Diagnose bekannt, Heilung gesucht!

24.08.09 18:45 #1
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Diagnose bekannt, Heilung gesucht!

Leachim ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 16.01.09
Gute Frage: Es war da wirklich eine Veränderung:
Wie schon gesagt bin ich seit längerem ziemlich unterfordert bei der Arbeit: Wir sitzen meistens nur rum und warten bis die Zeit vergeht. In dieser Zeitspanne hatten wir einen grösseren Auftrag und ich konnte mich wieder mal richtig kreativ betätigen! Ich hatte richtig Freude zu Arbeiten! Die Zeit verging und am Abend konnte man (endlich mal wieder) Stolz sein auf das geleistete!!
Zusätzlich bin ich noch umgezogen! Ich hatte also die Energie 9 stunden zu Arbeiten und nach feierabend jeweils noch 4-5 Stunden Möbel aufzustellen, Wohnung einrichten usw. In meinem Momentanen zustand hätte ich diese Energie nicht mehr...

Evtl. Gegenteil von Burnout?

Diagnose bekannt, Heilung gesucht!

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Wie schon gesagt bin ich seit längerem ziemlich unterfordert bei der Arbeit: Wir sitzen meistens nur rum und warten bis die Zeit vergeht. In dieser Zeitspanne hatten wir einen grösseren Auftrag und ich konnte mich wieder mal richtig kreativ betätigen! Ich hatte richtig Freude zu Arbeiten! Die Zeit verging und am Abend konnte man (endlich mal wieder) Stolz sein auf das geleistete!!
Sicher beeinflusst sowas das Befinden, aber durch berufliche Unterforderung kriegt man doch keine Angst- und Panikstörung

Weißt Du was? Du hast eine Menge Kohle bezahlt für das Krankenhaus und redest Dir jetzt schön, dass das nicht umsonst gewesen sein darf. (War es auch nicht. Manche Krankheiten sind bestimmt ausgeschlossen worden. Aber eben nicht alle.)

Tja. Es gibt manchmal Leute, die wollen gar nicht wissen, was mit ihrer Schilddrüse ist und was die alles beeinflusst. Die finden das so interessant mit Gruppentherapie und Psychoanalyse und Psychosomatik und Paartherapie und was weiß ich noch, dass sie auf der Schiene bleiben wollen.

Muss ich wohl akzeptieren, auch wenns schwer fällt.

Geändert von irnee (24.08.09 um 21:18 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Leachim,

mal angenommen, Du bist tatsächlich unterfordert und aus lauter Langeweile entwickelst Du Panikattacken. Dann wäre es doch die beste Therapie, in der "freien Zeit" etwas Sinnvolles zu tun: Sprachen lernen, Bücher schreiben oder auch lesen, Fotos einkleben ..... Da finden sich sicher einige Dinge.
Wäre das möglich?

Gruss,
Uta

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Adlerxy ist gerade online
Beiträge: 725
Seit: 31.10.08
Hallo !

Bei psychischen Krankheiten spielt immer mehr oder weniger körperliche vorgänge und gestörter stoffwechsel mit rein. Histamin und Cortisol würde ich mal abklären weil diese beiden Stoffe in enger Wechselbeziehung zu Serotonin und dopamin stehen. Und die beiden Stoffe wichtig sind im gehirnstoffwechsel und wenn sie nicht stimmen meist die ursache von psychischen Störungen sind. Cortisol aber besser als Tagesprofil messen lassen. Mann könnte aber auch mal probeweise für einige Zeit ein Cortisonpräberat nehmen und ob mann dann positive Veränderungen merkt. Unterzuckerung, Koffein, Zucker lese ich sehr oft im zusammenhang mit Panikattaken. Ein vitamin B komplex und oder Tryptophan Http5 könnte mann auch noch mal probieren.

Grüße Detlev

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Leachim ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 16.01.09
Vielen Dank

Also Histamn und Cortisol wurden ebenfalls Kontrolliert im Spital. Ich war während den 2 Wochen auf allen möglichen Abteilungen. Die Schilddrüsen wurden als erstes überprüft, weil die am ehnsten in Frage kamen!! Ich kenne zwar die Werte nicht, aber da soll anscheinend alles ok sein!

Der Zusammenhang mit Zucker und Panikattacken finde ich ziemlich interessant.
Nach einem meiner Kollapse ( attacken) stellte der Notfallarzt eine starke Unterzuckerung fest. Zu diesem Zeitpunkt konnte er aber noch nichts damit anfangen.

Jetzt lese ich aber immer häufiger, das gerade nach einer Panikattacke vielfach eine Unterzuckerung auftritt. Anscheinend weil der Körper zuviel Energie auf einmal verbrannt. Vielleicht weis jemand noch etwas genaueres über diesen Zusammenhang!

Grüsse!

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Jetzt lese ich aber immer häufiger, das gerade nach einer Panikattacke vielfach eine Unterzuckerung auftritt. Anscheinend weil der Körper zuviel Energie auf einmal verbrannt. Vielleicht weis jemand noch etwas genaueres über diesen Zusammenhang!
Nebennierenproblem, geringe Fähigkeit des Körpers den Blutzucker zu regulieren.
Die plötzlich auftretende Unterzuckerung nennt sich reaktive Hypoglykämie.

Das Spurenelement Chrom unterstützt den Körper bei der Regulation des Blutzuckers und kann genommen werden um das abfallen zu vermeiden bzw. abzuschwächen. Häufiges Essen verhindert auch Unterzuckerungen. Kohlenhydrate sind eher ungünstig. Eine Protein-reiche Diät ist oft hilfreich.

Möglicherweise gibt es unerkannte und subtile Probleme mit Cortisol - dem Hormon das in den Nebennieren produziert wird und u.a. bei der Regulation des Blutzuckers beteiligt ist. Such mal nach den Symptomen einer Nebennierenschwäche bzw. Erschöpfung.

Die kann dann u.a. mit Nebennierenrindenextrakt (rezeptfrei) oder den potenteren Hydrocortison behandelt werden (rezeptpflichtig, nur unter Aufsicht eines Arztes).

Es könnte aber auch sein das dies eher von Gehirn ausgeht (dass die Nebennieren in Ordnung sind aber vom Gehirn nicht richtig gesteuert werden). Treten die Panikattacken eher nach und nicht während Anstrengung/Stress/Bewegung auf?

Ist übrigens ziemlich typisch bei Quecksilbervergiftungen.

Geändert von Stengel (25.08.09 um 19:23 Uhr)

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Adlerxy ist gerade online
Beiträge: 725
Seit: 31.10.08
Zitat von Leachim Beitrag anzeigen
Vielen Dank

Also Histamn und Cortisol wurden ebenfalls Kontrolliert im Spital.
Ach das ist ja gut wenn das untersucht wurde, du kommst aber bestimmt aus der Schweiz oder ?
Weil bei uns in Deutschland wird sowas nicht routinemäßig untersucht.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wie bzw. was wurde in Bezug auf Histamin untersucht?

Gruss,
Uta


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