Hilfe! Ich möchte keine Angst mehr haben

09.05.09 20:28 #1
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okari ist offline
Beiträge: 5
Seit: 10.05.09
hallo! ich kann deine Ängste und Symptome bestens verstehen- leide ich doch auch fest darunter. Bei mir ist es genau gleich- die Symptome kommen aus heiterem Himmel und jagen mir dann Angst ein. Gerade dann, wenn ich mich etwas erholt habe, schlägts wieder zu- so kommts mir jedenfalls vor. Im Moment sind es bei mir Appetitosigkeit und Übelkeit bis zum Brechreiz. Dazwischen Durchfälle und Stuhlunregelmässigkeiten. Die Übelkeit ist am schwersten zu ertragen. Ich habe eine Psychotherapie gemacht- um mit den Ängsten umzugehen und Stressfaktoren frühzeitig zu erkennen. Das ist jedoch gar nicht so einfach! Dazu sollte ich jede Woche ein Mindmap erstellen um Stressfaktoren zu erkennen und wo möglich zu canceln! Manchmal komme ich trotzdem nicht auf "den schwachen Punkt" und ich habe es satt zu grübeln... Die Therapeutin hat mir empfohlen, mich nicht gegen die Symptome zu wehren, sondern ihnen zu begegnen- sei es mit Entspannungsübungen oder dem Festhalten von Gedankenvorgängen. Je mehr du dich gegen die Symptome wehrst, umso grösser und stärker kommen sie. Du nimmst ihnen die Spannung wenn du sagst: na, dann soll das Herz nur rasen- es hält es aus und ist ja gesund. Das ist aber einfacher gesagt als getan- allzuoft ist das Symptom so stark, dass man die Kraft nicht mehr hat "richtig" zu reagieren. Hoffentlich konnte ich dich trotzdem etwas ermutigen, herzlich okari

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Die Therapeutin hat mir empfohlen, mich nicht gegen die Symptome zu wehren, sondern ihnen zu begegnen- sei es mit Entspannungsübungen oder dem Festhalten von Gedankenvorgängen,
Das ist hilfreich wenn die Ursache wirklich psychisch ist, wenn die Ursache körperlicher Natur ist, ist es nur eine Folter des Patienten.

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Adlerxy ist offline
Beiträge: 725
Seit: 31.10.08
Hallo A67 !

Unterzuckerung lese ich oft im zusammenhang mit Panikattaken auch koffein könnte dran schuld sein. Ich würde mich mal an einen Arzt wenden wo ein Neurostressprofil gemacht wird, besonders wichtig währe abzuklären Histamin, Cortisol, serotonin, Dopamin, Noradrenalin die Werte stimmen meistens nicht bei Angstzuständen. Aber bei einen Neurostressprofil wird das dann gemessen.
die normalen Neurologen oder Ärzte machen das meistens nicht. Nimmst du eigentlich irgendwelche Psychopharmaka und haben die dir geholfen und wenn ja welche ?

L.g. adler

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Juliette ist offline
Beiträge: 4.667
Seit: 23.04.06
Das ist hilfreich wenn die Ursache wirklich psychisch ist, wenn die Ursache körperlicher Natur ist, ist es nur eine Folter des Patienten.
Das sehe ich ein wenig anders Dmps.
Wenn die Ursache organischer Natur ist und man das Herzrasen spürt, dann ist es gut wenn man sich dessen bewusst ist. Das ist zwar nicht der Hit, aber es kann helfen die Symptome besser einzuordnen. Denkt man in dem Moment jedoch, jetzt habe ich eine Panikattacke und man steigert sich weiter da hinein, dann geht meist gar nichts mehr und man verstärkt die körperliche Reaktion weiter. Da erreicht der Betroffene dann Angstspitzen, die Todesängsten gleich kommen. Auch der Körper wird durch die psychischen Ängsten noch mehr belastet. Ich halte es für wichtig den Umgang auch mit den körperlich verursachten Ängsten zu lernen. Das hilft dabei den Erregungslevel nicht noch weiter zu erhöhen, sondern in einem Rahmen zu halten mit dem man einigermaßen umgehen kann.
Aber, ich gebe es zu, das klappt sicher auch nicht bei jedem. Aufbau der körpereigenen Funktionen mit Nem's und auch die Entgiftung ist sicher wichtig. Leider funktioniert der Körper unter Stress und Panik nicht normal, auch die Entgiftung leidet darunter.

Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (10.05.09 um 17:58 Uhr)

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Difi ist offline
Beiträge: 4.052
Seit: 28.04.09
Hola A67...

ich habe den anaphylaktischen Schock bei dir gelesen. Bei einer Desensibilisierung ausgelöst. Mit was hat man den sensilibiert?
Ich habe die gleichen Symptome seit meinem Schock. Vorher nicht. Aber alle Anzeichen sind bei mir die Gleichen. Du machst mir Angst mit der Zeit. Meiner ist erst seit 2 Monaten her. Aber genau das mache ich durch! Panikattacken, Herzrasen nur wenn ich eine Mücke sehe. Nicht ganz, kenne mich mit Atemtechnik aus und benutze es. Lehne zur Zeit Psychehilfe ab, auch wenn ich den Verdacht habe, dass es vielleicht helfen könnte. Aber das Wissen, das man mich über meine Geburt fragen wird macht es sehr schwer. Auch habe ich mit Amalgam nichts am Hut, da immer noch super Beißerchen. Ich habe aus einer ganz anderen Ecke ein Wissen in die Psychewelt. Und doch stehe ich da wie blöd. Versuche es zu vertuschen, dass ich Atemnot bekomme. Versuche B12 meinem Mann schmackhaft zu machen. Aber dieses Gefühl der Angst kann mir keiner nehmen. Es kommt wann es will!

LG, Difi

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fragesteller ist offline
Gesperrt
Beiträge: 34
Seit: 13.05.09
Aus Erfahrung denke ich, dass es am Amalgam oder an der HWS liegt. Fühlst du dich vernebelt? Träumst du, wenn du schläfst?

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Difi ist offline
Beiträge: 4.052
Seit: 28.04.09
Hola Fragesteller...

was machst du mit Leuten die keine Amalgamfüllungen haben? Keine Halswirbelsäulenschädigung nachweisen können. Sich nicht vernebelt fühlen und natürlich träumen sonst wären sie nach kurzer Zeit Irre. Und nun?

Gibt es vielleicht mehr zwischen Himmel und Erde?

LG, Difi

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sumsi ist offline
Beiträge: 25
Seit: 08.10.08
Kann dir leider nicht sehr helfen, aber: Lass dich nicht auf die Psychoschiene schieben! wenn erst dein Symptom da war, dann sind deine Panikattacken REAKTIV. D.h sie sind (so schlimm sie auch sind) nicht Ursache deiner Probleme, sondern Folge. Wie du selbst erkannt hast: Keine Beschwerden, keine Angst, oder? Viele Ärzte denken nämlich (leider) wer Angstprobleme hat, bei dem ist alles psychisch bedingt. So ein Quatsch! Jeder der Symptome hat und nicht weiß woher, bzw. dem nicht geholfen werden kann, reagiert mit solchen psychischen Beeinträchtigungen. Das ist quasi leider normal! (wobei man natürlich schon in ner Psychotherapie lernen kann, die auslösenden Symptome leichter zu ertragen)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo A67! Wie geht es Dir?

Wurde bei Dir eigentlich schon die Schilddrüse untersucht? Wie sieht es mit den Lebensmittel-Intoleranzen aus (nicht Allergien, das sind zwei verschiedene Dinge, obwohl sie gleiche Auswirkungen haben)?
http://www.symptome.ch/wiki/Hauptseite > Ernährung > Allergie > Schilddrüse

Grüsse,
Uta

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Difi ist offline
Beiträge: 4.052
Seit: 28.04.09
Danke Sumsi.....

genau das ist mein Gefühl. Ich bin dafür sich der Angst zu stellen. Sich mit dem Problem zu konfrontieren. Nicht weglaufen oder ins Unterbewusstsein drängen.
Aber wie mache ich das ohne Hilfe? Vertraue ich dem Notpäckchen und versuche wieder normal zu leben? Ich glaube ich muss kapieren wovor ich Angst habe. Schätze es ist das Ersticken. Also müsste ich daran arbeiten.

Was A67 da geschrieben hat habe ich emotional nachvollziehen können.

LG, Difi


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