habe ich dieses chronische Erschöpfungssyndrom?

20.04.09 22:29 #1
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habe ich dieses Chronisches Erschöpfungssyndrom?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich kann verstehen, daß Du Reductil weiternehmen möchtest, weil es Dir damit besser zu gehen scheint.
Trotzdem: vielleicht gibt es ja tatsächlich Ursachen für Deine Müdigkeit und andere Symptome, die Du bisher noch gar nicht gekannt hast?

Wie gesagt: Zahnmaterialien können Schaden anrichten, Wohn- und sonstige Gifte, durchgemachte Krankheiten usw.

Wäre es nicht wenigstens den Aufwand wert, Dich in diese Themen einzulesen? Denn auf Dauer kann so ein Mittel wie Reductil doch eigentlich nur schaden.

Sind eigentlich Deine Leber- und Nierenwerte in Ordnung?
Wie sind die Schilddrüsenwerte?

Grüsse,
Uta

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Duke ist offline
Beiträge: 203
Seit: 23.01.07
Hallo

Zum Thema CFS hat

"The National ME/FM Action Network of Canada"

bewirkt, dass ein CFS Konsensdokument erstellt wurde.

M.E. aktuell eine der besten Zusammenfassungen zum Thema "Diagnose und Behandlung" von CFS.

http://www.mefmaction.net/Portals/0/...an-3-31-08.pdf


Grüße
Boris
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Alles zu bezweifeln oder alles zu glauben, das
sind zwei gleichermaßen bequeme Lösungen,
denn beide entheben sie uns des Nachdenkens.
(Henri Poincaré)

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zorzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 20.04.09
Hallo liebe Uta,
das ist ja das eigenartige - meine Schilddrüsenuntersuchung hat keine Besonderheiten ergeben, meine Nieren - und Leberwerte sind auch normal - habe gerade ein komplettes Blutbild machen lassen.. Ich habe ja bereits auch vor ca 5 Jahren von einem Psychologen alle möglichen Antidepressiva verschrieben bekommen so wie Effectin (von denen hatte er mir sogar 3 am Tag empfohlen - die habe ich nur 4 Wochen genommen - war trotzdem immer erschöpft und am gähnen und hätte den ganzen Tag schlafen können...) , Gladem etc.. bei mir ist es auch so dass ich Koffeinunenpfindlich bin.. ich hatte damals als meine Kleine noch ein Säugling war wirklich bedenken und war nicht in der Lage mit ihr immer an die frische Luft zu gehen - da hat mich meine Mutter sehr unterstützt - aber meine Mutter ist auch nicht mehr die Jüngste und ich als Mama muß für mein Kind voll da sein...aber ich werde mich mehr in alles einlesen um eine Änderung herbeizuführen ... Lg Gerlinde

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Gerlinde,

wie gesagt: ich verstehe, daß Du den optimalen Zustand, der für Dich möglich ist, erreichen möchtest. Weil Du nichts anderes weißt, ist es eben mit diesem Medikament.
Natürlich braucht Dich Dein Kind. Nur wie gesagt: auf Dauer ist das wahrscheinlich nicht die richtige Lösung, und ich denke, das siehst Du ähnlich.

Mich würden immer noch die Schilddrüsenwerte interessieren .
Grüsse,

Uta

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.920
Seit: 09.09.08
wuhu gerlinde ;-)
Zitat von zorzi Beitrag anzeigen
... alle möglichen Antidepressiva verschrieben bekommen so wie Effectin (von denen hatte er mir sogar 3 am Tag empfohlen - die habe ich nur 4 Wochen genommen - war trotzdem immer erschöpft und am gähnen und hätte den ganzen Tag schlafen können...) , Gladem etc.. bei mir ist es auch so dass ich Koffeinunenpfindlich bin...
ohhh, jaaa, das kenne (kannte) ich auch; jede menge verschiedenster antideppen, nix hat geholfen, nein sogar meist schlimmer gemacht...

und das mit dem koffein ist mir persönlich auch nix unbekanntes

tja, selbst draufkommen, was einem gut tut...

alles gute
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zorzi ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 20.04.09
Hallo Uta,
hier meine Schilddrüsenwerte - sind total in Ordnung... ist auf der einen Seite super aber es wäre endlich ein Beweis gewesen und ich hätte der Müdigkeit bzw. den Symptomen endlich einen Namen geben können...
FT3 4,5
FT 4 : 13,8
TSH : 1,49
TAK : < 10
TPO : 10,9
Beurteilung: normal große knotenfreie SD, TG-AK und TPO-AK negativ.

Wenn die SD Werte so "normal" sind - die Blutwerte optimal sind - was ist es dann ? Ist es dann wirklich eine Depression? - einfach eine durch eine Depression verursachte totale Antriebslosigkeit?
Werde mich weiter in dem CFS einlesen müssen.
Lg Gerlinde

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Rattenfreak ist offline
Beiträge: 13
Seit: 29.05.08
Für mich hört sich das nicht wirklich nach CFS an (und ich habe/hatte es), denn du hast die Beschwerden ja schon seit 20 Jahren und ich kenne niemanden mit CFS der es 20 Jahre mit der Krankheit aushält.
Einen Bluttest zur Diagnose gibt es nicht, es gibt momentan 3 Kliniken in Deutschland (Charite, Uni-Kliniken Erlangen und Freiburg), welche diese Krankheit halbwegs diagnostizieren können.

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo Gerlinde,

könntest Du die Referenzwerte des Labors noch hinzufügen?
Bei den Antikörpern fehlt noch ein Parameter - es gibt drei davon:
Tg-AK, TRAK, TPO-AK.

Liebe Grüsse,
uma

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sausewind ist offline
Beiträge: 27
Seit: 18.04.09
Hallo Zorzi,
ich habe dir ja schon einmal geschrieben. Ich weis nicht, ob du es gelesen
hast.
Ich möchte dich nochmal darauf aufmerksam machen, an deine Zahnfüllungen,
evt, Kronen etc. z denken. Meine Werte von der Schilddrüse, bis aufs
große Blutbild waren auch immer in Ordnung. Der Anfang vor ca. 20 Jahren
war wie bei dir. Ich habe es vor Erschöpfung und Müdigkeit immer nur von
einem Stuhl zum anderen geschaft. Jeder Weg war zu anstrengend.
Du müßtest eigentlich, wenn du Zahnfüllungen oder der gleichen hast,
welche aus Kunststoff bekommen haben. Ich lasse mich jetzt vom Labor
in Berlin Testen. Es muß nur selber bezahlt werden. Ich berichte dann weiter.
Kopf hoch und liebe Grüße von Irmtraud

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.920
Seit: 09.09.08
wuhu rf ;-)
Zitat von Rattenfreak Beitrag anzeigen
... denn du hast die Beschwerden ja schon seit 20 Jahren und ich kenne niemanden mit CFS der es 20 Jahre mit der Krankheit aushält...
na, da kenn ich aber einige fälle, die 20 und sogar mehr jahre cfs hatten bzw haben... was willst du denn tun, wenn kein arzt sich dafür zuständig fühlt oder noch schlimmer cfs gar nicht kennt... viele kennen/können auch nicht die "modernen" möglichkeiten des info-austausches, wie zb internet... oyi...

alles gute
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