Hilfe und Rat

22.08.09 14:31 #1
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Feger ist offline
Beiträge: 21
Seit: 22.08.09
hallo zusammen ich weiß nicht mehr weiter
und bin froh hier zu sein ich habe einen psychisch kranken
Partner der schon in verschiedenen Kliniken war aber man keine
Besserung bemerkt und ich schön langsam glaube das ich Schuld
bin an seiner Krankheit

Hilfe und Rat

Sleepy ist offline
Beiträge: 16
Seit: 21.08.09
Wie lautet denn die genaue Diagnose? "Psychisch krank" kann ja vieles bedeuten.

LG
Sleepy

Hilfe und Rat

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wie äußern sich denn die "psychischen" Symptome?

Gruss,
Uta

Hilfe und Rat

Feger ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 22.08.09
Da muss ich weiter ausholen es fing ungfähr vor 1,5 Jahren an das er sich immer mehr
zurückzog wo ich ihn schon angesprochen habe auf Depressionen doch er das verneinte und es auch wieder besser war dann kam der Aufhebungsvertrag seiner Firma eigentlich nicht schlecht und wir nächtelang diskutierten unterschreiben oder nicht.Er entschloss
sich zu unterschreiben doch dann gings richtig los er fühlte sich krank war bei sämtlichen
Ärzten doch die haben nichts gefunden doch er hat es nicht geglaubt.Dann kam der Tag der Unterschrift am 23. September 2008 anschließend sind wir gleich in Urlaub in unser Haus nach Österreich gefahren da fingen die Wahnvorstellungen an der Kachelofen fliegt
in die Luft usw.es war die Hölle.... bei der Rückfahrt war das Haus vergessen da war es das Auto das jeden Moment in die Luft fliegt wir kamen trotzdem gut nach Hause waren in verschiedenen Werkstätten doch alles ok nun musste er es glauben.Dann kam die Wohnung alles feucht überall Wasser und Dreck und er ist Schuld ..... Der Arbeitgeber
überweist keinen Lohn die Krankenkasse hat Ihn gekündigt ...ich konnte alles widerlegen
doch ihn nicht überzeugen . 7.November ruft er bei der Polizei an und will sich stellen er ist Schuld das das ganze Haus unter Wasser steht doch die sagt nur sie sind nicht zuständig.Am 8.November fuhr ich mit ihm ins Krankenhaus mit der Begründung man muss
mal schauen ob im Kopf alles ok ist und er fuhr mit nach der ambulanten Aufnahme haben
sie ihn sofort in die geschlossene Anstalt gebracht und das war das schlimmste für mich ihm war es egal doch ich hab ihn erst nach 3 Wochen verlegen können 3 Monate Klinik alles ok zu Hause wieder das gleiche nur die Wahnvorstellungen waren besser geworden
nun war er wieder für 4 Wochen in einer anderen Klinik soweit wieder alles ok zu Hause
aufstehen erst Mittags essen braucht er nicht er geht weder zum Bäcker oder zum Kiosk
geschweige sonst wohin auch nicht mit mir und das ist das schlimmste am liebsten
würde ich ihn schütteln das er endlich aufwacht

gruß Feger

Hilfe und Rat

Sleepy ist offline
Beiträge: 16
Seit: 21.08.09
Schütteln wird da wenig helfen.

Es liest sich etwas wie eine (durch Zukunftsängste und den Streß ausgelöste) Psychose. Da müßte man ihm medikamentös helfen können.

Hilfe und Rat

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Feger,

das ist eine traurige Geschichte, und für Dich ist es sicher schwer, das auszuhalten.

Nimmt er denn Medikamente? Was sagen denn die Ärzte aus den verschiedenen Kliniken?

Ich bin sicher,d aß Du keinerlei Schuld hast an seiner "Psychose" - die war vielleicht schon latent vorhanden, ist aber - wie sleepy sagt - wohl durch den Auflösungsvertrag richtig zum Tragen gekommen:
Alles steht unter Wasser,
alles fliegt in die Luft,
alles ist voller Dreck,
das sind doch alles Bilder, die die Situation gut beschreiben. Wenigstens die Situation , wie sie sich in seinem Kopf abspielt.

Gruss,
Uta

Hilfe und Rat

Feger ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 22.08.09
Hallo Sleepy
das ist mir auch klar er nimmt auch Medikamente doch irgendwie wirken die nicht
zumindest nicht zu Hause
Gruss Feger

Hilfe und Rat

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Feger,

auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum.

An Uta's Frage nach der medikamentösen Einstellung würde ich mich anschließen.

Über die Fragte, wer welche Verantwortung beim Auftreten von sogenannten "psychotischen" Zuständen sollte man sich keine Gedanken machen, finde ich. Die Auffälligkeiten mögen "psychischer", emotionaler und mentaler Natur sein. Ausgelöst werden solche Dinge, davon bin ich überzeugt, durch mehrere Faktoren.

Wenn Du hier im Forum in der Suchfunktion "Psychose" eingibst, solltest Du einige Beiträge finden, die Dir möglicherweise weiterhelfen könnten. Vielleicht auch gepaart mit Suchworten wie "Disposition", "Serontonin", "Hormone", "Auslöser", etc. .

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Hilfe und Rat

Feger ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 22.08.09
Hallo Uta

wie ich das aushalte keine Ahnung
Er hat ja auch schon eine Vorgeschichte 2003 Schlaganfall mit Glück
keine bleibenden Schäden
2005 4 Bybässe zum Herz alles wieder gut
JANUAR 2008 Kleinen Hirninfarkt konnte ein paar Stunden nicht sprechen und schlucken
kam auch alles wieder in Ordnung
mein Problem ist in der Klinik scheint immer alles in Ordnung enweder ist mein Mann
ein guter Schauspieler oder er macht mit weil er muss um bald wieder rauszukommen
oder es geht im schlecht durch mich

Hilfe und Rat

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
oder es geht im schlecht durch mich
Den Satz solltest Du - finde ich - ganz schnell streichen und vergessen.

Nach der Vorgeschichte, die du erzählst, wundert mich noch weniger, daß Dein Mann nicht nur körperliche Schaden genommen hat sondern auch psychisch. Es ist ja bekannt, daß bei vielen Herzoperierten, ab er auch nach Schlaganfall, auch psychische Veränderungen auftreten. Einerseits durch physische Vorgänge, andererseits aber auch durch die BElastung durch Herzprobleme, Hirninfarkt usw. Sicher nimmt er ja auch Medikamente?

Was mir noch einfällt: es gibt doch sicher entweder Angehörigen-Gruppen für Menschen wie Dich, die mit so einer Situation auf jeden Fall stark gefordert wenn nicht überfordert sind. Ich glaube, daß das eine große Hilfe sein kann: zu sehen, daß es anderen auch so geht, daß auch andere Menschen sich total durch Krankheit verändern, daß auch andere damit zu kämpfen haben, daß sie sich schuldig fühlen usw. usw.

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Jede Entlastung, die Du bekommst, tut Euch beiden gut. Es ist ja wichtig, daß Du nicht auch noch krank wirst.

Gruss,
Uta


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