Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

16.06.09 21:32 #1
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Froggy ist offline
Beiträge: 2
Seit: 16.06.09
Hallo,

beim Mitlesen habe ich festgestellt, dass hier eine Menge Fachwissen versammelt ist und das hat bei mir die Hoffnung geweckt, hier vielleicht Hilfe für mein Problem zu finden oder zumindest Anregungen, in welche Richtung ich weitermachen kann. Ich schildere hier mal meine Symptome und bitte gleich vorab um Entschuldigung, weil das Lesen aufgrund der Länge des Textes sicher anstrengend wird.

Ich bin weiblich, 42 Jahre alt und wiege 53 kg.
Ich kann mich kaum noch erinnern, wann ich mich einmal richtig fit und gesund gefühlt habe. Folgendes quält mich:

seit ca. 1972 Heuschnupfen (Gräser, Roggenpollen) bis heute, mittlerweile dauernd laufende Nase

ca. ab 1978: Schon beim Schulsport schlechte Leistungen, Muskelschwäche, nach Sport in der Schule extrem erschöpft, Hände zittern anschließend beim Schreiben.

Als Jugendliche nach Tanzabend schwere Beine und Schmerzen in den Beinen.

Nebenjob neben der Schule musste ich aufgeben, abends totale Erschöpfung.

Häufig Nasennebenhöhlenentzündungen, häufig Atemwegsinfekte.

seit ca. 1985 sehr häufig Durchfall ohne erkennbaren Grund, Darmkrämpfe (nach Entfernung von 18 Amalgamplomben und anschließender Darmsanierung mit Mutaflor keine Durchfälle mehr, jedoch gelegentlich Darmkrämpfe, die sich wie Wehen anfühlen und jeweils andauern, bis der Darm komplett entleert ist)

seit ca. 1985 Knirschende Geräusche erst in den Knie- heute in allen Gelenken, Verschleiss der Gelenke, zeitweise Schmerzen bei Belastung (Diagnose: beginnende Athrose)

oft Gefühl, als wenn eine Grippe kommt, dann kommt jedoch keine

seit 1985 Herzstolpern (zunehmend)

seit 1987 Konzentrationsfähigkeit extrem eingeschränkt, „blödes“ Gefühl im Kopf, Kurzzeitgedächtnis sehr eingeschränkt, Schweißausbrüche und gleichzeitig frieren

seit ca. 1990 Ohrgeräusche auf beiden Ohren

seit 1991 Angstzustände, Kreislaufprobleme, häufig Schwindel, nach körperlicher Belastung Herzrasen

seit ca. 1991 Müdigkeit, extreme Erschöpfung (nach Fahrradfahren nahezu Zusammenbruch), Muskelschwäche,

seit ca. 1993 zunehmend schlechtes Sehen bei Dunkelheit

Probleme mit dem Gehör (Nebengeräusche können schlecht weggefiltert werden, Gespräche in einer großen Gruppe Menschen sind anstrengend, Schwierigkeiten, dem Gespräch zu folgen)

seit ca. 2001 Sehstörungen (rechtes Auge kann nicht mehr fixieren, Gefühl, als hielte jemand das Auge von innen fest, Schwierigkeiten, Abstände einzuschätzen, im Nahbereich schieben sich die Bilder des linken und es rechten Auges übereinander, abends/bei Müdigkeit Schwierigkeiten, die Bewegungen der Augen zu kontrollieren, beim kurzen Blick auf eine Lichtquelle lange das Negativbild der Lichtquelle vor Augen)

seit 2002 Blasenschwäche (plötzlicher, sofortiger Harndrang, besserte sich aber nach einigen Monaten wieder etwas)

Muskeln in Armen, Beinen und Rücken ermüden/verkrampfen schnell, beim Lächeln schmerzen/krampfen die Muskeln im Gesicht nach kurzer Zeit, Schmerzen im Nacken

zunehmende Muskelschwäche, vor allem in den Oberschenkeln

Gangunsicherheit (Beim Blick nach hinten oder oben nicht geradeaus gehen können, torkeln)

häufiges Frieren

kalte Hände und Füße

Rückschmerzen, vor allem morgens. Bei manchen Bewegungen plötzlich Schmerzen in der Wirbelsäule wie Stromstöße.

Seit 2007 Jahren Probleme mit der Speiseröhre. Gefühl, als sei die Speiseröhre ständig gefüllt (kein Sodbrennen!), gluckernde Geräusche in Höhe des Kehlkopfes, morgens nach dem Aufstehen das Gefühl, als sinke der Pegel der Flüssigkeit in der Speiseröhre langsam ab. Therapieversuche mit drei verschiedenen PPIs ohne Wirkung.

Seit 4 Wochen Schluckstörung. Zunächst blieben Speisen in der Speiseröhre stecken, jetzt bleiben beim Essen jeweils Speisereste im Rachen, kurz vor der Öffnung zur Speiseröhre zurück. Hochräuspern oft erst nach langer Zeit möglich.

Speichel sammelt sich im Hals und stört dort manchmal beim Sprechen.

Seit ca. 2 Monaten Beben im ganzen Körper, Zittern der Hände, Muskeln zittern an Armen und Beinen, auch im Gesicht, Herz stolpert, zunehmende Gangunsicherheit. Feinmotorik der Hände beeinträchigt, lasse oft Dinge fallen, gezieltes Zugreifen erschwert. Unwillkürliches Muskelzucken beim Einschlafen. Muskeln fühlen sich ständig angespannt an. Muskeln geben bei Belastung ruckartig nach, wie gegen einen Widerstand.


Untersuchungen/Diagnosen bisher:

2 x Magenspiegelung (Befund: Gastritis, unterer Schließmuskel schließt nicht vollständig)

Breischluck ohne Befund

Ultraschall der Schilddrüse: Befund: Schilddrüse beidseitig vergrößert, Verdacht auf Hashimoto, jedoch Schilddrüsenwerte und SD-Antikörper im Normbereich, daher keine Behandlung derzeit

MRT vom Kopf ohne Kontrastmittel ohne Befund

Blutwerte im Normbereich, bis auf Neutrophile seit längerer Zeit immer leicht erhöht und Lymphozyten erniedrigt.

noch geplant: Manometrie der Speiseröhre, Lumbalpunktion

Ich bin sehr verzweifelt mittlerweile, vor allem die Schluckstörung zehrt an den Nerven und ich habe das Gefühl, mein Körper stellt langsam seinen Dienst ein, ohne dass endlich mal jemand herausfindet, was da schief läuft.

Ich danke jedem, der bis hierhin beim Lesen durchgehalten hat und danke Euch auch für Eure Beiträge im voraus.

Liebe Grüße

Froggy

Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
18 Amalgamplomben
Das könnte mindestens eine Mitursache des Ganzen sein. Wann wurden dir die ersten Plomben Amalgam gelegt?
__________________
Gruß Tobi

Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
Hi Froggy,

kann dir nur raten dich mal mit dem Krankheitsbild Borreliose auseinanderzusetzen. Referenzen im Netz gibts genug. Ausschluß von B. durch einen Hausarzt resp. Eliza-Test würde mir an deiner Stelle nicht genügen.

mfg Thomas

Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
18 Amalgamplomben
Das könnte alles erklären...

Amalgam entfernen reicht nicht um die Vergiftung zu beenden. Quecksilber kann sehr lange in bestimmten Körperbereichen bleiben. Im Gehirn zb ist die Halbwertszeit 20-30 Jahre... im Durchschnitt.

Es gibt Wege um das Quecksilber sicher aus dem Gehirn zu entfernen. http://www.symptome.ch/wiki/Ausleitung_nach_Cutler

Geändert von Stengel (16.06.09 um 22:35 Uhr)

Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wenn diese ganze Geschichte so um 1972 losging, also vor mehr als 35 Jahren, ist es nicht so einfach, sich zu erinnern. Aber bitte versuch' trotzdem, Dich zu erinnern, was damals bei Dir war!:

- Amalgamfüllungen gelegt, Zahnbehandlungen überhaupt, Umzug, Krankheit, Medikamente, Impfung, Unfall, Wohngiftbelastungen .....

18 Amalgamfüllungen sind heftig.
Hast Du Dich schon über die Folgen von Amalgam/Quecksilber informiert?
Amalgam - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

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Gruss,
Uta

Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose
Männlich Bodo
Danke für Deine Hinweise an den User, Uta.

Zitat von Uta Beitrag anzeigen
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Genau, zum Beispiel diese, die auch im Forum
verlinkt sind und neuerdings vom Autor kostenlos
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HGB

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Priorität, habe weniger Zeit fürs Forum.
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Degeneration seit vielen Jahren und keine Diagnose

Froggy ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 16.06.09
Die ersten Amalgamplomben bekam ich schon in früher Kindheit, ich schätze so mit 7 oder 8 Jahren.

Die Idee hatte ich ja irgendwann auch, dass meine Probleme mit den vielen Füllungen zu tun haben könnten. Ich habe daraufhin alle Plomben entfernen und gegen metallfreie Füllungen bzw. Kronen ersetzen lassen. Darüber hinaus habe ich 2 wurzelbehandelte Zähne auf Verdacht ziehen lassen (einen habe ich noch). Da sich aber nichts besserte nach zahllosen Zahnarztbesuchen, habe ich den Gedanken nun wieder aufgegeben.

Hätte sich nicht nach dem Entfernen der Plomben einiges bessern müssen?

Liebe Grüße

Froggy


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