1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

06.04.09 00:58 #1
Neues Thema erstellen
1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

KlausR ist offline
Beiträge: 93
Seit: 05.04.09
Hola Marcus
Das mit dem Erfinden ist so eine Sache, dazu kam ich wie „die Jungfrau zum Kind“. Mich hatte es früher betroffen gemacht, wenn ich als Physio meinen Patienten nicht in jedem Fall helfen konnte. Das änderte sich spontan mit der Anwendung chin. Hypothesen und innerhalb der letzten 30 Jahre ist daraus eine Behandlungsmethode entstanden.

Eine Methode, die viel Fingerfertigkeit und Kontrolle erfordert und deshalb nicht im Massenunterricht vermittelt werden kann. Deshalb dürften im genannten Zeitraum auch nur etwa vier- bis fünftausend Therapeuten ausgebildet worden sein. Da ich in der Schweiz lebte und sie dort unterrichtete, ist sie eben dort, in Österreich, sowie Süddeutschland verbreitet.

Inzwischen hat diese Aufgabe ein Freund und Kollege ebenfalls in der Schweiz übernommen. Ich versuche meine Kenntnisse im Rahmen „persönlicher“ Entwicklungshilfe hier zu nutzen. Das funktioniert auch bei vielen gravierenden Erkrankungen erstaunlich gut und hilft Behandlungskosten, für die die meisten Dominikaner kein Geld haben, zu sparen. So nebenbei schreibe ich Aufsätze für Fachzeitschriften und Bücher.

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Ah ok, naja da hat sich in deiner Laufbahn ja dann noch was feines ergeben wenn man das so sagne kann.Und wenns hilft um so besser.Gute Sache.

gruß

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Müssten meine beschwerden sich nicht drastisch verschlimmert haben wenn es eine Borre wäre die schon 1 jahr vorhanden ist???
Nein, es gibt auch schleichende Verläufe. Bei mir hats 8 Jahre gedauert, bis ich kaum mehr stehen und gehen konnte.

LG, Mungg
__________________
Borreliose ist ein Arschloch

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Ui das ist hart! Und wie geht es dir heute damit wenn ich fragen darf?

gruß

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Kiddycat ist offline
Beiträge: 186
Seit: 10.03.09


Ach, was ist das mühsam mit den Diagnosen!
Alles muß man sich selbst erarbeiten!

Erschwerend hinzu kommt ja auch noch die Individualität der Person.

Ein irres Glück muß man haben an einen zu geraten der's blickt
und dir weiterhelfen kann.

Durch die Borreliose-Abteilung muß ich mich auch noch durchbeißen;
scheint ja ganz besonders heimtückisch zu sein.

Das mit den Mundwinkeln bei Marcus läßt sich in meinen Augen
nicht so einfach auf HWS münzen, es seih denn das Gefühl währe
unterschiedlich. Also rechts anders als links.

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Hiho,


Na wie gesagt das ist so ne Sache.Allerdings habe ich auhc erfahren das man durch die HWS sich wohl schon neuralgien,Nervenreizung etc zuziehen kann was sich evtl auhc so auswirken könnte.Ist zwar schwer zu sagen ob dem so ist bei mir aber naja.

Das Gefühl ist ja schon hin und wieder unterschiedlich wenn denn dann mal wieder diese Mißempfindungsgefühle auftreten.Wenn die irgendwann mal wieder weg sind merke ich auch nicht wirklich eine leicht hängende Unterlippe, obwohl der mund gaaanz leicht schief wirkt,aber es ist echt nicht viel, sonst würde es auch mehreren wohl auffallen im Gegensatz zu vor einem Jahr.Aber halt habe ich dann auch dieses Gefühl ind er Zunge das zusammen macht es dann doch irgendwie kompliziert mit der Ursachenfindung.

grüße

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

KlausR ist offline
Beiträge: 93
Seit: 05.04.09
@Kiddycat
Hast schon recht, es ist mühsam mit den Diagnosen und so aus der Ferne auch nicht zu machen. Nur in Bezug auf den Mundwinkel muss ich dir widersprechen. Der wird vom untersten Ast des N. trigeminus, einem Hirnnerven, und nicht aus der HWS versorgt. Missempfindungen hier könnten auf eine cerebrale Mitbeteiligung hinweisen. Auch das muss nicht unbedingt ein schlimmes Zeichen sein, denn wenn der Druck im Rückenmarkswasser der Wirbelsäule sich auf unseren grossen Computer fortsetzt, könnte auch diese Symptomatik auftreten. Wäre dann aber nicht weiter schlimm.

@Marcus
Du hast eingehende neurologische Untersuchungen anstellen lassen. Dabei wurde nichts gravierendes gefunden. Sei deshalb, trotz unangenehmer Beschwerden, erstmal beruhigt. Versuche jeden dir nützlich erscheinenden Hinweis nachzugehen und beobachte dich. Jede, wie auch immer geartete, für dich geeignete Behandlung muss ziemlich schnell Veränderungen bringen. Sollte dir die Wirkung für das nächste Jahr Weihnachten versprochen werden, dir Geduld abverlangt werden, vergiss sie gleich.

Und ... das erscheint mir noch wichtig, niemals mehrere Treatments zugleich. Du weisst ja, viel Köche ...

Geändert von KlausR (08.04.09 um 00:46 Uhr)

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Kiddycat ist offline
Beiträge: 186
Seit: 10.03.09


Das leuchtet mir ein.

Und wie schnell, bitte, ist "ziemlich schnell"?
Und würdest du das generell bei HWS so sagen?

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

KlausR ist offline
Beiträge: 93
Seit: 05.04.09
Hallo Kiddycat
Da stellst du zwei gute Fragen. Deine erste Frage lautet, mit der auch die Zweite verknüpft ist: „Wie schnell ist ziemlich schnell?“ Meine Antwort darauf: bei Beschwerden der Wirbelsäule und Anwendung geeigneter manueller Therapien sofort!

Sofern die therapeutische Hypothese zutrifft, sollten sich Beschwerden un-mittelbar im Anschluss bereits an die erste Behandlung merklich gebessert haben und sich bei weiteren Sitzungen, Schritt für Schritt, weiter normalisieren. Sollte das, allerspätestens nach der 3. Behandlung, nicht eingetreten sein, erscheint mir ein Abbruch dieser „Therapie“ angezeigt. Das insbesondere dann, wenn sich im Anschluss an Behandlungen die Be-schwerden noch gesteigert haben sollten. Die sog. „Erstverschlimmerung“ halte ich a) für eine unbegründbare Ausrede unwissender Therapeuten und b) für das Signal des Körpers, dass er in seinem Selbstheilungsbestrebungen nicht unterstützt, sondern darüber hinaus behindert wurde.

Weitere Fragen? Gerne, lass von dir hören!
Muchos saludos

Geändert von KlausR (08.04.09 um 03:16 Uhr)

1 Jahr Beschwerden - keine genaue Diagnose

Marcus.F ist offline
Themenstarter Beiträge: 150
Seit: 21.07.08
Hallo Klaus,

danke für deine Antworten, deine Hinweise werde ich mir mal zu Herzen nehmen, das scheint wohl das beste sein.Therapien versuchen, entweder es hilft oder ich versuch was neues.Den Tip hat mir auch schon ein sehr erfahrener User von hier gegeben. Das sollte ich wohl jetz dann auch mal so versuchen. Das was mir schonmal besserung verschafft hat war eine Atlastherapie nach Arlen, nur habe ich sie kein 2.mal bisher gemacht aus Zeit und manchmal auch Geldgründen,aber ich fand das sie mir zumindest bei der HWS Sache schon etwas geholfen hat.Und das relativ unmittlebar. Eine Dorn-Behandlung möchte ich aber auhc noch ausprobieren.Vllt findet man ja auhc sowas ähnliches wie die "Klaus-Methode" hier in der Gegend

grüße


Optionen Suchen


Themenübersicht