akutes Nierenversagen - Gewichtsproblem

18.06.09 17:21 #1
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akutes Nierenversagen - Gewichtsproblem

Shelley ist offline
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Seit: 28.09.05
sorry michele14, dass ich meine beiträge rausgelöscht habe.

damals wusste ich nicht, dass du noch auf alle beiträge eingehen wirst und dachte, es interessiert dich nicht, was ab beitrag 11 geschrieben wurde, weil du dich ja damals noch nicht dafür bedankt hast.
ich weiss nicht, ob dich meine beiträge noch interessieren, bzw. ob du sie überhaupt gelesen hast.
ich hatte eigentlich fragen an dich, doch da ich dachte, du habest eh keinen bock darauf, habe ich sie nicht mehr akut.
also ich habe meine beiträge eben rauskopiert und heir gelöscht, weil ich dachte, sie stören sonst eh nur.
falls es dir was bringt, könnte ich mich darum bemühen, meine beiträge - damals 14, 16 und 17 oder so - wieder rein zu tun.

viele liebe grüsse von shelley
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Michele14 ist offline
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Liebes Orangerl,

Beitrag #18 - 21 06 2009, 1100 Uhr

hoffentlich hast Du Deine Ruhe beibehalten, denn ich konnte gestern und heute nichts schreiben - habe eine gute Freundin besucht, der ich ein bißchen helfen durfte. Zudem ist sie eine ganz Liebe und ich besuche sie gerne.

Also Du fragst Sachen! Mein Säure-Basenhaushalt? Natrium-Hydrogen-Carbonat? Also da hast Du mich eiskalt erwischt. Ich kann es Dir leider nicht sagen. Ich müßte da 19 Beipackzettel für meine Medikamente durchsuchen. Natürlich würde ich es tun, wenn Du willst, aber nur unter Tränen der Verzweiflung.
Ich weiß nur mehr, daß ich gegen Ösophagusreflux das Medikament Sucralfat Genericon 1g/5ml (orale Suspension) erhielt, die aber vor kurzem abgesetzt wurde.

doppelkohlesaures Natron ist mir aus meinem Beruf ein Begriff, ich selbst habe es aber nie angewandt.

Beitrag #19 - 21 06 2009, 1149 Uhr

Du siehst mich völlig derangiert und in Tränen aufgelöst. Wieso habe ich sowohn beim Militär, wie auch bei den Arbeiter Samaritern in Wien so viel lernen und bei den Prüfungen Schwitzen müssen, wenn ich jetzt sehr wenig, wie nix mehr weiß. Ich habe mir das Vitamin B 12 ganz groß in meinen Studienplan eingeschrieben, damit ich endlich mal ein bissi mehr weiß.

Aber: Ich leide an einer Stoffwechselstörung, sollte besser entgiften, na und Blutbildung haben wir ja alle, oder? *unsicher guckt*

Die von Dir angegebenen Medikamente, die zu einem Vitamin B 12-Mangel führen können, scheinen zwar in meiner Medikamentenliste nicht auf, aber nachdem ein und dasselbe Medikament oft von verschiedenen Pharma-Konzernen hergestellt wird und dies unter natürlich unterschiedlichen Namen, soll das nicht viel besagen. Aber dennoch bin ich dank deines Nennens von "Omeprazol" auf "Lansoprazol Alternova 30 mg" gestoßen, das ein Protonenpumpenhemmer und *Magenschoner" ist. Ich möchte gar nicht erst die Beipackzettel der anderen 18 Meddikamente genau studieren, denn dann fände ich gewiß das eine oder andere von Dir genannte Medikament unter anderem Namen wieder. 17 Medikamente, 2 Insuline! Muß ich mehr sagen?

Diabetes-Medikamente brauche ich keine einzunehmen, mir genügt aber ein langzeitwirksames und ein sofort wirksames Insulin.

Ich wage also eine vorsichtige Meinungsäußerung: Mir fehlt´s an Vit B12.

Ach, Orangerl, wenn Du nicht wärst!

Alles Liebe an Dich (ein hoffentlich akzeptabler Ersatz für 4 Buchstaben)
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Michele14 ist offline
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Lieber Heinz,

Beitrag #23 - 21 06 2009, 2134 Uhr

Ich habe in meiner Antwort nicht bauchgepinselt, ehrlich nicht, sondern meine ehrliche Meinung dargestellt. Und daran ändert auch Deine "Bauchpinselverweigerung" nix, nada, niente.

Also Deine Fachgebiete hätten mich auch sehr interessiert, aber ich erhielt den väterlichen Befehl zum Militär als Berufssoldat zu gehen und habe eine Grundausbildung als Tast- und Sprechfunker, wechselte aber später ins Sanitätsfach über. Ich haßte es einfach Waffen auf Menschen richten zu müssen oder gar auf sie zu schießen.

Ich finde Deine bezüglich Interesse an der Gesundheit nicht nur sehr interessant, sondern so sehr wahr. Auch ich versuche ratsuchenden Mitmenschen zu helfen - nur im Gegensatz zu Dir lese ich mich bei Krankheiten ein, weil ich leider selbst genug davon habe. Mein Profil sagt ohnehin alles aus.

Es stimmt wirklich, daß mein Oberarzt und Diabetologe/Internist sagt, daß Vitamin C-Präparate gefährlich für mich sind, allerdings sind mir Zitronen (sehr behutsam zu genießen - als Geschmacksverbesserer bei Tee z.B.) und hin und wieder eine Orange, oder 1/2 Grapefruit erlaubt.
Mein Vitamin D-Mangel wird mit Kombi-Kalz (zur Deckung eines erhöhten Calzium- und Vitamin D-Bedarfs) behandelt.

Deinen Hinweis auf einen guten Bürostuhl werde ich mit Freuden aufnehmen und meinen bisherigen Stuhl (auch ein Büro-Drehsessel, aber zu klein und nicht höhenverrstellbar) möglichst bald austauschen.
Muskeltraining, Bewegung, Gewicht: Was meine früher eher trägen Versuche eines Muskeltrainings betrifft, so habe ich seit ein paar Monaten einen Freund dazu bewegen können, mit mir gymnastische Übungen, aber auch Kraftübungen via WebCam zu machen. Meine Schmerzen werden ganz, ganz langsam besser. Auch habe ich den strikten Auftrag viel Bewegung zu machen und ich bin ehrlich genug nicht zu mogeln. Und: Es hilft - die Rückenschmerzen sind zwar noch vorhanden, aber dafür wird die Kondition ein bißchen besser.

Ja, ich habe sehr starkes Übergewicht und wenn es zu einem Ausrechnen des Body Mass Index kommt, versuche ich immer an der Formel vorüberzulesen. Ergebnisse lese ich schon lange keine mehr.
Den Koffer mit 35 kg Steinen füllen? Übungen machen? Lieber Heinz, ich habe fast ständig Rückenschmerzen, zudem eine Fraktur des 11. Brustwirbelkärpers 2004 hinter mir. So einfach ist das nicht. Ich hätte da die Idee mit einem Expander gehabt --- Was hältst Du davon? Wenn ja, wieviel Bänder (á 5 kg Zuggewicht).
Glaub mir, ich weiß sehr wohl, was ich meinem Körper mit meinem Übergewicht, das nicht vom "fressen" kommt, sondern vermutlich von der zu großen täglichen Flüssigkeitszufuhr von 4 - 6 l pro Tag zumute. Hunger ist sehr schlimm, kann aber gestillt werden und zwar auf sehr gesundheiitsbewußte Weise, aber Durst? Ich bin schon so weit, daß ich ein altes Rezept aus meiner Kindheit versuche: Das Lutschen von zwei kleinen Kieseln aus einem Bächlein, das noch sauber ist. Oder aber das Schlecken an einer Zitronenscheibe, das Verkonsumieren eines säuerlichen, grünen aber reifen Apfels, wobei ich dank meiner mir erlaubten BE (9 BE täglich) darauf achten muß, daß so ein "Äpfelchen* immerhin seine bis zu 4 BE hat.

Lieben Dank für Deine aufmunternden Worte. Sie sind für mich ein Ansporn, meine Bemühungen noch zu verstärken.

Japanischer Grüntee? Gut, ich mach´s und lieben Dank für den Hinweis. Allerdings: Ohne Süßstoff? Wie grausam kann ein Mann noch sein. Dennoch: Ja, Du hast ja recht.

Entwässerungsmittel: Ich nehme es einfach zu lange - es ist viele, viele Jahre her, daß ich mit der Einnahme begann. Aber weil Du schreibst, Du würdest versuchen meine Gesundheit auf möglichst natürlichem Wege wieder in Schuß zu brigen. Es wäre ja schön, aber wie? Das Entwässerungsmittel nehme ich, da ich 2003 und 2004 zweimal ein akutes Nierenversagen erlitt und beidemale haarschafr an der Dialyse vorbeischrammte. Meine Beine sind permanent geschwollen (Oedeme), die Stützstrümpfe schmerzen, so daß ich sie nicht überziehen kann und mein Körpergewicht geht beinahe nicht runter, obgleich ich wirklich strenge Diät halte.

Fastfood: Also jetzt würdest Du ein teuflisches Grinsen in meinem Gesicht sehen können: Ich meine darunter die Burgers von Burger King und McDonalds. Ich hole noch nicht mal den relativ gesunden Mischsalat von den beiden Fastfood-Ketten.

Ich bitte Dich um eine Ruhepause für meinen Geist - mir schwirrt der Kopf. Aber ich habe alles notiert und werde nach Beantwortung der vielen, lieben Beiträge in die Google-Suchmaschine wandern. *leise lächelt*

Alles Liebe,

Michele
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Michele14 ist offline
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Seit: 14.06.09
Hallo Miss Marple,


Beitrag # 26 - 21. 06. 2009, 2226 Uhr:

Ich kann Dir mit Freude berichten, daß es mir gelingt meinen Zucker wieder in den Griff zu bekommen. Wie Orangerl schribt: Nur keine Süßstoffe. Sie hat recht. Einige haben eine schlimmere Wirkung als unser Rübenzucker.
Dennoch werde ich bei der nächsten Routine-Untersuchung meine Diabetologin, eine sehr forsche junge Ärztin, die mir schon oft half, wegen Chrom zu befragen. Bei der blutzuckersenkung kann es mir behilflich sein, vielleicht hilft es mir auch bei den sehr hohen Triglycerin- und Cholesterin-werten.
Bezüglich der alpha-Liponsäure muß ich mich noch sattelfester machen, denn ich verstehe natürlich nicht alles, was so vorgetragen wird. Da aber eine diabetische Polyneuropathie diagnostiziert wurde, spitze ich natürlich meine Öhrlein und setze meine Lesebrille auf.

Lieben Dank für Deinen Rat.

Michele
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Michele14 ist offline
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Seit: 14.06.09
Lieber Rudi Ratlos,

Beitrag #27 - 21 06 2009, 2152 Uhr:
bei dem Studium der Mitochondriopathie habe ich das Handtuch geworfen. Welcher Universitätsprofessor erklärt sich bereit Licht in das absolute medizinische Dunkel von Micheles Schädelhöhle zu bringen?

Zu Deiner Signatur, die mir übrigens sehr gut gefällt: Wozu ist unser Forum eigentlich gedacht? Doch dazu, um uns aus diesem eigenen Elend herauszuführen. Denk bitte an das Wort: Vereint sind auch die Schwachen mächtig. Und wir sind eben auf Grund unserer Krankheiten schwach. Wenn wir einander aber stützen wie es im Forum geschieht, so können wir gemeinsam gegen unsere Krankheiten angehen und zwar erfolgreich. Glaubst du nicht auch.

Alles Liebe,

Michele
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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.920
Seit: 09.09.08
wuhu ;-)
Zitat von Michele14 Beitrag anzeigen
...
Es stimmt wirklich, daß mein Oberarzt und Diabetologe/Internist sagt, daß Vitamin C-Präparate gefährlich für mich sind, allerdings sind mir Zitronen (sehr behutsam zu genießen - als Geschmacksverbesserer bei Tee z.B.) und hin und wieder eine Orange, oder 1/2 Grapefruit erlaubt.
Mein Vitamin D-Mangel wird mit Kombi-Kalz (zur Deckung eines erhöhten Calzium- und Vitamin D-Bedarfs) behandelt.
...
aaalos ich denke, dass der herr oa da einem veralteten lehrbild anherhinkt... so in etwa "spinat hat am meisten eisen"...

ansonsten beglückwünsch ich dir zu deinem mut, deine ärztin mit den neuen erkenntnissen zu konfrontieren...

Zitat von Michele14 Beitrag anzeigen
... Wozu ist unser Forum eigentlich gedacht? ...
und zu allem: wir sind hier im forum zur möglichen ursachen-findung und eventuellen bekämpfung - NICHT zur symptom-weiter-behandlung mit schuld(d)medizinischen mitteln...

deine wassereinlagerungen sind ein symptom; die ursache sind die leistungsschwachen nieren; ärztlich verschriebene entwässerungsmittel aus der apo verschlimmern das ganze noch (eigene erfahrung, nicht nur bei mir, auch an familinemitgliedern)...

wäre es nicht besser, die nieren zu stärken?! womöglich mit dem teufelszeug

edit: freilich unter (anderer?) ärztlicher aufsicht!!!
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» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Geändert von alibiorangerl (24.06.09 um 18:57 Uhr)

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Michele14 ist offline
Themenstarter Beiträge: 54
Seit: 14.06.09
Liebes Orangerl, ein herzhaftes "Wuhu!"

Beitrag #28 - 22 06 2009, 1043 Uhr

Mit Stevia konnte ich erst nichts anfangen, aber als Du Süßkraut erwähntest, dämmerte es mir. Vor ein par Monaten erzählte mir eine Chilenin davon.
Zur EU und ihren Vorgangsweisen äußere ich mich nicht mehr, denn ich war anfangs eine große Befürworterin, bin aber derartig enttäuscht davon. Nein, ich verliere kein Wort darüber.

Wenn ich mir so Deine Aufstellung durchlese, die Möglichkeit des Erstehens über eBay, so sage ich: Nein Danke! Was nützt es mir, wenn ich über eBay eine günstige Ware bekomme und dafür horrende Portopreise bezahlen muß? Als Beispiel: Ich kaufte zwei Tops, eine sehr schöne Hose, und zwei spezielle Höschen um insgesamt 17,50 Euro und bezahlte für 5 Einzelartikel je 8 Euro pro Paket, obgleich mir die Verkäuferin, die ich kenne, die Sachen in einem Paket sandte. Ich kauf bei eBay nie wieder etwas, wickle meine Geschäfte mit meiner Geschäftspartnerin persönlich ab. Ich bleibe bei meinem Kandisin und bei meiner Schneekoppe. Ich laß mich doch nicht über den Tisch ziehen. 17,50 Euro Ware für 40,- Euro Porto. Nein!"

Ja, ich schrieb, daß ich eine gute Pension habe, aber allein die Wohnung kostet Euro 584,-- warm. Medikamente im Schnitt Euro 80,-- monatlich, Versicherungen, Kredit, andere Verbindlichkeiten. Zudem die bevorstehende Scheidung - Ausgleichzahlung. Es kommt vor, daß ich in einem Monat nicht alle medikamente bezahlen kann - trotz Medikaemntengebühr von Euro 4,90 pro Packung.

Was das Winning Team" betrifft. Meine Liebe, stell Dir vor manchmal gewinnt man wirklich. Frau muß nur wissen wohin frau sich wendet. Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste. Ich gehe manchmal Umwege und gelange dafür rascher ans Ziel - Nur bei so vielen Diagnosen, die ich habe, oder haben soll, sind es halt viele, viele Einzelwege. Manchmal setz ich mich an den Wegrand, schüttle müde den Kopf und frage mich, welchen Zweck es eigentlich hat noch zu leben. Dann denke ich aber daran, was ich alles auf mich genommen habe um in mein Geschlecht zurückkehren zu dürfen, daß ich dabei sogar beinahe gestorben wäre - nicht die Schuld des Spitals und des operierenden Urologen, sondern ich pflegte trotz intensiver mündlicher Belehrung falsc auf Grund meines Tinnitus hatte ich den Arzt falsch verstanden und dann nicht mehr nachgelesen) - und es wird mir das Weitergehen wieder leicht.....Das Weitergehen zur nächten und nächsten und nächsten ambulan wo ich wirklich sehr gut betreut werde.

Daß Medikamente krank machen ist leider ein Fakt. Es besteht oft die große Gefahr der Inkompatibilität von Medikamenten was seine Wirkung darin hat, daß sich die Wirkung eines der beiden eingenommenen inkompatiblen Medikante umkehrt - wie bei Alkohol und bestimmten Medikamenten, wobei die Wirkung des medim´kaments aufgehoben und die zu behandelnde Krankheit durch dieses noch verstärkt wird.

Allerdings muß ich eine Lanze für unseren Patientenanwalt hier in Wien brechen. Dieser ist wirklich absolute Spitze.

Liebes Orangerl zu unserem Wiener Spruch über´s "Oid-wern". Du hast schon recht, daß das Wort in vielen Ländern und Sprachen auftaucht, aber ich wohne nun mal in Wien und so ist´s für mich wienerisichen Ursprungs. Die Moskauer sagen auch Mozart sei ein Russe, warum soll ich nicht sagen, eine Lebensweisheit sei wienerisch....Wo mia so vü gescheide Leid habm! (Wo wir so viele kluge Leute haben!)
Übrigens: Österreich als Sozialstaat hat darin bereits mächtig abgebaut. Früher durfte ich wegen der hohen Medikamentengebühren um Gebührenbefreiung ansuchen. Heute werde ich gebührenbefreit, sobald die abgerechneten Medikamentengebühren 1 % meiner Bruttopension erreichen. Wenn ich also Glück habe, werde ich vielleicht mit Oktober gebührenbefreit. 2008 war es so. Dabei geht meine Pension dank einer "pensionistenfreund-lichen" Bezügepolitik permanent zurück. Die Erhöhungen decken einfach die Inflationsraten nicht mehr ab.

Ich bin absolut Deiner Meinung was z.B. mehr Fisch betrifft. Ich esse fisch gerne, aber der mir erlaubte Fisch ist für mich manchmal unerschwinglich. Fischsstäbchen heißt für mich die sehr zweifelhafte Lösung, da sie ja aus Fischresten, -abschnitten hergestellt werden. Zwischendurch mal ein herrliches Kabeljaufilet ist für mich bereits das, was früher für meine Großeltern der Feiertagsbraten war. Aber ich beschwere mich nicht. Schließlich habe ich mir mein Leben selbst eingerichtet und geregelt. Und ich schwöre dir, als Frau geht´s viel besser.

ah geh sag mal, warum habe ich nur das untrügliche Gefühl als ob Du mich auf Deine zarten Ärmchen nehmen willst, oh liebes Orangerl? Und zwar dreht es sich hier um meine Ausfertigung zu dem körpereigenen Abbau bei zuviel Vitamin C-Zuführung und daß ich von einem Arzt davon gehört habe.
*grins*

Übrigens: Ja, ich habe Vitamin C-Tabletten ausprobiert - beim Militär und zwar als Geschmacksverbesserer und Vorgeugung gegen Verkühlung und Grippe.

#
was Chrom, alpha-Liponsäure, Natriumhydrogencarbonat und Vitain B 12 betrifft. Ich habe sie fürsorglich und sorgfältig auf einem Zettel notiert und werde sie bei der nächten Untersuchung vortragen.

Liebstes Orangerl, wenn ich das Furohexal, das Entwässerungsmittel absetze, dann liege ich in etwa zwei Eochen im Spital - mit Füßen, in deren haut sich Risse gebildet haben, aus denen Flüssigkeit sickert, rinnt. Mein Freund hatte diese Erscheinung bei seiner Stationäreinweisung. 14 Tage später - er lag im Bett neben mir und war 1 Tag nach mir aufgenommen worden (Herzstation) - war er tot. Tot! Ich habe Angst, daß es mir so ergeht wie ihm. Ich will noch nicht sterben. Einmal dem Tod von der Schippe gesprungen und vier - Allah sei Dank erfolglose - SM-Versuche haben mich scharf gewarnt und genügen mir vollauf.

Doch, Orangerl ich habe sehr wohl verstanden, daß sich dank der Rizinuskur Deine Migräne praktisch rückgebildet hat. Dennoch wollte ich meine Anteilnahme ausdrücken, denn durch meine Frau weiß ich, was Migräne ist und was Du mitgenacht hast.
Dasselbe gilt für den Bandscheibenvorfall - hier habe ich aber Deinen Beitrag schlampig gelesen, das gestehe ich ein. Jedenfalls bin ich froh, daß Du keinen hast.


Zu Joachims wort: "Du bist was du ißt" Hm ja, er hat wirklich so recht damit.

Was bin ich glücklich, daß Du mir wenigstens bei den Ärzten hin und wieder ein bisserl recht gibst. Z.b. der Professor, der sein Lieblingsantithrombose-medikament am Krankenbett des Patienten verschreibt. Er ist sehr beliebt auf der Station, in der er als Oberarzt tätig ist. Und er ist ein guter Arzt. Er war oft genug mein Oberarzt, so daß ich mir doch ein solches Urteil erlaube.
Ich gebe natürlich zu, daß es auch viele Geschädigte gibt. Aber auch hier sollte das Wort gelten: Viele haben selbst daran Schuld. Ein Beispiel: 2004 wurde mir auf Grund meiner starken und permanenten Schmerzen nach einer Fraktur des 11. Brustwirbelkörpers nach einem epileptischen Anfall zu einem starken Schmerzmittel kurzfristig (für 3 Tage) noch Tramadolor verschrieben - 3 x täglich 20 Tropfen) Ich wurde angewiesen am vierten Tag die bisherigen Schmerztabletten die sehr stark waren abzusetzen und nur mehr Tramadolor zu nehmen. Ich mißverstand das wegen meines Tinnitus und nahm beide Analgetica weiterhin ein. Nach etwa 3 Monaten ließ ich mich ins Spital fahren, weil es mir so unendlich schlecht ging. Als der mich behandelnde Diabetologe hörte, daß ich die beiden Medikamente noch nehme stieß er erst mal: "Sind Sie wahnsinnig!" hervor und ließ mich dann den Magen auspumpen. Ich erhielt Infusionen, eine gänzliche Medikamentenabsetzung folgte. Als ich nach Tagen wieder hablwegs ansprechbar war hielt mir der liebe Herr Doktor eine Standpauke, die sich gewaschen hatte. Seither überprüft er persönlich meine Medikamentenlisten, die ich laufend auf dem neuesten Stand halte.

Zur Mitochondropathie kann ich nur sagen - wie ich bereits anführte: Ich kann nichts damit anfangen und gerade deshalb werde ich ganz gewiß die Videovorträge von Dr. Kuklinski ansehen, bzw. -hören.

Mhm, es war viel, aber bei Deinem heiter - ein bichen auf die Schippe nehmenden Stil habe ich gerne gelesen und antworte auch gerne. Zudem: Du hast mir wieder geholfen.

Alles Liebe und.....Du weißt schon

Michele
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Michele14 ist offline
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Seit: 14.06.09
Liebe Shelley,

Beitrag #31 - 22 06 09, 2233 Uhr

Zu allererst. Doch, Deine Beiträge interssieren mich sehr wohl. Ich hatte nur in den letzten Tagen Schwierigkeiten mit dem Beantworten, da ich trotzdem ich in Pension bin als Aktivistin bei einer Menschenrechtsorganisation (Frauenrechte, LGBT - Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) und bei unserer Wiener Vertretung für TransGender-Personen arbeite. Und beide - Organisation und Verein sind sehr argbeitsintensiv.

Doch, ich interessiere mich für Deine Beiträge. Und ich hab sie gelesen, wollte aber mit der Beantwortung systematisch vorgehen - Beitrag für Beitrag. Da ich leider sehr vergeßlich bin und Deine Beiträge nicht kopierte (wer weiß denn, daß Du sie gleich löschst? Warum eigentlich?) kann ich sie nicht mehr beantworten, zumindest nicht zusammenhängend. Also siehst du, wie frau sich in einem Menschen irren kann *leise lächelt*

Kein einziger Beitrag stört! Wie oft liest man zurück, sucht: "Da war doch ein Beitrag von? Ja, von Shelley( z.B.), den muß ich mir nochmals durchlesen."

Wenn es dir nicht zu viel Mühe bereitet würde ich dich wirklich um die Beiträge 14, 16 und 17 bitten. Schau, sie helfen nicht nur mir, sondern auch den anderen.

Danke für Deine Mühe und Deine Bdachtsamkeit,

Michele
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Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo michele,

sorry, ich mag nicht schreiben, aber da sind die beiträge.

das "heute" bezieht sich wohl auf den 20. juni oder so.

viele liebe grüsse von shelley

p.s.:
und ich habe sie rausgenommen, da es mir schon oft passiert ist, dass ich meine letzten kräfte zusammenraffe, um anderen zu helfen versuchen und dann nicht einmal ein dankeschön kommt, dafür viel anderes geschrieben wird.
ich sah eben, dass du viel geschrieben hast, aber vielen leuten nicht dankeschön gesagt hast und da dachte ich eben, du schätzest nicht alles, was man dir versucht gutes zu tun.

Heute, 00:00 ________ #14



Zitat von Michele14 Beitrag anzeigen
Vielleicht sind es die 18 Sorten an Medikamenten, die den Durst fördern, die Entwässerungtabletten, von denen ich 205 mg nehme, was nicht so arg ist.

hallo michele14,

bekommst du auch blasenmedikamente, oder ist bei dir die blase trotz den nieren okay?

und falls du sie bekommst; welche bekommst du?

mir gaben die ärzte mal ein blasenmedikament in überdosierung und ich trank glatte 7 bis 9 liter im tag.
die deppen fanden trotz vielen testen nicht raus, dass es ihr dosierungsfehler war, der mich so viel trinken liess und wollten mich deswegen wegen zu-viel-trinkens (die krankheit hat nen lateinischen fachnamen) sogar auf die psychiatrie einweisen.
doch dann kam ein cleverer urologen und fand deren missgeschick, setzte mich auf eine tiefere dosis eines anderen blasenmittels und meine zu-viel-trink-krankheit war von jetzt auf gleich verschwunden.

übrigens schrieben hier liebe leute dann im forum, welche krankheiten ich haben könnte, wenn ich zu viel trinke.
irgendwo findest du vielleicht mehr zufällig in der suchfunktion das kapitel wieder.
da gab es sowas mit so einem hormon in der nieren, das auch zu viel trinken macht, wenn es aus dem gleichgewicht ist.
aber ich weiss nicht mehr, wie das alles heisst, doch andere können dir vielleicht helfen.
und ein vielleicht mehr, findest du dann über dieses symptom des zu-viel-trinkens einen schritt weiter in deiner unkonkreten nierendiagnostik und hoffentlich findest du dann die konkrete nierenproblematik und kannst sie deswegen - so wünsche ich es dir von herzen - richtig behandeln und noch fester gewünscht, auch ganz weg machen.

und langsam komme ich nicht mehr draus, was ich schreibe.
ich bin selbst so fertig; sorry deswegen.

ich hoffe aber, dass du trotz meinem komischen chaosschreiben weiter kommst.

viele liebe grüsse von shelley



Heute, 01:19 #15
alibiorangerl
Extrem fleissiges Mitglied




Registriert seit: 09.09.2008
Ort: Österreich, Austria, Autriche
Beiträge: 1.109 AW: akutes Nierenversagen - Gewichtsproblem

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wuhu ;-)

Zitat:
Zitat von Shelley
... blasenmedikamente... deppen... ihr dosierungsfehler... cleverer urologen... tiefere dosis... trink-krankheit... verschwunden...

... hormon in der nieren, das auch zu viel trinken macht, wenn es aus dem gleichgewicht ist...

danke shelley für deine erfahrungswerte

liebe michele, du siehst, so etwas kann durch einen "top"-mediziner passieren, ein andrer kann es dann hoffentlich rechtzeitig "ausbügeln"...

sei bitte kritischer mit deinen ärzten!


Zitat:
und langsam komme ich nicht mehr draus, was ich schreibe.
ich bin selbst so fertig; sorry deswegen.

ich hoffe aber, dass du trotz meinem komischen chaosschreiben weiter kommst.

viele liebe grüsse von shelley

liebe shelley, gut, dass du dein letztes ziel nicht tatsächlich verwirklichen konntest; ich weiß, du meinst es ist (d)ein vorteil, endlich sterben zu können - ja, deine (körperliche) last endlich abstreifen zu können; du bist allerdings auch vielen menschen wichtig, auch jenen, die dich nur hier aus dem forum kennen!

und schön, dass du ab und an wieder hier vorbei schauen kannst

sorry fürs

--------------------------------------------------------------------------------

+++
ga-li-grü,
Alibi ORANGERL
gerechtfertigtes Apfelsinchen
+++





Heute, 01:55 ________ #16



hallo michelle14,

sorry, ich bin nochmals rasch hier vorbeigekommen und da denke ich an ne frage, welche ich vorher nicht schrieb und irgendwie war genau dieser satz auch komisch oder was und deswegen einfach die frage:

deine dilaltative Cardiomyopathie:
ist die sekundär oder primär?
und wenn sie sekundär ist:
kennt "man", kennst du die ursache davon?

und noch eine frage:

fall du eine ursache für deine dilaltative Cardiomyopathie hast:
kann es sein, dass deine nieren-geschichte der gleichen ursache entspringt?
und wenn ja:
könntest du diese ursache beheben?

mist; das waren zwei und nicht eine frage und im ersten abschnitt waren es auch zwei und bitte entschuldige, eigentlich wollte ich mich oben deswegen berichtigen, aber ich bin so durch im gehirn, dass ich das gerade irgendwie nicht hinkriege.

aber noch zu chrom, welches hier auch erwähnt wurde:
wenn du davon mangel hast, was es ja bei diabetes oft gibt, dann kann das auch zu gewichtszunahme führen.
doch das hiesse, dass deine gewichtszunahme nicht "nur" wasser ist.
wobei es bei dir ja auch wasser ist, aber ein teil kann vielleicht auch aus dem chrommangel resultieren, falls du solch einen überhaupt haben solltest.

selbst habe ich übrigens auch immer mehr wasser in meinem körper, aber nicht so schlimm, dass es wirklich schlimm wäre, doch so, dass ich mir auch überlege, wie ich das los bekomme.
und da ich mich auch fast nicht und nur zu wenig bewegen kann, fällt mir das auch nicht so einfach.
ich fragte meinen akupunkteur, ob da so wickel mit irgend welchen kräutern helfen könnten, aber er wusste es auch nicht so recht und kennt nur chinesische wurzeln zum schlucken, welche entwässern.

ach ja; und wo wir schon dabei sind:
meinst du, dass dir akupunktur noch helfen könnte, wenn du einen sehr guten akupunkteur und nicht einen möchte-gern-gut-sein-und-viel-geld-haben-woller antriffst?

also entschuldige nochmals, mein wirres geschreibsel.
ich hoffe, es hilft dir trotzdem ein wenig und verwirrt dich nicht zu sehr, weil es genügt, wenn ich das bin.

und noch ein ach ja:
mein akupunkteur überlegte, ob es helfen würde, brennesseln aufzulegen zum entwässern.
ich weiss nicht, wie er das meinte, weil die machen ja nesselverbrennungen.
(brenn-nessel oder bren-essel? hat brennen ein oder zwei "n"?)
auf alle fälle würde es ein wenig helfen, dinge zu unternehmen, welche das gewebe durchbluten, weil damit auch das wasser besser abfliessen kann.

also ich mag jetzt nicht mehr denken und habe auch keine weiteren gedanken mehr zu dieser sache.

viele liebe grüsse von deiner shelley



Heute, 02:00 ________ #17



hallo alibiorangel,

sorry, ich mag gerade nicht so off-topic schreiben, deswegen ging ich auch nicht in mein tagebuch.
ich habe immer noch mein ziel, bzw. bin ich daran, es zu tun, aber es klappt einfach nicht, weil ich doch ein wenig zu inkonsequent bin und das bin ich, weil ich noch gewisse dinge erledigen sollte, bevor ich am ziel angelangt bin.
ja und dann sind noch sachen, die ich dann im tagebuch schreiben werde, wenn ich wieder besser dazu fähig sein sollte.
und sonst werde ich es halt noch telephonieren.
und blabla, ich mag nimmer und aber trotzdem danke, dass du schreibst und alles gute und viel kraft und geniesse deine guten minuten, welche hoffentlich auch stunden oder sogar noch mehr sind.

viele liebe grüsse von shelley und auch sorry für das off topic - es kommt ja hoffentlich jetzt hier nimmer vor.

viele grüsse, shelley
--
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Michele14 ist offline
Themenstarter Beiträge: 54
Seit: 14.06.09
Liebes Orangerl,

eine literarisch und tastenbeämpfend schweißüberströmteMichele hat endlich Deinen einstweilen letzten Beitrag von 18:20 Uhr erreicht. bitte laß mich ein bisserl verschnaufen, mein Herz rast, die Lungen tun weh, ich hab fast Doppelbilder, von den Krampferscheinungen in meine gequälten fingern will ich gar nicht erst reden. *ooooohhhh wei, oh wei!" ----- So, das muß jetzt eine Stunde Ruhepause gewesen sein. Inzwischen hab ich mich lauwarm runtergeduscht..........

Zu Deiner Anmerkung über die Meinung des Herrn OA. Du stehst mit Deiner Meinung in keinster Weise allein, viele meiner Mitpatienten von ihm denken so und nehmen sich auch kein Blatt vor den Mund. Ich habe schon öfter gehört, daß reifere Ärzte in der von ihnen erlernten Lehrmeinung verharren und diese als hochmoderne Thesen der Welt gegenüber vertreten. Ich bin zwar kein Arzt, aber was ich zum Beispiel in Physiologie, ind Laborkunde, Anatomie, Chrirugie, Medikamentenkunde 1962 und später erlernte ist heute sowas von hoffnungslos überholt, daß mich bei meiner ersten Helferprüfung beim Arbeiter Samariter Bund Wien der prüfende Bundesrettungsrat fragte, wo ich diese veralteten Behandlungs- und anderen Methoden erlent habe. Allerdings konnte ich ihm erklären, wie der Schildkrötverband angelegt wird. Toll, gell?! *grinst* Das Beispiel habe ich nur gebracht um den wahnsinnig rasenden Fortschirtt in der Medizin, im Pflegedienst ein bisserl zu illustrieren. Zum Beispiel haben wir 1963 noch gelernt, daß Brandwunden zweiten und auch dritten Grades mit Mehl (später war´s Speiseöl) behandelt gehört. Bei Erwähnung von Wasser als Kühlung für Brandwunden schrien die Lehrer entsetzt auf und der Prüfling konnte "sich seine Papiere" holen. Er war fristlos aus dem Kurz entlassen worden.

Ich und mutig? *sich forschend umsieht ob wirklich ich gemeint bin* Ö, das ist nur reiner Selbsterhaltungstrieb. außerdem, vielleicht sind die dottores sogar dankbar, daß ich ihnen mich mit fremden Federn schmückend neueste Erkennisse liefere.

schuldmedizinische Mittel? Oh Orangerl, Du wirst einst eingehen als die große Reformerin der Schulmedizin - wobei ich festgestellt habe, daß viele junge Ärzte mehr und mehr zur Naturmedizin drängen. Mir als Landweiblein ist das natürlich recht, denn wenn ich bedenke, daß ich eine Freundin mit einem Schwedenkräutersud der auf Wattepölsterchen geträufelt und auf die Gegend der Nasennebenhöhlen gelegt wurde (Diagnose eitrige Nasennebenhöhlenent-zündung) innerhalb weniger Tage geheilt habe, während sie vorher schon viele Tage daran laboriert hatte, sehe ich mich in meiner Bevorzugung von Heilkräutern und -beeren auch bestimmten Schwämmen,inclusive Fliegenpilz, bestätigt.

Die Wassereinlagerungen sind ein Symptom - habe ich recht, wenn ich auch mein Übergewicht als Symptom bezeichne? Denn es kommt nicht von Eßfehlern, vielleicht aber von Trinkfehlern, von zu vielem Trinken. Die Ursache ist die Niereninsuffizienz. Was die Entwässerungsmittel betrifft, so habe ich die Erfahrung gemacht, daß ihre Dosierung ständig steigt, nachdem diese anläßlich einer Nierenuntersuchung im Spital wieder kräftig gesenkt wurde. Fazit des anstiegs: Endeffekt einer solchen Steigerung eine vielfach größere Dosis als die ausgangsdosis. So beginne ich nach der _Spitalsentlassung mit 150 bis 200 mg Lasix (Furohexal) - im Moment bin ich auf 250 mg - die sich auf bis zu 600 bis 800 mg steigert, ehe mein Körper wieder w.o. gibt und ich mit Übelkeit, Erbrechen, absoluter Appetitlosigkeit, Ekel vor jeder Art von Flüssigkeit, Schweißausbrüchen, Schwindel, völlige Entkräftigung wieder im Spital lande. ich würde lieber heute als morgen diese und nicht nur diese Meikamente und Entwässerungsmittel bei der Apotheke zur Entsorgung abgeben. Aber ich hatte bisher keinerlei Alternative.Und: Der Tod meines Freundes steht als Schreckgespenst vor meinen Augen - Risse in der Haut des Fußes, Austritt von Flüssigkeit, vielleicht im weiteren Zeitablauf dann der Tod. Mich gruselt. Ich hab noch so viel vor.

Wie soll ich aber die Nieren stärken? Und mit welchem Teufelszeug? Bitte erklär mir das. Ich stehe vor einem Buch und das hat Sieben Siegel.

Alles Liebe und für Dich, oh Weise Frau (bei uns in Salzburg: Weiße Hexe)

Michele
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Es ist wundervoll zu wissen, daß frau gehört und zu wem sie gehört - Michele


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