Vergesslichkeit in diesem Alter normal?

24.06.09 10:40 #1
Neues Thema erstellen
Vergesslichkeit
Jaca
Liebe Ellen,

vielen Dank für Deine Antwort, doch es handelt sich nicht um meinen Mann hehehehe.
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Mit positiv denken meinte ich, dass er nicht gerade den Teufel an die Wand mahlt, wenn ein Anzeichen auf etwas besteht und ja das positive Denken meine ich, wenn das Problem vorhanden ist.

Ich muss sagen er hat in diesem Punkt recht, denn als ich an die chronische Krankheit (Morbus Crohn) erkrankt bin, half mir das positive Denken sehr anstelle zu deprmieren.

Vergesslichkeit

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von Jaca Beitrag anzeigen
Liebe Ellen,

vielen Dank für Deine Antwort, doch es handelt sich nicht um meinen Mann hehehehe.
Macht nichts, dann grüße an Deinen lieben Vater, hehehehe.

Zitat von Jaca
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Mit positiv denken meinte ich, dass er nicht gerade den Teufel an die Wand mahlt, wenn ein Anzeichen auf etwas besteht und ja das positive Denken meine ich, wenn das Problem vorhanden ist.
Genau so hatte Dich Dich auch verstanden. Du hattest Dich mokiert, dass Du Deinen Vater dazu überreden musst zum Arzt zu gehen, obwohl er Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung zeigt.

Zitat von Jaca
... Ihn dazu übberreden zum Arzt zu gehen wird die andere Schwierigkeit :-S.
Zitat von Jaca
... Ich muss sagen er hat in diesem Punkt recht, denn als ich an die chronische Krankheit (Morbus Crohn) erkrankt bin, half mir das positive Denken sehr anstelle zu deprmieren.
Es besteht kein logischer Zusammenhalt zwischen Deiner Erkrankung, Deinem Verhalten auf Deine Krankheit und Deinem Vater, oder was immer ich an Kommentaren über Vermeidungsverhalten sagte.

Verzeihe mir, dass ich nicht gleich erkannt habe, dass du nur plaudern wolltest und kein ernsthaftes Gesundheitsproblem mit Deinem Angehörigen besprechen wolltest.

Gruß von Ellen

***

Vergesslichkeit
Jaca
Ich wollte sicherlich nicht nur plaudern. Aber auf solche überflüssigen Kommentare wie diese kann ich durchaus verzichten. Ich habe aber daraus gelernt, dass eine Plattform doch weniger bringt als mit Vertrauten zu reden. Vielen Dank für diese Einsicht.

Vergesslichkeit

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von Jaca Beitrag anzeigen
... Aber auf solche überflüssigen Kommentare wie diese kann ich durchaus verzichten. ...
... guten Morgen Jaca,

schau mal, ich erklär es Dir gerne: mit größtem Bedacht hatte ich ausdrücklich betont, dass mein Text als "Philosophische Überlegungen" verstanden werden soll - für die Allgemeinheit-, einfach nur Gedanken, die ich mir machte - und durch ein Leben mit tragischen Momenten mir auch erlauben kann niederzuschreiben, ohne um (Deine) Erlaubnis fragen zu müssen.
Zu meinem großen Bedauern hast du offensichtlich keines meiner wohlgewählten Worte verstanden. Erhofft hatte ich mir Gedanken deinerseit, was Du z.B. darüber denkst, ob es schlimmeres als den Tod gibt ....

Hier noch einmal mein Kommentar - möglicherweise, so dachte ich mir- könntest Du auf dieser Schiene mit Deinem Vater argumentieren und ihn somit vom notwendigen Arztbesuch überzeugen.

Philosophische Überlegungen:

Sagt ein Mensch: "wenns passiert, dann passiert es." , dann meint er wohl seinen Tod. Dieser "Spruch" hört sich erst mal tapfer und mutig an.

Würde der Mensch diesen Gedanken allerdings zu Ende gedacht haben, dann würde er wissen, dass nicht sein Tod das Schlimmste ist was ihm geschehen kann, sondern zum Beispiel ein Leben mit einer schmerzhaften Behinderung.

Ergo: Es gibt schlimmeres als den Tod, nämlich mit Schmerzen leben zu müssen, weil er nicht zum Arzt gegangen ist.

Eines ist gewiss, es gibt viele Krankheiten, mit denen man lange und qualvoll leben muss, bis zum bitteren Ende, oder man nimmt sich selbst das Leben. Doch Suizid ist hundert mal schwerer, als zum Arzt zu gehen. Deshalb ist es dumm nicht zum Arzt zu gehen und einer Funktionsstörung nicht auf den Grund zu gehen. Fürs Auto gibt es ja auch eine Werkstatt.

Zitat von Jaca
Er geht nur im schlimmsten Fall zu Arzt und ist eher der positive Denker ...
Er (der Mensch) kann a) nicht wissen, ob oder wann der schlimmste Fall eingetreten ist -
und b) man kann nicht positiv denken, mit dem Kopf im Sand.
Positives Denken kommt erst zum tragen, wenn er ein Problem kennt und behandelt, nicht durch Ignoranz. ENDE

Ellen

***

Weiterlesen

Optionen Suchen


Themenübersicht