1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

06.04.09 00:58 #1
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1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Also ich muss auf jeden Fall versuchen darauf zu achten wie mein körper und meine Symptome reagieren wenn: ich mich bewege, wenn ich bestimme sachen esse, wie die reaktionen sind und das empfinden dabei wenn ich bestimmte dinge tue. Damit hatte ich bisher etwas probleme.Dann werde ich auf jeden Fall die "Dorn-Therapie" machen. Aber auch die Atlastherapie anch arlen behalte ich im Auge. Und ich mache mal wieder mit Magnesiumcitrat weiter.

Und ansonsten Alex kann ich dir den Tip geben, Wärme. Für mich gibts manchmal nichts besseres als ne halbe Stunde unter ner echt waremen dusche zu stehen mit gesicht,nacken,Schulter.Probiers mal aus.

Aber mittlweile glaube ich das bei dir innerhalb der HWS im Weichteilbereich was nciht so in ordnung ist, außer mit den wirbeln an sich.Weil es bei dir echt hartnäckig klingt.

gruß

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

b.w.r. ist offline
Beiträge: 113
Seit: 01.09.08
Ich habe auch starke Verspannungen in der HWS sowie dauerhaft leichten Schwankschwindel, Augenflimmern und Blendempfindlichkeit. Achso, Tinnitus natürlich auch, bzw. wird mir von lauten Geräuschen noch schummriger. Die Beschwerden sind 24/7 vorhanden und werden in bestimmten Situationen, z.B. Streß, schlimmer - leider aber nie besser :-(

Ich habe letztens eine ganze Woche lang nur Reis + Zucchini gegessen und Wasser getrunken. Also auch keinerlei Alk, Zigaretten und Kaffee oder Süßkram. Ergebnis: ein leicht gestiegenes Schwächegefühl, aber rein gar nichts positives! Die Benommenheit und Schwindel und Verspannungen waren völlig unverändert. Ich fand diesen Versuch aber wichtig für mich, um mich von der davor in meinen Gedanken kreisenden Überlegung zu verabschieden, es hätte alles mit einer Stoffwechselstörung und/oder Lebensmittelunverträglichkeit zu tun.

Letztens bin ich dann mal wieder gejoggt und fand es auch ganz angenehm. Ich habe auf der Rückstrecke, wo es bergab geht, mich während des Laufens versucht zu lockern, indem ich die Arme schlenkern ließ und meinen Kopf sich selbst überließ. D.h. mein Kopf wackelte ziemlich unkontrolliert herum. Und das war anfangs auch sehr angenehm, aber ich habe es wohl übertrieben. Nach ein paar Minuten war mir jedenfalls plötzlich noch schwindliger als sonst und ich mußte abbrechen. Dieser verstärkte Schwindel hielt ein paar Tage an und wurde begleitet von nächtlichem panischem Aufwachen. Nach ca. 10 Tagen ging es das übliche Maß zurück, nur waren die Verspannungen im Hals-/Kopfbereich viel stärker und schmerzhafter.

Ich bin jetzt nach den letzten 4 Wochen wieder ziemlich sicher, dass es sich bei mir um eine HWS-Störung handeln muß. Also irgend eine Instabilität oder Blockade. Ich bin auf Elmar Schürr gestoßen, der chiropraktisch behandelt und auch über die Thematik Neurostreß informiert ist. Allerdings kläre ich vorher noch bei einem Orthopäden ab, ob eine manuelle Therapie vielleicht kontrainduziert ist. Bei einer bestehenden Instabilität ist vielleicht eine Wirbelbearbeitung ungünstig. Außerdem will ich meine aktuelle Atlasposition wissen, denn ich erfuhr nach meiner Atlasprofilax im letzten Mai eine Verschlimmerung der Symptomatik. Also interessiert mich natürlich, ob der tolle Atlasprof vielleicht meinen Atlas vermurkst hat. Manchmal habe ich echt das Gefühl, mein Kopf fiele einfach runter...

@KlausR: du hattest doch sicher schon Deutsche bei dir in der Dom.Rep. Wie viele Termine braucht man bei deiner Methode mindestens, um was sagen zu können? Meine Frage also: könnte man das mit einem Urlaub für ca. 10 Tage verbinden? Kennst du die Preise für die An- und Abreise? Wieviel müsste ich also ca. einplanen inkl. einer mehrsitzigen Behandlung bei dir?

Gruß,
Christian.

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Hardy ist offline
Beiträge: 228
Seit: 15.11.05
hallo zusammen, ich kann zum thema essen nix sagen...nur das bei mir bei jeder kopfbewegung eine eindeutige verschlimmerung eintritt...das flimmern und das funken sehen ist immer da...da muß was gequätscht sein, denn es sind keine normale sehstörungen...weil sehen kann ich wie ein adler, nur das tausend teile durch die luft fliegen(würmer punkte wolken) und wenn ich das gesicht berühre wird es auch schlimmer...ich werde euch berichten was dr chiropraktor meint...könnt euch ja mal im internet schlau lesen drüber...hört sich gut an...ein freund von mir ist auch von arzt zu arzt gerannt und war dann da wegen einseitgen problemen...und er ist "geheilt"...er war auch beim zahnarzt, neurologen, orthopäden...wir werden sehen!!
Alex

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KlausR ist offline
Beiträge: 93
Seit: 05.04.09
Hallo Christian
Gratuliere zur gut überstandenen "Reiskur". Du hast dir damit bewiesen, unter keinen Störungen deines Verdauungssystems oder auch Lebensmittelunverträglichkeiten zu leiden. War zwar nicht so ganz das "Gelbe vom Ei", ist aber dennoch aufschlussreich.

Was deine Frage nach einem Aufenthalt hier betrifft bin ich der Meinung, dass das nicht unbedingt notwendig sein muss. Mit etwas Beobachtung der Reaktion auf zunächst banal erscheinende Maßnahmen, wie z.B. wie hier beschrieben mit der Kälte fängt es an und auf diese Aussagen aufbauend, geht es dann wesentlich weiter. Das Abo auf Wärme erzeugt die meisten Arbeitsunfähigkeiten. Wenn das Berühren des Gesichts schon Beschwerden verstärkt, wie wirken sich dann die Hände an einer Halswirbelsäule eines auch guten Chiropraktikers aus?

Ich fürchte auch, da ich absolut nichts von Nahrungsergänzungsmitteln, Entzündungshemmern, Kortisonprodukten und unsinnigen Laboruntersuchungen halte, nicht modern genug für einen Europäer zu sein. Meine Patienten haben ein durchschnittliches Tageseinkommen von etwa 5€, und deshalb kein Geld dafür. Meine Überlegungen, Beobachtungen und meine danach selektiv eingesetzten Finger sind für sie erschwinglich und (nebenbei bemerkt) mindestens ebenso wirksam.

Viele Grüsse

Geändert von KlausR (13.04.09 um 19:06 Uhr)

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Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Hey Alex,

du sagtest ein Freund wäre beim Chiropraktor gewesen und wäre jetzt "geheilt".

Was genau waren denn seine Probleme und was hat der Mann schließlich gemacht dagegen? Würde mich interessieren.

gruß

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Meine Mutter wurde auch von einem Chiropraktor "geheilt". Die hatte allerdings nichts an der HWS sondern unerträgliche Rückenschmerzen. Jahrelange Arztodysseen zu Orthopäden, Krankengymnasten usw. hatten alles nur verschlimmert.
Die Abstände, die sie da hin gehen muss, wurden immer größer, anfangs musste sie noch einmal im Monat hin, dann alle 3 Monate, jetzt vielleicht 2x im Jahr.
Diese Mythen vonwegen durch das "Einrenken" würden die Gelenke ausleiern, sind alle Schwachsinn.

Viele haben ja Angst solche Chiropraktoren an die HWS zu lassen, aber die gefährlichen Handgriffe gibt es heute nicht mehr, früher war das mal so. Gefahr besteht da nicht, man muss nur einen echten Chiropractor aufsuchen, mit langer Ausbildung in den USA. Chiropraktiker haben meist nur ne Wochenendausbildung, die sollte man vermeiden.
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Gruß Tobi

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Hardy ist offline
Beiträge: 228
Seit: 15.11.05
hallo zusammen!!der freund hatte einseitige migräneartige zustände...und je nach dem wie er denn kopf bewegt(wie bei mir nur andere symptome)hatte war es total schlimm...ne bekannte hatte en art bandscheibenvorfall oder was auch immer...heftige schmerzen.sollte operiert werden..nach 5 behandlungen war sie frei von allem...hat am becken gelegen!!!ich kann heute abend mehr schreiben denn um vier habe ich heute einen termin beim chiropractor....habe extra nach gefragt ob er die fünfjährige ausbildung gemacht hat...hat er....er wohnt in neuwied...kann man auf der chiropractorseite raussuchen(postleitzahl 5)
ich hoffe er ist ehrlich und sagt direkt ob er helfen kann oder nicht!!!mal sehen...er müßte ja nach so na langen ausbildung einiges auf em kasten haben...denk ich mal...ich werde auf jedenfall net aufgeben bis der fehler im system gefunden ist und behoben...und dann...
vielleicht liegt es ja auch bei mir am becken und das steuert nach oben oder vielleicht haben sich die wirbel oben verdreht..weiß ja net ob das gehtich habe selber das gefühl das oben links mächtig was gequetsch wird und das dann bei kopfdrehung symptombeginn ist....bin zwar kein arzt aber oben links c1 c2 sind auch net so in der richtigen richtung oder lage...ist rechts anders auf alle fälle...ich werde berichten..vielleicht hauts ja heute hin...
alex
p.s.hallo klaus, bin am lesen..hab das aber glaub ich in der art schon versucht...aber nur in der art!!!habe im internet auch einiges über dich lesen können...glaube du hast echt viel ahnung

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Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Und Alex, wie isses gelaufen, erzähl mal interessiert mich bzw uns wies war.

@Tobi: kanns sein das chrio"praktor"ren hier in Deutschland eher rar sind???

grüße


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