salzige Haut! - zuviel Natrium?

27.03.09 11:18 #1
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salzige Haut! - zuviel Natrium?

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Bei vielen Allergien/UVs würde ich anfangen, all die NEMs wegzulassen, wie schon gesagt.
Warum gerade bei Allergien/NMU alle NEM weglassen? Gerade da würde ich mir Gedanken machen, wie ich meinen Vitalstoffhaushalt auf Reihe bekomme. Bei Allergien/NMU gibt es viele orthomolekulare Ansatzpunkte.

Heute haben sie offenbar ihren Tätigkeitsbereich erweitert auf "Entgiftung". Bedauerlich, denn alle Mittel, die dabei eingesetzt werden, sind neue Belastungen für den Körper.
Mit noch bedauerlicheren Folgen für Personen, die schon die normale Ernährung und Chemie-Belastung schlecht vertragen
Wer hat dir bloß diese Märchen eingetrichtert? Die Pharma-Gehirnwäsche-Propaganda scheint ja wirklich außerordentlich und erstaunlich wirksam zu funktionieren.
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Gruß Tobi

Geändert von Tobi09 (28.03.09 um 21:29 Uhr)

salzige Haut! - zuviel Natrium?

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Tobi,


Warum gerade bei Allergien/NMU alle NEM weglassen? Gerade da würde ich mir Gedanken machen, wie ich meinen Vitalstoffhaushalt auf Reihe bekomme. Bei Allergien/NMU gibt es viele orthomolekulare Ansatzpunkte.
Mache Dir mal die Mühe, die früheren Threads betreffend Julias Ernährung zu lesen. Dazu schrieb sie bzw. der Vater mal folgendes:
http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...tml#post130684
Seit einem Jahr ernähre ich mich von (pro Woche): 1 kg. Vollkornbrot / 1 kg. Vollkorn-Reis
/ 1 kg. Teff-Nudeln ! 500 gr. Bio-Erdbeermarmelade = natürlich alles ohne Gluten, Laktose, Soja...../ dazu trinke ich täglich ungefähr einen Liter Fencheltee ja und das
wars dann schon was ich so esse oder trinke.
Das ist nun mal sehr einseitig und man sollte m. E. auch andere Nahrungsmittel in die Ernährung einbinden. Dass man alle anderen Nahrungsmittel nicht verträgt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Vielleicht muss man mit kleinen Mengen anderer Nahrungsmittel anfangen, um den Körper wieder an normale Nahrung zu gewöhnen. Aber auf Dauer die bei dieser Ernährung alle fehlenden Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Enzyme zu substituieren, das ist unmöglich. Da müsste man ein Mal im Monat alle diese Stoffe im Blut untersuchen, um festzustellen, bei welchen ein Mangel herrscht. Allein schon die Bestimmung und Substitution von Aminosäuren ist eine Wissenschaft für sich.
Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass das eine Krankenkasse bezahlt und wenn man es selbst bezahlen will, ist man schnell arm.

Und mal ehrlich Tobi, würdest Du länger als einen Monat eine solche einseitige Ernährung durchhalten? Ich könnte das nicht, das weiß ich.

Hakushi hat mit ihren Empfehlungen Recht und auch ihren sonstigen Ausführungen stimme ich zu.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

salzige Haut! - zuviel Natrium?

Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.070
Seit: 01.02.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hakushi hat mit ihren Empfehlungen Recht und auch ihren sonstigen Ausführungen stimme ich zu.
Margie, woher willst du wissen, ob Hakushie "Recht hat"?
Tolle Fraktionsbildung und echt sinnlos! Die eine verteufelt alles, was nicht den Aufdruck "Arzneimittel" trägt und stellt schon mal die Ferndiagnose Quacksalber, dabei war Quecksilber nicht im Spiel, und die andere schreibt ihr sodann ein Attest, im Recht zu sein. Na dann.
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Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Ich möchte darum bitten, Diskussionen über grundsätzliche Meinungen nicht in diesem Thread zu führen.
Hier geht es doch darum, ob jemand etwas weiß, was Max und Julia helfen könnte.

Ich bin - ehrlich gesagt - froh, daß die beiden bei Dr. R. in Behandlung sind. Das ist meiner Meinung nach besser als keine Behandlung oder die Behandlung bei desinteressierten Ärzten. Und so sah es für mich früher immer aus. Wir können doch auch vom Forum aus gar nicht beurteilen, inwieweit es Max/Julia möglich ist, die hier diskutierten Themen zu verdauen und umzusetzen. Insofern wäre es auch möglich, daß erst recht Verunsicherung eintritt, und das wäre meiner Meinung nach genau das Falsche.

Keiner hier kann die Verantwortung für Julia übernehmen; und evtl. sind Ratschläge, die hier vehement vertreten werden, eben doch nicht gut für sie. Wer will das schon genau wissen?

Gruss,
Uta

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Margie, woher willst du wissen, ob Hakushie "Recht hat"?
O. K., ob sie nun "Recht hat", ist vielleicht der falsche Ausdruck, den wir sind hier nicht vor Gericht. Ich will es vielleicht so beschreiben:
Ich vermute, dass sie mit ihren Schlussfolgerungen und Tipps für Julia einen gangbaren Weg aufgezeigt hat. Sie hat, wie ich offenbar die bisherigen Threads im wesentlichen gelesen und ihren gezogenen Schlussfolgerungen und den gegebenen Ratschlägen kann ich im wesentlichen zustimmen.
Natürlich hat hier keiner das Wissen, das Julia oder ihr Vater über Julia haben. Natürlich können einige Ratschläge auch falsch sein.
Das zu sortieren, ist die Aufgabe desjenigen, der sich ans Forum wendet.

Ich lese hier immer wieder zustimmende Äußerungen zu Dr. R. Auch von Leuten, die so weit entfernt von ihm wohnen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie mal bei ihm waren (ich meine nun nicht Uta).
Mich würde interessieren, ob diejenigen, die ihn empfehlen, ihn denn auch persönlich kennen? Nur dann kann ich doch einen Arzt als gut empfehlen. Ansonsten sollte man dies zum Ausdruck bringen, indem man evtl. schreibt: Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, aber er soll aus dem oder jenem Grunde gut sein.

Auch mir waren mal Ärzte (wie Dr. D. wegen Amalgam) als gut empfohlen worden. Ich war dann bei ihm und bin seither der Meinung, dass er eben nicht gut ist.

Mir jedenfalls ist ein Arzt, der nur aufgrund einer Haarmineralanalyse von einer Arsenvergiftung ausgeht, schon suspekt.
Wenn sich diese Diagnose durch eine Blut- und 24h-Urin-Untersuchung bestätigt hätte, würde ich sie glauben, sonst nicht.
Eine Arsenbelastung wird heute durch Messung des Blutspiegels und der täglichen Ausscheidung mit dem Urin mittels Atomabsorptions- oder -emissionsspektroskopie nachgewiesen. Bei unbelasteten Personen liegen die Arsenspiegel im Blut zwischen 5 und 15 µg/l.
siehe
Mörderisch und heilsam zugleich

Immerhin ist jede Therapie ein Eingriff in den Körper und kann auch andere Nebenwirkungen haben, wie sie jetzt in Form der "salzigen Haut" auftreten. Daher würde ich einen hohen Wert in einer Haaranalyse immer durch Blut- und/oder Urinuntersuchungen überprüfen.

Wenn ich meinen Haarmineralanalysen folgen würde, dürfte ich kein Milligramm Magnesium mehr einnehmen, denn der Mg-Wert ist in der Haaranalyse bei mir 8-fach erhöht. Im Vollblut und oft auch im Serum habe ich aber einen extremen Mangel und dazu habe ich immer wieder Krämpfe, die sich bessern, wenn ich Mg nehme. Ich folgere daraus bei mir: Die Haaranalyse scheint falsch zu sein oder das was im Haar nachgewiesen wurde, ist im übrigen Körper offenbar in der Weise gar nicht vorhanden.


Gruß
margie
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Mir jedenfalls ist ein Arzt, der nur aufgrund einer Haarmineralanalyse von einer Arsenvergiftung ausgeht, schon suspekt.
Das wissen wir doch gar nicht, also können wir auch nichts darüber sagen...

Ich kenne Dr. R. nicht persönlich, aber er gehört immerhin zu den Medizinern, die sich schon sehr lange (20 Jahre) mit Umweltbelastungen und Giften beschäftigt. Ich finde, seine Homepage zeigt das auch.
Was ich sehr bedauerlich finde ist, daß er nur privat abrechnet.

IFU Institut fr Umweltkrankheiten - Umweltmedizin in Bad Emstal

Gruss,
Uta

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mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Es wäre mal interessant zu erfahren, was denn der behandelnde Arzt selber zu Julias Problemen sagt.
Er kann es ja wohl nicht einfach ignorieren und so weitermachen, als wäre nichts.

Bist du überhaupt noch im Thread, Max? Oder hast du aufgrund der Kabbelei aufgegeben?

Gruß
mezzadiva

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mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Was ich sehr bedauerlich finde ist, daß er nur privat abrechnet.

IFU Institut fr Umweltkrankheiten - Umweltmedizin in Bad Emstal

Gruss,
Uta
Hallo Uta,
das ist allerdings bedauerlich, liuegt aber nicht an dem Arzt sondern an unserem Gesundheitssystem. Dr Umweltmediziner bei dem ich bin, ist zwar Kassenarzt, hat mir aber auch von vornherein gesagt, das er bei den Umweltgeschichten nur privat abrechnen kann, weil es die gesetzlichen Kassen schlichtweg sowieso nicht übernehmen. In einigen Telefonaten mit meiner Kasse, weil ich stinksauer war, kam ich zum selben Ergebnis.
Sorry, war schon wieder

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Noch mehr off topic: ich habe neulich irgendwo gelesen, daß die Kassen die Leistungen von Umweltmedizinern jetzt überhaupt nicht mehr übernehmen. Leider weiß ich nicht mehr, wo das war.

Grüsse,
Uta

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maxlohnee ist offline
Themenstarter Beiträge: 83
Seit: 21.08.07
hallo zusammen,

danke für eure tipps und bemerkungen, die viel unsicherheit hätten auslösen
können und ich bedauere, diese anfrage / dieses neue thema überhaupt gestellt zu haben.

auf "alten u. überholten" nachrichten "rumzureiten" bringt uns leider
nichts.

Julia´s Ernährungsplan sieht dank Dr. Runow schon viel besser und ganz
anders aus


Hiermit ist die Sache für mich / für uns erledigt und wir werden eine untersuchung durchführen lassen, wo sich die Sache mit dem Salz klären
wird.


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