Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

06.06.09 00:21 #1
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Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Sonora ,

ich kann mir schon gut vorstellen, daß die Schilddrüse nicht in Ordnung ist. Immerhin habe ich eine Nebennierenhypoplasie, ein Hypophysentumor und die Eierstöcke sind entfernt worden. Dass dann die Schilddrüse einen Knacks bekommt könnte ich gut verstehen.

Außerdem kann es ja auch sein, daß es nicht nur eine Erkrankung ist, sondern vielleicht zwei. Frei nach dem Motto: Wer Flöhe hat, kann trotzdem auch Läuse haben.

Ich bleib auf jeden Fall am Ball. Es sieht -zumindest für mich- ziemlich abnorm aus. Unter meinem Kinn ist alles so geschwollen, daß ich ein superfettes Doppelkinn hab (bei Kleidergröße 36 !!!), die Leber und die Milz kugeln sich, neben der Brust ist eine Schwellung und mein Rücken sieht aus wie eine Kraterlandschaft. Zum Glück tun die Schwellungen nicht weh (außer die neben der Brust). Wenn ich dieses Gefühl erwürgt zu werden nicht hätte, wäre ich vielleicht auch gar nicht zum Arzt gegangen.

Wegen der Schwellung neben der Brust werde ich aber auf jeden Fall noch zum Gyn gehen. Denn diese Schwellung hat einen Durchmesser von ca. 6 cm und das ist für einen Lymphknoten dann doch ein wenig groß. Wie gesagt, fragen kostet nix.

Aber wie Du schon sagtest: Wir sind nicht bekloppt, sondern krank. Auch wenn manche Ärzte das anders sehen .
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Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
liebe nelofee,

ich wünsche dir sehr fest, dass du nicht die hodgkinsche krankheit hast!

bitte melde dich, wenn du wieder hier ist und ich drücke dir die daumen, dass es dir bald besser geht!

viele liebe grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Nelofee,

noch scheint sich die Diagnose von Lymphomen ja nicht gezeigt zu haben? - Trotzdem möchte ich dir, für den Fall, daß es doch noch so kommen sollte, und damit du dieser Sache nicht so ganz hoffnungslos ins Auge sehen mußt, ein Fallbeispiel über eine Frau in einem Link geben, die an Lymphomen erkrankt war, und vollständig genesen ist.

Wie der Zufall es vielleicht so wollte, habe ich gestern eine Publikation von Dr. Kuklinski (der im Forum hier ja einen breiten Raum einnimmt) aus ganz anderen Gründen gelesen. Darin diese an Lymphomen erkrankte Frau, die von Dr. Kuklinski allein mit Mikronährstoffen gesund therapiert wurde. Du findest das Beispiel in nachfolgendem Link auf der Seite "F61".

Die Mikronährstoffe werden von Dr. Kuklinski individuell je nach persönlichen Defiziten verordnet. Untersucht werden diese Defizite unter anderem in intrazellulären Blut-Untersuchungen (also nicht die normalen Serum-Analysen), weil dort viel früher und sicherer wirkliche Defizite festgestellt werden können. Er verwendet aber auch noch Urin-Parameter wie die Methylmalonsäure (für B12) und andere zur Feststellung der Defizite.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken - habe heute einen schmerzenden Kopf...

Hier der Link: http://www.dr-kuklinski.info/publika...r-stress_2.pdf

Liebe Grüße Gini

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Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Shelley ,

danke für Deine lieben Worte. Noch steht nichts fest. Bislang wurde nur sichergestellt, was ich nicht habe und die Wahrscheinlichkeit einer kleinen, harmlosen Erkrankung wird leider immer geringer. Aber wie gesagt: Noch weis ich nix. Am 28.07. wird mindestens ein Lymphknoten für eine Biopsie entnommen und danach weis ich hoffentlich endlich, was ich mir das eingetreten habe . Voraussichtlich darf ich dann wieder am 30.07. nach hause. Ich berichte selbstverständlich unverzüglich.

Hallo Gini,

das klingt sehr interessant. Ich werde mir das gleich angucken. Danke.

Liebe Grüße
Nelofee
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Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Ihr Lieben ,

wie angekündigt, war ich im Krankenhausund habe mir einen Lymphknoten entnehmen lassen. Ein Ergebnis aus der Pathologie hab ich noch nicht, den bekomme ich erst nächste Woche.

Allerdings wurde zumindest im oberen Rachenbereich eine Raumforderung gefunden, die entfernt und zur Pathologie geschickt wurde. Außerdem hat man mir so schön meinen Kehlkopf beschädigt, dass ich so extreme Schwellungen habe, dass ich nur noch Flüssigkeiten (unter Schmerzen) zu mir nehmen kann.

Während der Operation ist aber scheinbar noch ein bisschen mehr schief gelaufen. Als ich wieder aufwachte, reagierte die Pupille meines linken Auges nicht mehr richtig. Ich konnte 2 Tage nicht allein das Bett verlassen, weil mir so schwindelig war. MRT hat angeblich nichts ergeben. Aber eine Ärztin hat mir unter 4 Augen gesagt, dass das dann wohl doch ein kleiner Schlaganfall war. Die Bilder rücken sie auf jeden Fall nicht raus.

Jetzt sitze ich also zuhause und hab hier wegen des angeschwollenen Kehlkopfs Antibiotika, die ich nicht nehmen kann, weil ich nicht schlucken kann. Super Sache.

Weiß jemand von Euch, ob ich die Antibiotika-Tabletten zermahlen und in Wasser auflösen kann, damit ich sie runterbekomme??? Ich glaube nämlich nicht, dass Antibiotika besonders helfen, wenn sie sich in der Packung befinden

Ich würde so gern mit einer Freundin oder meiner Familie telefonieren, aber ich bekomme leider keinen Ton raus. Wenn das bis Montag nicht besser ist, gehe ich in ein anderes Krankenhaus. Es kann ja nicht sein, dass ich mich jetzt nur noch von Tee ernähre und stumm bleibe.

Wäre für Tipps wg. der Antibiotika dankbar.
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Liebe Grüße
Nelofee


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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wenn schon mal was schief läuft, dann aber auch gründlich. Mein herzliches Mitgefühl, Nelofee .

Wegen des Antibiotikums: es gibt ja für Kinder Antibiotika-Saft. Vielleicht findest Du den entsprechenden per Internet und kannst ihn Dir holen lassen. Evtl. gibt es auch eine Hotline von Deiner Krankenkasse, in der Du per Email nachfragen kannst?

Kleine Kinder, aber auch alte Patienten mit Schluckschwierigkeiten bekommen Antibiotika-Säfte verordnet. Es gibt zwar auch gebrauchsfertige Säfte, meist jedoch ist in der Flasche nur ein Pulver, das man vor der Anwendung mit Trinkwasser auflösen muss. Wegen der Dosierung des Wirkstoffes muss man dabei sehr sorgfältig arbeiten. Stark chlorhaltiges Wasser ist für die Zubereitung ungünstig. Im Zweifelsfall sollte man auf stilles Mineralwasser zurückgreifen. Das Wasser sollte portionsweise zugesetzt werden bis die Markierung erreicht ist. Bildet sich Schaum, sollte der sich erst absetzen. Die Markierung gilt also nur für die Lösung, nicht für den Schaum.
Für die richtige Dosierung liegen meist Dosierlöffel bei, besser sind aber besonders bei sehr kleinen Kindern Dosierspritzen, mit denen man die korrekt abgemessene Menge direkt in den Mund des kleinen Patienten spritzt (an die Innenseite der Wange spritzen, dann gibt es keinen Würgereiz!)
http://www1.mdr.de/hauptsache-gesund/3599168.html

Grüsse,
Uta

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Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Danke Uta,

Das Holen von Antibiotika-Saft ist leider nicht so einfach. Ich hab ja kein Rezept dafür, also bekomme ich so ein Medikament leider auch nicht. Also ich denke, ich werde das mit dem Auflösen in Wasser morgen einfach mal probieren. Kann nicht so ein großer Unterschied sein, ob ich das als Tablette mit Wasser runterspüle, oder ob ich es vorher in Wasser auflöse. Aber als Tablette kann ich es auf keinen Fall schlucken. Selbst das Trinken von Wasser tut schon richtig böse weh.

Jetzt hoffe ich nur, dass ich das Antibiotikum auch vertrage. Steht nämlich drin, man soll es nicht nehmen, wenn man schon mal auf Penicillin allergisch reagiert hat. Obwohl das gar kein Penicillin ist. Naja, ich nehm es ein, wenn ich bei Freunden bin. Da bin ich auf der sicheren Seite, falls ich doch allergisch reagiere (fehlt ja noch in meiner Sammlung ).

Hab eine gute Nacht und schöne Träume
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Liebe Grüße
Nelofee


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Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Liebe Nelofee,

Die Tonsillen (Mandeln) kannst Du getrost entfernen lassen. Die sind hinüber. Sie zerstören sich selbst und die anderen Lymphknoten werden von denselben Störern über das Blut mitangegriffen. Teile des defekten Gewebes haben sich abgelöst und an gesunden Stellen in der Umgebung angelagert. Dort metastieren sie. Das bedeutet der Befund im Klartext für den einfachen Menschen wie Dich und mich. Wie sieht es unter den Achseln aus, hast Du dort auch erhöhte Aktivität ?

Nach fest kommt ab. Die Antworten des Körpers bei unsachgemäßer Belächelung lauten: Leukämie, Knochenkrebs und multiple Sklerose.

Für eine Entfernung der Tonsillen und Niederlassungen bedarf es keiner Narkose (relevante Nebenwirkungen). Eine lokale Betäubung reicht da völlig aus. Das macht eine Woche etwas Kratzen beim Schlucken und zwei weitere Wochen Ruhe für die Regeneration und Restabilsierung Deines Immunsystems.

Nachtrag: Antibiotika kannst Du vergessen. Der Körper hat längst selbst eine Überdosis davon produziert. Eine temporäre Resistenz ist die Folge. Das Zeug würde mehr Schaden als Nutzen.


viel Erfolg und gute Besserung
der Postbote



Zitat von Nelofee Beitrag anzeigen
Hallo Ihr Lieben,

mein Problem ist, dass ich seit Monaten das Gefühl habe, dass jemand mich mit beiden Händen erwürgt. Meine Lymphknoten sind bereits seit Jahren geschwollen (als Kind hatte ich ständig Pfeifferisches Drüsenfieber). Inzwischen nimmt es aber abartige Formen an.

Ich war mit meinem Problem natürlich auch schon beim Arzt. Der war ziemlich blaß und hat mich sofort zum CT geschickt. Folgender Befund wurde gestellt: Grenzwertig große LK bds. submandibular (15 x 10 mm) und am Kieferwinkel (bis 12 mm), hyperplastische Tonsillen, hyperplastischer Zungengrund, kein Anhalt für entzündliche Veränderungen. Die Blutwerte sind normal, keine Entzündungszeichen. Mein Arzt sagte mir daraufhin, dass wohl doch nichts hätte und mir das einbilde.

Ich bin leicht irritiert.

Die Lymphknoten im Bauchraum und in der Leistengegend sind ebenfalls geschwollen. Laut meiner Masseurin sind auch die Lymphknoten im Nacken und entlang der Wirbelsäule stark geschwollen.

Die Schwellungen am Hals verursachen teilweise auch Schmerzen in den Ohren, im linken Auge und Kopfschmerzen. Aber ganz besonders eklig ist das Gefühl zu ersticken. Schlucken beim Essen und Trinken ist problemlos, schlucken von Speichel bei leerem Mund ist allerdings schmerzhaft. Mein Hals hat in den letzten zwei Monaten 6 cm an Umfang zugenommen.

Hat jemand eine Idee, was das sein könnte bzw. was ich machen kann, dass ich das wieder los werde?

Bin dankbar für jeden Tipp.

Geändert von Postbote (01.08.09 um 02:02 Uhr)

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Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Nelofee,

wenn wir jetzt nicht Samstag hätten, würde ich sagen, maile einfach bei dem Pharmahersteller des Antibiotikas an, und frage dort nach, ob man die Tabletten zerkleinern kann.

Es steht aber auch oftmals ausdrücklich im Beipackzettel drin, wenn man die Tabletten nicht zerkleinern oder halbieren darf. Wenn da also nicht ausdrücklich etwas drin steht, würde ich es mit dem Zerkleinern versuchen.

Ich finde es zudem nicht ganz okay, daß man dich, ohne sprechen und essen zu können, wieder nach Hause entlassen hat, wo du alleine lebst. Dein Gedanke, am Montag gegebenenfalls in ein anderes Krankenhaus zu gehen, kann ich in diesem Fall - wenn du keine Anzeichen von Besserung siehst - wirklich nur unterstützen.

Gute Besserung und liebe Grüße Gini

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Sonora ist offline
Beiträge: 2.952
Seit: 10.09.08
Hallo Nelofee!

Was hältst du davon, fix in die Apotheke zu gehen und zu fragen (evtl. auf einem Zettel). Wenn du die Tabletten nicht zerkleinern darfst, dann können sie dir statt des Antibiotikums, das du HAST, ja vielleicht einen Saft geben. Mein einer Apotheker hat mir mal erklärt, das Wichtigste ist, dass der Apotheker weiß, dass ein Arzt WILL, dass du dies und das einnimmst. Dass du nichts auf eigene Idee veranlasst.

Leider ist es ja gleich 13.00 Uhr!

Fühl dich mal ganz doll geknuddelt!

Liebe Grüße
Sonora


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