach Mahlzeiten. Absolut alles in Ordnung.
Wie gesagt ich musste während 14 Tagen jeden Tag mehrmals Blut, Urin und Stuhl abgeben. Diese Proben wurden anscheinend Schweizweit in diversen Labors untersucht. Die haben mir gesagt, das sie mich erst entlassen, wenn sie alles nur mögliche abgecheckt haben! unter anderem wurde sogar ein Aidstest gemacht!

Ich persönlich denke inzwischen auch, das bei mir körperlich alles ok ist. Insbesondere darum weil ich eine wirklich gute Phase von 3 Monaten hatte, also frei von jeglichen beschwerden.

Vielleicht irgendwelche Links betreffend Panikstörungen, vegetatives Nervensystem?

besten dank

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Die Frage nach der Klärung der Histaminintoleranz ist noch offen ... Wurden eigentlich in der Klinik auch Allergien getestet?

Du schreibst, daß es Dir April-Juni richtig gut ging. Gab es da etwas, was anders war als in den Monaten davor und danach? z.B. in Sachen Ernährung, Bewegung, Arbeitsplatz usw.?

Gruss,
Uta

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irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Hashimoto fängt oft mit Angst- und Panikstörungen an. Stöber mal:
http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome


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