Stark veränderte Darmflora, Darmpilz, allergische Schocks, etc.

10.08.09 20:00 #1
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stark veränderte Darmflora, Darmpilz, allergische Schocks, etc.

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Hi Antje,

ja Mutaflor ist gut für den Dickdarm, aber nach meiner Einschätzung musst Du akut etwas gegen die Chlostridien tun (wie ich oben schon geschrieben habe), Mutaflor wirkt nur langfristig, das entstehende Ammoniak wirkt allerdings jetzt und zwar auf den Gesamorganismus. Ammoniak im Übermass ist ein Gift, dass durch Anhäufung Leber, Gehirn, Gefässe angreift.

lg
cheyenne

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
PS: Habe gerade nochmal deine Postings gelesen.... bevor Du andere Ausleitungen anstösst, würde ich erst den Darm in Ordnung und Ausleitung dort betreiben, z. bsp. über Hydrocolon, oder Heilerde, auf gute Verdauung achten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten testen lassen.

Wenn der Darm nicht funktioniert, was im Klartext heißt, dass er nicht entgiftet, produzierst du mit allen anderen Aktivitäten lediglich Rückvergiftungen, d.h. Du bewegst die Gifte nur in deinem Körper, damit wird die Gesamtgiftbelastung / Giftzirkulation im Körper nur höher. Das bringt nur Chaos.

Lg
Cheyenne

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Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo Antje,

hast du dich schonmal mit TCM beschäftigt? Ich habe mich vor einiger Zeit mit Ayurveda beschäftigt und jetzt im moment bin ich bei einem Arzt, der TCM macht.
Ich war auch schwer vergiftet und habe lange mit Chlorella ausgeleitet. Es gab aber viele Symptome, auch nach jahrelanger Ausleitung, die mir kein Arzt (auch der Ayurveda-Arzt nicht erklären konnte). Und das war vorallem dieses Brennen. Ich hatte das auch, ich habe immer einen roten Kopf bekommen und bin fast ohnmächtig geworden, Schwindel usw. also ähnliche Symptome, wie du hast.

Zuallererst fände ich es sinnvoll, herauszufinden, ob du Unverträglichkeiten hast, denn das könnte eine allergische Reaktion sein.
Ich kannte aber meine Unverträglichkeiten und diese Symptome kamen trotzdem immer vor.

Laut TCM ist das die Leberhitze. Die Leber, wenn sie belastet ist, produziert im Körper enorme Hitze, die nach oben steigt. Das "Leberfeuer" verursacht Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Hautbrennen, Herzklpfen etc.
Das wiederum hat Auswirkungen auf die Milz, die dadurch völlig geschwächt wird und es gibt Verdauungsbeschwerden (zusätzlich noch zum Pilz, den falschen Bakterien, etc.)

Was ich dir eigentlich sagen möchte ist, dass mich nach 6 Jahren Ausleitung mit Pilzbehandlung, Darmaufbau etc. etc. die TCM nochmal einen ganzen Schritt weitergebracht hat, vorallem im Verständnis meiner Symptome.

Ich habe, wie gesagt, auch Ayurveda ausprobiert, aber habe festgestellt, dass in der Ernährungsberatung (nach Doshas) eher noch Lebensmittel empfohlen werden, die das Leberfeuer anheitzen.
Mir hat die Ernährung nach der TCM Methode viel mehr gebracht...

Ich finde es auch sehr wichtig, was Cheyenne sagt, dass man sich durch den kaputten Darm durch das Ammoniak vergiftet. Das Problem habe ich auch immer noch (matschiger Kopf). Deshalb ist es umso wichtiger, sich erstmal nicht von Rohkost zu ernähren (ist viel zu schwer verdaulich) und den Darm so gut es geht aufzubauen (wird auch nur bis zu einem Gewissen Grad gehen, wenn man Gifte im Darm hat.)
Aber mit das Wichtigste ist, die Leber zu schonen und keine Nahrungsmittel zu essen, die noch mehr Hitze im Körper produzieren, wie Kaffee, scharfe Nahrungsmittel, viel Fett, usw.

Ich hatte auch viele Leberkuren mit Mariendistel etc. versucht, was auch bei der Ausleitung wichtig ist. Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, es kommt kein Gift mehr raus, weil die Leber völlig überlastet ist.
Ich bekomme jetzt Akupunktur und trinke spezielle Tees und merke deutliche Verbesserungen.

Aber ein Schritt nach dem Anderen.

Du hattest auch geschrieben, dass das Brenne nach dem Ziehen der Zähne begann. Das würde auch für eine akute Überbelastung der Leber sprechen. Deshalb würde ich erstmal versuchen, dich zu stabilisieren und Gifte rauszuschaffen und die Zähne in Ruhe lassen. Das würde das System jetzt völlig überfordern und eventuell sogar chronische Entzündungen hervorrufen, weil der Körper nicht in der Lage ist sich zu regulieren.

Vielleicht versuchst du schonmal mit Chlorella zu beginnen...

Ich nehme übrigens auch gerade die Tropfen von Rubimed. Das kann ja auch belastend sein für den Körper. Vielleicht musst du da auch die Dosis etwas senken? Ich merke auf jeden Fall, wie ich auch körperlich damit zu tun habe.

Jetzt hab ich aber viel geschrieben...

Soweit meine Erfahrungen, vielleicht kannst du ja ein wenig damit anfangen.

Viele Grüße,
Kerstin
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Wer keine Zeit für Gesundheit hat, benötigt später viel Zeit für seine Krankheit (Kneipp)

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Hi Kerstin,

das ist sehr interessant, was Du schreibst mit TCM. Was ist in den speziellen Tees die Du trinkst?

Grundsätzlich (auch @Antje) gegen den matschigen Kopf hilft Ornithin und zwar schlagartig, es leitet das Ammoniak aus dem Gehirn (und auch wenn das erstmal nur Symptombekämpfung ist, verhindert es zumindest weitere Schädigung des Gehirns).

Gegen den kaputten Darm soll L-Glutamin helfen, Flohsamen und natürlich die Darmbakterien. Gegen die Chlostridien bekommt man beim HP Ozovit und beim Schulmediziner Vancomycin.

Aber auf jeden Fall erst den Darm wieder in Gang bekommen und derweil anfallende Gifte aus dem Darm ausleiten, aber keine weiteren Prozesse anstossen.

lg
cheyenne

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Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo Cheyenne,
es ist eine bestimmte Teemischung, die mir angemischt wurde. Es sind 10 verschiedene chinesische Pflanzen enthalten, wie z.b. die chinesische Enzianwurzel (das wichtigste Kraut in dem Tee), Gardenienfrucht, chinesische Angelikawurzel, usw. Es ist natürlich nichts Einfaches, um es selbst herzustellen, aber es ist eins der besten chinesischen Rezepturen, um dauerhaft das Leberfeuer zu klären.

Alle diese Kräuter haben die Eigenschaft energetisch zu kühlen und auch heiße Feuchtigkeit auszuleiten.
Ich weiß leider nicht, ob es da auch geeignete "hiesige" Kräuter gibt.
(Bei Interesse kann ich die vollständige Rezeptur durchgeben).

Was ich auch sehr interessant fand ist, dass wenn die Milz geschwächt ist, sie eine pathogene Feuchtigkeit verursacht im Körper in Form von Schlacken. Diese reichern sich im Körper an und stören den Energiefluss
und man bekommt Wasseransammlungen, Ausfluss, Schleim in der Lunge, usw.
Und unter anderem hat der Pilz im Darm noch "bessere" Lebensumstände und man bekommt ihn nicht wegen den Giften nicht los, sondern wegen einer geschwächten Milz.
So sieht man, wie sich die gestörten Organe auch noch gegenseitig schaden.
Ich finde die chinesische Sichtweise sehr interessant und schlüssig, aber ich möchte hier niemanden verwirren...

Viele Grüße,
Kerstin
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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Hi Kerstin,

ja die Rezeptur würde mich interessieren, danke.

Mit der Milz meinen die Chinesen wenn ich erinnere einen ganzen Komplex von Chi, nicht nur das Organ, richtig? (Mir fallen die richtigen Begriffe nicht ein.)..

lg
cheyenne

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Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo Cheyenne,

in der TCM gibt es immer Funktionskreise. In dem Fall ist es der Magen/ Milz- Funktionskreis. Der wiederum hat verschiedene Aufgaben im Körper.
Ich schick dir das Rezept per pin, damit das hier nicht zuviel wird.

Lg,
Kerstin
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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo Kerstin und alle anderen

In der TCM wird jeder Patient sehr individuell betrachtet und behandelt.
Lasst euch bitte also nicht dazu verleiten, für vermeintlich ähnliche Symptome (bei ev. völlig anderer Konstitution) eine individuell angepasste Rezeptur kopieren zu wollen .

Ich halte viel von TCM - wenn die Therapie von einem guten Therapeuten/in mit viel Erfahrung individuell verschrieben wird .

Liebe Grüsse
pita

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo pita,

ich bin ganz deiner meinung.

mein akupunkteur hat mir meine rezepte immer total individuell nach eingehender diagnose angepasst.
ich hätte diese rezepte nie im leben jemandem weiter gegeben, denn schon wenn das kräuterpäckchen leer war, bekam ich eine neue eingehende diagnose und das rezept fiel schon wieder anders aus.
also wenn mein körper sich so wandelt, dass sich die rezepte sehr regelmässig änderen:
wie gross ist dann die chance, dass jemand anderes irgendwann in seinem leben gerade dann, wenn ich eines der rezepte weiter gebe, genau das selbe braucht?

viele grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo antjeheilt,

ich habe dir gerade einen superlangen beitrag geschrieben und er ist weg, wel das forum einen unsinn macht.
ich soll mich an den administrator wenden.
ha, ha!
der beitrag kommt damit auch nicht wieder zurück.

also sorry; tut mir leid.

ich fasse mich kurz:

hör gut auf james und cheyenne.

trotzdem mist, dass mein beitrag weg ist.
meist kopiere ich, was ich schrieb, bevor ich es wegschicke.
diesmal nicht.



viele liebe grüsse von shelley
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