Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

15.05.09 16:30 #1
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Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Hexe1980 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 25.05.09
ok schau mal wo ich das alles her hole und dann braue ich mir ein Tee.

Danke

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Micky20031978 ist offline
Beiträge: 32
Seit: 26.04.09
Hallo!
Ich bin auch sehr gespannt, was dabei rum kommt!
Ich habe, bis auf die trockenen Augen, die gleichen Symptome.
Habe sie schon bestimmt seid ca.2 Jahren.
Habe mich auch ständig durch schecken lassen und nichts kam dabei raus.
Im Moment höre ich auch nur von meinem Arzt, ich sollte mal zum Nervendoc gehen, denn ich wäre gesund und das sollte ich doch mal machen, um das ausschließen zu können, das es von meiner Psyche kommt.
Ich mag dort nicht hingehen.
Die stopfen einen nur mit AD voll und das ist was, was ich garnicht will.
Habe ich psychische Probleme, dann kann der meine Probleme auch nicht lösen, nur zu hören und das kann eine gute Freundin auch.
Ich hoffe, das Dir hier echt jemand helfen kann, ich kann es leider nicht!
Wünsche Dir alles Gute und wünsche Dir gute Besserung!
Gruß Micky

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Vielen Dank für eure Antworten.

Das Problem ist nur folgendes: Ich weiß, dass alle diese Beschwerden erst durch das Trevilor aufgetreten sind, nur leider glaubt mir das hier keiner. Es wird mir gesagt, dass kann nicht sein, vor allem da das Absetzen ja doch schon länger zurückliegt und es wird alles auf die Psyche geschoben.

Ein bisschen seltsam ist es ja auch, dass man davon trockene Augen, trockene Haut usw. bekommt...Weiß denn vielleicht jemand, wie das damit zusammenhängen könnte?

lg
Rubyna

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Ich habe einfach das Gefuehl, dass seit der Einnahme von Trevilor mein gesamter Organismus auf Hochtouren laeuft. Koennte es denn evtl sein, dass meine Nebennieren nicht mehr richtig arbeiten
So viel ich weiss, wird das Noradrenalin ja da produziert und mir kommt es vor, als wuerde da einfach ein totaler Ueberschuss herrschen. Oder kann es evtl daran liegen, dass sich durch das Medikament meine schon zuvor bestehende Insulinresistenz verschlechtert hat

Ich habe wirklich Angst, dass ich durch das Medikament einen bleibenden Schaden davongetragen habe

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Kann denn keiner mehr etwas dazu sagen? :-(

Ich bin ja schon mal froh, dass ich jetzt (ziemlich) sicher weiß, woher diese ganzen Beschwerden kommen, aber ich habe trotzdem keine Ahnung, was ich dagegen machen kann.

Die Ärzte glauben mir nicht, da sie sagen, dass 4 Monate nach dem Absetzen keine Nebenwirkungen bzw. Absetzsymptome eines Medikaments mehr da sein können. Ich habe sie aber trotzdem, und ich bilde mir das bestimmt nicht ein

Habe im Beipackzettel gelesen, dass bei Einnahme von Trevilor manchmal ein SIADH (Syndrom einer inadäquaten Ausschüttung des antidiuretischen Hormons) auftreten kann. Würde das denn dazu passen, dass bei mir alles "austrocknet"?

Aber ich habe ja auch noch die anderen Nebenwirkungen, wie das Schwitzen, Hitzewallungen, Kribbeln und Taubheit der Gliedmaßen, erhöhten Augendruck usw.

Ich wäre wirklich sehr, sehr dankbar, wenn mir noch jemand was dazu sagen könnte!

Lg
Rubyna

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Habe im Beipackzettel gelesen, dass bei Einnahme von Trevilor manchmal ein SIADH (Syndrom einer inadäquaten Ausschüttung des antidiuretischen Hormons) auftreten kann. Würde das denn dazu passen, dass bei mir alles "austrocknet"?
Das würde zu deutlich erhöhter Urinproduktion passen, wenn es dass ist was du hast. Also wenn viel Wasser rauskommt und man kaum genug trinken kann.

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Rubyna,

Meine Beschwerden sind hauptsächlich:

-trockene, schmerzende, manchmal gerötete Augen
-trockener Mund, Heiserkeit
-Gelenkschmerzen
-Muskelzittern
-Muskelschwäche
-starker Haarausfall, struppige Haare
-starkes Schwitzen mit sehr unangenehmem Schweißgeruch
-Kopfschmerzen
-Juckreiz auf der Kopfhaut, Schuppen
-schwarze Flecken/Streifen vor den Augen
-starkes Herzpochen, manchmal Herzjagen
-Kribbeln und Taubheit in den Gliedmaßen
-manchmal Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen
Trevilor kann sehr viele Nebenwirkungen machen, siehe hier:
Trevilor retard 75mg: Nebenwirkungen - Onmeda: Medizin & Gesundheit
Doch müssten die so nach und nach verschwinden, es sei denn, das Medikament hat evtl. zusammen mit dem anderen Medikament die Leber oder evtl. die Nieren in ihrer Funktion etwas beeinträchtigt.
Es kann natürlich auch sein, dass Deine Beschwerden durch eine andere Störung kommen. Wenn Du eine bisher unerkannte (Stoffwechsel-)Krankheit hast, die sich, wenn sie unbehandelt bleibt, verschlimmert, so treten dann natürlich auch zunehmende Beschwerden auf.

Deine Beschwerden könnten auf eine rheumatische Erkrankung passen wie auch auf andere Krankheiten, von denen ich, weil ich mich da etwas mehr auskenne, Leberkrankheiten nennen würde.

Auch eine Schuppenflechte würde ich für denkbar halten aufgrund der Schuppen und des Juckreizes auf dem Kopf.

Aber es könnte auch eine hormonelle Störung dahinter stehen, wobei ich nicht an Östrogenmangel denke, sondern es sollten mal die Funktion der Nebennieren und die Hormone der Hypophyse etc. untersucht werden.

Herzpochen und Herzjagen wie auch das Muskelzittern könnten Hinweise auf Mineralstoffmängel sein, d. h. ich würde Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium überprüfen lassen.
Durch das viele Schwitzen verlierst Du vermehrt Mineralstoffe, deren Mangel sich dann durch Beschwerden bemerkbar macht.


Das starke Schwitzen könnte ein Hinweis auf einen Mangel an Vitamin D sein.
Dieser führt bei Erwachsenen zu Muskelschwäche, Knochenschmerzen und Gangstörungen und bei Kindern eben auch zum Schwitzen (wobei ich es für möglich halte, dass nicht nur Kinder bei Vitamin D-Mangel schwitzen, sondern auch Erwachsene).
www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?icd=2190
Da ein Vitamin D-Mangel sogar von bestimmten Psychopharmaka hervorgerufen werden kann, würde ein solcher Mangel bei Dir evtl. vorliegen können.
Deine Störungen mit den Augen könnten ein Hinweis auf einen Vitamin-A-Mangel sein. Auch dies sollte man überprüfen.
Oft ist ein Vitamin-A-Mangel mit einem Zinkmangel verbunden. Zink soll für die Aufnahme von Vitamin A nötig sein, fehlt es, so wird wahrscheinlich weniger Vitamin A aufgenommen.

Ich würde als erstes die Frage nach Mangelerscheinungen überprüfen lassen, d. h. die o. g. Mineralstoffe wie auch den Vitamin D- und den Vitamin A-Mangel gründlich untersuchen lassen.

Liegen Defizite vor, so müsste man sich danach fragen, was die Ursache ist. Steckt eine unerkannte Krankheit dahinter? Oder kommt es von dem, was Du einnimmst?

Betr. die Caprylsäure würde ich auch eher vorsichtig sein. Caprylsäure ist ein Fett und wenn Du es mit der Leber haben solltest, verträgst Du Fette nicht oder nur in geringem Umfang.
Wurden mal die Blutfettwerte und die Leberwerte bestimmt unter der Einnahme von Caprylsäure? Vielleicht wäre das eine Überprüfung wert.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Rubyna,

ich habe deine Beschwerdenschilderung gelesen. Gab es im letzten halben Jahr bei dir einen Unfall mit Gewalteinwirkung auf Kopf oder Hals? Eventuell auch schon einmal früher in deinem Leben (auch Kindheit)?
Viele dieser Symptome, die du geschildert hast, können die Folge einer Atlas-Fehlstellung sein. Dann kommt es durch die geöffnete Blut-Hirn-Schranke zudem leichter zu nachfolgenden Vergiftungen/Vergiftungssymptomen. Allerdings können auch Vergiftungen im Gehirn mit Nervengiften eine Rückkoppelung auf den Atlas-Wirbel haben und diesen verziehen. Beides schaukelt sich gegenseitig hoch. War da mal was? - Dann könnte ich dir entscheidende Tips geben.

Für die Stabilisierung deines Hormonhaushaltes nach Absetzen der Pille würde ich dir für mindestens 1/2-1 Jahr zu natürlichem Progesteron raten. Aber besser als ich kennt sich damit Reina aus. Sie hat den Thread http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ogesteron.html eröffnet, und ich denke, daß sie dir bei Fragen zu diesem Thema am besten weiterhelfen kann.

Liebe Grüße Gini

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Rubyna ist offline
Themenstarter Beiträge: 86
Seit: 02.02.09
Hallo gini,

danke für deine Antwort. Ein Unfall ist mir nicht passiert. Diese ganzen bescwerden sind wirklich erst durch das trevilor aufgetreten. Ich weiß nicht, ob sie evtl durch eine fehlstellung verstärkt werden

Viele Symptome und keine Ahnung mehr, was ich machen soll

Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Rubyna,

eine Atlas-Fehlstellung kann sich negativ auf das Gehirn auswirken, weil dieses dann u.U. bis zu 80 % weniger durchblutet wird. Das könnte sich auf viele Gehirnbereiche negativ auswirken, und bestehende Beschwerden verstärken. Aber wenn da wirklich nie ein Unfall war (auch kein Schleudertrauma? kein Sturz?)...
Ob eine längerfristige Einnahme von Antidepressiva sich negativ auf den Atlas-Wirbel auswirken kann, weiß ich nicht. Von mir selber weiß ich, daß eine Vergiftung mit einem Nervengift im Gehirn mir ständig wieder den Atlas-Wirbel verzieht. Mein Atlas-Arzt sagte mir ganz klar, solange ich die Vergiftung noch im Gehirn habe, wird der Atlas-Wirbel nicht halten. Ob Antidepressiva sich ähnlich auswirken - ?

Ich habe gerade im Google "Trevilor absetzen" eingegeben. Es gibt etliche Einträge dazu; ich verlinke dir mal einen:
Trevilor absetzen - Seite 2 - BRIGITTE.de-Community.
Vielleicht findest du dich im einen oder anderen Beitrag wieder.

Ich glaube nicht, daß du noch unter Entzugserscheinungen von Trevilor leidest; es kann aber sehr wohl sein, daß dir das Trevilor deinen Neurotransmitter-Haushalt durcheinander gebracht hat, und dieser sich noch nicht erholt hat. Dafür spricht einiges.
Antidepressiva greifen ja in den Neurotransmitter-Haushalt ein. Vielleicht ist da irgendwo eine Schieflage entstanden, gerade auch, weil du von Dauerstress erzählt hast. Mit einem Neurostress-Profil könnte man das abklären (Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, GABA, DHEA...). Eine Adressliste von Ärzten und Labors gibt es unter Adressliste Stress - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit.

Deine Beschwerden in den Gliedmaßen (Kribbeln, Taubheit) zählen zu den Mißempfindungen, wie sie bei einer Polyneuropathie vorkommen. Auch die Kopfschmerzen könnten dazuzählen. Dr. Kuklinski schreibt, daß bei jeder Polyneuropathie Nitrosativer Stress vorliegt (http://www.dr-kuklinski.info/publika...r-stress_1.pdf, Seite 1), folglich wäre ein Befund auf Nitrosativen Stress kein Fehler (siehe symptome-wikipedia).
Mit Mikronährstoffen kann man Nitrostress einfach herunterregeln, und bei mir sind dadurch auch die polyneuropathische Beschwerden völlig verschwunden. Ich muß die Mikronährstoffe allerdings reduziert ständig weiter einnehmen, sonst kommen die Mißempfindungen wieder.

Ich kann dir auch gute Therapeuten für Nitro- und Neurostress nennen, wenn du willst. Ich glaube, das wäre auf jeden Fall gut, von dieser Seite sich dem Problem zu nähern.

Bist du schon von einem Neurologen durchgecheckt worden? - Viele deiner Symptome zählen ja zum neurologischen Bereich. - Ich würde bei den Ärzten nicht unbedingt erwähnen, daß die Symptome mit dem Absetzen des Trevilors begannen. Da erntest du wahrscheinlich nur Unverständnis. Wenn du aber nur deine gesamten Symptome aufzählst, die du seit 1/2 Jahr hast und fragst, woher sie denn kommen können, dann weckt es ihren eigenen Spürsinn und sie fangen an zu suchen und zu überlegen.

Warst du wegen der schwarzen Flecken vor den Augen beim Augenarzt? Oder beim Neurologen? - Die sind mir nicht ganz geheuer... . Schwarze Flecken vor den Augen können z.B. bei Rückenmarkskontakt durch den Atlaswirbel auftreten. Vielleicht auch noch bei anderen Rückenmarkserkrankungen, das weiß ich nicht, aber das würde ich einem Neurologen erzählen. Dann wäre auch der Dauerstress, von dem du erzählt hast, und die Polyneuropathie erklärbar.

Ich hoffe, es war jetzt nicht zuviel, was ich alles geschrieben habe. Ich wollte einfach einige Anregungen geben.

Liebe Grüße Gini


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