Blutwerte!

08.04.09 12:49 #1
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pinball ist offline
Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
Servus,

hab mal wieder eine Blutentnahme machen lassen, ich hatte ja vergangenen Donnerstag eine Magenspiegelung da ich wieder starke Magenkrämpfe hatte. Der Internist sagte mir zuvor das er Gewebsproben entnehmen wird und falls er "sonst" nichts findet wir uns nochmal sehen; was am 16. auch so ist! zur Darmspiegelung.
Und dann wird wahrscheinlich noch eine Gallengangsdarstellung mit Kontrastmittel gemacht, um zu sehen, ob sich nicht doch ein Steinchen versteckt hat. ( Gallenblasen- Entfernung 2004).

Meine Werte: Alkalische Phosphatase 76 U/l 35 - 105
Gamma-GT 43 U/l bis 40
GOT (ASAT) 41 U/l bis 35
GPT (ALAT) 64 U/l bis 35

In Regensburg wo ich im Februar war (Leberdiagnostik) waren angeblich meine Werte "normal"! was ich nicht glauben kann.
Habe jetzt eine Mail geschickt mit der Bitte, daß mir eine vollständige Auflistung der getesteten Werte zugeschickt wird.

Ich muß sagen, als ich abends mal ein Glas Rotwein getrunken habe ( trinke seit Neujahr keinen Alkohol mehr) waren mein Werte in Ordnung. Komisch! Oder?

LG
pinball

Blutwerte!

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von pinball Beitrag anzeigen
Servus, [***]
hab mal wieder eine Blutentnahme machen lassen, ich hatte ja vergangenen Donnerstag eine Magenspiegelung da ich wieder starke Magenkrämpfe hatte.[***]
Hi pinball,
da bei Dir eine Gluten-und Milcheiweiß Intoleranz festgestellt wurde, leidest Du mit allergrößter Wahrscheinlichkeit immer dann unter Magenkrämpfen, wenn Du Dich nicht an die Diät hältst. Deshalb wundere ich mich, wieso Du offensichtlich einen anderen Grund für deine Beschwerden suchst. Siehe hier dein Beitrag:

Zitat von pinball Beitrag anzeigen
Hallo, ich bin 34 Jahre, Mutter von 4 Mädels und verheiratet. Vor ca. 8 Wochen ist bei mir eine gluten- und milcheiweiß Intoleranz festgestellt worden, seit dieser Zeit bin ich jetzt dabei meine Ernährung umzustellen, was nicht ganz einfach ist. ( da ich zu viel, zu gut und zu gerne esse). aber mir gehts jetzt um einiges besser als noch vor einem halben Jahr.
LG
pinball

Zitat von pinball
In Regensburg wo ich im Februar war (Leberdiagnostik) waren angeblich meine Werte "normal"! was ich nicht glauben kann.
Wenn Du den Untersuchungsergebnissen der Ärzte nicht glaubst, obwohl es sich um messbarte Blutwerte handelt, kannst Du Dir und den Ärzten doch die Untersuchung ersparen.

Zitat von pinball
Ich muß sagen, als ich abends mal ein Glas Rotwein getrunken habe ( trinke seit Neujahr keinen Alkohol mehr) waren mein Werte in Ordnung. Komisch! Oder?
Seit Neujahr 2009 trinkst du also keinen Alkohol mehr ... trotzdem hast
Du abends 1 Glas Rotwein getrunken? Wann soll das gewesen sein? 2008?
Du schuldest uns doch keine Erklärung pinball, ob und wieviel Du trinkst,
doch scheint es Dich sehr zu beschäftigen. Wichtig ist nur, dass Du Dich nicht selbst betrügst und dir quasi "selbst in die Tasche lügst", wie man so schön sagt.

Fakt ist, dass niemand von einem Glas Wein schlechte Leberwerte bekommt.
Fakt ist aber auch, dass sich Leberwerte, die wegen Alkoholmissbrauchs hoch sind, sich nicht über Nacht verbessern. Leute die den Führerschein wegen Alk am Steuer verloren haben müssen mitunter 3 bis 5 Monate völlig abstinent leben, bevor die Leber kronischen Missbrauch so verarbeitet hat, dass die Behörden den Führerschein wieder aushändigen.


Deine Werte sind zwar nicht sehr gut, aber auch nicht sehr schlecht.
Hier ein Link über die Leber und Laborwerte. Den kannst Du studieren und Dich selbst verrückt machen, wenn Du masochistisch veranlagt bist. Das ist Galgenhumor >>>

Laborwerte bei Leberkrankheiten - MedicoConsult

In Deinem Fall steht und fällt Dein Wohlgefühl mit der Einhaltung der Ernährung. Das ist Dein Problem
Zitat von pinball
"... da ich zu viel, zu gut und zu gerne esse ..."
Freu dich, dass du weißt was Du hast und übernimm die Verantwortung für Dein Befinden. Du bist stark und Du kannst das.

Gruß von Ellen

***

Blutwerte!

pinball ist offline
Themenstarter Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
liebe Ellen,
das mit dem Glas Rotwein ist so wie ich es sage; ich habe schon seit langem solche Leberwerte und es ist vorgekommen, daß wir mal zum Essen gegangen sind und ich ein Glas Rotwein getrunken habe und mir in dieser Woche die Werte abgenommen wurden und im Normalbereich lagen. Ob es am Rotwein gelegen hat weiß ich nicht!
Die Gluten- und milcheiweiß Intoleranz habe ich dem Internisten erzählt und er meinte das dann meine Magenkrämpfe häufiger wären, er aber Gewebeproben nimmt ( Befund gibts später).
Zu Regensburg: mein Hausarzt und ich haben keinen einzigen Wert gesehen noch steht was im Arztbrief. Auch mein HA konnte es nicht glauben, da meine Werte, wie gesagt, sonst immer (wie du sagst) nicht sehr schlecht sind.
Deine Worte : wenn du den Ärzten nicht glaubst, kannst du dir die Untersuchungen sparen.
Mein Problem geht schon mehr als 2 Jahre meine Blutwerte schon seit über 13 Jahre und angeblich habe ich nichts.

Alkoholmissbrauch! das ich nicht lache! habe 7 Jahre den Alkoholismus meines Mannes mit seinen Ausrastern mitgemacht und möchte das niemanden zumuten. Ich habe wie oben beschrieben mal 1 Glas Rotwein getrunken und meine Werte waren manchmal besser ( nicht immer, was ich auch nicht behauptet habe).
außerdem habe ich seit Neujahr über 10 Kilo abgenommen nur Nahrungsumstellung und Bewegung.

LG
pinball

Blutwerte!

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
außerdem habe ich seit Neujahr über 10 Kilo abgenommen nur Nahrungsumstellung und Bewegung
Vieleicht hängen die nicht so guten Werte ja mit der Abnahme zusammen? Im Fettgewebe werden ja auch Gifte gespeichert, die dann durch das Abnehmen freigesetzt werden. DAs macht auch der Leber zu schaffen.

Gruss,
Uta

Blutwerte!

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von pinball Beitrag anzeigen
liebe Ellen,
das mit dem Glas Rotwein ist so wie ich es sage; ich habe schon seit langem solche Leberwerte und es ist vorgekommen, daß wir mal zum Essen gegangen sind und ich ein Glas Rotwein getrunken habe und mir in dieser Woche die Werte abgenommen wurden und im Normalbereich lagen. Ob es am Rotwein gelegen hat weiß ich nicht!
Okay, Du meinst, dass Du trotz des Weines gute Werte hattest?
Wegen eines Glas Rotweines werden die Werte niemals besser, denn der Leber ist es egal, ob Du Rot -Weißwein oder Gin trinkst - für die Leber ist Alkohol, also Ethanol (früher auch Äthanol geschrieben) immer ein Gift, welches sie sofort aus dem Stoffwechsel ausscheiden will und zwar vorrangig vor z.B. Fett oder Kohlenhydraten. Deshalb wird man von alkoholischen Getränken auch schnell und leicht übergewichtig; wenn nämlich die Leber den Alk bearbeitet, hat sie keine Zeit sich um die Fette zu kümmern und sie abzubauen.
Das Glas Rotwein welches Du getrunken hattest, hatte keinerlei Bedeutung, da Du ansonsten keinen Alkohol trinkst.


Zitat von pinball
****Zu Regensburg: mein Hausarzt und ich haben keinen einzigen Wert gesehen noch steht was im Arztbrief. Auch mein HA konnte es nicht glauben, da meine Werte, wie gesagt, sonst immer (wie du sagst) nicht sehr schlecht sind.
Ich sehe, da besteht ein Kommunikationsproblem zwischen den Ärzten.
Das ist aber Aufgabe des HA hier Klarheit reinzubringen. Du könntest Dich auch selbst kümmern, wenn Du dem HA nicht traust.

Zitat von pinball
Mein Problem geht schon mehr als 2 Jahre meine Blutwerte schon seit über 13 Jahre und angeblich habe ich nichts.
Mäuschen, was für ein Problem meinst Du denn? Deine Magenkrämpfe, oder hast Du noch andere Beschwerden? Die Blutwerte könnten von Deiner Intoleranz erhöht sein. Ob das bei LaktoseIntoleranz so ist weiß ich nicht genau, jedenfalls sind Leberwerte oft bei Fruktoseintoleranzen erhöht, wenn der Mensch sich nicht an die Diät hält. Die Leber behandelt diese Intoleranz jedenfalls so ähnlich wie ein Gift. Das weiß ich deshalb, weil ich eine Fruktoseintoleranz habe und es selbst in einem Bericht gelesen habe.

Zitat von pinball
Alkoholmissbrauch! das ich nicht lache! habe 7 Jahre den Alkoholismus meines Mannes mit seinen Ausrastern mitgemacht und möchte das niemanden zumuten. Ich habe wie oben beschrieben mal 1 Glas Rotwein getrunken und meine Werte waren manchmal besser ( nicht immer, was ich auch nicht behauptet habe).
außerdem habe ich seit Neujahr über 10 Kilo abgenommen nur Nahrungsumstellung und Bewegung.
Gemach, gemach die hypothetische Frage kann in einem Forum wie diesem in den Raum gestellt werden. Dass ich auf Deinen Beitrag oben über diese Möglichkeit spreche, ist mitnichten eine Unterstellung, sondern Du selbst solltest Deine Beiträge etwas besser strukturieren, sodass der Leser nicht raten muss, was Du denn nun meinen könntest. Wir dürfen uns auch missverstehen, doch nicht beleidigt sein, wenn doch Du es an Klarheit hast fehlen lassen.

Ellen

***

Blutwerte!

pinball ist offline
Themenstarter Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
@ Ellen48, sorry bin gerade nicht gut drauf und nimm alles tierisch persönlich und fühle mich angegriffen.

Also um das mal etwas aufzuklären: seit ja jetzt mehr als 2 Jahre gehts mir "schlecht"(ich setz das mal in Anführungsstriche, weil ich es manchmal nicht genau beschreiben kann!)

Früher als meine Kinder noch klein waren habe ich Haushalt, Kinder, Arbeit und meinen Eltern in der Landwirtschaft geholfen und war nach getaner Arbeit nicht fertig und ausgelaugt.
Jetzt wenn ich nur mal rauswische oder staubwische bin ich danach fix und foxi als hätte ich eine ganze Woche durchgearbeitet ohne zu schlafen.
Da haben wir das nächste Problem "Schlafen" ich bin todmüde und kann nicht einschlafen, dann schlaf ich endlich und bin nach ca. 4 Stunden wieder wach aber total erschöpft und ausgelaugt.
Ich merke das mit mir irgendetwas nicht stimmt aber bis jetzt hat noch kein Arzt die Ursache für diesen Zustand gefunden, es sagten mir einige Ärzte das meine Symptome zwar zuträfen sie aber nicht die Ursache für meine beschwerden wären. Wie würdest du dich da denn fühlen? Du gehst von Arzt zu Arzt und weißt bei dir passt etwas nicht aber niemand kanns erkennen.

Meine Blutwerte passen schon seit der Schwangerschaft ( 1996)mit meinen Zwillingen nicht mehr; die wurden geholt weil meine Werte über 200 und noch was lagen, aber es wurde nicht weiter kontrolliert.
2002 hatte ich so schlechte Werte ( über 180) das mein damaliger HA auch auf Hepatitis und noch vieles andere untersuchen lies, es konnte aber nichts gefunden werden außer den erhöhten Werten.
2004 wurde die Gallenblase entfernt wegen erhöhter Werte, Übelkeit, schlapp und total fix und alle; Gallensteine aber keine Entzündung.
Mandeln 1995, Blinddarm 2001, Gallensteine 2004 entfernt
Black-out während des Autofahrens im September 2007 ausschlaggebend für alle Untersuchungen.

Ich hoffe ein paar Antworten gegeben zu haben

LG
pinball

Blutwerte!

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Pinball,

Du hast eine Leberkrankheit bei den Leberwerten, die Du jetzt hast und die Du noch höher früher hattest.
Das kommt nicht von ein paar Gläsern Rotwein. Leider ist die Meinung vieler Menschen (und Ellen gehört dazu wohl auch) über die Wirkung von wenigem Alkohol auf die Leber sehr falsch.
Ein Alkoholiker (und Du bist davon extrem weit entfernt) hat oft sogar nicht mal eine Leberzirrhose. Viel viel häufiger haben aber Menschen mit unerkannten Lebererkrankungen eine Leberzirrhose. Das sagte ein Prof. für Lebererkrankungen auf einem Vortrag des dt. Selbsthilfevereins M. Wilson e. V.
Natürlich sollte man, wenn die Leber krank ist, nichts essen oder trinken, was der Leber zusetzen könnte.

Wenn noch nicht geschehen, würde ich bei der Vorgeschichte an eine Leberbiopsie denken und ich würde dabei auch das Leberkupfer mitbestimmen lassen.

Dass Deine Werte in Regensburg normal waren, glaube ich nicht.
Ellen schrieb:
Wenn Du den Untersuchungsergebnissen der Ärzte nicht glaubst, obwohl es sich um messbarte Blutwerte handelt, kannst Du Dir und den Ärzten doch die Untersuchung ersparen.
Ich halte es eher für möglich, dass der Arzt mit "normal" Leberwerte meint, die nicht über z. B. 70 bis 100 liegen. Ja, dies habe ich (selbst leberkrank mit M. Wilson) schon öfters bei mir erlebt. Bei den Leberwerten sind Werte unter 100 für viele Ärzte nicht von Belang.
Für diese Ärzte sind leider leicht erhöhte Leberwerte normal. Das war auch bei mir einer der Gründe, weshalb der M. Wilson bei mir so spät festgestelltt wurde (und bei M. Wilson kann man nun mal normale Leberwerte haben).
Aufwachen in der Nacht ist typisch bei einer kranken Leber, denn die Leber arbeitet nachts und Müdigkeit ist ein Symptom von Lebererkrankungen.
Bei M. Wilson hat man oft Gallensteine...Du hattest ja welche.

Also ich tippe bei Dir auf eine Leberkrankheit, egal, was man in Regensburg dazu festgestellt hatte.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Blutwerte!

Ellen48 ist offline
Beiträge: 355
Seit: 02.07.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Pinball,

Du hast eine Leberkrankheit bei den Leberwerten, die Du jetzt hast und die Du noch höher früher hattest. [***]
Wenn noch nicht geschehen, würde ich bei der Vorgeschichte an eine Leberbiopsie denken und ich würde dabei auch das Leberkupfer mitbestimmen lassen. [***]
Also ich tippe bei Dir auf eine Leberkrankheit, egal, was man in Regensburg dazu festgestellt hatte.
Gruß
margie
Hallo margie,

na toll-, jetzt hast Du pinball bestimmt geholfen.


Zitat von pinball Beitrag anzeigen
@ Ellen48, sorry bin gerade nicht gut drauf und nimm alles tierisch persönlich und fühle mich angegriffen. [***]
LG
pinball
Hallo pinball,

leider ist margie nicht weiter auf diese Krankheit Morbus Wilson eingegangen, deshalb will ich es tun, damit Du keine Panik bekommst.

Bitte lesen >>>Morbus Wilson

Bei den extrahepatischen (außerhalb der Leber) Symptomen stehen die neurologischen Störungen wie z.B. Dysarthrie (Sprachstörungen) Tremor (Zittern) Ataxie (Störungen der Bewegungskoordination), Dysphagie (Schluckstörung) oder auch Koordinationsstörungen im Vordergrund. Als Spätsymptome können Spastik, Muskelrigidität und die Bulbärparalyse auftreten. Psychiatrisch kann sich ein aggressives oder distanzloses Verhalten zeigen.
Pathogonomisch ist der Kayser-Fleischer-Kornealring, bedingt durch Kupferablagerungen in der Kornea (Ablagerung im Auge), welches zu einer gelblich-grünlichen Verfärbung in dieser Lokalisation führt. Des weiteren können auch die Nieren (prox.-tubuläre Dysfunktion), Knochen (Osteopenie/Osteoporose), Herz (Kardiomyopathie) oder selten auch die Haut (Hyperpigmentation, bläuliche Verfärbung der Lunulae der Finger) betroffen sein. Als unspezifisches Symptom treten in ca. 60% abdominelle Schmerzen auf.


(blau ist von mir Ellen ...)
Es handelt sich um eine vererbte Stoffwechselerkrankung, auch Kupferspeicherkrankheit genannt. Kannst ja Deinen Arzt darauf ansprechen.
Ich würde mal zum Augenarzt gehen, der kann Dir mit der Spaltlampe
ins Auge sehen, ob Du Kupferablagerungen in der Kornea hast. Bestimmt bezahlt das die Kasse nur, wenn Du eine Überweisung auf Verdacht mitbringst. Mal im Ernst, wie wahrscheinlich ist es, dass Du unter dieser Erbkrankheit leidest? Es besteht überhaupt kein Grund anzunehmen, Deine Beschwerden seien eine eher seltene Erbkrankheit, denn es gibt noch mehr allgemeineres im Angebot.

Schmerzen in der Magengegend könnten auch auf die Bauchspeicheldrüse hinweisen. Hast Du die schon mal beobachtet? Da gibt es Enzyme (Fermente) die diese zur Verdauung von Fett braucht - fehlen die, kannst Du starke Schmerzen im Oberbauch haben. Die Überlegung wäre, wenn die Bauchspeicheldrüse die Fette nicht effizient verarbeitet, dass darunter letztendlich die Leber zu leiden hat. Alles steht und fällt möglicherweise mit der Ernährung und Deinem Nervensystem. Es ist ja bekannt, dass sich im Magen-Darm-Trakt sehr viele Nerven befinden, die Dich auf eine falsche Spur führen können. Ich leide nämlich hin und wieder unter einem Mangel an Enzymen der Bauchspeicheldrüse und kenne ein paar gute Pillen, die ich hin und wieder kurmäßig einschmeiße , dann ist wieder Ruhe im "Karton".

Also, lass Dich nicht von Leuten verrückt machen, die Dir eine eher seltene Erbkrankheit übers Internet diagnostieren.

Schöne Ostern wünscht Dir
Ellen

***

Blutwerte!

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier noch mehr zu Morbus Wilson: Morbus wilson - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Jeder schreibt eben u.a. aus seinen eigenen , z.T. traumatischen Erfahrungen heraus.

Gruss,
Uta

Blutwerte!

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Ellen,

Pinball war schon in früheren Threads über M Wilson informiert worden, daher habe ich nicht nochmals Hinweise dazu gegeben.
Übrigens: Auch diese Bauchspeicheldrüsenproblematik (Bauchspeicheldrüsenschwäche), die Du vermutest, wäre bei M. Wilson eines von vielen möglichen Symptomen. Habe ich auch und ist in den Leitlinien für M. Wilson als Symptom auch genannt.
Siehe:
AWMF online - Leitlinie Neurologie: Morbus Wilson

Aber einen MW festzustellen, ist nicht immer leicht und auch erfahrene Ärzte für MW tun sich manchmal damit schwer. Die Dunkelziffer liegt bei ca. 2 Dritteln vermuten die Ärzte, die sich mit der Krankheit auskennen. Das sagt schon einiges....


Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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