Panische Unruhe, kurz vor Nervenzusammenbruch

20.06.09 21:31 #1
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Panische Unruhe, kurz vor Nervenzusammenbruch

Knoxup ist offline
Themenstarter Beiträge: 119
Seit: 16.06.09
Ja, ich hoffe die sind diesmal dabei.

Denke, ich werde eh noch einen Endokrinologen aufsuchen, vielleicht hat der ja noch die ein oder andere Idee?

Dass es bei Tagesanbruch auch mit den Symptomen losgeht ist ja hoffentlich schon mal ein nützlicher Hinweis.

Panische Unruhe, kurz vor Nervenzusammenbruch

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Der einzige Unterschied ist, dass es mir eigentlich in den ersten drei Wochen nach der Amalgamentfernung überhaupt nix gemacht hat.
Deine Geschichte erinnert mich stark an meine eigene. Auch ich habe mir das Amalgam mit Schutz entfernen lassen, und bemerkte doch dass schnell Symptome wie Lethargie, Niedergeschlagenheit/Antriebslosigkeit besser wurden. Merkwürdigerweise schlug die anfängliche Energie/Euphorie/Antriebssteigerung in eine immer stärkere Unruhe/Panik um - so wie du es beschrieben hast ein Gefühl als würde man nicht mehr runterkommen.

Mit der Zeit ging das wieder langsam zurück, ich habe bis heute keine Erklärung was die Amalgamentfernung da bei mit auslöste.

Mich würde interessieren was du NACH bzw. VOR der Entfernung für NEMS, sonstige Mittel genommen hast.

Hast du in den letzten Wochen irgendwas zur Entgfitung genommen:

zb.

- Koriander
- Homeopathie
- Chlorella
- DMSA(da weiss ich dass du es genommen hast)
- ALA


Hast du irgendeine Impfung bekommen?

Sonst irgendwas eingenommen in den letzten Monaten das zur Schwermetallentgfitung verwendet wird?

PS. Ich glaube deine Symptome könnten zum Teil von den Nebennieren kommen.

Geändert von dmps123 (23.06.09 um 13:21 Uhr)

Panische Unruhe, kurz vor Nervenzusammenbruch

Knoxup ist offline
Themenstarter Beiträge: 119
Seit: 16.06.09
So, ich war jetzt bei einer Psychiaterin die mir mein Arzt empfohlen hatte.

Ihrem Eindruck nach ist mein Dopaminspiegel im Gehirn wohl durch die Decke gegangen, was meine Symptome ziemlich erklärt. Dies sei aber sehr wahrscheinlich nur eine vorrübergehende Erscheinung.

Ihrer Vermutung nach liegt die Ursache in dem Zusammenspiel Amalgamentfernung, Entgiftung, dann das Absetzen all meiner NEM’s (war notwendig weil mein Arzt neue Laborwerte brauchte). Dadurch hat wohl die Methylierung in der Leber gelitten, Dopamin konnte nicht abgebaut werden und voila.
Dazu kommt dass ich in der letzten Woche auch noch einige Kilo abgenommen habe weil ich nichts mehr essen konnte vor Aufregung. Dadurch sind wohl zusätzlich Toxine in den Fettgeweben frei geworden was die Sache noch verschlimmert hat.

Dass die Ursache in der Leber liegt, würde auch erklären dass ich jetzt auf Düfte wie Parfum, Waschpulver und so weiter viel unangenehmer empfinde als sonst.

Ein serotonerges Syndrom aufgrund des 5-HTP und Johanniskraut kommt natürlich auch in Frage, aber es ist ihrer Meinung eher ein Problem mit dem Dopamin.

Ich bekomme jetzt morgen ein Medikament, dass das Dopamin runterdrückt. Nebenbei soll ich wieder meine NEM’s nehmen und in ein paar Wochen sollte das Problem einigermaßen behoben sein.

Ich überlege jetzt noch durch Sauna etwas meine Entgiftung zu unterstützen. Weiß jemand ob das leberfreundlich ist?

Dazu bekomme ich eine komplette genetische Untersuchung meiner Entgiftungsenzyme spendiert. Ist bestimmt interessant was dabei rauskommt. Ebenso wird mein 5-HTP Transportergen untersucht.

Ich bin heilfroh, dass es noch solch fähige Ärzte gibt. Von 100 Psychiatern hätten mich wahrscheinlich 99 unter starke Antidepressiva und Beruhigungsmittel gesetzt mit der Diagnose psychotische Phase oder so.

Am Sonntag war ich noch in der Notaufnahme und hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie mich in die Klapsmühle gesteckt hätten. Ich wollte einfach nur noch zur Ruhe kommen. Ich hatte neben starker Unruhe und Panik ja auch sinnlose, phantasierende Gedanken, ständig Musik im Kopf. Da kriegt man einfach Angst dass man verrückt wird und dieser Zustand nie mehr weggeht oder wenn nur durch stärkste Medikamente. Ich sah meine Zukunft bereits den Bach runtergehen. Und wenn ich ehrlich bin, begannen zuletzt auch intensive Gedanken mit meinem Leben Schluss zu machen.

Um es mit den Worten meiner Psychiaterin zu sagen, dass ist wie ein Horror-LSD-Trip wo man nicht mehr runterkommt. Da wusste ich, dass sie meine Lage verstanden hat.
Das war die bisher schlimmste Erfahrung meines Lebens, ich war noch nie so verzweifelt. Aber ich habe jetzt die Hoffnung dass nun alles wieder gut werden kann. Verdammt, und es waren nur zwei Amalgamfüllungen.

Panische Unruhe, kurz vor Nervenzusammenbruch

forumbow ist offline
Beiträge: 73
Seit: 28.04.09
Kleiner Tip was bei Panikattacken helfen kann sind Bachblüten Rescue Tropfen. Habe ich immer zuhause.


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