Ist Diabetes durch Quecksilbervergiftung möglich?

17.08.09 16:53 #1
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Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Was mich noch interessieren würde, falls Robbie noch mitliest:

Wie wurde eigentlich belegt, daß Du einen Diabetes vom Typ 1 hattest? Welche Werte hattest Du und welche Werte hattest Du dann nach der Ausleitung?

Gruss,
Uta

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Hallo Uta,
ja, ich lese ab und zu noch mit. Habe jetzt länger nicht mehr gepostet, aber vielleicht ist es doch mal Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Hier noch einmal - kurz - die Vorgeschichte:

+ Als Kind 8 (!) Amalgamfüllungen in Milchzähne
+ 1990 mit 16 Jahren dann noch 3 Amalgamfüllungen in bleibenden Zähnen (Oberkiefer Zähne 26, 27, 16)
+ Danch Entwicklung einer Urtikaria (schlimmer Juckreiz beim Sport/Schwitzen)
+ Außerdem extremer Karies an Zähnen 27, 17 (mit Sicherheit topische Immunschwäche wg. dem Amalgam)
+ Zahn 27 wird 1996 nach Amalgamentfernung mit Goldkrone überkront (daneben Zahn 26 weiterhin Amalgam!)
+ Zahn 17 wird 1996 auch mit Goldkrone überkront (daneben Zahn 16 weiter Amalgam!)
+ Damit auf beiden Oberkieferseiten Gold in direkter Nachbarschaft zu Amalgam
+ 2001 dann Ausbohrung der zwei Amalgamfüllungen OHNE Schutz
+ Ab dann die Beschwerden vom Ausgangsposting (Candida, Tinnitus, Verdauungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten etc.)
+ 2006 dann nach schulmedizinischer Untersuchung: Typ 1 Diabetes

Soviel noch mal kurz zur Vorgeschichte. Bei der Diagnose wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert mit einer diabetischen Ketoazidose, d.h. der Körper hat wg. dem absoluten Insulinmangel und der der dadurch mangelnden Zuckerverstoffwechselung angefangen, Fett zu verstoffwechseln (Notlösung des Körpers). Dabei kommt es zu einer rapiden Gewichtsabnahme und Übersäuerung des Blutes durch Ketone. Der Blutzucker lag zu diesem Zeitpunkt bei 336 (Norm: 80-140). Vorher war ich bereits so geschwächt, dass ich fast 12 Stunden täglich geschlafen hatte und kaum noch handlungsfähig war. Dass es sich um einen Typ 1 Diabetes handelt, wurde anhand folgender Kriterien festgemacht:

+ kein Übergewicht (74 kg bei 178cm Körpergröße)
+ kein Bluthochdruck, sondern eher niedriger Blutdruck
+ insgesamt kein "metabolisches Syndrom"
+ Alter (bei Diagnosestellung 32 Jahre)
+ UND: Niedriges c-Peptid

Das c-Peptid ist der Indikator, wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse bzw. die sog. Beta-Zellen/Inselzellen noch produzieren. Und der Wert war eben extrem niedrig (habe den genauen Wert leider gerade nicht parat). Ein Antikörpertest wurde nicht gemacht, weil das Gesamtbild zu deutlich schien (keine Insulinresistenz, sondern Insulinmangel).

Als Therapie habe ich 20 Einheiten Basalinsulin gespritzt, das 24 Stunden wirkt und den Grundinsulinbedarf deckt. Für die Mahlzeiten habe ich Humalog, also ein kurzwirkendes synthetisches Insulin gespritzt. Das alles war ab Juni 2006. Dann kam so ab Juli/August 2006 die auch von den Ärzten erwartete Remissionsphase, d.h. durch die Insulingabe und die dadurch erfolgende Entlastung der Bauchspeicheldrüse erholt sich ein Teil der insulinproduzierenden Zellen wieder und der Insulinbedarf sinkt. Von August 2006 bis etwa Februar 2007 habe ich nur etwa 7 Insulineinheiten Basalinsulin gespritzt und nur ganz wenig Insulin für die Mahlzeiten. Im März 2007 war es damit aber wieder vorbei. Der Insulinbedarf pendelte sich bei etwa 15-20 Einheiten für die Basis ein und zum Essen benötigte ich pro Broteinheit (12g Kohlenhydrate) etwa 1,5 bis 2 Insulineinheiten.
Im August 2007 hatte eine HNO-Ärztin dann endlich die (mir bekannte, aber von Schulmedizinern hartnäckig geleugnete) Candida-Infektion bestätigt und mir Ampho-Moronal verschrieben. Die Pilze sind dadurch erst einmal verschwunden und mit den Probiotika, die ich genommen hatte, war die Verdauung auch wieder besser.
Dann habe ich Ende 2007 noch die Diagnose "zu geringe Spermienzahl" bekommen bei einem Spermiogramm (<20 Mio.). Das war dann die Wende. Denn was würde als nächstes kommen? Erst der Juckreiz, dann Candida, dann entzündete Fingergelenke, dann Tinnitus, dann ein Globusgefühl im Hals, dann Diabetes...ja und dann? Vielleicht MS, ALS, Alzheimer etc. Ich kannte die Amalgamproblematik schon länger und hatte nur nicht daran geglaubt weil Chlorella und Co nichts gebracht haben bei mir.
Ab Januar 2008 versuchte ich es dann mit dem Cutler-Protokoll. Erst habe ich Cutler-Runden (jeweils 3 Tage) nur alle 3-5 Wochen gemacht, dann öfter. Der Anfang war nicht ganz leicht, weil ich mich während der Ausleitung schon ziemlich geplättet gefühlt habe. Dass DMSA und ALA wirken, habe ich aber schon daran gespürt, dass es etwa 20 Minuten nach der Einnahme in meinem Nacken/Kieferbereich immer ein Spannungs- bzw. Steifheitsgefühl gab, genau da, wo ich auch immer so einen leichten "Stromfluss" bzw. leichte Nervenschmerzen gespürt hatte (bezeichnenderweise dort, wo auch die Amalgamfüllungen saßen).
Ab Ostern 2008 ergeignete sich dann nach weiteren Cutler-Runden das "Wunder": Mein Insulinbedarf nahm schrittweise ab bis ich so ab Juli 2008- wenn auch bei kohlenhydratreduzierter Kost - überhaupt kein Insulin mehr benötigte. Selbst eine Tafel Schokolade hat meinen Blutzucker nicht über 140 steigen lassen (wobei Schokolade allerdings wegen des hohen Fettgehaltes den Zucker nur sehr langsam ins Blut abgibt, aber immerhin). Ab Oktober 2008 habe ich daher mit den Cutler-Runden aufgehört, was wohl einer Fehler war. Nach ein paar Monaten, im März 2009, kamen nämlich die Pilze und Verdauungsschwierigkeiten wieder (Zungenbelag, Blähungen etc.), der Blutzucker verschlechterte sich wieder. Über den Grund kann ich nur spekulieren. Ich habe jedenfalls sofort mit Nystatin und Probiotika wieder versucht, den Pilz loszuwerden, doch diesmal ging der Pilz nicht mehr so einfach weg. Also habe ich zusätzlich die Cutler-Runden wieder aufgenommen. Und siehe da: Der Blutzucker normalisierte sich wieder und der Pilz ist nach und nach auch wieder zurückgegangen. Seit Juli 2009 benötige ich nun schon wieder kein Insulin mehr. Als geheilt würde ich mich aber trotzdem noch nicht betrachten, weil noch nicht alle Symptome verschwunden sind. Der Tinnitus ist aber deutlich leiser und manchmal auch schon ganz weg, der Kloß im Hals ist nur noch morgens zu spüren und kein Dauerzustand mehr, meine Hände haben wieder Kraft und die Gelenkentzündungen sind verschwunden. Also werde ich noch weiter Cutlern weil ich fest davon überzeugt bin, dass ein durch das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen gestörtes Immunsystem für meine Beschwerden verantwortlich ist. Außerdem gibt es zahlreiche Quellen im Internet, aus denen sich ergibt, dass Quecksilber das Enzym- und Hormonsystem des Körpers extrem stören kann. Interessant ist etwa:

+ Quecksilber (Hg) bindet sich bevorzugt an Schwefelgruppen im Körper. Die Ketten des Insulinmoleküls werden aber durch Schwefelatome zusammengehalten. An diese bindet sich das Quecksilber und stört so den Glukosestoffwechsel. Auch bindet es sich an die Insulinrezeptoren in den Zellen, die ebenfalls Schwefelatome enthalten. Die Rezeptoren funktionieren dann nicht mehr. Ist zu viel Quecksilber im Körper, wird der Zuckerstoffwechsel so extrem gestört.

+ Auch alle durch Enzyme gesteuerten Prozesse des Körpers werden blockiert, weil Enzyme meist Cysteinmoleküle enthalten, die wiederum Thiolgruppen (Sulfhydrylgruppen) enthalten, an die sich das Quecksilber bindet.

+ Deshalb benötigt man zur Entgiftung auch, wie mehrfach hier im Forum betont, ein Antidot, das Quecksilber stärker bindet als die körpereigenen Thiolgruppen, z.B. DMSA und ALA, die jeweils ZWEI Schwefelgruppen enthalten. Zumindest bei schweren Vergiftungen, die der Körper nicht mehr selbst regulieren kann, ist dies m.E. die einzige Lösung.

+ Bei der Minimata-Katastrophe in Japan, bei der es in den 1960er Jahren massenweise zu Quecksilbervergiftungen durch verseuchten Fisch gekommen ist, gab es eine stark erhöhte Inzidenz von Diabetes-Fällen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Diabetes durch eine Amalgam/Quecksilbervergiftung versursacht wurde, ist damit m.E. doch recht hoch. Ob der Diabetes nun allein durch die Ausleitung des Giftes dauerhaft geheilt ist, kann ich natürlich nicht sagen. Sog. GAD-Antikörper wurden jedenfalls bei einem Test vor ein paar Monaten nicht festgestellt, so dass ein fortschreitender gegen die Bauchspeicheldrüse gerichteter Autoimmunprozess eher unwahrscheinlich ist, zumal dann eine graduelle Verschlechterung stattfinden müsste, keine Verbesserung. Multiple Remissionsphasen von mehr als 3 Jahren sind zudem auch äußerst selten, erst Recht wenn der Patient bereits mit Ketoazidose im Krankenhaus lag. Auch das spricht eigentlich gegen einen fortdauernden Autoimmunprozess. Meine Hoffnung/Theorie ist einfach, dass sich das Immunsystem durch die Ausleitung des Giftes nach und nach wieder "beruhigt", ein etwaiger Autoimmunprozess also noch gestoppt werden kann. Im Moment lebe ich einfach gesund ohne Zucker und mit mäßigen Verzehr von Kohlenhydraten und benötige dabei kein Insulin. Ich hoffe einfach mal, dass dies so bleibt. Von Zeit zu Zeit kann ich bei Interesse gerne berichten, ob sich Veränderungen ergeben haben.

Bis dahin,
liebe Grüße,
Robbie

Geändert von Robbie77 (30.11.09 um 00:31 Uhr)

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Robbie,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht . Der ist ja rundum erfreulich, und ich finde es super, wie Du das geschafft hast.

Weiter alles Gute und Grüsse,
Uta

PS: ich stelle in der Diabetes-Rubrik einen Link zu diesem Thread rein. - Vielleicht ist das ja für andere auch ein Rezept zum Gesundwerden?

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

BeatriceB ist offline
Beiträge: 53
Seit: 20.04.10
Lieber Robbie,

ich habe die Berichte gelesen und wollte Dir einen Tipp für die Darmträgheit geben. Magnesiumcitrat soll erstens sehr gut sein für Diabetiker und zweitens fördert es die Darmperistaltik. Ich habe mein Magnesiumcitrat bei

Magnesiumcitrat Pur - www.magnesium-pur.de - Magnesium - Magnesiummangel - Magesium

bestellt. Ich finde das besser als die mit Süß- und Geschmacksstoffen verfeinerten Citrate, die man sonst so kaufen kann.
Das Magnesium (Messlöffel) in etwas heissem Wasser auflösen und dann auffüllen auf einen halben Liter. Warm füllt es sofort die "leeren" Speicher auf. Ich würde es die erste Zeit (ca. 4 Wochen) auf jeden Fall warm trinken.

Gut ist auch die Seite
www.naturepower.ch/magnesiumzitrat.html)
Da steht zu Magnesiumcitrat:
"Es regt die Zellen der Bauchspeicheldrüse an, mehr Insulin zu produzieren und fördert die Darmperistaltik. " Den Rest kann ja jeder Interessierte dort nachlesen - wird sonst hier zu viel :-)
Wer es ganz genau wissen will, der kann auf:
www.naturepower.ch/gbrief318.html bis Brief 23 die zusammengefaßte Abhandlung eines Wissenschaftlers namens Peter Gilham über Magnesium lesen: "Das Mineral Magnesium ist lange als das wichtigste Mineral im Körper erkannt worden, wobei es an mehr als 300 wichtigen Prozessen einschließlich der Energieproduktion beteiligt ist..." Ist wirklich sehr interessant. Auf der Homepage findest Du auch bei den kostenlosen Downloads mehrere Abhandlungen über Amalgam...unter anderem auch noch andere Ausleitungsmethoden, so z.B. von Klinghardt und Hulda Clark, die ja behauptet, dass Diabetes durch einen Parasiten verursacht wird, der sich wiederum bei uns einnistet, weil wir Giftstoffe im Körper haben, die ihn nähren (das ist eine grobe Zusammenfassung:-)). Vielleicht findest Du ja dort noch was Interessantes für Dich.
Ansonsten kann ich noch die Seite von Topfruits.de empfehlen. Von dort beziehe ich den Tee der Balsambirne - steht vielleicht schon irgendwo im Forum? Zu den Mahlzeiten getrunken senkt er den Blutzucker. Ich habe davon abends eine Zeitlang zu viel getrunken (weil tagsüber gar nicht:-) und hatte dann nachts heftigen Unterzucker, ohne zu merken warum. Der Tee entgiftet auch den Körper und scheint gut zu sein gegen die Plaques/Ablagerungen.

Liebe Grüße


Gabriele

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Hallo Gabriele,
danke für Deinen Tipp mit dem Magnesium! Ich nehme es sogar von Zeit zu Zeit, zum einen natürlich mit der normalen Nahrung (z.B. Nüsse, Gemüse, Brot), aber auch als Nahrungsergänzung. Allerdings habe ich bisher nicht die Form des Magnesiumcitrat genutzt. Werde das zumindest mal ausprobieren!
Zum Stand der Dinge (Diabetes) kann ich sagen: Mein c-peptid-Wert (Marker für die Insulinproduktion) war Ende letzen Jahres schon wieder auf 1,0 (nachdem er ja vor Beginn der Ausleitung quasi auf 0 war). Dieses Jahr wird wohl erst im Herbst wieder c-peptid gemessen. Ich gehe aber fest davon aus, dass der Wert inzwischen weiter angestiegen ist. Bei gesunder Ernährung ohne große Zuckermengen (sprich: Süßigkeiten, gezuckerte Fertiggerichte, Cola, süßes Obst etc.) und mit viel Gemüse komme ich ganz ohne Insulin aus. Nehme Insulin meist nur noch aus Sicherheitsgründen bei größeren BE-Mengen. Die Verbesserung der Insulinproduktion korrelliert eindeutig mit der Verbesserung der Vergiftungssymptome. Bei Mobilisierung größerer Quecksilbermengen aus den Depots wird die Insulinproduktion (möglicherweise aber auch die Insulinsensitivität, das weiß ich natürlich nicht) wieder schlechter. Sie verbessert sich aber wieder schlagartig, sobald ich eine Cutler-Runde oder zumindest Pulsdosis DMSA/ALA genommen habe. Deshalb steht für mich eigentlich fest, dass bei mir eine Quecksilbervergiftung Ursache des Diabetes war/ist. Naja, bei größeren Veränderungen werde ich mich in diesem Thread aber natürlich wieder melden.

LG, Robbie

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

SHoffmann ist offline
Beiträge: 13
Seit: 20.03.10
Niere - Diabetes
Die Niere wird entweder durch genetische Ursachen oder und das ist viel häufiger durch falsche Lebensweise negativ beeinflußt. Für eine entsprechende Schädigung der Nieren ist unter anderem die Querschädigung von Magen Milz bzw. auch das Heißlaufen der Lunge verantwortlich. Die Auswirkungen von Diabetes sind ja bekannt. Unter anderem gibt es gerade in Europa den sehr schnell sichtbaren Diabetes bei Menschen mit Übergewicht. Hierbei sieht man besonders deutliche die Schädigung der Milz, welche es nicht mehr schafft, die Energie in alle Bereiche des Körpers zu bewegen und dadurch auch die Nieren schädigt. Die Nieren sind für alle Flüssigkeiten im Körper zuständig und für deren Durchleitung in den Körpergefäßen. Sobald die Nieren nicht mehr die Funktion einwandfrei erfüllen, lagert sich Wasser im Fettgewebe an und man "erkennt" die Wassereinlagerung u.a. am Gesäß, in den Beinen, und auch im Oberkörper.

Die Behandlung von DIabetes erfolgt in China mit Kräutern bzw. Tonika, die die Funktion der Nieren wieder herstellen sollen.

Großer Obacht muss auf die Befeuchtung der Niere gelegt werden, aber auch die Nahrungsumstellung, so dass alle Milchprodukte, welche den Schleim im Körper verursachen, gemindert werden. Ein besonders tückisches Lebsnmittel ist auch hier das toxische Schwein, der Hase/ das Kaninchen oder der Aal. Alle diese Lebensmittel erzeugen Toxine, welche die Ausleitung der bereits im Körper befindlichen Toxine behindert.

Geändert von Malve (07.01.11 um 14:20 Uhr)

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Hallo SHoffmann,
danke für die Tipps! Meine Nierenfunktion wird allerdings im Rahmen meiner Check-Ups beim Diabetologen regelmäßig überprüft und ist zum Glück einwandfrei. Übergewicht habe ich auch nicht. Da mein Hba1c-Wert (Langzeitzucker) sich noch im Bereich eines Nichtdiabetikers bewegt, habe ich auch (zumindest noch) keine Nierenschädigung durch zu hohe Glukosekonzentrationen im Blut zu erwarten. Ich trinke auch genug, täglich etwa 4 Liter Tee....meine Diabetologin meinte (rein schulmedizinisch gedacht), ich hätte eben eine besonders milde Form des Typ 1 Diabetes. Komisch nur, dass ich eigentlich schon mehrmals insbesondere nach starker Quecksilbermobilisation wieder Insulin spritzen musste und schon dachte, ok, das war's dann. Nach einer Engiftungsrunde mit dem Cutler-Protokoll konnte ich das Insulin aber dann wieder absetzen. Naja, mal seh'n wie es weitergeht...

LG, Robbie

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

gentlemen01 ist offline
Beiträge: 847
Seit: 14.09.09
hey robbie

gibt es einen neuen zwischenbericht von dir?

recherchiere momentan über den zusammenhang diabetes - smvergiftung, da ich so langsam das gefühl habe, dass ich ebenfalls eine form von diabetes haben könnte (müdigkeit, schwindel usw. nach essen von stärke/zuckerhaltigen lebensmitteln).

__________________
Liebe Grüße G01

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

evalesen ist offline
Beiträge: 3.012
Seit: 20.08.09
Hallo Robbie, wie geht es Dir mit Deinem Darm? evalesen

Ist Diabetes durch Quecksilbervergiftung möglich?

All in ist offline
Beiträge: 1
Seit: 08.11.14
Hallo Robbie

Erstmal tausend Dank für deinen Bericht. Einige Symptome aber auch schulmedizinische Reaktionen kommen mir sehr bekannt vor... zuerst aber eine Frage: wie geht es dir heute? Und, hat sich dein Wunsch nach Vaterschaft erfüllt? Immerhin ist dein Post schon ein paar Jährchen her.

Meine Geschichte: ich kann mal festhalten, dass ich auch bereits seit recht früher Kindheit Amalgam-Trägerin bin und dass ich auch bereits als Kind wegen Verdauungsbeschwerden verschiedentlich untersucht aber nie diagnostiziert wurde. Urtikaria mit Fieber kam zum Glück nur einmal zum Ausbruch und konnte danach jeweils bei wiederkehrenden Anfängen mit homöopathischem Sulfur unterbunden werden. Dafür mehrmals pro Wintersaison eitrige Angina. (Ich bin meiner Mutter sehr dankbar, dass sie sich erfolgreich gegen eine Entfernung der Mandeln eingesetzt hat).

Seit der Entfernung mehrerer grosser Füllungen (ebenfalls teilweise ohne Kofferdamm...) während der letzten Jahre ging es mir langsam immer schlechter. Inklusive der von dir beschriebenen Symptopme von physischem und mentalem Abbau, Arthritis in den Finger- und Zehengelenken, Candida und einem leichten Tinnitus, den ich mir aber bisher mit einer wüsten Mittelohrentzündung mit beginnender Mastoiditis und der entsprechenden Antibiotkum-Therapie in Zusammenhang brachte.

Vor einem Jahr, als ich mich über Wochen hinweg nur sehr schleppend von einem "normalen" Infekt erholte, länger krankgeschrieben war und mir schon beim Treppensteigen in den ersten Stock schwindlig wurde, kam beim grossen Blutbild der Zufallsbefund Diabetes und weil ich halt schon erwachsen bin, automatisch Typ II. Da gleichzeitig verschiedene andere Mangelerscheinungen vorlagen (zu wenig Albumin, Vit. D, Zink etc.) und die Zuckerwerte zwar erhöht aber nicht dramatisch waren, kam ich zu einer guten Ernährungsberaterin. Ich ass allen Vorschriften entsprechend und testete genau die Reaktionen auf einzelne Nahrungsmittel aus. Dabei kam es zu einigen untypischen Reaktionen (zum Beispiel, dass ich Einfachzucker scheints toleriere, ja das sogar manchmal der Zuckerwert nach einem Kaffee und schwarzem Mohrenkopf (oder schwarze Florentiner) sinkt, wenn ich so verzweifelt war, dass mir alles egal war!!). Zwischenfazit: nur komplexe Zucker (aus Kohlenhydraten) scheinen Probleme zu bereiten.

Da ich ausserdem mit Anfang 40 und starkem Gewichtsverlust (mit Grösse 172 cm nur noch 53 kg) kein typischer Fall von Diabetes II bin, wurde ich zu einem Diabetologen überwiesen, der sehr gründlich arbeitet. Mittlerweile wurde Typ I und LADA ausgeschlossen und ein Typ II ist es auch nicht. Aber meine Nebennierenrinde scheint unregelmässig Cortisol zu produzieren, mal zu viel, mal zu wenig und die erhöhten Gamma-Globuline lassen auf eine längere Entzündung oder auf eine Autoimmunreaktion schliessen. (wahrscheinlich der Nebennieren). Das führt zu verschiedensten Stoffwechselanomalien. Den Grund dieser Fehlfunktion konnte mir noch niemand erklären.

Nach hochdosierten essentiellen Aminosäuren (nicht Chlorella) zum Aufbau der Albumine, nach einer Darmsanierung nach Hildegard von Bingen und einem homöopathischen Konstitutionsmittel geht es mir bereits viel besser und ich hatte ja auch das Glück, dass ich wahrscheinlich weniger belastet war als du und dass der gestörte Zucker früher entdeckt wurde. Die Arthritis ist quasi weg und auch der Candida (Weissfluss) stört nicht mehr so stark. Der Tinnitus ist wenn vorhanden viel leiser und ich schaffe mein 100% Arbeitspensum wieder besser.

Nun könnte man meinen, dass meine Geschichte hier abgeschlossen ist und nicht soo genau zu deinem Weg passt, dass es einen Post verdient hätte. Aber vor einem Monat ging das Rätseln von Neuem los und zwar, weil bei meiner Teenager-Tochter zu hohe Zuckerwerte festgestellt wurden (inkl. Hba1c), ausserdem paradoxerweise eine Überfunktion der Schilddrüse. (Bekannt ist eher das Gegenteil...). Also wieder das gleiche Spiel: Diabetes I, LADA und Diabetes II ausgeschlossen und was bleibt sind viele Fragezeichen!

Bei ihr wurde mittels Kinesiologie eine hohe Quecksilberbelastung gefunden, obwohl sie keine Füllungen hat und als Vegi sicher auch keinen belasteten Fisch gegessen hat. Aber während meiner Schwangerschaft mit ihr musste ich einen Zahn mit Amalgamfüllung reparieren lassen und ich wurde als Vorbereitung auf unsere Flitterwochen auf den Malediven gegen Hepatitis geimpft. (Kam mir schon seltsma vor, aber ich war noch zu unbescholten, um mich zu wehren. Thema "Impfungen" wäre auch interessant, wie dein Link zur IMVA beweist. Übrigens bin ich Fan der IMVA, da ich es dank ihrer Informationen geschafft habe, meine ungeimpften Kinder in den USA in eine öffentliche Schule zu schicken!!! Mittlerweile sind wir aber wieder in der Schweiz).

Eventuell reichen schon kleine Mengen von Quecksilber, um eine Stoffwechselstörung hervorzurufen, vor allem wahrscheinlich, wenn man miasmatisch / erblich vorbelastet ist. (Meine Ur- und UrUr-Grossmütter sind jeweils an Tuberkulose oder vielleicht auch an der damaligen Medikation, nämlich Quecksilber, gestorben!)

Meine Tochter fängt jetzt die Ausleitung mit Chlorella an und wir werden genau beobachten, was passiert. Je nachdem, wie sich meine Nebennierenrinde erholt, werde ich das dann auch für mich ins Auge fassen.

Ich glaube, dass es für diese Geschichten einen gemeinsamen Nenner geben muss und dass das nicht purer Zufall ist. Und der grösste gemeinsame Nenner, den ich finde, ist momentan das Quecksilber...

In diesem Sinne, wie die Amis beim Poker sagen, voller Einsatz, oder eben "all in".

[QUOTE=Robbie77;342175]Hallo liebe Community,
ähnlich wie viele hier im Forum bin auch ich (33) leider bereits seit Jahren krank bzw. in meiner körperlichen und z.T. auch geistigen Leistungsfühigkeit stark herabgesetzt, ohne dass die Schulmedizin mir eine echte Ursache für meine Beschwerden liefern konnte. Hier zunächst mein "Leidensweg":

Meine Frage ist nun: Wem ist es ähnlich ergangen in Sachen Amalgam und kann mir noch Tipps geben, wie ich meinen Darm wieder in Gang bringe. Interessant wäre es natürlich auch, zu wissen, ob auch bei jemand anderem ein als Typ 1 diagnostizierter Diabetes nach einer Quecksilberausleitung verschwunden oder zumindest stark zurückgegangen ist?! Immerhin kursieren ja im Internet diverse Berichte darüber, dass Quecksilber in verschiedener Weise den Glukosestoffwechsel behindern kann. Wer interessiert ist, sollte sich mal die Seite Dr. Sircus | International Medical Veritas Association durchlesen.


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