Zu empfindlich oder krank?

13.06.09 12:27 #1
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katrinewka ist offline
Beiträge: 7
Seit: 03.06.09
Hallo Zusammen,

Mein Mann ist ein Raucher und ich leide darunter.
Ich habe schon immer Zigaretten Rauch gehasst aber dass was ich jetzt erlebe macht mir echt Sorgen.
Auch wenn das nur ganz wenig Rauch spüre Mein Herz schlägt schneller und ich werde sehr nervös. Meine gedanken sind standig damit beschäftigt wie kann ich Rauch meiden. In Tram oder Bus wächsle ich Platzt wenn ein Raucher neben mir sitzt. Kann ich mich mit Leuten streiten die meinen "rauchen" ist ok. Wenn am Arbeits Platzt geraucht wurde, hätte ich meine Stelle gekundigt. Ich besuche keine Plätze wo geraucht wird.
Ich will endlich dass es aufhört. Ist dass eine Phobie? Muss ich eine Therapie machen?

Ich wollte noch sagen dass ich Meinem Man darüber gesagt habe und er möchte rauchen aufgeben. Er hat schon mehrmals probiert aber ohne Erfolg. Ich kann nicht mehr warten weil Meine Psyche leidet.
Meine Beste Freundin, die auch raucht versteht mich, nur fühlt sich auch nicht mehr frei. Sie will sich nicht schuldig fühlen wenn sie Lust auf's rauchen hat.

Hoffe mir kann jemand da helfen
Danke

Zu empfindlich oder krank?

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo Katrinewka,

hast Du eine Ahnung woher diese starke Abneigung kommt? Was sind Deine Ängste wenn Du mit Rauchern zusammenkommst? Vielleicht fällt es Dir leichter, etwas lockerer zu reagieren, wenn Du Deine Bedenken oder Ängste in Worte fasst. Natürlich ist es nicht immer angenehm, gerade wenn irgendwo viel geraucht wird, aber meist ist man dem ja nicht ständig ausgesetzt.

Raucht Dein Mann in der Wohnung? Wenn ja, wie wäre der Kompromiss, dass nur draußen geraucht wird. Mein Mann raucht schon immer draußen, obwohl ich nichts sagen musste.

Liebe Grüße Manuela

Zu empfindlich oder krank?

katrinewka ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 03.06.09
Danke Manuela,

Mein Mann raucht nur draussen. Für ihm war dass auch selbstverstandlich dass man nicht in der Wohnung raucht. Ich kann dass nicht sagen woher meine Ängste kommen, glaube auch nicht dass es Ängste sind. Es is eher eine starke Abneigung. Ich habe kurz gedacht dass ich unter MCS leide aber es ist nicht eindeutig. Es kann auch sein dass ich selber gesund lebe und nicht nachvolziehen kann wie er sein Gesundheit kaputt macht. Aber wäre es wirklich daas, mir würde nicht stören dass unbekannte rauchen. Es is wirklich mühsam so zu leben.....

Zu empfindlich oder krank?

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo katrinewka,

Mir kommen da so spontan 2 Gedanken:

1.) Haben Sie irgendwelche Anzeichen dafür,dass Sie irgendwann mal auf irgend etwas allergisch reagiert haben ? Sind in der Familie Allergien bekannt ? Es gibt nämlich Menschen,bei denen sich eine Empfindlichkeit auf Rauch als Ausdruck ihrer Allergie-Bereitschaft bemerkbar macht,während andere typische Allergie-Symptome u.U. jahrelang"maskiert",also ruhend,vorhanden sein können.Dann sollte man die Allergien behandeln.

2.) Und dieses ist eine Überlegung,mit der ich Ihnen wirklich nicht zu nahe treten möchte und Sie schon garnicht in eine "psychische" Ecke stellen will ! Aber könnte es sein,dass die Aversion gegen Rauch,ausgehend von der Rauchgewohnheit Ihres Mannes, für etwas ganz anderes steht,was Sie im negativen Sinn mit Ihrem Mann in Verbindung bringen? Ich habe selbst eine 40-jährige Ehe hinter mir,die nicht immer so ganz problemlos war und hätte durchaus Verständnis für derlei ganz natürliche Regungen.

Nur so nebenbei :Eine Raucher-Entwöhnung ist übrigens mit der Bioresonanz schnell und ohne Qualen dauerhaft möglich.
Wo leben Sie übrigens,wo Rauchen in Tram und Bus heute noch erlaubt ist ?

Besten Gruss, Nachtjäger

Geändert von Nachtjäger (13.06.09 um 15:23 Uhr)

Zu empfindlich oder krank?

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo Nachtjäger,

kannst Du mal näher erklären wie eine Bioresonanztherapie zur Entwöhnung beiträgt? Ich denke viele Menschen wissen gar nicht was das ist und wie es wirkt, zumal es ja privat bezahlt werden muss. Ich habe vor ein paar Jahren eine Bioresonanztherapie machen lassen wegen Allergien, allerdings habe ich diese heute immer noch. Mein Mann hatte damals mit dem Gedanken gespielt das Rauchen mithilfe von Akupunktur aufzuhören in dieser Praxis, allerdings sagte man ihm nicht, dass es mit der Bioresonanztherapie gemacht werden kann.

Wäre nett, wenn Du etwas Aufklärungsarbeit leisten könntest

Liebe Grüße Manuela

Zu empfindlich oder krank?

Kullerlinchen ist offline
Beiträge: 12
Seit: 11.06.09
Hallo Katrinewka! Wollte Dir nur sagen, dass ich Dein Problem verstehe. Ich kriege seit einiger Zeit Panik, wenn ich Zigarettenrauch rieche auch wenn´s nur auf der Kleidung ist.
Eine Psychologin meinte, dass das wohl von einem früherem schlechten Erlebniss kommen könnte, welches in Zusammenhang mit Zigarettenrauch stand. (Vielleicht ist dort, wo mir was passiert war, geraucht worden, oder es war in einer Raucherwohnung...)
Sie meinte, es könnte sein, dass durch scheinbar völlig nebensächliche Dinge solche "vergrabenen" Erlebnisse wieder hochkommen können und man aber "nur" gefühlsmässig durch z.B. Gerüche daran erinnert wird, ohne zu verstehen, was eigentlich los ist.....Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke und ich will auf keinen Fall damit sagen, dass es nur psychisch bedingt sein muss. Aber in meinem Fall war es mir einleuchtend. Vorallem, weil mir, als sie mir das gesagt hatte, alle möglichen Zusammenhänge auffielen.

Eine zweite Sache: Du schreibst, dass Du vielleicht "einfach nur" zu gesund lebst und es nicht verstehen kannst, wie andere sich kaputt machen. Das kann ich gut verstehen! Das ist nämlich zu einem Teil bei mir auch. Und nicht nur bei Menschen, die mir wichtig sind. Mir wurde vor einiger Zeit gesagt, dass ich eine HSP, also Highsensitiv Person bin. Das begründet meine Probleme teilweise auch. Es gibt einige Seiten zu dem Thema. Einfach bei Google "HSP" eingeben. Vielleicht hilft Dir das auch weiter.

Ich hoffe, es ist in Ordnung was ich schreibe. Mir fiel das nur spontan ein, weil ich es selbst erlebt hab, ohne aber schon zur wirklichen Lösung gekommen zu sein.
Alles Gute!

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich finde den Gedanken mit MCS gut nachvollziehbar. Hast Du denn noch andere Anzeichen für MCS?

Gruss,
Uta

Zu empfindlich oder krank?

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Manuela,

ob das Thema "Raucher-Entwöhnung " in diesen Teil des Forums passt,weiss ich nicht,aber ich antworte hier mal auf Ihre Frage.

Ich selbst arbeite mit der Bioresonanz und da mit dem"BICOM 2000",und habe gute Erfolge damit. Wie andere Behandler mit anderen Geräten erfolgreich oder nicht erfolgreich sind,entzieht sich meiner Kenntnis.Ich kann also nur von meiner Methode berichten.

Bitte erwarten Sie jetzt von mir keine wissenschaftliche Erklärung,wie das genau funktioniert.Ich bin Praktiker.Und irgend ein namhafter Physiker hat kürzlich einmal gesagt,man müsse seinArbeitsgerät nicht kennen,man müsse nur verstehen,damit umzugehen.

Das Prinzip in der Bioresonanz ist,so heisst es,dass im Gerät (hochsensibler Computer)schädliche Schwingungen von den positiven getrennt und ausgelöscht werden.Das wird so erklärt,dass von einer Schwingung,die ja aus einem positiven (oben)und einem negativen (unten) "Bauch" besteht,der negative sozusagen auf den positiven projiziert wird,wodurch sich beide "Bäuche" gegeneinander aufheben und die Null-Linie resultiert.Somit also die Löschung dieser speziellen Schwingung.

In der Entwöhnungs-Therapie werden nun die speziellen Schwingungen der Rückstände aus einer Zigaette ,Zigarre oder Pfeife genutzt und gelöscht.

Sinnvoll und gerade bei schon langer Raucher-Historie wichtig, ist eine vorgeschaltete Entgiftung der Ausscheidungsorgane Leber,Niere,Lunge,Darm und Lymphe,damit sie die enormen Mengen an ausgeschiedenen Schadstoffen verarbeiten können,die bei einer solchen Entwöhnungs-Therapie losgelöst werden.
Darum ist es auch so enorm wichtig,seeehr viel zu trinken,damit das Zeug möglichst schnell ausgeschwemmt wird.Bis das geschehen ist.lässt sich manchmal eine gewisse Müdigkeit oder ein leichter Kopfdruck,leichter Schwindel oder leichter Durchfall nicht umgehen.Das ist aber alles harmlos und klingt bei genügendem Trinken in wenigen Stunden wieder ab.

Die eigentliche Löschung dauert 50 Minuten und beinhaltet zunächst eine "Grundtherapie",durch die zunächst mal alle Organe nochmal entgiftet werden.Dann folgt eine nochmal unspezifische "Toxinausleitung".Dann raucht der Patient seine letzte Zigarette (Zigarre,Pfeife) (seine gewohnte Marke ! ) zur Hälfte.Die kippe kommt dann in den Eingangsbecher des Gerätes.Nun erfolgt die eigentliche Löschung.Anschliessend kommt noch ein Vitalisierungs-Programm. Während der ganzen Zeit sitzt der Patient bequem,die jeweils angelegtenElektroden spürt er nicht.Es ist nur langweilig !

Die meissten Menschen verspüren bereits nach der ersten Sitzung kein Verlangen mehr.Manche,mit einer langen und heftigen Raucher-Vergangenheit ,greifen dann doch schon nochmal zur Zigarette.Das ist absolut normal.In j e d e m Fall wird nach 1 Woche eine zweite Sitzung mit gleichem Ablauf angeschlossen (natürlich diesmal ohne Rauchen !) In ganz besonders hartnäckigen Fällen kann man auch noch eine dritte Sitzung machen,auch kann man die Suchtpunkte am Ohr therapieren.

"Charakterstärke" ist zu alledem nicht nötig.Aber man sollte schon den Willen haben,wirklich aufzuhören.Nur mal so"ich kann's ja mal ausprobieren,ob's klappt und wenn nicht,auch gut",das läuft nicht.
Denn selbst wenn kein Verlangen mehr da ist,fehlt doch das tägliche Ritual und es bleibt zunächst noch die Erinnerung,dass man sich durch Rauchen was (angeblich !) Gutes antun könnte.Da muss man sich dann einfach vorübergehend eine Ersatzbefriedigung schaffen.Ich selbst fing an Fischermen's zu lutschen,andere treiben Sport oder suchen sich eine andere Ablenkung.
Als äusserst hilfreich empfand ich folgendes:
Saugen Sie ruhig,wenn's keiner sieht,an einem Bleistift,wie vorher an der Zigarette.Inhaliren Sie den imaginären Rauch (bis in die Zehenspitzen) und atmen Sie ihn dann wieder aus und stellen Sie sich vor,wie der Rauch da raus kommt. Und Sie werden merken,das hilft jedesmal über d i e Sekunde hinweg,in der sie vielleicht doch nochmal zur Zigarette greifen möchten.Es scheint nämlich nicht so entscheidend zu sein, w a s Sie inhalieren,sondern d a s s sie inhalieren.Das Inhalieren ist also eine Atem-Therapie.

Anzumerken wäre noch,dass auch die Möglichkeit bei starken Rauchern besteht,entweder Globuli mit der Anti-Raucher-Information mitlaufen zu lassen,die der Betreffende dann nehmen kann,sollte doch noch ein Verlangen auftreten.Auch auf einen Metall-Chip kann man diese Information speichern,die der Patient dann 2 cm unter seinen Bauchnabel klebt .Der Chip gibt dann noch laufend diese Heil-Informationen ab.Das Pflaster ist wasserdicht und widersteht lange Bad und Dusche.


So,ist ein bischen lang geworden,musste aber zum Verständnis sein.
Besten Gruss, Nachtjäger

Zu empfindlich oder krank?

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Vielen Dank Nachtjäger. Ich denke, das hilft schon weiter

Zu empfindlich oder krank?

Joachim ist offline
Beiträge: 1.944
Seit: 14.04.08
Hallo katrinewka,

Ich will endlich dass es aufhört. Ist dass eine Phobie? Muss ich eine Therapie machen?
Nein. Ich bin ganz genauso und habe ganz sicher keine Phobie. Ich mag es einfach nicht, wenn man mir die Atemluft verdreckt und einen Raucher mag ich neben mir genausowenig sitzen haben, wie jemanden, der sich tagelang nicht gewaschen hat. Zur Beruhigung: Ich kenne Ärzte, die sich weigern, Patienten zu behandeln, die nach Rauch stinken. Mein 'Hausarzt' empfindet das schlicht als Unverschämtheit und ich kann ihm da nur beipflichten.

Es kann ja jeder gerne tun, was er möchte und ich habe absolut nichts dagegen, wenn sich jemand auf Raten umbringen möchte, aber dann soll er mich bitte nicht damit belästigen. Ich esse ja auch nicht zwei Knollen Knoblauch und gehe dann ins Theater.

Ich wollte noch sagen dass ich Meinem Man darüber gesagt habe und er möchte rauchen aufgeben. Er hat schon mehrmals probiert aber ohne Erfolg.
Prima! Das sind in jedem Fall gute Voraussetzungen. Jetzt muß er nur noch die Kurve kriegen und das ist gar nicht so einfach. Es dauert ein wenig, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, was man sich mit dem Rauchen überhaupt antut. Vielen hilft es, wenn sie sich über die medizinischen Zusammenhänge informieren, bspw. daß man mit jedem Zug über 1000 krebserregende Substanzen inhaltiert, daß die heiße Luft die Flimmerhärchen der Lunge verbrennt, usw. Anderen hilft es, wenn sie mal durchrechnen, was sie eigentlich so im Monat für Geld dafür ausgeben und welche Wünsche man sich damit erfüllen könnte. Und wieder anderen helfen bestimmte Methoden wie die von Alan Carr (Endlich Nichtraucher). Und bei einigen wenigen helfen vermutlich nur noch Firmen wie Quitters Inc*.

Meine Beste Freundin, die auch raucht versteht mich, nur fühlt sich auch nicht mehr frei. Sie will sich nicht schuldig fühlen wenn sie Lust auf's rauchen hat.
Sie hat keine Lust aufs Rauchen, sie ist süchtig. Nikotin setzt körpereigene Endorphine im Gehirn frei, das führt zu einer körperlichen und seelischen Abhängigkeit. Die Sucht zeigt sich dann eben durch die "Lust auf eine Zigarette", denn die Endorphine bringen ja tatsächlich einen Lustgewinn. Ansonsten würde sich ja auch niemand freiwillig heißen stinkenden Rauch in die Lungen ziehen.

* Therapie von Nonfumo - KingWiki
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Liebe Grüße, Joachim. (Alles, was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung.)


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