Müdigkeit, Ausschlag (Juckreiz) auf Kopf und Brust, Gelenkschmerzen etc.

01.01.07 18:06 #1
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Müdigkeit, Ausschlag (Juckreiz) auf Kopf und Brust, Gelenkschmerzen etc.

kranker blonder ist offline
Themenstarter Beiträge: 85
Seit: 01.01.07
Zitat von goldi Beitrag anzeigen
Hallo,

die Entfernung einer Amalgamplombe ohne Schutz führt unwiderruflich zur einer akuten Quecksilbervergiftung, die mit Verzögerung von ca. 2 - 3 Monaten im besten Fall zur grippeähnlichen Symptomen führt oder im schlimmsten Fall zum Ausbruch einer Krankheit.

Die höhe Quecksilberwerte im Blut sind aber nur für 1 bis 7 Tage (je nach Vergiftungsgrad) messbar. Quecksilber ist spätestens nach 24 Stunden in allen Organen und im Hirn nachweisbar. Besonders belastet sind die Ausscheidungsorgane wie Leber und Niere.

Da eine chronische Quecksilberbelastung bei Dir mit Allergiesymptomen schon vorhanden ist, müss Du in der nächsten Zeit mit einer Verschlimmerung rechnen. Amalgam darf man nur unter Schutz entfernen.

Grüße

goldi
Hallo,

was für einen Schutz brauche ich denn? Der Arzt hat nur das gewöhnliche Absauggerät benutzt.
Kann ich etwas gegen das unter Umständen in meinen Körper aufgenomme Quecksilber machen (neutralisieren)?

Was kann ich allgemein gegen die chronische Quecksilberbelastung tun?
Alle Amalgam-Plomben unter Schutz entfernen lassen? Wer berzahlt so etwas, wer/wie kann (man) eine Quecksilberbelastung (chronische) nachweisen?

Grüße,

blonder.

Müdigkeit, Ausschlag (Juckreiz) auf Kopf und Brust, Gelenkschmerzen etc.

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Dringend empfohlene Lektüre, und vorher nichts weiter unternehmen:
Dr. Mutter "Amalgam - Risiko für die Menschheit"

Gruss,
Uta

Müdigkeit, Ausschlag (Juckreiz) auf Kopf und Brust, Gelenkschmerzen etc.

kranker blonder ist offline
Themenstarter Beiträge: 85
Seit: 01.01.07
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Dringend empfohlene Lektüre, und vorher nichts weiter unternehmen:
Dr. Mutter "Amalgam - Risiko für die Menschheit"

Gruss,
Uta
Hallo,

habe gerade eine Broschüre über Amalgam vom "Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte" www.bfarm.de/cln_043/nn_424880/SharedDocs/Publikationen/DE/BfArM/publ/broschuere-amalgame
gelesen, dort sind folgende Maßnahmen für die Entfernung aufgeführt:

Maßnahmen einer sachgerechten Amalgam-Entfernung sind:
Tragen von Mund-/ Nasenschutz und Schutzbrille (Infektionsprophylaxe), Verwendung von Nebelabsaugern,
Speichelsaugern und eine ausreichende Wasserspraykühlung (mind. 50 ml/min). Außerdem sollten geeignete Instrumente verwendet und mit geringem Anpressdruck möglichst große Füllungsfragmente entfernt werden.

Der Arzt und die Helferin hatten beide einen Mundschutz, Nasenschutz und Schutzbrille, kann ich mich nicht erinnern, doch der Arzt hatte keine Schutzbrille, er hatte seine normale Brille auf. Speichelabsauger wurde auch verwendet, Nebelabsauger weiß ich nicht was das sein soll. Es waren auf jedenfall 2 Absauger, einen, den man in den Mund gehängt bekommt und den anderen mit größerer Öffnung der lokal bei Bedarf engesetzt wird. Die Entfernung ging sehr fix.

Grüße,

blonder.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
... Ziel der Abwehr von Gesundheitsgefahren durch die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit von Arzneimitteln und die Risikoüberwachung von Medizinprodukten sowie die Überwachung des Betäubungsmittel- und Grundstoffverkehrs.
www.bfarm.de/cln_042/nn_424276/DE/BfArM/BfArM-node.html__nnn=true

Das klingt wunderbar. Dennoch scheinen die trotz ihrer vielen Mitarbeiter nicht unbedingt für den Patienten zu arbeiten.

Wenn man sich aber die Broschüre über Amalgam durchliest, dann steht selbst hier drin, daß Quecksilber aus Amalgam sehr wohl in den Körper gelangen kann, vor allem Quecksilberdämpfe. Trotzdem ist Quecksilber weiterhin der Füllstoff, der von den Kassen bezahlt wird, während andere Füllstoffe nicht bezahlt werden. Seltsam, finde ich.
www.bfarm.de/cln_042/nn_424880/SharedDocs/Publikationen/DE/BfArM/publ/broschuere-amalgame

Gruss,
Uta

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kranker blonder ist offline
Themenstarter Beiträge: 85
Seit: 01.01.07
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
www.bfarm.de/cln_042/nn_424276/DE/BfArM/BfArM-node.html__nnn=true

Das klingt wunderbar. Dennoch scheinen die trotz ihrer vielen Mitarbeiter nicht unbedingt für den Patienten zu arbeiten.

Wenn man sich aber die Broschüre über Amalgam durchliest, dann steht selbst hier drin, daß Quecksilber aus Amalgam sehr wohl in den Körper gelangen kann, vor allem Quecksilberdämpfe. Trotzdem ist Quecksilber weiterhin der Füllstoff, der von den Kassen bezahlt wird, während andere Füllstoffe nicht bezahlt werden. Seltsam, finde ich.
www.bfarm.de/cln_042/nn_424880/SharedDocs/Publikationen/DE/BfArM/publ/broschuere-amalgame

Gruss,
Uta
Hallo Uta,

Hier noch ein Satz aus dem PDF-Dokument des BfArM den ich gefunden habe:

"Gleichwohl sollten Zahnärzte und Ärzte darauf achten, dass einzelne Personen mit besonderer Empfindlichkeit gegenüber Amalgam und anderen Restaurationsmaterialien reagieren können. Füllungsmaterialien
sollen daher nach sorgfältigem Abwägen ihrer Vor- und Nachteile und unter Beachtung ihrer Anwendungsgebiete bzw. Gegenanzeigen verwendet werden. Im Rahmen der Diagnostik und Therapie von Beschwerden, die mit Amalgam oder anderen
dentalen Restaurationsmaterialien assoziiert werden, ist eine sorgfältige interdisziplinäre
ärztlich/zahnärztliche Abstimmung gemäß dem aktuellen wissenschaftlichen
Erkenntnisstand erforderlich."


Ich war heute nochmal in der Hautklinik, Oberarztbehandlung, hat mich 3,5 Stunden gekostet. Mir wird am Montag eine Hautprobe entnommen und ich soll noch einen Allergietest, Termin steht leider noch nicht fest, machen.

Mal sehen, was dabei rauskommt.

Ich habe inzwischen so viele Seiten seriöse sowie unseriöse im Internet gefunden, dass ich total verunsichert bin.
Bei meinen neuen Plomben werde ich sehr wahrscheinlich kein Amalgam nehmen, ich muß mal sehen, was ich bei den einzelnen Materialien zuzahlen muß, und was ich mir leisten kann/will.

Grüße,

blonder.

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kranker blonder ist offline
Themenstarter Beiträge: 85
Seit: 01.01.07
Füllungen:

Habe gerade zu den Füllungen etwas gefunden:

"Komposite (Kunststoffe) volle Kassenleistung bei Nachweis einer Amalgamunverträglichkeit."

GuterRat.de

Und hier noch etwas zur Amalgamunverträglichkeit aus http://www.agz-rnk.de/agz/content/3/..._2_1/index.php:

"Was sollte bei Verdacht auf eine Amalgamunverträglichkeit unternommen werden?

Gehen Sie zunächst zu Ihrem Hausarzt. Er wird prüfen, ob Ihre Beschwerden nicht von einer anderen Erkrankung herrühren. Gegebenenfalls wird Ihr Hausarzt Sie zu einem allergologisch geschulten Arzt überweisen um zu testen, ob Sie an einer Quecksilber- oder Amalgamallergie leiden. Um eventuelle Unverträglichkeiten auf Dentalmaterialien zu überprüfen, wird meist ein so genannter Epikutantest durchgeführt. Hierbei wird eine spezielle Zubereitung des eventuell eine Allergie auslösenden Stoffes auf die Haut gebracht und nach 24, 48 und 72 Stunden die Hautreaktion überprüft. Eine echte Hilfe bietet dieser Test aber nur, wenn er von erfahrenen, dermatologisch versierten Allergologen gemäss den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft durchgeführt wird und der Zahnarzt sachgerechte und wissenschaftlich fundierte Entscheidungen auf dieser Basis trifft.

Mit einem Urin- oder Bluttest kann der Arzt auch Ihre Quecksilberbelastung ermitteln. Speichelanalysen ("Kaugummi-Test") eignen sich nicht zur Bewertung der persönlichen Quecksilberbelastung!
Bei einer nachgewiesenen Allergie gegen Amalgam-Inhaltsstoffe übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Sanierung mit Kompositfüllungen.

Eine Entgiftung mit Chelatbildnern, z.B. EDTA, DMPS oder DMSA, nach der Amalgamsanierung ist umstritten und wird finanziell von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

In den folgenden Institutionen können Sie sich auf eine eventuelle Amalgamunverträglichkeit testen lassen:

Klinik und Poliklinik für Zahn- und Kieferkrankheiten der Universität Erlangen-Nürnberg
Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie
Glückstrasse 11
91054 Erlangen

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnerhaltung
Waldeyer Strasse 30
48149 Münster

Wissenschaftliche Beratungsstelle München für Unverträglichkeitsreaktionen auf Dentalmaterialien (Ber-U-dent)
eine Kooperation der Bayerischen Landeszahnärztekammer mit der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der Universität München, telefonische Beratung und Terminvereinbarung unter 089 - 51 60 32 51.

"

Grüße,

blonder.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Bitte denke noch nicht mal dran, neue Füllungen aus Amalgam machen zu lassen. Wenn Du sowieso in der Hautklinik bist, dann löchere die doch bitte, was Du tun kannst, um Zahnmaterialien auszutesten, die möglich wären außer Amalgam.
Ist eigentlich bei Dir schon einmal ein Epikutantest auf die Bestandteile von Amalgam und Amalgam als ganzes gemacht worden?


Gruss,
Uta

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kranker blonder ist offline
Themenstarter Beiträge: 85
Seit: 01.01.07
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Bitte denke noch nicht mal dran, neue Füllungen aus Amalgam machen zu lassen. Wenn Du sowieso in der Hautklinik bist, dann löchere die doch bitte, was Du tun kannst, um Zahnmaterialien auszutesten, die möglich wären außer Amalgam.
Ist eigentlich bei Dir schon einmal ein Epikutantest auf die Bestandteile von Amalgam und Amalgam als ganzes gemacht worden?


Gruss,
Uta
Hallo Uta,

ich habe doch geschrieben, dass ich noch einen Termin für einen Allergietest machen muß, ich weiß leider nicht, welche Tests durchgeführt werden sollen. Ich werde auf jedenfall einen Test auf Dentalmaterialien durchführen lassen. Ein Epikutantest wurde bei mir noch nicht gemacht, hatte ja keine gravierenden Probleme mit Allergien außer Heuschnupfen und Gras.

Ich weiß, dass ich auf Nahrungmittelunverträglichkeiten getestet werden soll, da ich ja auch Magen/Darm/Verdauungs-Probleme habe.

Grüße,

blonder.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Es ist aber doch immer gut, wenn man sich Gedanken macht, was vorrangig ist. Mal angenommen, die Allergien und die Magen-Darm-Probleme kommen von unverträglichen Zahnmaterialien. Dann wäre es doch primär wichtig, die Zahnmaterialien als erstes auszutesten. Wenn Du das den Ärzten bzw. Testern in der Hautklinik klar machen kannst - zumal ja bei Dir noch Zahnarbeiten anstehen - dann wäre viel gewonnen.

Gruss,
Uta

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bernie ist offline
Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Ich hätte jetzt auf Darmpilze getippt. (Hast du eine Kopie deines Laborbefundes?)

Vorsicht, Stuhluntersuchungen sind recht ungenau.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann man NICHT mit Labordiagnostik feststellen.

Gibts eine Diagnose für deinen Hautausschlag?


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