Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

15.05.09 16:30 #1
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Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Hallo Gini,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich glaube nicht, daß du noch unter Entzugserscheinungen von Trevilor leidest; es kann aber sehr wohl sein, daß dir das Trevilor deinen Neurotransmitter-Haushalt durcheinander gebracht hat, und dieser sich noch nicht erholt hat.
Dies könnte ich mir auch durchaus vorstellen. Vielleicht kann ich mal so ein Neurostress-Profil machen lassen. Ich hoffe, das ist nicht allzu teuer...

[quote][/QBist du schon von einem Neurologen durchgecheckt worden? - Viele deiner Symptome zählen ja zum neurologischen Bereich. - Ich würde bei den Ärzten nicht unbedingt erwähnen, daß die Symptome mit dem Absetzen des Trevilors begannen. Da erntest du wahrscheinlich nur Unverständnis. Wenn du aber nur deine gesamten Symptome aufzählst, die du seit 1/2 Jahr hast und fragst, woher sie denn kommen können, dann weckt es ihren eigenen Spürsinn und sie fangen an zu suchen und zu überlegen.
UOTE]

Das hab ich bereits gemacht, da ich lange Zeit selbst nicht den Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Medikament gesehen habe. Habe meine Symptome aufgezählt und bin dann durchgecheckt worden von oben bis unten mit Belastungs-EKG, Ruhe-EKG usw. und das Blut wurde untersucht auf Sjögren-Syndrom, Borreliose und was weiß ich nicht alles. Jedoch ohne Ergebnis.

Warst du wegen der schwarzen Flecken vor den Augen beim Augenarzt? Oder beim Neurologen?
Hab das schon beim Augenarzt abklären lassen und mir wurde gesagt, dass es Glaskörpertrübungen sind. Sind anscheinend durch den erhöhten Augeninnendruck entstanden, der durch die Medikamente ausgelöst wurde

lg
Rubyna

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Rubyna,

manchmal hilft der Zufall ein Stück weiter: lies einmal betreffend deines erhöhten Augeninnendrucks und der trockenen Augen in folgenden Beitrag hinein, der mir gerade gestern aus anderem Grunde verlinkt wurde. Da könntest du Antwort finden:
http://www.symptome.ch/vbboard/erfol...esundheit.html.

Nun zum Neurostressprofil: Als private Leistung ist es nicht ganz billig. Mit 240,- Euro ist das günstigste, das ich kenne, beim Labor Lab4more in München zu haben. Ich habe es selber machen lassen. Ein Vorteil bei Lab4more sind ausführliche, seitenlange Befundbesprechungen und selbst entwickelte Medikamente zur Anhebung von zu niedrigen Neurotransmittern.
Auf der Adressliste Stress könntest du aber noch weiter recherchieren, ob es noch günstigere gibt, bzw. ob auch Ärzte, bei denen du das machen lassen könntest, in deiner Nähe sind (Ich kenne Ärzte in München, Kempten, Wuppertal).

Man kann (in Deutschland) zwar auch einige der Neurotransmitter auf Kassenleistung bei Hausärzten (oder Neurologen) bestimmen lassen, was aber den Haken hat, daß diese kleineren Labors, mit denen die Ärzte vor Ort zusammenarbeiten, nicht bei allen Neurotransmittern Normuntergrenzen haben. Da würde sich die Therapie etwas schwierig gestalten, v.a. auch dann, wenn die Ärzte dann auch nicht wissen, wie sie therapieren sollen. Aber als ersten Schritt könntest du, um Geld zu sparen, schon einmal diesen Weg gehen, und mich bzw. auf dem Forum dann nach weiterer Hilfe fragen. (Beim Cortisol solltest du dann auf einem Tagesprofil bestehen).

Liebe Grüße Gini

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Hallo Rubyna,

hast Du Dich mal auf Autoimmunerkrankungen bei einem Rheumatologen/Immunologen untersuchen. Die Symptome können auch in diese Richtung interpretiert werden und insbesondere das Gefühl " der Körper läuft auf Hochtouren" kann auf eine überaktive Thymusdrüse hindeuten.

Kannst Du einen Zusammenhang zu Stresssituationen sehen? Verstärkt sich da etwas?

Viele Grüße
Cheyenne

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Rubyna,

hat sich mit der Schilddrüse mittlerweile etwas ergeben - sind die fehlenden Untersuchungen gemacht worden?

Liebe Grüsse,
uma

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Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Vielen Dank für eure Antworten.

@Cheyenne:

[quote][/hast Du Dich mal auf Autoimmunerkrankungen bei einem Rheumatologen/Immunologen untersuchen.QUOTE]

Ich habe mich bereits auf Sjögren-Syndrom untersuchen lassen. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll wäre, noch andere Untersuchungen in der Richtung vornehmen zu lassen

@uma:

hat sich mit der Schilddrüse mittlerweile etwas ergeben - sind die fehlenden Untersuchungen gemacht worden?
Leider noch nicht, da ich ja im Moment in der psychosomatischen Klinik bin. Die Ärzte haben hier auch schon gesagt, dass es sich sehr nach der Schilddrüse anhört, als ich meine Symptome aufgezählt habe, aber nach einem Blick auf den TSH von 1,23 war natürlich alles klar

Ich denke aber, ich werde wenn möglich schon noch einen Ultraschall machen lassen, sobald ich hier draußen bin.


lg
Rubyna

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HRoesch01 ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.425
Seit: 06.04.09
Hallo Rubyna!

Sorry dass ich mich erst jetzt melde, aber momentan habe ich keine
Chance zeitnah am Forum zu bleiben.

Zu deinen Problemen kann ich dir natürlich auch keine genaue
Ursache nennen, aber vielleicht hilft dir folgendes Bild: Viele
Menschen leben heute nur noch mit knapper Not im Bereich
des Körpergleichgewichts, der Homöostase. Das Gleichgewicht
ist bedroht durch Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung,
Drogen, Medikamente, Alkohol, Vitalstoffmängel, Stress, seelische
Belastungen, Umweltgifte und so weiter.

Wenn nun der letzte entscheidende Tropfen das Fass zum Überlaufen
bringt, bricht dieses Gleichgewicht zusammen und der Körper hat dann
nicht mehr die Mittel, in das Gleichgewicht zurückzufinden. Das äußert
sich dann in einer Batterie von Symptomen, die interessanterweise einer
ganzen Reihe von verschiedensten Krankheiten zugeordnet werden können.
Antidepressiva sind erfahrungsgemäß sehr gut geeignet, auch wenig gefüllte
Fässer zügig zum Überlauf zu bringen.

Was ist jetzt zu tun:
Sofort alle oben genannten belastenden Faktoren abstellen, die in deinem
Einflussbereich liegen. Zudem die schlimmsten Vitalstoffmängel sofort
und gründlich abstellen. Dazu 6x schön über den Tag verteilt einen gestrichenen
Teelöffel Ascorbinsäure (Vitamin C) einnehmen und jetzt im Sommer jeden
Tag in Badekleidung eine halbe Stunde Sonne (und damit Vitamin D) tanken.
Das ist preiswert und bringt einen in der Regel einen deutlichen Schritt nach
vorne.

Weitere Hinweise zur Vitamin C-Therapie hier:

http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...chdosiert.html

Weitere Verbesserungen lassen sich mit einem kompromisslosen Vital-
stoffprogramm nach amerikanischem Muster erzielen. Das ist leider mit
nicht unerheblichen Kosten verbunden. Einen Referenzfall kannst Du hier
verfolgen:

http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...-burn-out.html

Viele Grüsse

Heinz

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Hilflos ist offline
Beiträge: 28
Seit: 25.08.10
Zitat von Rubyna Beitrag anzeigen
Hallo alle zusammen,

habe vor kurzem die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen...laut Ärztin ist alles in Ordnung, und ich habe nichts in Richtung Sjögren-Syndrom oder Borreliose. Auch der Blutzucker ist ok.
Einerseits ist das natürlich gut, aber die Beschwerden plagen mich natürlich nach wie vor.
Diese irre Trockenheit (besonders Augen, Mund und Kopfhaut) macht mich wahnsinnig. Meine Hände und Füße sind dauernd am Kribbeln bzw. werden taub und mein Herz hämmert wie verrückt.

Seit kurzem nehme ich wieder die Pille, da es evtl ja auch hormonelle Ursachen haben könnte (Östrogenmangel?), auch wenn bei der endokrinologischen Untersuchung anfang des Jahres alles in Ordnung war
Kennt sich vielleicht jemand diesbezüglich ein wenig aus?

Vor allem das Kribbeln der Gliedmaßen trat erst auf, als ich eine zeitlang zwei Antidepressiva gleichzeitig nahm (Paroxetin und Trevilor). Ich habe oft das Gefühl, dass mir das Trevilor nicht gut getan hat. Vielleicht wurde dadurch meine Leber zu sehr belastet bzw. sogar geschädigt?!
Der Neurologe, der mir die Tabletten verschrieben hat, äußert sich jedoch nicht dazu. Für ihn ist das natürlich alles psychosomatisch...
Das Trevilor habe ich schon Ende Januar wieder abgesetzt (habe es ca. 6-8 Wochen genommen) und das Paroxetin im März.
Eigtl kann ich mir nicht vorstellen, dass evtl Nebenwirkungen so lange anhalten könnten?!

Des Weiteren plagen mich nach wie vor meine psychischen Probleme, wegen denen ich wahrscheinlich in absehbarer Zeit wieder ein AD nehmen muss und ich habe Angst, dass dann alles noch schlimmer wird....

@stengel
Die Ausleitung macht mein HP mit Chlorella. Diese mache ich jedoch im Grunde nur wegen meinen psychischen Problemen (meiner Cousine wurde dadurch sehr geholfen). Diese ganzen Beschwerden traten schon davor auf (vor ca. 3 Monaten) und stehen daher in keiner Verbindung dazu. Der HP steht all dem auch etwas ratlos gegenüber...

Lg
Rubyna
Hallo Ich habe das gleiche problem wie du hier schilderst, ich musste 5 Jahre Trimineurin 25mg ein nehmen und habe von 60 auf 85 kg zu genommen. vor fast drei wochen wurden die Tabletten abgesetzt und seit dem Tag auf an geht mein Körper noch mehr die Knie runter. wechselnde einseitige starke Kopfschmerzen, Schwindel,Augendruck mit leichten schimmer mit kleinen schwarzen Punkt. Nun noch dazu Magenprobleme, mit ständigen Aufstoßen ob bei einnahme von Trimineurin oder keiner. Dann ständig übel und sodbrennen bei betimmten lebensmittelprodukten, wie milch,käse, toast usw. Langsam verzweifel ich. Untersuchungen wurden letztes Jahr gemacht, Schilddrüse, CT Kopf, Magenspieglung alles in ordnung. Also wenn noch jemand einen Rat für mich hat meldet sich bitte in meinem Postfach. Dank im vorraus.

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hier http://www.symptome.ch/vbboard/psych...tabletten.html hat Hilflos einen Thread zu den erwähnten Problemen begonnen; wenn jemand einen Rat/Hinweis dazu hat, dann bitte dort antworten.

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (26.08.10 um 05:43 Uhr)

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Hallo Rubyna,

zuerst wünsche ich Dir gute Besserung!
Ich muss ehrlich sagen, als ich mir hier die Beiträge durchlas, war ich erst mal geschockt!
Was Du für Vorschläge bekommen hast, was für Krankheiten Du haben könntest, einfach schrecklich! Das gibt einen zu allem, was man hat, noch den Rest.

Jetzt zu meiner Theorie;
zuerst gibt mir der Eisenmangel einen Hinweis.
Den hat man, wenn man a) seine Blutungen sehr sehr stark hat und b) eine Lebensmittelunverträglichkeit.
Dann die Pilze;
die können sich im Darm nur so verstärkt vermehren, wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät.
Das kann auch durch eine Lebensmittelunverträglichkeit kommen.
Jetzt die Zusammenhänge;
hat man eine Lebensmittelunverträglichkeit, nimmt der Körper die in den Nahrungsmitteln enthaltenen Stoffe nicht auf.
Er wehrt sich gegen das, was er nicht verträgt und reagiert mit Durchfällen oder Verstopfung.
Manche Menschen haben Verstopfung und plötzlich auftretende Durchfälle, denen wird dann ein Reizdarmsyndrom eingeredet.
Daher kommt der Eisenmangel. Da aber nur auf Eisen getestet wird, ist es naheliegend, das Du auch andere Mängel hast Davon kommen die Hautprobleme bzw. die juckende Kopfhaut. Durch Eisenmangel hat man auch Sauerstoffmangel und durch den fehlenden Sauerstoff im Körper kann man entzündete Arthrose und Gelenkschmerzen bekommen, die ewig nicht abheilt, weil der Sauerstoff zum Heilungsprozess fehlt.

Jetzt zu den Pilzen;
Die haben sich so schön vermehrt, weil Dein Immunsystem durch den Kampf gegen das Nahrungsmittel, was Du nicht verträgst, total geschwächt ist.
Die Pilze scheiden Stoffwechselprodukte aus, die solche Probleme wie Schweißausbrüche, Herzrasen, Depressionen verursachen.

Woher ich das weiß?
In meiner Familie plagen sich die Frauen mit einer Allergie auf Getreideeiweiß.
Ehe uns das klar war, hatten wir alle möglichen Symptome, wegen denen wir beim Arzt waren und wir waren immer kerngesund.
Mir wurden psychosomatische Probleme wegen Stress, meiner Tochter Magersucht, meiner Tante Reizdarmsyndrom und meiner Mutter Herzprobleme attestiert. Bei uns Allen äußerte sich das z.T. sehr unterschiedlich, also wir hatten nicht alle die gleichen Symptome.
Witzig ist, das bei nicht einer der Frauen trotz Tests nachgewiesen werden konnte, das es am Getreide liegt (außer normalen Allergietest, auf den wir leicht reagieren), aber bei Allen ist es besser geworden, seit wir auf Ersatzprodukte umgestiegen sind.

Hast Du das Gefühl, es könnte ein Zusammenhang bestehen?


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