Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

06.06.09 00:21 #1
Neues Thema erstellen
Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Der Vorschlag von Miss Marple zu einem guten Umweltmediziner zu gehen, wäre natürlich am Besten.

LG

Angie

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Maus7 ist offline
Beiträge: 318
Seit: 24.04.09
Hey Maus, war ja nicht böse von mir gemeint und ich erwarte schon gar nicht, daß Du Arzt bist. Ich bin nur auf der Suche einer Lösung, die sich dann doch mehr Richtung Medizin bewegt. Manchmal hat man ja auch in seinem Umfeld Erfahrungen mit Krankheiten gemacht und kann diese Erfahrungen weitergeben, weil es einfach zu dem Fall passt.

Momentan sieht es aber leider so aus, dass wirklich niemand eine Idee hat und ich bald doch ins Krankenhaus gehe. Und ich mag Krankenhäuser nicht. Da sind Ärzte. Und die mag ich auch nicht.
Liebe Grüße
Nelofee
Ich wünsche Dir wirklich viel Glück dazu und dass Du Deinen Dr. House triffst! Bin in Gedanken bei Dir!

Liebe Grüsse, maus7

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Angie, hallo Miss Marple, hallo Maus

tolle Gedankengänge. Danke für die Anregungen.

Also ich habe eine Nebennierenhypoplasie. Die hab ich aber wohl von Geburt an und wurde bislang nicht behandelt. Allerdings hat mein Urologe nun auf dem oberen Pol meiner rechten Niere einen Tumor festgestellt (allerdings nur per Ultraschall). Donnerstag gehe ich deswegen zum MRT.

Der Hypophysentumor ist auch bei mir ein Prolaktinom, allerdings ein Makro-Tumor. Wurde eine Zeitlang mit Pravidel behandelt, aber das machte mich so agressiv, daß es wieder abgesetzt wurde. Seit der Total-OP bekomme ich Östrogen als Gel (ist besonders geil, weil ich Endometriose hab ). Ansonsten Schmerzmittel bei Bedarf. Und damit bin ich wirklich sehr zurückhaltend.

Durch den Tumor habe ich eine linksseitige Verziehung der Sella. Der höchste Prolaktinspiegel lag bei 4238 (norm liegt zwischen 0-10) Ehrlich gesagt, haben sich die Ärzte nie besonders um meine Hypophyse gekümmert.

Ich finde es sehr auffällig, daß es am Anfang mit dem Hals so war, daß die Schwellungen über den Tag zunahmen und ich morgens einen "normalen Hals" hattel. Inzwischen wache ich oft schon mit dem Würdegefühl auf. Das Gefühl wird im Liegen im Übrigen verstärkt.

Wenn ich das jetzt mal so genau betrachte, sind bei mir gleich drei hormonproduzierende Bereiche im Eimer: Nebennieren, Eierstöcke, Hypophyse. Vielleicht ist das ja doch der Grund für meine Probleme im Hals. Aber der Endokrinologe bei dem ich war hielt mich für einen Hypochonder. Der Gynäkologe sagt, er kann nix für mich tun, der Internist verweist mich an Fachärzte und der HNO weiß nicht weiter. Also wohl doch ins Krankenhaus.

Ich muß mich mal schlau machen, ob so ein Umweltmediziner von der Krankenkasse bezahlt wird. Weil selbstfinanzieren geht bei mir momentan leider nicht. Das Problem hatte ich schon bei einer Naturheilärztin. Aber mal schauen, aufgeben gilt nicht.

Immerhin haben die Probleme, die ich so habe dazu geführt, daß mir mein Zahnarzt gesagt hat, daß ich super gepflegte Zähne habe. Ist doch auch was schönes. Amalgan hatte ich mal, aber das ist schon seit 20 Jahren vollständig raus. Ist nicht nur gefährlich, sondern auch noch häßlich...

Vielleicht finden die Ärzte im Krankenhaus ja raus, was bei mir Sache ist. Vielleicht hängt ja nur 'n Krümel fest.

Ich halt euch auf dem Laufenden.
__________________
Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

Geändert von Nelofee (09.06.09 um 00:00 Uhr) Grund: Ich bin echt vergesslich...

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt
Miss Marple
Hallo Nelofee,

ich finde es unfaßbar, daß sich Deine Ärzte nicht näher für Deine gesamte Hormonsituation interessieren
Ich habe von meinem Arzt ein verdeutlichendes Beispiel bekommen:
man solle sich das Hormonsystem mal wie ein Mobile vorstellen.
Wenn man ein Teil berührt, bewegen sich die anderen Teile mit.
Sprich wenn mein Prolaktin "in den Himmel schiesst", kann dieses Auswirkungen
auf andere Hormone haben....
Was dieses im Einzelfall bedeutet, mag unterschiedlich sein, dennoch wird das Prinzip deutlich.

Auch ich habe weder Pravidel noch Dopergin o.ä. Prolaktinhemmer vertragen.
Daher blieb mir später mit Werten um die 8000 garnichts mehr übrig als eine OP.
Ich habe Glück, daß keine Rezidiv gewachsen ist, was ja passieren kann.

Da die Umweltmediziner in der Regel Privatärzte sind oder das Meiste privat abgerechnet wird,
kann ich Dir empfehlen ggf. auch weitere Strecken zu einem guten Endokrinologen in Kauf zu nehmen.
Du kennst sicherlich das Netzwerk-Forum? Das ist ein Hypophysen-und
Nebennierenerkrankungsforum www.glandula-online.de/phpBB3/index.php. Findest Du ggf. dort gute Endokrinologen-Empfehlungen?

Ich wünsche Dir für Deinen Termin am Donnerstag viel Kraft und Ruhe,
und würde mich freuen, wenn Du weiter berichtest!

Herzliche Grüsse
Miss Marple


PS: Nur noch so ein Gedanke (ich hoffe zum Abhaken), Nelofee: hast Du eventuell Kontakt mit Katzen?
Mir ist eben eingefallen, in welchem -seltenen- Zusammenhang ich von geschwollenen Lymphdrüsen im Halsbereich gelesen hatte.
Es geht um die Toxoplasmose
Die Infektion ist bei gesunden Personen mit intaktem Immunsystem zumeist symptomlos. Selten treten Beschwerden wie leichtes Fieber,
Lymphknotenschwellungen im Halsbereich, Müdigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf.
Wie gesagt, dieses nur so als eine Möglichkeit (passt aber eigentlich nicht ganz zu Deinen geschwollenen
Lymphknoten am Rücken, und zu Deiner erniedrigten Körpertemperatur....).

Eine gute Nacht wünsche ich Dir
Miss Marple

Geändert von Miss Marple (09.06.09 um 01:45 Uhr) Grund: PS

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Miss Marple,

die Idee mit der Katze ist echt gut. Aber eher unwahrscheinlich. Ich komme nur gelegentlich mit einer Katze in Konakt, wenn ich meine Eltern besuche (600 km Distanz).

Meine Prolaktinwerte sind seit der Total-OP weitestgehend normal. Aber vielleicht ist genau das das Problem???

Ich war hier in Berlin durchaus bei einem Endokrinologen. Aber das war mehr so ein "Prof. Dr. Wichtig". Hatte zwar viele Titel, aber keine Zeit für seine Patienten und wie gesagt, ich war für ihn sowieso ein Hypochonder. Das ist genau der Typ Arzt, der mich dazu bringt, nicht mehr zum Arzt zu gehen.

Den Termin am Donnerstag nehm ich locker. Ich war schon so oft beim MRT, daß das echt normal ist. Bin aber mal gespannt, was beim MRT rauskommt. Mein Urologe geht davon aus, daß die rechte Niere nur noch aus Gewohnheit da ist und eigentlich gar nicht mehr arbeitet (faule Sau )

Aber damit bin ich ja immer noch nicht weiter mit meinem Hals. Naja, mal sehn wie's weitergeht.
__________________
Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt
Binnie
Zitat von Nelofee Beitrag anzeigen
Mein Urologe geht davon aus, daß die rechte Niere nur noch aus Gewohnheit da ist und eigentlich gar nicht mehr arbeitet (faule Sau )
Gehst Du denn zur Dialyse ? Also wenn beide Nieren nicht mehr arbeiten würden, wärest Du innerhalb kürzester Zeit tot! Zu Deiner rechten Niere würde ich eher sagen "Arme Sau", weil sie jetzt die ganze Arbeit alleine machen muss.

Ansonsten hat Dir doch Angie schon einige gute Hinweise gegeben. Den Wunderarzt von Miss Marple musst Du halt erst mal suchen u.v.a. finden...

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

Nelofee ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Binnie,

nein ich gehe noch nicht zur Dialyse. Ich muß seit vielen Jahren jeden Tag mindestens 5 Liter trinken. Die linke Niere arbeitet ja noch, aber eben eingeschränkt. Ob die rechte Niere wirklich nix mehr macht, weiß ich frühestens am Donnerstag.

Sicherlich sind die Hinweise von Angie toll gewesen, aber sie treffen leider nicht zu. Weder habe ich Amalgan, noch nehme ich Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe keine Tiere und ich bin auch nicht irgentwelchen neuen Umwelteinflüssen (auch nicht in meiner Wohnung) ausgesetzt. Momentan muß ich tatsächlich davon ausgehen, daß die Hals-Problematik hormonbedingt ist. Aber ich weiß es eben nicht.

Aber es ist toll, hier so viel Feedback zu bekommen. Danke nochmal an alle
__________________
Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt
Binnie
Hallo Nelofee,

hattest Du denn mal Amalgam in Deinen Zähnen drin ? Wurden die Füllungen womöglich vor Jahren ungeschützt entfernt ? M.E. musst Du irgendeine eine Giftbelastung haben. Denn Deine Lymphprobleme deuten eben genau auf Gifte und Erreger hin.

Auch Deine Probleme mit dem Hormonsystem, der Hypophyse, usw. deuten auf Gifte hin, z.B. Quecksilberdämpfe durch ungeschütztes Ausbohren der Amalgamfüllungen. Die Nieren sind regelmäßig auch bei einer Quecksilberproblematik stark mitbetroffen.

Außerdem war Quecksilber bis vor einigen Jahren noch als Konservierungsstoff Thiomersal in vielen Impfstoffen enthalten. Von der Mutter kann man auch schon eine Schwermetallbelastung vererbt bekommen haben.

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt

leneken ist offline
Beiträge: 70
Seit: 01.02.09
Fakt ist, daß meine Lymphknoten am Hals schon seit mindestens 35 Jahren ständig leicht geschwollen waren. Aber seit etwa 1,5 bis 2 Jahren sind die Schwellungen extrem geworden. Seit etwa 6 Monaten dann Schwellungen des Zungengrundes und Erstickungsgefühle durch die Schwellungen, ständig saurer Geschmack und gelb-weißlich belegte Zunge bei absolut gesunder Mundflora.
Seit 25 Jahren habe ich Niereninsuffizienz, seit 20 Jahren einen Hypophysentumor, vor 10 Jahren hatte ich Meningitis, dadurch habe ich einen Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen und einen brutal hohen Blutdruck (der wohl eher wegen der Nieren
Hallo Nelofee,

wurde damals rausgefunden, was die Meningitis verursacht hat? Gleichgewichtsstörungen als bleibender Schaden sind m.E. ungewöhnlich, es sei denn, du hättest immer noch Probleme mit dem Erreger. Deine belegte Zunge kommt übrigens häufig bei chronischen Infektionen vor. Zusammen mit den Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper, würde ich dir empfehlen, alle in Frage kommenden Erreger zu testen. Was wurde denn vor allem im bakteriellen Bereich bisher ausgeschlossen? (Borreliose, Bartonellen, Rickettsien, Chlamydien, Mykoplasmen, Brucellen, usw? Möglich, dass du seit Jahren irgendeine Grundinfektion hast, auf die sich entweder noch ein Virus draufgesetzt hat, oder die inzwischen Autoimmunreaktionen auslöst. "Baustellen" in unterschiedlichen Bereichen, wären in dem Fall nichts ungewöhnliches, wie auch ein durcheinandergewirbelter Hormonhaushalt. Wurde in Richtung autoimmun bereits was untersucht (Rheumatologe etc.?)

IgM war negativ, IgG <3,0 (ref. <5,0
Find ich jetzt etwas merkwürdig, du schreibst, du hattest als Kind oft Pfeiffersches Drüsenfieber, aber das IgG (bleibt normalerweise ein Leben lang erhalten), ist negativ? Hast du dich vertippt? Einen kompletten IgG Verlust gibts bei immungesunden Menschen eigentlich nicht.

Liebe Grüße, Lene

Ich hab das Gefühl, ich werde erwürgt
Miss Marple
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Den Wunderarzt von Miss Marple musst Du halt erst mal suchen u.v.a. finden...
Du hattest heute morgen wohl einen Clown gefrühstückt, Sabine
Der "Wunder"-Arzt von Miss Marple (gleichzeitig auch der Arzt von Sonora aus diesem Forum) praktiziert in Hannover.
Ihn muss man also wirklich nicht lange suchen
Er hat eine Kassenzulassung, jedoch müssen die von der KV nicht anerkannten Untersuchungen und Therapien selbst bezahlt werden.

Ein guter Endokrinologe mit Kassenzulassung sollte sich in einer Großstadt wie Berlin eigentlich auch finden lassen.
Sofern nicht in einer eigenen Praxis, möglicher Weise an der Charite oder an der Uni Greifswald?
Ansonsten gibt es gute Leute i.S. Hypophyse/Prolaktinom z.B. in Erlangen Uni Erlangen

Nur rein informativ:
ein Nierenversagen kann mit einer Hyperprolaktinämie assoziiert sein
(S. 34 unten) Infobroschüre Prolaktinom, Hyperprolaktinämie.

Daß Schilddrüsenstörungen und Hypophysenstörungen des öfteren zusammen auftreten, ist ja auch nicht ganz unbekannt.

Auch ich hatte/habe ein entzündlich überlagertes Lymphsystem (unterschiedlich geschwollene Lymphdrüsen)
aufgrund der ständigen Einnahme von -mir damals nicht bekannten- Nahrungsmittelallergenen (sowie der Nickelallergie?).
Es kann aber sowohl Flöhe als auch Läuse geben; Viren und Bakterien sollten ggf. ausgeschlossen werden.

Es mag sein, daß ursächlich für alle -z.B. meine- gesundheitlichen Probleme eine mögliche Quecksilbervergiftung eine Rolle spielt.
Für eine fachmännische Quecksilberausleitung sollte allerdings eine gewisse gesundheitliche Belastbarkeit vorhanden sein,
die -nach langjähriger chronischer Erkrankung- in der Regel erst einmal wieder hergestellt werden muss.

Gruss
Miss Marple

Geändert von Miss Marple (09.06.09 um 21:39 Uhr) Grund: Link Erlangen


Optionen Suchen


Themenübersicht