Stoffwechsel? Intoleranz?

05.08.09 22:42 #1
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Stoffwechsel? Intoleranz?

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Für die Nebennieren(rinden)hormone ist eigentlich die Endokrinologie zuständig, aber vielleicht weiß ja der Nephrologe auch was, wenn Du sowieso hinmusst. Immerhin ist der ja auch Internist.

Das Problem ist, dass Probleme mit der Nebenniere im deutschsprachigen Raum nur dann richtig ernst genommen werden, wenn man Morbus Addison hat, aber so schlimm ist es ja bei Dir zum Glück nicht. Vielleicht gibt sich das auch von selbst wieder, wenn die Schilddrüse behandelt wird.

Kannst ja mal hier stöbern: Nebennierenschwäche durch Stress | Adrenal-Fatigue

Stoffwechsel? Intoleranz?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich denke, Du wärst bei einem Endokrinologen/Nuklearmediziner gut aufgehoben.
Wie Irnee schon schreibt: Du könntest Hashimoto haben, und das sollte über die Bestimmung aller Antikörper geklärt werden.

Bis dahin solltest Du mit Jod vorsichtig sein.

Gruss,
Uta

Stoffwechsel? Intoleranz?

kaetzchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 05.08.09
Hallo,


danke für eure Schreiben!

War also gestern beim Nephro. Der meinte, dass eigentlich nix mit der Niere sein könne. Hat noch mal Blut genommen und lässts untersuchen, aber er meinte, vermutlich käme der Schmerz von was anderem. Hat auch gefragt, ob es denn psychosomatisch sein könnte... *seufz*

Ich hab mich ein wenig über Hashimoto informiert und finde mich praktisch überall wieder, was mir ein wenig Angst macht.. Habe den Nephro darauf angesprochen. Er meinte, dass dann aber eine Schilddrüsenunterfunktion da sein müsse. Und laut der Blutwerte hab ich diese Unterfunktion nicht, trotz der Antikörper. Aber wenn ich mich nicht irre, kann das doch trotzdem sein?
Denke, eigentlich müsst ichs sono.. graphisch wars glaub ich, überprüfen lassen, aber da ist nur ein kleines Problem: um da einen Termin zu bekommen, müsste ich wieder ein paar Monate warten, mind. Oktober. Super. Jetzt ist das Problem, dass ich seit ein paar Tagen fast ununterbrochen am zittern bin (zb wenn ich einfach dastehe und die Finger so weit nach innen führe, dass sie die Handinnenfläche berühren), hab schon wieder ein Kilo zugenommen. Muss jetzt nebenbei arbeiten, mich auf ne Klausur vorbereiten, umziehen und für die Klamotten für die Hochzeit meines Vaters bin ich wahrscheinlich zu dick geworden. Juhu. Ich weiß nicht, was ich machen soll?
Wenn ich warten muss, die paar Monate, wie merke ich, dass es kritisch wird, sollte ich das Hashimoto haben? Gibt es eine Verbindung mit Epilepsie? Hab gerade bei einem anderen Topic gelesen, dass das wohl öfters gemeinsam vorkommt? Wie kann ich meine Lage verbessern? Halt auf Jod verzichten, gibt es da sonst noch was?


Liebe Grüße
kätzchen

Stoffwechsel? Intoleranz?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Kaetzchen,

Er meinte, dass dann aber eine Schilddrüsenunterfunktion da sein müsse.
das ist Unsinn; da sieht man wieder einmal, wie viel Ahnung Ärzte von einer Schilddrüsenerkrankung haben.
Man kann sehr wohl an Hashimoto leiden, wenn sich die Hormone im Normbereich befinden, das ist sogar häufig der Fall.

Bei epileptischen Anfällen und anderen neurologischen Symptomen in Verbindung mit Hashimoto kann es sich um eine Hashimoto Enzephalopathie handeln. Mediziner wissen darüber leider noch sehr wenig Bescheid.

Bei der Hashimoto Enzephalopathie (griech. für Gehirnleiden) handelt es sich um das gemeinsame Auftreten einer Hashimoto Thyreoiditis und neurologischen Symptomen. Zusammen mit sehr hohen Werten der für die Hashimoto Thyreoiditis charakteristischen TPO- und TG-Antikörpern (TPO-AK und TG-AK) können im Falle der Hashimoto Enzephalopathie (HE) schlaganfallähnliche Syndrome, epileptische Anfälle, Psychosen, schwere Depressionen, motorische und kognitive Störungen etc. auftreten. Die Ausprägung der genannten Symptome kann sehr unterschiedlich sein, wodurch man erst durch Ausschluss anderer neurologischer Erkrankungen zur Diagnose der Hashimoto Enzephalopathie kommt.
Hashimoto Enzephalopathie

Ich würde auf jeden Fall versuchen, möglichst schnell einen Termin beim Endokrinologen/Nuklearmediziner machen, damit eine Behandlung beginnen kann.

Liebe Grüsse,
uma

Geändert von Malve (20.08.09 um 07:55 Uhr)

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kaetzchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 05.08.09
Puh.. Nun, ich hab nächste Woche eh meine Standarduntersuchung beim Neurologen (muss 2x im Jahr ins MRT und 4x EEG), da werd ich ihn mal fragen, ob er mich nicht bei irgendnem Kollegen unterschieben kann oder so. Denn noch mal ein paar Monate warten wäre nicht sooo prickelnd..
Wenn ich mehr weiß, schreib ich die Fortsetzung..


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