Blutwerte!

08.04.09 12:49 #1
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Blutwerte!

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Pinball,

lese das erst jetzt:
Das einzige was ich bei mir in letzter Zeit bemerkt habe ist, daß ich eine sehr dunkle Hautfarbe habe( bin mittelblond und eher hellhäutig), obwohl ich nur dreimal in der Sonne gelegen habe und ich sonst nicht so schnell braun werde, außerdem habe ich so eine Art Pigmentstörung am Arm und am Rücken ( braune Flecken; keine Leberflecken, davon habe ich auch sehr viele)
Dunkle Haut kann man bei der Eisenspeicherkrankheit bekommen und Pigmentstörungen und braune Flecken bei der Kupferspeicherkrankheit.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Blutwerte!

Sonora ist offline
Beiträge: 2.951
Seit: 10.09.08
Hallo, ihr Lieben!

Meine Haut hat auch irgendwann von schweinchenrosa auf gelbbraun gewechselt. Ich sehe immer aus wie im Sommer, bin gar nicht mehr ich selbst, was die Farbe angeht. Allerdings scheint es bei mir so zu sein, dass das von meiner Nebennierenschwäche kommt. Sagen jedenfalls die Blut-/Urinwerte und mein Doc. Zur Not noch ein Zusammenspiel Schilddrüse/Nebennieren/B12-Mangel. Ist ja sowieso ein Riesenknoten.

Hashimoto Thyreoiditis und Unterfunktion der Nebennieren (Nebennierenschwäche oder -insuffizienz)

Liebe Grüße
Sonora

Blutwerte!

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Sonora,

Meine Haut hat auch irgendwann von schweinchenrosa auf gelbbraun gewechselt
Gelbbraune Hautfarbe würde ich eher als eine Folge von Leber-/Gallenerkrankungen sehen.
Wurden bei Dir mal die Leberwerte geprüft?

Ich habe auch eine Nebennierenschwäche, was ich als Folge meiner Leberkrankheit sehe.

Gruß

margie
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Sonora ist offline
Beiträge: 2.951
Seit: 10.09.08
Hallo Margie!

Meine Leberwerte im normalen Blutbild sind alle wunderhübsch! Mein Doc hat mir erklärt, dass der Körper bei Schilddrüsenunterfunktion Beta-Carotin nicht mehr gut bis gar nicht in Vitamin A umwandeln kann. Das lagert sich dann in der Haut ab. Daher soll das bei mir kommen. Auch die NN sind dafür bekannt, dass sie solche Verfärbungen machen. Und dass B12-Mangel das verursachen kann, ist mir auch schon öfter untergekommen.

Wollen wir hoffen, dass es bei mir nichts mit der Leber zu tun hat! Ich finde, bei meinen vielen Baustellen habe ich schon oft genug "Hier" geschrien! Allerdings war das hepatorenale System beim Stoffwechselfunktionstest/Vollbluttest schon auffällig. Aber das ist ja dann eher die Vorstufe, bevor es dann bei normalen Tests mal auffällig wird. Und da steuern wir ja gegen.

Liebe Grüße
Sonora

Blutwerte!

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Sonora,

B12 macht die Haut zwar auch gelbstichig, aber die Haut bleibt hell und wird nicht bräunlich-gelb, so viel ich weiß...

Was mir aber weiter auffällt, dass Du mir immer mehr Auffälligkeiten nennst, die für ein Leberproblem bei Dir sprechen können.
Ein Vitamin A-Mangel ist bei Leberkranken sehr häufig. Die Uniklinik, die bei meinem Vater wegen dessen Leber Blut abgenommen hat, hat z. B. wohl deshalb auch Vitamin A mitbestimmt (da er gesetzlich versichert ist, würden die so etwas sonst kaum bestimmen).
Ich las kürzlich mal und weil ich selbst bei mir das so beobachtet habe, konnte ich es mir auch gut merken, dass bei Lebererkrankungen folgende Werte bei den Vitaminen/Mineralstoffen zuerst erniedrigt seien. Das waren:
Vitamin A
Magnesium
Zink

Und ich muss sagen, dass bei mir diese 3 Werte stets stark auffällig waren (bevor ich dann versucht habe, durch Einnahme dieser Stoffe die Werte zu bessern).
Und noch ein Hinweis aus eigener Erfahrung:
Meine Leberwerte waren anfänglich oft so etwas von unauffällig, dass ich selbst dachte, dass meine Leber wohl doch keine Krankheit haben kann und dass die beiden Bilder, die Jahre vorher bei einer Operation von meiner Leber gemacht wurden, wohl ein Irrtum waren. Denn auf diesen beiden Bildern hatte ich im linken Teil der Leber bereits kleine Knötchen, was heißt, dass ich eine Leberzirrhose haben muss. 5 Jahre danach hatte ich aber immer wieder Leberwerte, die sogar einstellig waren (damals gingen die Normwerte allerdings noch bis 18, heute sind die Normwerte höher definiert.).
Was ich zwischenzeitlich weiß, ist, dass die Leberwerte sehr spät auffällig werden, d. h. eine Schädigung in einem kleineren Teil der Leber (wie bei mir anfänglich im linken Teil) kann die Leber noch verkraften. Ist aber die gesamte Leber geschädigt, scheint dies schon anders auszusehen. Daher würde ich jedem, der Anhaltspunkte hat, dass seine Leber nicht ganz in Ordnung ist, raten, so früh als nur möglich, dies zu klären. Gerade bei der Leberkrankheit, die ich habe, ist das nämlich sehr wichtig, weil man so sich die Lebensqualität durch frühzeitige Behandlung erhalten kann.


Gruß
margie
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Sonora ist offline
Beiträge: 2.951
Seit: 10.09.08
Hallo margie!

Du bist ja ganz schön bewandert bei dem Thema, das muss ich schon sagen! Aber du hast sicherlich auch schon einiges erlebt durch deine Krankengeschichte. Vielen Dank jedenfalls für deine eindringliche Warnung, ich werde es im Auge behalten.

Viele liebe Grüße
Sonora

Blutwerte!

pinball ist offline
Themenstarter Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
Hallo ihr Lieben,

nach einiger Zeit wollte ich mich mal wieder melden und Bericht erstatten.

Habe mir alle wurzelbehandelten Zähne (3 Stück) ziehen lassen und mir gehts einfach supi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine Blutwerte wunderbar:
Gamma - Gt 40U/l bis 40
GOT (ASAT) 32U/l bis 35
GPT (ALAT) 35U/l bis 35

Blutzucker im Serum 80mg/dl 60-125
TSH basal LIA 1.48µIU/ml 0.27 - 4.2

Nächste Woche bekomme ich meine Vollkeramik- Kronen im Schneidezahnbereich (1 wurzelbehandelter, gezogener Zahn) und im neuen Quartal dann die fehlende Brücke im Backenzahnbereich.
wollte eigentlich Implantate setzen lassen, aber die Heilpraktikerin hat mir stärkstens davon abgeraden, da ich ja an den Stellen schon Herde hatte und ich mir dann wieder eine künstlichen Herd setzen lasse. Außerdem reagiere ich auf die Titanschrauben die in den Kiefer eingesetzt werden würden.

Ich hoffe, das nach der Entfernung der restlichen Amalgam-Plomben und der dann anstehenden Ausleitung mich mein altes,besser gesagt: neues Leben mit offenen Armen begegnet.

Ich wünsche allen in diesem Forum, daß ihnen irgendjemand das Licht am Ende des Tunnels zeigt, wie es mir gezeigt wurde und ich möchte mich bei allen bedanken die immer aufmunternde Worte (Zeilen) hatten.


Viele liebe Grüße

pinball

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo Pinball,

wo ist Dein Problem ???

Die Leberwerte sind doch völlig ok. Und zum Alk, dass wird doch heute etwas differenzierter gesehen zB auf dem grossen Internistenkongress in diesem Jahr in Wiesbaden

10 MedReview 08·2009
Neu ist, dass auch kardiovaskuläre
Risikopatienten
von mäßigem Alkoholkonsum
profitieren.
So führt plötzliche Abstinenz bei
Patienten nach einem Myokardinfarkt,
die Alkoholkonsum gewohnt
sind, zu einer erhöhten Inzidenz
von Reinfarkten. Auch Diabetiker,
Hypertoniker und Patienten nach
Schlaganfall müssen nicht ganz auf
Alkohol verzichten. Mäßiger Alkoholkonsum
reduziert die Diabetes -
inzidenz und verbessert die Nüchternglukose.
Auch das Schlaganfallrisiko
wird durch mäßigen
Alkoholkonsum günstig beeinflusst,
wobei der Health Professionals
Follow Up-Studie zufolge dieser
Zusammenhang nur für Wein,
nicht aber für Spirituosen und Bier
gilt. Problempatienten sind solche
mit dilatativer Kardiomyopathie,
bei denen Alkoholkonsum zu vermehrter
Hospitalisation führt. Bei
ischämischer Kardiomyopathie
dagegen verringert mäßiger Alkoholkonsum
die Hospitalisierungsrate.
Patienten mit manifester alkoholischer
Kardiomyopathie müssen
strikte Alkoholabstinenz wahren,
um ihre Prognose zumindest auf
das Niveau von Patienten mit dilatativer
Kardiomyopathie sonstigen
Ursprungs zu verbessern.
Verbesserte Endothelfunktion
In einer eigenen aktuellen Studie
wurde der Einfluss eines mäßigen
Konsums von Rot- und Weißwein
auf die Endothelfunktion und die
Zahl zirkulierender endothelialer
Progenitorzellen bei adipösen
männlichen Typ-2-Diabetikern
untersucht. Nach Alkoholkarenzphasen
von jeweils sechs Wochen
unterzogen sich die Probanden
Trinkphasen von jeweils vier
Wochen, in denen sie entweder
zwei Gläser Rotwein oder zwei
Gläser Weißwein täglich konsumierten.
Am Ende der Trinkphase
zeigte sich, dass die ischämieinduzierte
Vasodilatation der Arteria
brachialis bei den Diabetikern
deutlich zunahm, was als Parameter
für eine verbesserte Endothelfunktion
gewertet wurde. Des Weiteren
zeigte sich eine Zunahme der
Zahl zirkulierender endothelialer
Progenitorzellen. Ob hierüber die
Endothelfunktionsverbesserung
nach Weinkonsum vermittelt ist,
bleibt hypothetisch. Interessant an
der Studie war nicht nur der Nachweis
eines günstigen Effekts von
Weinkonsum auf Gefäßfunktion
und Freisetzung endothelialer Progenitorzellen,
sondern auch die
Tatsache, dass nicht nur der Konsum
von Rotwein, sondern auch
der Genuss von Weißwein einen
nachweislichen förderlichen Effekt
auf Gefäße hat. Ungünstige Nebenwirkungen
des regelmäßigen Weinkonsums
auf Blutzucker- und
Leberwerte sowie den arteriellen
Blutdruck wurden nicht beobachtet.
Fazit
Die aktuellen Studien zeigen, dass
ein moderater Alkohol- und Weinkonsum
auch bei kardiovaskulären
Risikopatienten gesundheitsförderlich
sein kann. Eine Verbesserung
der Endothelfunktion, möglicherweise
vermittelt über eine Freisetzung
endothelialer Progenitorzellen,
ist ein weiterer Mechanismus,
über den der günstige Einfluss von
Wein auf das kardiovaskuläre Risiko
erklärt werden kann.
Korrespondenzadresse:
Prof. Dr. Markus Flesch
Marienkrankenhaus Soest GmbH,
Abteilung für Innere
Medizin / Kardiologie
Widumgasse 5, 59494 Soest / Westfalen
m.flesch@mkh-soest.de
vG Peter


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