Z.n. Hashimoto?

19.08.09 08:57 #1
Neues Thema erstellen

nebel ist offline
Beiträge: 285
Seit: 08.08.09
hallo,
ich habe hier schon viel gelesen, da schwirrt dann doch der kopf bei so vielen informationen.
hier nun meine frage, ich habe dazu nichts gefunden, vielleicht findet sich ja schon was dazu.
was bedeutet jetzt für mich Z.n.Hashimoto?
da es mir rundum schlecht geht, die symptome hashimoto passen in einem umfang, dass es mich erschreckt, durch zufall fand ich auch noch die bedeutung einer störung der nebenniere, dort konnte ich dann auch zustimmen bei der auflistung, es war sozusagen die ergänzung.

was mach ich jetzt mit Z.n.? gehts mir da schlechter wie während der aktiven phase, wie weit kann eine akutphase zurückliegen?

lg.
nebel

Z.n Hashimoto?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo nebel,

wo hast Du "Z.n." gefunden?

Bist Du beim Endokrinologen/Nuklearmediziner gewesen bzw. wurdest Du schon auf Hashimoto untersucht? Wenn nicht, dann wäre es sinnvoll, dort einen Termin zu machen.

Liebe Grüsse,
uma

Z.n Hashimoto?

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
was mach ich jetzt mit Z.n.? gehts mir da schlechter wie während der aktiven phase, wie weit kann eine akutphase zurückliegen?
Hallo Nebel, falls das "Zeit nach Hashimoto" heißen soll, hinterlässt das auch bei mir ein Fragezeichen, weil Hashimoto normalerweise fortschreitet. Und damit können auch die Beschwerden bleiben oder immer wieder kommen, wenn sie nicht behandelt werden.

Oder meinte der Arzt, dass Deine Schilddrüse schon ausgebrannt bist?

Wie auch immer, vielleicht bist Du nicht gut eingestellt. Hast Du aktuelle Werte?

Viele Grüße
Irene

Z.n Hashimoto?

nebel ist offline
Themenstarter Beiträge: 285
Seit: 08.08.09
danke für die prompte reaktionen.
über laborwerte möchte ich garnicht schreiben.
klartext: radiologie und nuklearmedizinisches hashimoto, Laborwert auch.

was ich einfach nur wissen möchte. Der radiologe (ich zeweifle die fachkompetenz an) saagte während meinem Beisein hier muss die thyroxingabe hochgeschraubt werden, und drei tage später erhalte ich den bericht. und da steht Zustand nach Hashimoto Thyreoiditis.
für mich heißt das, ich habe eine akut phase hinter mir.
der befund ist aber ein zufallsprodukt da ein anderer arzt (anderes Fachgebiet, möchte mich hier nicht outen) einfach mal um sich was seine behandlung angeht abzusichern , d.h einschluß ausschluß verfahren mich zur Schlddrüsenabklärung zum Radiologen geschickt hat.
und hier stehe ich.
meine ärzte die mein vertrauen haben sind in urlaub und ich sttehe mit meinem befund alleine auf weiter flur.
mir geht es miserabel, unberechenbar, von daher bitte verzeihung wenn ich schräg rüberkomme.
erneut meine frage.
mir geht es jetzt schlecht und laut radiologe bin ich im zustand nach hasihimoto.
für mich heißt das,den Zustand hashimotothyreoidits habe ich gerade mal hinter mir.
ich verzweifle wenn ich mich selbst befrage
fing das ganze elend vielleicht schon in der kindheit an (wenn ich zurückdenke könnte dies möglich sein)
kommt man immer wieder in einen Zustand nach Hashimoto ohne Therapie?
waren de grenzgradigen borreliosewerte schon hashimoto gefärbt.
usw.
und wie habe ich das eigentlich zu sehen, eines der kriterien bei einem verdacht auf hashimoto, es hat mir nie irgendjemand geglaubt auch wenn es nachweisbar war, meine körpertemperatur war schon als jugendliche (da fing ich an selbst zu messen) außerhalb der normwerte.
man hat schon viel über mich gelacht weil ich fast immer friere, so wie heute, ich saß im freien und habe angefangen zu frieren, und das bei 28°c.
das ist jetzt ein halber roman und hier einfach nochmal die frage
es geht nicht um laborwerte sonos szintigramme laborwerte. es geht darum
wie geht es einem denn wenn man den Zustand nach hasimoto ereicht hat.
mir geht es beschiessen!
warum ich so spät zu einem arzt bin. man hat mir schon früh gesagt, dass ich psychomäßig nicht so richtig ticke. aber je länger ich hier und anderswo antworten suche, vermute ich fast,das ist wohl schon von kindesbeinen an ein Z.n. Hashimoto.
und ganz nebenbei wie verträgt sich eigentlich hashimoto mit epilepsie?
oder ist meine epilepsie vielleicht auch ein Z.n. hashimoto!
ganz ehrlich ivh bin verweifelt und reagiere vielleicht auch ziemlich gestört, aber ich versuche für mich antworten zu finden bevor meine ärzte meines vertrauens wieder aus dem urlaub zurückkommen, bis dahin möchte ich meinen persönlichen fragekatalog haben.
vielleicht ist es mir dann möglich nach tausend jahren ein normales leben zu führen ohne stempel psycho!
kann es sein dass ich schon seit kindesbeinen an ein hashimotfall bin der bis heute ohne therapie überlebt hat?
mir geht es nicht um laborwerte, mir geht es um das fühlen und da spielen laborwerte keine rolle. (Normwerte sind ein anhaltpunkt, mehr nicht)
warum ich das weiß, ich hatte vor jahren eine op endometriose, der befund war banal, aber mein gynäkologe war der meinung, das was sie fühlen ist entscheidend, ürigens ein mensch der sich jetzt einließt in hashimoto und epilepsie plus erhöhte testeronwerte.
ich weiß furchtbar viel geschrieben.
eine aussagefähige antwort in einem satz reicht mir.

also was ist der unterschied zwischen Hashimotothyreoitis und Zustand nach haschimotothyreoitis? Rein gefühlsmäßig!?
sämtliche rechtscheibefehler oder seltsame satzstellungen bitte ich zu entschuldigen.

Z.n Hashimoto?

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Hallo,

mir geht es nicht um laborwerte, mir geht es um das fühlen und da spielen laborwerte keine rolle.
Da täuscht Du Dich schwer. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen auch Deine Gefühle.

eine aussagefähige antwort in einem satz reicht mir.
Informier Dich gut über Deine Krankheit namens Hashimoto und deren Verlauf und Behandlung, dann brauchst Du nicht so viel über zwei Buchstaben wie "z.N." nachgrüben.

Lesetipp: Erstinformationen zu Hashimoto Thyreoiditis

Gute Nacht,
Irene

Z.n Hashimoto?

nebel ist offline
Themenstarter Beiträge: 285
Seit: 08.08.09
irnee ich habe mich belesen, vielleicht habe ich ja auch was überlesen.

chronisch ist ein dauerhafter zustand. z.b. meine epilepsie, damit kann ich umgehen, ich weiß was ich machen darf und was nicht.
den zustand nach epilepsie gibt es nicht. z.n. epileptischen anfall sehr wohl
(den kann ich auch beschreiben)
bei einem Z.n. Hashimoto fällt mir das ganze etwas schwer.
wie kann es sein, dass ich erst zum arzt gehe mit meinen symptomen, wenn ich mich in einem Z.n. hashimoto befinde, da müsste ich mich doch vorher viel schlechter gefühlt haben.
vielleicht muss ich meine frage anders formulieren, Wie fühlt man sich nach einem Schub, so ungefähr meine ich, jeder fühlt ja anders.
bitte nicht böse sein, die psyche läßt sich nicht in laborwerten messen.
aufgehorcht habe ich übrigens gestern, leute die in die psychiatrie eingewiesen werden, werden erstmal überprüft wie die schilddrüse tickt. das ist nicht aus der luft gefischt, die info habe ich von einem sozialarbeiter der mit psychisch kranken arbeitet.

Z.n Hashimoto?

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Vergiss das mit dem Zustand! Du hast keinen Zustand nach, Du hast Hashimoto.

Es kann natürlich sein, dass Du schon als Kind Hashimoto hattest, die niedrige Körpertemperatur würde jedenfalls passen. Das dämmert einem dann so nach und nach, wie lange man vielleicht schon mit den Symptomen rumläuft.

bitte nicht böse sein, die psyche läßt sich nicht in laborwerten messen.
Das nicht, aber eine schlechte Hormoneinstellung kann depressiv, ängstlich, grüblerisch und paranoid machen. Nur mal so als Beispiel, da gibt es sicher noch mehr Möglichkeiten, am Rad zu drehen.

aufgehorcht habe ich übrigens gestern, leute die in die psychiatrie eingewiesen werden, werden erstmal überprüft wie die schilddrüse tickt.
Eben. Und drum solltest Du Dich um eine möglichst gute Hormoneinstellung kümmern. Und wenn Du das auch selbst nachvollziehen willst, brauchst Du Laborwerte.

Geändert von irnee (20.08.09 um 01:20 Uhr)

Z.n Hashimoto?

nebel ist offline
Themenstarter Beiträge: 285
Seit: 08.08.09
Vergiss das mit dem Zustand! Du hast keinen Zustand nach, Du hast Hashimoto.

genau so verstehe ich das eigentlich auch, deshalb reite ich ja auf diesem Z.n. herum.
im moment bin ich mit 50µ l-thyroxin eingestellt, allerdings beruht diese dosierung auf der diagnose latente hypothyreose (mein hausarzt richtet sich nach den neusten erkenntnissen, mir fällt gerade nicht ein wer wo dazu geschrieben hat, ist aber auch hier schon aktuelles thema)

natürlich kümmere ich mich um eine gute hormoneinstellung, deshalb habe ich mich ja auch hier angemeldet da hier jede menge information zu finden sind.

je mehr ich lese um so mehr fange ich an zu grübeln, ich gebe dir recht mit meinen worten geschrieben "schau hinter den baum da stehen noch ganz viele"

da mein hausarzt ja 1x im jahr mich ultraschallmäßig auseinander nimmt und bisher nicht festgestellt hat, obwohl er es vor 2 jahren vermutet hatte
(nein er hat damals keine zusätzlichen laborwerte durchgeführt) dass ich hashimoto habe, bin ich nun der meinnung, ultraschallgeräte sollten vielleicht einfach nicht mehr zugelassen werden ab einem gewissen alter und ärzte sollten eine jährliche schulung machen inwieweit sie noch sehen was da ist oder ebennicht da ist, damit meine ich auch die radiologen.
die idee kommt u.a. daher, dass ich einen artikel gelesen habe, in dem radiologen ct und mrt diagnostizieren mussten und dabei kam heraus, dass sie oft ganz schön daneben lagen.

ach ich schreibe schon wieder zuviel.

vielen dank irnee für deinen prompten kommentare, ich werde berichten wie es weitergeht (vermute mal ich komme in schwierige Diskussionen mit den Ärzten wenn ich auf Zustand nach rumreite)
lg
nebel

Z.n Hashimoto?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Was die Arbeit mit Ultraschall angeht, gebe ich Dir unbedingt Recht, nebel.
Ich fürchte auch, daß viele Ärzte nicht wirklich wissen, was sie da sehen und interpretieren. Aber Ultraschall läßt sich eben gut abrechnen , und wenn der Patient nicht gerade ein Fachmann ist, kann er dem Arzt da auch nicht dreinreden.

Ich bin ein paar Jahre mit dem "Wissen" herumgelaufen, daß ich Gallensteine habe - laut Ultraschallbefund eines Arztes. Bis sich dann bei einer CT herausstellte, daß da überhaupt kein Stein war. Der CT-Arzt meinte, daß wahrscheinlich Luft mit Steinen verwechselt worden war.

Gruss,
Uta

Z.n Hashimoto?

Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
wenn Du wirklich noch frierst, dann sind 50µg zuwenig. Die normale Tagesdosis an Thyroxin beträgt ca. 100 bis 150 µg. Normalerweise wird sie anhand von Blutwerten eingestellt. Aber der Körper passt sich an. Wenn Du 150µg nimmst, hast Du auf jeden Fall genug. Evt. fühlst Du Dich mit 100µg besser, weil dann der Schilddrüsenrest noch einen kleinen Teil natürliches Hormon beisteuert und dies auch bedarfsgerecht tut und Du etwas besser drauf bist, bei veränderter Situation und Belastung. Aber das muß man ausprobieren.


Optionen Suchen


Themenübersicht