Starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schublade!

28.04.09 20:13 #1
Neues Thema erstellen

NessaNickLilly ist offline
Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo
Ich bin neu hier bei euch und dieser Bericht wird sicher sehr lang werden. Aber nun erstmal zu mir, ich heiße Katja bin 30 Jahre alt, bin zum zweiten Mal verheiratet und habe drei Kinder im Alter zwischen 10 Monate und 8 Jahren. Nun zu meinem Problem, seit dem ich 11 Jahre alt bin habe ich diese Probleme. Und zwar war es damals nur nie soooo schlimm wie es jetzt seit November 08 ist. Ich rede von starken Krämpfen der Hände und des Körpers, starkes Kribbeln des ganzen Körpers, verstellen des Mundes! Manchmal kann ich mich überhautp nicht bewegen und ich habe richtig starke Schmerzen dabei, es ist wie ein Anfall, es baut sich langsam auf bis es irgendwann richtig schlimm ist und dann ebbt es wieder ab, aber an manchen Tagen habe ich auch den ganzen tag nur leichte Krämpfe in den Händen oder aber ich habe nur das Kribbeln, momentan habe ich das Kribbeln so wieso jeden Tag, es geht schon gar nicht mehr weg. Alles Symptome für eine Hyperventilation, das lustige oder sagen wir mal das traurige denn sonst wüßte ich ja woher es kommt ich Hyperventiliere nicht und alle Ärzte die ich bisher traf wollen mich in diese Schublade stecken. Aber was kann es sonst sein? Ein Blutbild wurde letztens erst noch mal gemacht und die Werte sind eigentlich alle ok, Kalium mangel habe ich wohl und mein Cholesterin ist etwas erhöht. Gegen den Kalimmangel nehme ich ja jetzt schon ein Präperat ein. Und doch ist es in den letzten tagen sehr schlimm! Ich habe auch schon Tagebuch geführt wann es immer auftritt aber es gibt kein bestimmtes Schema wann es auftritt, manchmal stehe ich sogar morgens früh schon auf und alles kribbelt richtig stark, das ist doch nicht normal. VIelleicht gibt es ja hier noch jemanden der ähnliches erlebt hat denn langsam weiß ich nicht weiter. Es beeinträchtigt mein Leben total, momentan ist meine Mutter täglich hier und entlastet mich im Haushalt oder wir kümmern uns zusammen um die Kids aber alles kein Zustand. aber eigentlich habe ich nicht mehr Streß wie sonst auch. Bei einer Heilpraktikerin bin ich seit einigen Monaten auch schon und die hat mir nun geraten mal einen Neurologen auf zu suchen um dort alles ab zu klären das da nichts ist, aber da bekommt man ja auch fast keinen termin.
Wer hat schon mal ähnliches erlebt oder weiß eventuell was es ist????
ich bin über jeden Tip dankbar!
Lg
Katja


starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit,Ärzte schieben mich in Schublad

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Katja,

weißt Du eigentlich, ob Du Magnesiummangel hast? Das war mein erster Gedanke bei Krämpfen. Magnesiummangel kann Folgen haben, wenn er nicht behandelt wird:

Wird ein beginnender Magnesiummangel nicht behandelt, so kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Das Magnesium ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Kaliumkonzentration in der Zelle. Sinkt der Magnesiumspiegel stark ab, so verliert der Körper gleichzeitig Kalium und Kalzium. Es kommt zu einer Hypokaliämie (Kaliummangel) und einer Hypokalzämie (Kalziummangel). Der Mangel an Kalium und Magnesium hat Auswirkungen auf die Herztätigkeit, es kommt zu EKG-Veränderungen, Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlag) oder Kammerflimmern bis hin zum Herzstillstand. Die Hälfte aller an einem Magnesiummangel Erkrankten werden hypokalzämisch. Die Hypokalzämie führt zu gesteigerter neuromuskulärer Erregbarkeit und zur Tetanie. Als Tetanie bezeichnet man anfallsartige, schmerzhafte Krämpfe der Muskulatur im Gesicht, an Armen und Beinen. Auch bei der Hypokalzämie kann es zu EKG-Veränderungen kommen. Wird ein in der Schwangerschaft bestehender Magnesiummangel nicht behandelt, kommt es zu vorzeitigen Wehen, und eine Frühgeburt kann ausgelöst werden.

Therapie
Die Therapie eines Magnesiummangels liegt symptomatisch in der Anhebung des Magnesiumspiegels. Bei einem leichten Mangel wird Magnesium oral als Tablette oder Granulat zugeführt. Außerdem sollte hier auf eine magnesiumreiche Ernährung geachtet werden (Getreide, Nüsse, Erbsen, Bohnen). Bei einem ausgeprägten Magnesiummangel mit starken Symptomen ist eine parenterale (unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes) Magnesiumzufuhr in Form einer Infusion notwendig. Eine Hypomagnesiämie geht oft mit einem Kalium- und Kalziummangel einher, der sich aber nach Ausgleich des Magnesiumspiegels wieder normalisiert. Daher ist es wichtig, erst den Magnesiummangel zu diagnostizieren und zu behandeln, bevor es zu Verschiebungen im Kalium- und Kalziumhaushalt mit schwerwiegenden Folgen auf die Herztätigkeit kommt.
www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?icd=2202

Wie sieht denn Deine Ernährung aus?
Wie sehen Deine Zähne aus?

Kannst Du Dich an einen evtl. Auslöser der Krämpfe mit 11 Jahren erinnern?
- Umzug, Wohnungsrenovierung, neue Schule, starke Blutungen, Diäten, Impfungen, Medikamente .....?

Die gleiche Frage gilt auch für die Zeit vor dem November 08.

Hier noch mehr Threads zu Magnesium:
http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...lkraempfe.html
http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...iummangel.html
www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/18281-vollblut-untersuchungen.html: Wichtig in Bezug auf die Blutabnahme zur Bestimmung der Spurenelemente.
http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...magnesium.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...magnesium.html

Grüsse,
Uta

Geändert von Oregano (28.04.09 um 22:24 Uhr)

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit,Ärzte schieben mich in Schublad

leneken ist offline
Beiträge: 70
Seit: 01.02.09
Hallo Katja,

ich find deinen Bericht sehr interessant, weil ich seit ein paar Monaten ähnliche Probleme habe. Bei mir ging es im Anschluß an eine ebv-Infektion los. Es ist nicht ganz so heftig wie bei dir, also ohne Ausfälle, ich konnte mich auch in der schlimmsten Zeit immer bewegen etc., aber vom Grundprinzip her, fast dasselbe. Wenn ich Berichte wie deinen lese, habe ich das Gefühl, gerade nochmal an etwas vorbeigeschlittert zu sein, inzwischen sind es bei mir nur noch selten Krämpfe, eher eine Art inneres Flattern, Stromfluß etc..

Allerdings hab ich eine Art Zeitplan drin, ca. alle 4 Wochen ist es für 2-3 Tage immer noch richtig heftig und flaut dann innerhalb einer Woche wieder ab. Unabhängig davon, ist es am Anfang meiner Regel für 1-2 Tage auch ziemlich stark.

Wie sieht das bei dir aus, hast du diese Erscheinungen nur in Ruhe oder auch bei Bewegung? Bei mir ist es in Ruhe am schlimmsten.

Bei der Problemlösung kann ich dir leider nicht helfen, weil ich selber noch am Anfang stehe, ich hatte bei mir in Richtung virusbedingte Polyneuropathie, leichte Herpesmyelitis etc. gedacht. Autoantikörper wären auch eine Idee. Evtl. auch irgendwelche chronischen Bakterien (Chlamydien, Bartonellen etc.). B12 Mangel wäre vl. noch interessant. Kurioserweise sieht mein Blutbild danach aus, obwohl ich keinen Mange habe. Aber es dauert halt, das alles abklären zu lassen. Magnesium / Calciummangel ist es bei mir definitiv nicht, allerdings hilft Magnesium etwas.
Was noch hilft, sind Entzündungshemmer wie Phlogenzym, Q10, etc.

Wie Uta sagt, was war damals vor 11 Jahren? Und ging da bei dir einfach nur das Kribbeln und Krampfen los, oder hattest du evtl. noch andere Probleme, die verschwunden sind? Wurde bei dir eine Borreliose ordentlich ausgeschlossen?

Soo das wars erstmal ;-)

Liebe Grüße
Lene

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit,Ärzte schieben mich in Schublad

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Leneken,

bei der Untersuchung auf bestimmte Elemente scheint die Untersuchung aus dem Vollblut wichtig zu sein, nicht aus dem Serum.

Lab4more, das Labor von Dr. Bieger in München, verschickt Newsletter, in denen zu Laboruntersuchungen Erklärungen abgegeben werden.

Im letzten Newsletter kam das Thema "Vollblutuntersuchungen" dran. Da gibt es ja noch mehr als ich dachte:

Zitat:
Neues aus Labor und Forschung
Ausgabe vom 29.01.2009

Rubrik Matrix4Lab: Vollblut ist nicht gleich Vollblut

Blut ist als flüssiges Organ bekannt, welches zu 55% aus flüssigen Bestandteilen und zu 45% aus Zellen besteht. Grundsätzlich spricht man von Vollblut, wenn alle Bestandteile des Blutes in der Probe enthalten sind. Dabei ist zunächst unerheblich, ob es sich um geronnenes oder ungerinnbares Blut handelt.

Innerhalb des Oberbegriffes VOLLBLUT unterscheidet man:
Nativ-Vollblut = seiner natürlichen Form entnommenes Blut ohne Zusatz. Es kommt innerhalb von 30 Minuten zur Gerinnung, wobei das lösliche Protein Fibrinogen verbraucht wird. Das dabei entstandene Fibrin bildet mit den Plättchen eine Verklumpung des Blutes – den Blutkuchen (in vivo: Gerinnsel). Die überstehende Flüssigkeit enthält kein Fibrinogen mehr und heißt SERUM.

EDTA-Vollblut =t einem chemisch vorbehandelten Röhrchen (EDTA-beschichtet) entnommenes Blut, welches durch die antikoagulierende Wirkung des EDTA an der Gerinnung gehindert wird Fibrinogen bleibt in der Flüssigkeit erhalten und es entsteht keine Verklumpung. Die überstehende Flüssigkeit heißt PLASMA (EDTA-Plasma, E-Plasma oder EP).

Heparin-Vollblut =e bei EDTA ist auch hier ein Antikoagulanz in dem Röhrchen. Auch hier wird die Blutgerinnung verhindert und es kann Plasma gewonnen werden (Heparin-Plasma). Man unterscheidet verschiedene Heparin-Arten: Natrium- bzw. Sodium-Heparin, Lithium-Heparin oder auch Ammonium-Heparin.

Was ist eine Vollblutanalyse?
In der Laborwelt versteht man darunter Untersuchungen, die aus einer Blutprobe mit allen Bestandteilen (VOLLständiges BLUT) angesetzt wird. Da es sich um unzentrifugiertes Blut in unterschiedlichen Röhrchen handeln kann, kommt es hier häufig zu Missverständnissen: Nativblut (ohne Zusätze) wird zB. für eine Blutgruppenbestimmung verwendet und ungerinnbares bzw. antikoaguliertes Blut (EDTA, Heparin) z.B. für die Zellanalytik. Bei einem Vollblutansatz (z.B. ITT®) werden sämtliche Blutzellen in die Analytik einbezogen. Jedoch ist auch bei Zellisolierungen (Lymphozytentypisierung) das Ausgangsmaterial ein Vollblut (EDTA). Der eigentliche Ansatz erfolgt dann mit der aus dem Blutröhrchen gewonnenen Zellpopulation.
Insbesondere für die Analyse der Metall- und Spurenelemente in der Umweltmedizin und orthomolekularen Medizin ist der Begriff Vollblutanalyse ( oder auch Vollblutmineralanalyse) sehr verbreitet, wobei hier der klare Unterschied in der Bestimmung besteht: Im Unterschied zur Plasma- oder Serumbestimmung von Metallen und Spurenelementen erfasst die Vollblutbestimmung auch die intrazellulären Bestandteile der Probe.
Bitte achten sie darauf, dass man die Vollblutwerte nicht mit Serum- oder Plasmawerten vergleichen kann. Verlaufskontrollen sollten immer aus der gleichen Matrix erfolgen.

Fazit: Wenn Ihnen also die Auskunft gegeben wird, VOLLBLUT einzuschicken, fragen Sie nach der konkreten Unterscheidung Vollblut (nativ, also ohne Zusatz bzw.
Historie: Lab4more - Labor-Diagnostik
Gruss,
Uta


NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo
Ich danke euch beiden für die ausführlichen Antworten da fühlt man sich ja gleich mal ernst genommen. Was bei vielen Ärzten leider nicht der Fall ist. Nur bei der Heilpraktikerin wo ich seit Februar nun bin weil ich mir gar nicht mehr anders zu helfen wußte, da fühle ich mich auch verstanden.
Dann versuche ich mal noch die Fragen zu beantworten die ihr habt!

@Uta
Magnesiummangel soll ich wohl auch haben, das hat mein Arzt an den letzten Blutergebnissen erkannt. Aber ein Mg wert ist darauf nicht zu sehen. Ich stell gleich mal meine aktuellen Blutwerte noch hier rein, vielleicht hat da ja jemand Ahnung von. Kalium mangel hatte er aber extra betont und ich nehme seit einer Woche nun Magium K forte morgens und abends eine aber trotzdem Sonntag und Montag war es trotzdem wieder so schlimm.
Meine Ernährung ist ganz normal, ich muß halt für drei Kids gesund kochen, ich nasche halt sehr gerne und ich habe eine beginnende Diabetes Typ 2 aber mein Langzeitwert beim Blutbild war 5,6 und mein Arzt war zufrieden.
Ausserdem nehme ich seit rund zwei Wochen wieder den Betablocker Bisoprolol 5 mg eine morgens da ich immer Herzrasen hatte und mein Herz überschlug sich öfters. Den Betablocker hatte ich vor der SS absetzen müssen, davor hatte ich ihn auch schon mal zwei Jahre genommen. Meine Zähne sind gesund, ich habe nur ein oder zwei Füllungen und die aus Zement also kein Amalgam oder so.

Mit 11 Jahren traten die Krämpfe aber nicht so schlimm, nur Pfötchenstellung das erste Mal auf, das weiß ich von meiner Mutter! Ich lag damals im Krankenhaus und es war nach einer Mandeloperation, die Schwestern dort sagten es käme noch von der Narkose. Das Kribbeln und die Krämpfe in den Händen traten dann immer wieder auf in Situationen wenn ich krank wurde oder war. Und als Jugendliche kann ich mich erinnern das ich wenn ich einen Abend vorher viel Alkohol getrunken hatte dann am nächsten Tag auch starke Krämpfe in den Händen und auch starkes Kribbeln am ganzen Körper hatte. Jedoch auch in Streßsituationen (damals war ich beim Sportkegeln) und ich auf die Bahn mußte, alle Augen auf einem waren dann hatte ich das auch manchmal so stark das ich von der Bahn mußte und nach ner Zeit ging es dann wieder besser. Nur war es bis damals nieeeeee so schlimm! Das erste Mal richtig schlimm war es im November 08 bei einer Magen Darm Grippe, ich mußte mich ganz oft übergeben und plötzlich kam ich nicht mehr von Toilette runter da ich am ganzen Körper krampfte, ich rief sogar nach einem Notarzt sooooo starke Schmerzen hatte ich. Aber nach ner Weile wurde es besser, meine Mutter war auch da. Dann war es das nächste Mal so schlimm im Januar 09, da hatte ich ne Nacht vorher auch wieder Magenprobleme (Magen Darm) und ich stand schon mit starkem Kribbeln auf. Gegen nachmittag wurde es so stark das ich es grade noch schaffte meine Ma an zu rufen und meine Tochter mußte die Tür öffnen denn ich war nicht in der Lage, meine Ma rief sofort den Notarzt an denn es war wieder so schlimm das ich mich nicht bewegen konnte und starke Schmerzen hatte. Die kamen dann auch aber Notarzt meinte Hyperventilation und ob ich Streß/Ärger gehabt hätte. Aber dies alles konnte ich ausschließen und atmen tat ich auch ganz ruhig, klar als es ganz schlimm war nicht aber ist ja auch kein Wunder wenn es so schlimm ist. Ich bekam die tolle Maske auf aber auch als die Ärzte schon weg waren da waren die Hände immer noch am krampfen. Seit Juli 08 ist mein drittes Kind auf der Welt, sie ist mittlerweile fast 10 Monate alt und seit Nov. 08 habe ich das nun. Aber das schlimme ist nach dem Januar 09 wo es das zweite mal so schlimm war, habe ich es seit Februar 09 nun ständig auch wenn ich gar nicht krank bin! Manchmal stehe ich morgens schon mit starkem Kribbeln auf und über den Tag meist ab nachmittags wird es dann schlimmer so das meine Ma sehr oft nun hier ist. Manchmal habe ich das Gefühl das Calcium etwas hilft aber vielleicht ist das auch Einbildung. Denn mein Calciumwert scheint in Ordnung zu sein?
Damals als Jugendliche war ich auch schon mal beim Neurologen und dort wurd ein EEG gemacht was auch unauffällig war.
So langsam komme ich mir schon vor als sei ich total gaga weil alle es belächeln!

Ich schreib gleich noch in einer anderen Mail an leneken und meine Blutwerte auf aber jetzt muß ich erstmal den Sohni in den Kindergarten bringen.

Lg
Katja

@leneken und die Blutwerte!

NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Nun hier erst meine Blutwerte:

Blutzucker nüchtern /Serum 107 Normwert 74-106
Calcium 2,40 Normwert 2,00-2,60
Cholesterin 235 Normwert 0-200
Erythrozyten 5,28 Normwert 4,20-5,40
GPT 47 Normwert 0-35
Hämoglobin 14,9 Normwert 12,0-16,0
HBA1C 5,6 Normwert 4,3-6,0
Hämatokrit 42 Normwert 35-47
Harnsäure 5,0 Normwert 2,60-6,00
Kalium 2,68 Normwert 3,60-5,10
Kreatinin 0,80 Normwert 0,00-1,09
Leukozyten 6,93 Normwert 4,00-10.00
Mittlere Blutglucose 101
MCH (HbE) 28 Normwert 27-33
MCHC 36 Normwert 33-36
MCV 80 Normwert 80-96
MDRD Kurzformel 89,7 Normwert 100,0-140,0
RDW-CV 12,8 Normwert 11,0-1,00
RDW-SD 36,5 Normwert 37,0-54,0
Thrombozyten 239 Normwert 150-350
TSH 1,89 Normwert 0,40-4,00

Ich verstehe nicht das mein Arzt mir nicht zum Beispiel was zu dem MDRD Wert gesagt hat, der ist ja viel zu niedrig oder auch zum GPT hat er nichts gesagt, lediglich war er erfreut über den Langzeitzuckerwert und meinte das die Krämpfe auch vom Kaliummangel kommen könnten. Ich habe mir dummerweise erst hinterher eine Kopie der Blutwerte geben lassen und dann erst zu Hause gesehen das viele Werte ja echt Grenzwertig oder aber zu niedrig oder zu hoch sind. Jedoch weiß ich zum Beispiel bei den Kurzformeln gar nicht was das ist. Zum Beispiel der Wert der MDRD Kurzformel beunruhigt mich auch etwas. Vielleicht wißt ihr ja noch was dazu!

@Leneken
Ich habe das eigentlich sowohl als auch, in Ruhe und in Bewegung wobei bei mir es in Ruhe auch schlimmer wird, denn bei Bewegung versuche ich mich immer ab zu lenken was mir aber nicht immer gelingt denn je schlimmer es wird um so öfter denke ich daran, klar.
Wie schon vorher gesagt seit Februar vergeht fast kein Tag wo ich nicht ein Kribbeln im Gesicht oder in den Händen habe, aber manchmal ist es ganz schwach so das ich es über den tag nicht beachte. Meiner Heilpraktikerin ist auch aufgefallen, selbst wenn ich kaum kribbeln habe und bei ihr bin, meine Hände bzw mein Daumen zittern eigentlich immer ganz leicht. Auch habe ich oft dieses Augenlidzittern. Deswegen sagt sie auch ich solle das auf jedenfall mal neurologisch abklären lassen, mein Hausarzt nimmt mich ja nicht ernst habe ich das Gefühl. Je nachdem wenn ich schon aufstehe und es kribbelt dann wie soll ich es erklären sind meine Hände auch krampfanfälliger. Je nachdem wie ich die Hände hin lege oder wenn ich viel am Laptop schreibe dann krampfen die Hände schneller, wenn ich dann wieder locker lasse dann ist es wieder weg. Komisch irgendwie, manchmal gehe ich auch nachmittags dann raus auf den Spielplatz, lenke mich mit Gesprächen mit den Müttern ab und abends ist es dann wieder weg. Oder noch ein Beispiel kribbelt es eh schon am Körper stark dann kann ich mich auch nicht in eine heiße Badewanne legen, dann wird es auch oft schlimmer oder in die Sonne setzen geht auch nicht.

Über Antworten von euch freue ich mich jetzt schon! Prima das man hier welche findet die ähnliche Symptome haben oder einfach nur helfen wollen.

Lg
Katja

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wie oben schon beschrieben, sollten die Calcium-, Magnesium- und Kaliumwerte aus dem Vollblut gemacht werden.
Wenn starke Mängel vorliegen, muß eine ganze Weile aufgefüllt werden, bevor sich eine Besserung zeigt. Wenn Du evtl. ständige Magen- und Darmprobleme hast, wäre es auch mal interessant zu wissen, ob Du Allergien und/oder Intoleranzen hast. Auf jeden Fall gehen ja bei Erbrechen und Durchfall immer wieder Spurenelemente verloren. Vielleicht hast Du auch einen Candida-Pilz?


Dein Blutzucker ist grenzwertig. Der HBA1C ist dagegen in Ordnung. Trotzdem würde ich auf den Blutzucker mal achten. Vielleicht stimmt da trotzdem etwas nicht. Was ißt Du denn so über den Tag verteilt?

GPT ist erhöht:
In welchen Fällen ist der GPT-Wert zu hoch?
- Akute Virushepatitis (400 bis über 1000 U/l)
- Chronisch-persistierende und chronisch-aggressive Hepatitis
- Verschluss-Ikterus (Gelbsucht)
- Toxische Leberschäden (Lebervergiftung, z. B. Pilzvergiftungen usw.)
- Leberkoma, Leberkrebs und Metastasenleber
- Gallenblasenentzündung, Gallengangentzündung, Mononukleose
Mein Labor - Leber: Glutamat-Pyruvat-Transaminase / GPT

Kalium ist zu niedrig:
In welchen Fällen sind Kaliumwerte zu niedrig?
- Bei Verlusten über die Nieren: Diuretika
- Kortikoide
- Hyperaldosteronismus
- Cushing-Syndrom
- Bei Verlusten über den Magen-Darm-Trakt: Durchfall, Erbrechen, Fisteln, Abführmittel

- Bei Verteilungsstörungen: Alkalose
- Perniziöse Anämie
Mein Labor - Elektrolyte: Kalium

Ich muß weg....

Grüsse,
Uta

Geändert von Oregano (29.04.09 um 10:24 Uhr)

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

Elbarto ist offline
Beiträge: 25
Seit: 08.04.09
Hi,
wenn ich es auf dem ersten Blick richtig sehe, hast du ähnliche Blutwerte, wie ich sie ständig habe. Zu hohen GPT und Cholesterin. Ich habe auch muskuläre Probleme bzw. Symptome, die schon mehrere Neurologen untersucht habe(Muskelzucken,Vibrationsgefühl und Krämpfe). Bisher ohne neurologisches Ergebnis.
Bei mir ist es angeblich die Schilddrüse.
Meine Schilddrüsenwerte waren bzw. sind relativ unauffällig.
Ist vielleicht in deinem Fall unwahrscheinlich, weil du die Probleme schon seit deiner Kindheit hast, aber vielleicht doch Wert, dem nachzugehen.
Ansonsten hab ich mehrfach gehört, dass meine Symptome auch aus dem rheumatischen Kreis stammen könnten.
Insgesamt wird die Suche wohl wieder Monate bis Jahre dauern. Ich hoffe es natürlich nicht.
Ich würde die 3 Anlaufpunkte in Betracht ziehen: Endokrinologe, Rheumatologe und ggf. Neurologe. Reihenfolge ist wohl egal.
Viel Glück
ELBARTO
P.S: Ich nehme Vitamin C und Zink und es geht mir damit leicht besser.


NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo
Ich habe nicht ständige Magen oder Darmprobleme, da ist eigentlich alles so weit in Ordnung, ich habe halt nur bemerkt das wenn ich Magen/Darm Grippe habe es richtig schlimm wird oder ist. Ich habe keinerlei Allergien, was ich jedoch auch oft habe ein rotes Gesicht!
Da mir die Heilpraktikerin geraten hat jeglichen Alkohol und auch Kaffee weg zu lassen, da ich auch das Gefühl habe das Kaffee es schlimmer macht, dabei habe ich noch nie viel Kaffee getrunken maximal 1-2 Tasse am Tag!
Also Alkohol habe ich seit Ende Dezember (mein 30. Geburi) nicht mehr getrunken, gar nichts und auch Kaffee habe ich seit Februar nicht mehr angerührt.
Ich hatte in der jetzigen Schwangerschaft mit meinem dritten Kind eine Schwangerschaftsdiabetes wo ich sehr viel Insulin spritzen mußte! Meine Tochter ist seit Anfang Juli 08 auf der Welt. Zum Ende hin 37 Einheiten nachts und tagsüber zu den Mahlzeiten auch immer so um die 10 Einheiten. Nach der SS war es erstmal weg jedoch glaube ich das es nie ganz weg war denn dann wurde der Arzt ja im Januar 09 hellhörig als im Urin ganz viel Zucker war und somit war der Langzeitzucker im Februar 09 bei 6,1! Ich versuche schon drauf zu achten wegen dem Zucker aber manchmal achte ich nicht drauf und dann habe ich auch das Gefühl das es das Kribbeln verstärkt.
Also was würdest Du mir raten wie ich vorgehen soll um alles ab zu klären? Was sollte ich testen lassen???? zu welchen Ärzten und so weiter?????Sollte ich generell zu den Magium/Kalium Tabletten noch zusätzlich Magnesium und Calcium nehmen=?????
Lg
Katja

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Da bei vielen Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes dann tatsächlich ein Diabetes vom Typ 2 entsteht, ist es wirklich wichtig, auf die Ernährung + Bewegung zu achten. Wahrscheinlich kannst Du damit den Blutzucker normalisieren. 6,1 beim HBA1C ist zwar nicht optimal, aber auch nicht wirklich schlimm. So höre ich das wenigstens immer.

Es geht bei der Ernährung ja gar nicht unbedingt um den Zucker an sich sondern um die Lebensmittel, die eben einen hohen Insulinausstoß bewirken und damit eine Beanspruchung der Bauchspeicheldrüse darstellen. Zu diesen Lebensmitteln gehören die Getreide: davon soll der Diabetiker pro Mahlzeit etwa eine kleine Handvoll des gekochten Getreides essen (oder des rohen, falls er mag). Mehr nicht! Was mit großer Zurückhaltung oder am besten gar nicht verzehrt werden sollte, sind Süssigkeiten aller Art, Schokolade, Riegel, Honig, Ahornsirup usw. Wenn Süssigkeit, dann am besten mit Stevia gesüsst.
Die meisten Gemüse sind in Bezug auf den Blutzucker harmlos; bei Linsen, Erbsen und Bohnen sollte man etwas zurückhaltend sein. Alkohol enthält schnelle Kohlehydrate, Bier natürlich auch (auch alkoholfreies) und sollte deshalb tatsächlich gemieden werden. Wenn schon, dann einen herben Weißwein mit Wasser trinken.

So, wie Du das Kribbeln im Zusammenhang mit dem Blutzucker beschreibst, könnte das eine Polyneuropathie sein.
http://www.symptome.ch/vbboard/krank...athie-pnp.html
http://www.symptome.ch/vbboard/diabe...ntherapie.html

Dein TSH sieht ja gut aus. - Allerdings fehlen andere Schilddrüsenwerte wie der fT3, fT4, Antikörper, Ultraschall, Szintigramm. Wie sieht es damit aus?
Schilddrüse - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

was ich jedoch auch oft habe ein rotes Gesicht!
Das könnte ein Hinweis auf eine Histaminintoleranz sein! Dazu würde auch passen, daß Du Kaffee und Alkohol nicht verträgst. Die H- Intoleranz ist keine Allergie; insofern kann sie bei Allergietests auch nicht gefunden werden. Und sie kann ziemlich weitreichende Beschwerden verursachen und wird mit jeder Magen-Darm-Geschichte schlimmer. Auch Krämpfe können durch HI provoziert werden.
Histamin-Intoleranz - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Übrigens sollte man bei Magnesium-Einnahme gleichzeitig auch Calcium einnehmen, und zwar im Verhältnis Ca: Mg = 2:1

Noch einmal die Frage: was war im Alter von 10/11 Jahren?

Grüsse,
Uta


Optionen Suchen


Themenübersicht