Von verschiedenen Fachärzten

27.06.09 02:38 #1
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Zitteraal ist offline
Themenstarter Beiträge: 66
Seit: 26.06.09
Ja die Firma Schär produziert nur Glutenfrei.


Die Baguettes beim Grillen hingegen waren ganz normale aus dem Supermarkt.

Nunja zum Hautarzt (mMn=Allergologe) muss ich nochmal hin die Blutwerte für die Weizenallergie oder orale Pollensensitivität holen.DIeser meinte jedoch ich benötige unbedingt erstmal einen Hausarzt. Deshalb wollte ich da erst wieder hin, wenn ich einen habe.

@ Uta:
Wie sieht das denn mit dem TSHba-Werten aus?
Wer hat Recht? Das Labor des Arztes oder die Quelle die du nanntest?


Kennt wer den Begriff "Reaktive Hypoglykämie" und war schonmal davon betroffen?

Und dann noch folgendes:

Verschwommenes sehen nach der Nahrungsaufnahme.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Im Zweifelsfall würde ich mich an die TSH-Referenzwerte ..... bis 2,5 halten! Es geht Dir ja nicht gut; insofern ist es einfach wichtig, da sehr genau hinzuschauen, ebenso wie auf die Antikörper.

Hier eine Seite, in der verschiedene Gründe für das Gefühl der Unterzuckerung nach dem Essen angegeben werden:

www.uni-duesseldorf.de/MedFak/insulinoma/mainpage/subpage/postpran_hypo.htm

Der Begriff "reaktive" oder "funktionelle" Hypoglykämie ist veraltet und sollte nicht mehr verwendet werden (siehe unter APS)
....
Von postprandialen Hypoglykämien differentialdiagnostisch abzugrenzen sind: Adrenerges postprandiales Syndrom - APS(Normoglykämie)

Beim APS werden trotz normaler Blutzucker-Konzentrationen durch adrenerg-autonome "Gegenregulation" unspezifische Symptome ( Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Ängstlichkeit, Übelkeit) ) getriggert. Der erhöhte adrenerge Tonus führt zur beschriebenen Symptomatik und verhindert eine Hypoglykämie gleichzeitig über effektive biochemische Mechanismen Adrenalin-Wirkungen; s. "Gluco-Homöostase" ).

Das APS stellt eine ursächlich unklare reaktive und funktionelle Störung des autonomen Nervensystems dar, die nicht als "Hypoglykämie" tituliert werden sollte. Der häufig verwendete Begriff: "Pseudohypogklyämie" oder gar "Non-Hypoglycemia" ist unglücklich und wird den tatsächlich vorhandenen Beschwerden der Patienten keinsfalls gerecht. Überweisungen zu Psychotherapeuten sollten nicht vorschnell in Betracht gezogen werden.

Dumping-Syndrom:
bei resezierenden Magen-OPs: orthostatische (osmotisch durch hochkonzentrierte Kohlehydrate induzierte) Kreislaufbeschwerden im Rahmen einer schnellen Magenentleerung. Die Symptomatik ist charakterisiert durch adrenerge Beschwerden, zusätzlich häufig Völle-, Druckgefühl, Übelkeit, Rumoren im Oberbauch, Blutdruckabfall, Tachycardie/Bradycardie.

Kausal beteiligt sind Katecholamine, Serotonin, vasoaktive Kinine; intraluminale Drucksteigerung. Gelegentlich wird in Abhängigkeit von Art und Menge der Kohlenhydratzufuhr sogar eine passagere Hyperglykämie beobachtet.
....
Mögliche Ursachen postprandialer Hypoglykämien:

1. Vermehrte Insulin-Sekretion , u.U. stimuliert bzw. getriggert über vermehrte Glucagon-like peptide 1 - Sekretion ("early responder")
- pankreatogene hyperinsulinämische Non-Insulinoma Hypoglykämie , Nesidioblastose -
2. Schnelle Magenentleerung (nach Magenoperationen, partielle Gastrektomie, Billroth-OP), aber auch funktionell bei intestinalen Motilitätsstörungen:
a. übermäßige Stimulation der Insulin-Sekretion

b. Stimulation der GLP-1-Sekretion )glucagon-like peptide-1), evtl. auch GIP (gastric insulinotropic polypeptide)

c. Stimulation intestinaler Hormone ("gastro-entero-pankreatische Achse")

3. Renale Glucosurie
4. Erhöhte Insulin-Sensitivität (Steigerung des nicht-oxidativen Glucose-Metabolismus)
5. Verminderte Insulin-Sensitivität ("Insulinresistenz") mit initial verminderter Insulinantwort, im Verlauf rechtsverschoben erhöhter Insulinantwort (z.B. bei Gewichtsabnahme, "late responder")
6. Verminderte Glucagon-Sekretion / Glucagon-Resistenz (Hyposensitivität des Glucagon-Rezeptors) ?
Ich hoffe, Du findest hier Anregungen für Deine Blutzuckerprobleme!

Grüsse,
Uta

Geändert von Oregano (27.06.09 um 17:36 Uhr)

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
1. Ständig am Schwitzen unabhängig von der Außentemperatur->am aller schlimmsten Achselbereich!
Ein mögliches Symptom einer Quecksilbervelastung.

2. Zittern -> heute erstmals aufgefallen, dass es NACH dem Essen stattfindet, das heißt nicht, dass es nicht auch nüchtern stattfindet, nur ist die Intensität verschieden.
Entweder ein neurologisch oder Blutzuckerbedingtes Symptom, auch möglicherweise durch Quecksilber verursacht.

3. Durchfälle und undefinierter Kot
Auch mögliches Hg Symptom.

4. ständiges Wasserlassen
Das ist ein Problem mit den Nebennieren/Nieren. Auch mögliches Hg Symptom.

6. Müdigkeit nach dem Essen
hab da heute erstmal 3std nach dem Mittagessen geschlafen.
Problem mit Regulierung von Glukose, hat auch möglicherweisde mit Hg zu tun.

7. Bewusstseinstrübung -> Ich fühle mich total verschallert in der Birne
Typisches Quecksilbersymptom.

-> Ich kann somit keine wirkliche Leistungen bringen geschweige denn Termine einhalten!

EDIT: 8. Verschwommenes sehen NACH dem Essen
Wechselhaftes verschwommenes Sehen ist typisches Quecksilberbelastungssymptom.



Du hast viele möglichen Symptome einer Quecksilberbelastung.

Hast du Amalgamfüllungen? Gab es zerbrochene Thermometer, Barometer oder andere quecksilberhaltige Gegenstände? z.B. antike Spiegel.
Hast du mit Quecksilber gespielt als Kind oder hast du sonst irgendeinen Kontakt dazu?
Wurde bei dir viel Desinfektionsmittel angewendet?
Hatte deine Mutter viele Amalgam während der Schwangerschaft?

Geändert von Stengel (27.06.09 um 20:00 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Übrigens sind das nicht nur Symptome einer Quecksilbervergiftung sondern Symptome von Vergiftungen überhaupt. Da könnten deshalb auch Wohngifte aller Art, Gifte am Arbeitsplatz, Gifte als Konservierungsstoffe in Impfungen usw. in Frage kommen.

Wohngifte - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit
Umweltinstitut.org - Wohngifte

Gruss,
Uta

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Zitteraal ist offline
Themenstarter Beiträge: 66
Seit: 26.06.09
Du hast viele möglichen Symptome einer Quecksilberbelastung.

Hast du Amalgamfüllungen? Gab es zerbrochene Thermometer, Barometer oder andere quecksilberhaltige Gegenstände? z.B. antike Spiegel.
Hast du mit Quecksilber gespielt als Kind oder hast du sonst irgendeinen Kontakt dazu?
Wurde bei dir viel Desinfektionsmittel angewendet?
Hatte deine Mutter viele Amalgam während der Schwangerschaft?

Ich habe 8 Füllungen in den Zähnen, die aus Amalgam sind. (Nehm ich mal an, da die Füllungen dunkel sind . Was sollte es sonst sein)

4 weitere sind von der Farbe her hell. Vielleicht Amalgam, vielleicht auch schon ein Keramikgemisch.

Ich weiß leider nichts über meine Mutter, da ich mit 3 Jahren in ein Kinderheim gekommen bin.

Ob ich mit Quecksilber gespielt habe?
Na klar war mein zweites Hobby direkt nach Lego
Ne mal Spaß bei Seite: Ich habe keine Ahnung womit ich alles gespielt habe.

Und nein ich habe auch keinen Kontakt sonst irgendwie dazu. Zumindest nichts Berufsmäßiges oder Freizeitbezogenes, so dass es mir bewusst wäre.
Ich bin auch kein Sammler von antiken Spiegeln, obwohl das bestimmt Spaß macht.

Mhhhh aber ob da mal was zerbrochen ist... womöglich ja! Bin mir aber absolut nicht sicher! Wenn dann ist das schon arg lange her und meine Erinnerung ist schon weniger als ein Schatten ihrer selbst.Für eine Aussage, dass in der Vergangenheit was zerbrochen ist, würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen.
Aber dass wir Quecksilberfieberthermometer hatten weiß ich ziemlich sicher.


Ich bin bestimmt nicht häufiger desinfiziert worden als andere Kinder.
Schürfwunden vom Fußball her und vom rumtollen und hinfallen. Da bin ich sicherlich hin un wieder desinfiziert worden.


Wo wir schon bei Thema Vergiftungen sind:

Meine Schule war PCB verseucht und wurde erst renoviert, als ich schon in der Oberstufe war. Das würde bedeuten: Ich war 7 Jahre lang PCB ausgesetzt.


Sollte ich vielleicht einen Umweltmediziner zusätzlich aufsuchen?
Oder einfach alles was ich euch erzählt habe der Neurologin erzählen und hoffen, dass sie mich dort hinschickt?

Ich glaube ja eher, die verschreibt mir Pillen gegen den Leidensdruck.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Die Idee mit einem Umweltmediziner finde ich gut. Frag doch mal gleich hier im Forum, ob Dir jemand einen empfehlen kann .

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Gruss,
Uta

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Zitteraal ist offline
Themenstarter Beiträge: 66
Seit: 26.06.09
Störung der Schilddrüsen- Funktionen, dabei am häufigsten eine Abnahme des T4- Thyroxins im Blut. Diesem Effekt geht eine bis zu 5-fache Zunahme des Schilddrüsen- stimulierenden- Hormons (TSH) voraus[ (1). Die Schilddrüsen- Follikel zeigen Vergrößerungen. Der Effekt wird auch von dem nicht koplanaren PCBs hervorgerufen.
Das ist ja mal interessant!


Achja und noch eine Ergänzung die vielleicht von belangen sein kann:

In umittelbarer Nähe meines Studentenwohnheimes befindet sich eine Papierfabrik.
Die gibt auch so stinkenden Dämpfe von sich. Riecht als hätte man Hundekot am Schuh.



Aaaaabeeer: Die Symptome haben ja schon angefangen, bevor ich dort hingezogen bin.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Das Blöde an solchen Belastungen ist, daß sie sich summieren und das erst Recht, wenn die eigene Entgiftungskapazität beschränkt ist.
Das kann angeboren sein, das kann sich auch durch längere Belastungen einstellen.
Deshalb könnte auch der "Duft" der Papierfabrik zusätzlich noch belastend wirken. Und er ist ja offensichtlich immer unangenehm, wenn auch verschieden:
Geruchskalender

Ich denke, die Idee mit dem Umweltmediziner wird immer besser!

Gruss,
Uta

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Was du tun solltest? Dich soweit informieren, bzw die Sache soweit abklären wie notwendig um zu erkennen dass Amalgam das Problem ist, und es anschliessend entfernen bevor es noch schlimmer wird.

Vergiss dass was Zahnärzte darüber sagen. Die leben im Wunderland wo Amalgam im Munde eines Menschen plötzlich harmlos wird, auch wenn es überall anders als Sondermüll gilt.

PCB ist natürlich auch ein Faktor. Trotzdem aber hast du Symptome die typisch für Quecksilber sind.

In umittelbarer Nähe meines Studentenwohnheimes befindet sich eine Papierfabrik.
Dort wird möglicherweise Quecksilber verwendet um die Substanzen herzustellen die zum bleichen des Papiers nötig sind.

Geändert von Stengel (28.06.09 um 14:41 Uhr)

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Zitteraal ist offline
Themenstarter Beiträge: 66
Seit: 26.06.09
So hab gestern mal dem UniKlinik Prof für Endokrinologie eine Mail geschickt wegen den Schilddrüsenwerten.
Folgendes kam als Antwort:

Offenbar haben Sie verschiedene gesundheitliche Probleme, die man aber nicht
auf einen leicht erhöhten TSH-Basalwert zurückführen kann.
Wenn die Schilddrüse nicht vergrößert ist und die Werte für freies T3 und
freies T4 im Normbereich leigen, so muss man bei einem TSH-Basalwert von 7,4
nicht unbedingt behandeln, sondern kann durchaus zuwarten und die Werte nach
3-6 Monaten nochmals überprüfen


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