Verdauungsprobleme und mehr

06.06.09 14:53 #1
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qwertzy ist offline
Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Hallo Forum!

Ich bin das erste mal hier weil ich seit längerem ein Problem habe, dass sich in der letzten Woche zweimal krass geäußert hat.

Also: Ich leide seid ca. nem halben Jahr an Verdauungsstörungen. Zuerst dachte ich und der Doktor dass ich eine Glutenintoleranz habe. Dies hat sich dann in einer Magen-Darm-Spiegelund nicht bestätigt sowie auch nichts anderes krankhaftes in meinem Magen-Darm-Trakt festgestellt wurde.
Ich habe dem ganzen dann auch weniger Bedeutung beigemessen und mich einfach ganz normal ernährt. In den letzten paar Wochen wurde es wieder schlimmer: mein Stuhlgang kommt trotz normaler Ernährung sehr spät und ich leide fast immer unter einem "geschwollenen" Bauch, selbst wenn ich einen Tag nichts gegessen haben.
Nun kam letzte Woche ein "Kreislaufzusammenbruch" dazu, der sich darin äußerte dass mir halt schwarz vor Augen war, hatte keine Kraft mehr, zitterte am ganzen Körper, hatte Atmennot, konnte nicht mehr schlucken sowie so gut wie nicht mehr sprechen. Dazu kamen Bauchschmerzen.
Genau diese Symptome hatte ich gestern Nachmittag aus heiterem Himmel schon wieder so dass auch da wieder der Notarzt kommen musste um mich zu behandeln und ich die letzte Nacht im Krankenhaus verbracht habe.

Dort meinten die Ärzte heute dann, dass meine Symptome weder auf einen allergischen Schock noch auf sonstwas hindeuten, so dass es ihrer Meinung nach nur Psychosomatisch sein kann.

Was haltet ihr davon? Ist euch so eine Symptomatik schon mal untergekommen? Bin um jede Hilfe dankbar, da dass ganze langsam mehr als unangenhem wird...

MfG,
qwertzy

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mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Hallo qwertzy,

wurde der Blutzucker kontrolliert nach deinem Zusammenbruch?
Sowas können Symptome einer starken Unterzuckerung sein. Ständiger Bähbauch und Verdauungsbeschwerden können ebenfalls mit der Bauchspeicheldrüse zusammenhängen. Ist die mal kontrolliert worden?

Gruß
mezzadiva

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Fussel1401 ist offline
Beiträge: 77
Seit: 11.03.09
ich habe die selben Symptome + noch andere...
Bei mir ist es nun schon seit 3 1/2 Jahren ein Thema.
Ich nehme mal an, das die Ärzte alles soweit untersucht haben, auch schon eine Sonografie und zig Blutabnahmen, oder? Dein Blutdruck ist wahrscheinlich auch super, sowie der Puls?!
Es hört sich bei dir ganz nach einer Panikattacke an. Hast du zur Zeit Stress? Ich weiß, ich mag die Fragen auch immer nicht hören, aber der Körper kann einiges mit einem Menschen anstellen.
Was ich dir mal empfehlen würde, versuch mal weniger Zucker zu dir zunehmen.
Bei mir wurde nämlich vor kurzen ein Hefepilz festgestellt. Informiere dich mal hier im WIKI über Candida albicans, vllt findest du dich bei der Symtomatik auch wieder.
Halte mich auf dem laufenden!

Lg Fussel

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Also eine Sonografie wurde noch nicht gemacht, aber das Blut war immer OK, gestern wurde ein EKG durchgeführt das gut war und sogar während meiner (Panik)Attacke hatte ich einen Top-Blutzuckerspiegel und trotz beginnender Atemnot eine perfekte Sauerstoffsättigung im Blut.

Das mit dem Stress kann/könnte schon hinkommen... Bin zwar "nur" Student und dachte immer dass man da keinen Stress hat, aber offensichtlich muss da wirklich was dran sein. Nochmal zu dem Thema Panikattacke: Mich interessiert noch, was ist denn medizinisch genau unter Panik zu verstehen? Ich meine, als ich gestern die Probleme bekam, saß ich entspannt vor einer Bar in der Sonne bei ner Zigarette und nem Latte Machiatto... Also das verbinde ich nicht unbedingt mit Panik.

Evtl. kann mir ja noch jemand von euch weiterhelfen. Aber erstmal Danke für eure Rückmeldungen. Wahrscheinlich muss ich den psychischen Einflüssen doch mehr beimessen als ich wollte. Dachte sowas betrifft nur "labile" Leute, und so fühl ich mich eigentlich gerade nicht.

MfG,
qwertzy

P.S.: Die Bauchspeicheldrüse wurde noch nicht untersucht. Wie sieht denn eine Untersuchung dieser aus?

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Fussel1401 ist offline
Beiträge: 77
Seit: 11.03.09
Typische Symptome einer Panikattacke sind:

* Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle
* Hyperventilation (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)
* Herzrasen
* Schweißausbrüche
* Zittern, Schwindel
* Angstgedanken ("Das ist ein Herzinfarkt", "Jetzt sterbe ich gleich", "Ich werde verrückt" ...)
* Depersonalisationsgefühle ("Neben sich stehen", "Nicht mehr ich selber sein")
* Derealisationsgefühle ("Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen")
* Angst davor Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte

Ausgelöst - und aufrechterhalten - werden die Panikattacken oft von automatisierten emotionalen und gedanklichen Fehlinterpretationen körperlicher Wahrnehmungen, was auch unter dem Begriff Panik-Teufelskreis beschrieben wird. Man achtet auch vermehrt auf die Symptome und wartet regelrecht, dass sie wieder auftreten. Auch durch regelmäßigen oder auch einmaligen Gebrauch von Rauschmitteln (Cannabis, LSD, Kampfer etc.) können Panikzustände ausgelöst werden, die möglicherweise auch noch nach dem Abklingen der Wirkung als chronisches Syndrom erhalten bleiben.

Qelle: Wikipedia

Also ganz ehrlich, wenn ich eine Rauche und dazu noch eine Latté trinke, ist das für mich der "Tod"...dann brauch ich erstmal ein paar Tage um das es wieder einigermaßen geht. Liegt dann meistens an dem Koffein, Nikotin und dem Zucker...ist ja enorm magenrezend.
Fühlst du dich durch deine Symptome sehr eingeschränkt?

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Also die Symptome die du da schilderst hatte ich genau gestern Nachmittag. Also von daher kann das mehr als zutreffend sein.

Ob ich mich eingeschränkt fühle? Naja, sagen wir mal so: ich hab versucht die letzten Wochen einfach so zu leben wie vor den Beschwerden. War wahrscheinlich nicht die beste Entscheidung. Ich muss auch zugeben, dass meine Ernährung in letzte Zeit (so dass letzte Jahr) nicht die beste war... Ich denke dass das erste ist was ich umstellen muss um wenigstens vom Magen her ein bisschen Linderung zu erhalten. Also gesunder (kalorienärmer) und vor allem öfter. Hab bisher ein- bis zweimal am Tag gegessen und halt davon gezehrt. War wohl nicht das beste für den Magen.
Ich muss sagen ich fühle mich gerade ein bisschen eingeschränkt, da ich halt innerhalb von 6 Tagen zwei Panikattacken von jetzt auf gleich hatte und ich das nicht normal und vor allem alles andere als angenehm finde.

Braucht man bei einer Panikattacke eigentlich immer einen Arzt bzw. Medikamente?

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Fussel1401 ist offline
Beiträge: 77
Seit: 11.03.09
Hmmm...naja, es muss ja eine Ursache dafür geben. Ich würde an deiner Stelle mal einen Psychotherapeuten aufsuchen. Da gibt es bestimmt irgendwelche "Leck-mich-am-Arsch"-Tabletten, allerdings habe ich persönlich damit keine Erfahrungen gemacht. Aber mit Medikamenten alleine ist es gehemmt und nicht behoben.
Woher kommst du, wenn ich fragen darf?

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Großraum München.

Natürlich will ich die Ursache bekämfen, und nicht nur die Symptome. Bin Anfang 20 und will eigentlich schon noch n paar Jahre genüsslich leben...

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mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Hallo qwertzy,

also was du oben beschrieben hast, passt für mich nicht zu einer psychischen Ursache deiner BEschwerden. Ich würde dir empfehlen, dich hier im Forum mal genauer in die Rubrik "Nahrungsmittelintoleranzen" einzulesen. Es gibt nicht nur Gluten, sondern einige andere Unverträglichkeiten (Stichworte "Fructosintoleranz" (FI), "Histaminintoleranz" (HIT), "Lactoseintolranz" (LI) die deine Symptome auslösen können.
Nicht alle Ärzte wissen, wie man Intoleranzen richtig testet, auch das kannst du nachlesen in den diversen Threads und evtl. nachprüfen, ob deine Glutentestung die "richtige" war.

Dass man es mit der Angst bekommt, wenn man immer wieder aus unerklärlichen Gründen zusammenklappt, ist doch vollkommen logisch, schließlich spürt man was für den Körper gefährlich ist. Aber beim Psychologen liegt da nicht die Antwort, und Psychopharmaka sind erst recht keine Lösung, sondern mach dich auf die Suche nach dem Hintergrund deiner Symptome - auch die Ängste sind ein Symptom!

Gruß
mezzadiva

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qwertzy ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 06.06.09
Also ich werde nächste Woche auf die genannten Unverträglichkeiten hin untersucht und hoffe auf Besserung....

Ne andere Frage: ich habe ja meine Verdauungsprobleme beschrieben. Hab jetzt gehört, dass Flohsamen(schalen) die Verdauung bzw. den Stuhlgang natürlich unterstützen können. Was meint ihr? Wäre sowas in meinem Fall, bis ich eine endgültoge Diagnose habe, sinnvoll? Nur um dein Verdauungsprozess zu beschleunigen/fördern.

MfG


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