Viele Symptome - keine Ahnung; Kopfschmerzen, Sehstörungen etc.

13.12.06 11:26 #1
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Viele Symptome - keine Ahnung

Chelsea ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 13.12.06
Und das trifft auf so ziemlich alle Krebsarten zu? Z.B. auch Hirntumor etc.? Find ich interessant. Schwanger bin ich sicher nicht... mal gucken ein Versuch wär's wert. Hab langsam keinen Bock mehr Däumchen zu drehen und zu warten bis die Ärzte mich in einem Jahrhundert weiteruntersuchen. Schliesslich will ich ja auch arbeiten und leben - was zur Zeit nicht grad wahnsinnig viel Spass macht.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
@ Bakunin,
wie heißt dieser Pseudo-Schwangerschaftstest? Bzw. welche "Stoffe" sind das? Wahrscheinlich doch irgendwelche Tumormarker?

Gruss,
Uta

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Bakunin ist offline
Beiträge: 28
Seit: 19.10.06
So viel mir bekannt ja, alle Krebsarten teilen sich ja defakto auf die gleiche Weise. Der Prozess wie Krebs im Körper wuchert und sich selbst Platz verschafft läuft ähnlich ab wie das Wachstum eines ungebohrenen Kindes im Mutterleib. Die Theorie dazu stammt von Professor John Beard, Edinburgh University.

"The trophoblast in pregnancy indeed does exhibit all the classical characteristics of cancer. It spreads and multiplies rapidly as it eats its way into the uterus wall preparing a place where the embryo can attach itself for maternal protection and nourishment."


@ Uta


So ein ganz gewöhnlicher Schwangerschaftstest aus der Apotheke den man mal 1-2 Sekunden ins Urin hällt. Die testen alle auf Choriongonadotropin.

Humanes Choriongonadotropin
http://de.wikipedia.org/wiki/Humanes...ongonadotropin

MFG Bakunin

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Chelsea ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 13.12.06
Wikipedia sagt:

Humanes Choriongonadotropin wird aber auch von einigen Tumoren der Keimdrüsen oder der Plazenta - wie Nichtseminomen, Seminomen, Chorionkarzinomen und dem Ovarialkarzinom produziert. Seltener finden sich erhöhte hCG-Werte bei Tumoren der Mamma, der Leber, des Dünndarms, Kolons und der Nieren sowie beim Bronchialkarzinom. Aus diesem Grund ist der Nachweis erheblicher Mengen dieses Hormons beim Mann oder bei einer nicht schwangeren Frau ein Indikator für einen solchen Tumor, so dass hCG als Tumormarker dient.

Also hätte das doch keinen Sinn wenn da was im Kopf wäre *mhhh*...

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ist eine Frau schwanger, wird das Hormon HCG gebildet, um die Schwangerschaft zu erhalten. Dieses HCG wird mit einem Schwangerschaftstest nachgewiesen.
Marker für Keimzelltumoren Zusammen mit HCG hat AFP eine wichtige Bedeutung in der Überwachung von Keimzelltumoren, speziell bei Kindern, und kann auch bei Verdacht auf einen solchen Tumor bestimmt werden. Seminome des Hodens als Krebsform, die aus anderen Zellen entsteht als die Keimzelltumoren, sind dagegen immer AFP-negativ.
...
HCG HCG (engl. "human chorionic gonadotropin" = Choriongonadotropin) wird zu Beginn einer Schwangerschaft von fötalen Zellen gebildet. Es stimuliert die Eierstöcke der Schwangeren zur Hormonproduktion, die zum Erhalt der Schwangerschaft nötig ist. Außerhalb der Schwangerschaft deuten erhöhte HCG-Werte auf einen Keimzelltumor von Hoden oder Eierstöcken hin, auf ein so genanntes Chorionkarzinom. Auch beim Hepatoblastom bei Kindern sind die HCG-Werte erhöht. Für alle diese Tumoren spielt HCG eine wichtige Rolle in der Therapieüberwachung und Verlaufskontrolle. Eine gutartige Erkrankung, die mit einer HCG-Erhöhung einhergehen kann, ist die so genannte Blasenmole bei Frauen
http://www.krebsinformation.de/Frage...subcontent_HCG

Aber:
Wann haben erhöhte Tumormarker nichts mit Krebs zu tun?

Zeitweilige Erhöhungen von Tumormarkerwerten treten zum Teil bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstrakts, bei Leberzirrhose, Verschluss der Gallenwege und Nierenfunktionsstörungen auf. Auch das Rauchen beeinflusst die Werte mancher Tumormarker. In diesen Fällen steigen die Werte meist aber nicht stetig an. Auch bei Verwendung unterschiedlicher Testverfahren oder Produkte unterschiedlicher Hersteller ergeben sich oft erhebliche Schwankungen bei den Messergebnissen. Deshalb sollte bei einem Patienten im Verlauf stets der gleiche Test verwendet werden, um eine unnötige Verwirrung zu vermeiden. Ein einzelner "Ausreißer" in den Werten ist meist ohne Bedeutung.
http://tinyurl.com/y823ax

Gruss,
Uta

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Bakunin ist offline
Beiträge: 28
Seit: 19.10.06
Hm... in dem Fall würde ich dann wohl doch eher zum CP beim Arzt raten. Ich hab darüber vor na ganzen Weile mal gelesen, die ganzen Einschränkungen wurden dabei aber nicht erwähnt

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DarkSavant ist offline
Beiträge: 145
Seit: 07.12.06
Zitat von Chelsea Beitrag anzeigen
Mhhhhhhhhhhh im August war ich mit dem Team vom Büro auf der Kartbahn... da hat mich ein Kollege gerammt... ich hatte danach aber keine Schmerzen oder ähnliches - auf jeden Fall nicht so, dass es mir aufgefallen wäre - etwas anderes fällt mir zum Thema Quetschung nicht ein :-(. Kurz bevor alles angefangen hat, habe ich irre schwere Kisten geschleppt... keine Ahnung ob das ein Auslöser dafür hätte sein können...

Meine Ärzte wollen das Thema Rücken ja sowieso nicht annehmen :-(... davon kann sowas nicht kommen - ihre Meinung!

Zum Thema Zahnbehandlung: Eine Wurzelbehandlung in diesem Jahr an einem Backenzahn... der gibt nie richtig Ruhe. Ist zwar auf dem Röntgenbild nichts zu erkennen aber er schmerzt immer leicht bei Berührung...
Ich habe heute meinen Zahnarzt gefragt ob er "mal den Kiefer durchleuchten kann", nach möglichen Zahnherden, er wollte es sogar sofort machen, "dauere ja nur paar Minuten". Aber nachdem, was du so schilderst ist es eher mechanisch (plötzlich Funken vor den Augen).

Wenn du sagst deine Ärzte wollen sich dem Thema Rücken nicht annehmen, würde ich mich nicht entmutigen lassen, sondern versuchen gezielt deinen Willen durchzusetzen, höflich aber bestimmt sagen, was du möchtest, bspw. "daß du den Rücken abklären möchtest", weil du "Schmerzen vom Rücken aus hast" oder ähnlich. Ich kenne das. Wenn ich frage "ich dachte mir, es wäre nicht schlecht wenn man mal ..." oder "wäre es vielleicht sinnvoll, wenn man ..." dann wird der Arzt womöglich abwinken. Deshalb besser gleich "ich möchte gerne, daß ...".

In jedem Falle ist es ratsam, daß du , bevor du wieder zum Arzt rennst, nochmal selbst prüfst wie sich dein Befinden in bestimmten Situationen womöglich ändert (Schwimmen, langes Sitzen, langes Liegen, Laufen, Last tragen, laß dir was einfallen, wenns dann irgendwann mal an einer Stelle richtig schmerzt, oder wieder Funken fliegen, kommst der Sache ja schon näher.)

Und es sind nicht alle Ärzte gleich. Leider sind die Ignoranten und Abweisenden in der Mehrzahl, aber es gibt auch andere...
Die andere Gefahr ist, daß wenn du zu einem Naturheilkundler gehst, der meist "sehr viel Verständnis zeigt", aber womöglich dann an der Ursache vorbeikuriert. Das beruhigt zwar hilft aber auch nicht richtig weiter.

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Medizinmann ist offline
Beiträge: 562
Seit: 01.10.05
Hallo Chelsea,

Geh zum Dr. Schaumberger in Oberstdorf und laß die Wirbelsäule / HAlswirbelsäule überprüfen. Aber mach was und mach es schnell.

Tschüss,

M.

Geändert von Malve (05.09.16 um 11:33 Uhr)

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Chelsea ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 13.12.06
Zuerst Mal: Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich fühl mich zwar grad ein wenig erschlagen und weiss nicht wo ich anfangen soll...

Zum Thema Schleudertrauma habe ich noch eine Frage: Kann das wirklich sein, dass die Probleme erst ein halbes Jahr nach dem "Crash" auftreten?

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Chelsea,
mal angenommen, Du hattest auf der Kart-Bahn ein Schleudertrauma, das sich zunächst nicht so recht gezeigt hat, und dann später noch einmal eine Wiederholung des Traumas, die dann erst die Symptome ausgelöst hat? Das kann ein Sturz, eine schnelle Bremsung beim Auto, alles mögliche sein....

http://www.dr-gumpert.de/html/schleudertrauma.html

Gruss,
Uta


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