Lactose- u. Fructoseunverträglichkeit und zuviel Magensäure?

26.03.09 17:48 #1
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Lactose- u. Fructoseunverträglichkeit und zuviel Magensäure?

Kullerkugel ist offline
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Seit: 01.06.10
Hallo margie,

aus eigener Erfahrung kann ich nur kurz jetzt sagen, Deine Aussagen stimmen so nicht bzw. koennen so nicht verallgemeinert werden. Diese Thematik ist viel komplexer. Ich habe kein Problem mit Fetten bezueglich der Galle und bekomme Sidbrennen von Milch und co. .

LG K.
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LG K.

Geändert von Kullerkugel (01.05.13 um 19:39 Uhr)

Lactose- u. Fructoseunverträglichkeit und zuviel Magensäure?

Oregano ist offline
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Seit: 10.01.04
koò: ein neues Wort, Kullerkugel ?
Mich würde die Begründung dafür interessieren, warum Margies Aussagen falsch sein sollen.

Grüsse,
Oregano
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Kullerkugel ist offline
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Seit: 01.06.10
Hallo Oregano,

ich schrieb , das ist meine Erfahrung.
Viel Fleisch und viel Gemuese zusammen muessen weder fuer viel Harnsaeure sorgen, noch machen sie Gicht.
Ich bekomme gichtartige Beschwerden nach Getreide. Und auch magere Milchprodukte koennen Harnsaeure erhoehen.

Eine Bekannte hat jetzt eineinhalb Jahre auf saemtliche Fleischwaren verzichtet. Isst dafuer fleissig Brot und Magerquark. Sie wollte endlich Gicht und Rheuma besiegen.
Ergebnis: keine Besserung.

Sie haette es umgekehrt machen sollen?

LG K.
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LG K.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo kullerkugel,

Margie hat geschrieben:

Probleme mit der Galle sind aber am häufigsten die Folgen einer zu fettreichen Ernährung, insbesondere führen viele tierische Fette zu Gallenproblemen und infolge der enthaltenen Purine auch zu einem Anstieg der Harnsäure (Hyperurikämie). Zuviel Harnsäure ist die Voraussetzung dafür, dass sich eine Gicht entwickeln kann.

Purinreiche Ernährung, d. h. viel fettiges Fleisch ist also einer der Hauptverursacher der Gicht.

D. h. durch die Paläo-Diät, die Dr. Myhill empfiehlt (Fleisch, fettreich, keine Kohlenhydrate) hat man eine große Chance, eine Gicht zu bekommen, wie diese Ernährung auch für die Gallenblase eine Herausforderung ist.

LG
Margie
Von Gemüse war nicht die Rede, und das ist doch wesentlich für eine basische Verstoffwechselung.
Sie hat nur von Fleisch, tierischem Eiweiß und Fett geschrieben.

Grüsse,
Oregano
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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Genau, aber z.B. bei der Paleo Diaet wird zu fettem Fleisch auch genug Gemuese gegessen.
Wer isst denn nur fettes Fleisch ?

Also muss man solche Aussagen differenziert betrachten.

LG K.
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LG K.

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo KUKU und Oregano,


ich wollte die Aussage von zelnot, dass man hauptsächlich durch eine FI Probleme mit der Galle und sogar Gicht bekäme, richtig stellen.

Vielleicht mag eine FI auch vereinzelt bei Gallenproblemen und bei der Gicht eine Rolle spielen, aber Galleprobleme und Gicht sind bei der Mehrzahl der Menschen durch fettreiche Ernährung bzw. fettes Fleisch verursacht.

Gerade weil zelnot doch diese Paläo-Diät (bei der fettreiches Fleisch doch ein wesentlicher Diätbestandteil ist) hier so propagiert, sollte man auch auf die Nachteile dieser Diät hinweisen.

Gemüse ist natürlich kein Gichtauslöser und dürfte auch der Galle nicht schaden.

Ich würde daher Menschen, die es mit der Galle haben oder die Zeichen einer Gicht haben, nie raten, ausgerechnet eine Paläo-Diät zu wählen.

Genau, aber z.B. bei der Paleo Diaet wird zu fettem Fleisch auch genug Gemuese gegessen.
Wer isst denn nur fettes Fleisch ?
Zelnot isst meines Wissens so gut wie kein Gemüse, weil sie alles nicht verträgt. D. h. die Paläo-Diät läuft dann bei ihr schon sehr auf Fleisch hinaus.

LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo margie,

ich denke, es sind verschiedene Vorstellungen von bestimmten Diaeten.
Ich esse auch nur bestimmte Gemuese, regelmaessig Fleisch und Fisch und damit ist meine Galle zufrieden. Die hat damals Probleme gemacht, als ich viele Milchprodukte, auch Vollkorngetreide , Obst usw. gegessen habe.
Da hat zelnot sicher recht .

LG K.

PS: Es sind nicht FI und LI die Uebeltaeter sondern fuer Viele zu viel Getreide , besonders Weizen . Und oft die Milch.
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LG K.

Geändert von Kullerkugel (01.05.13 um 22:07 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Kuku,


Du hast LI und Fi.
Sind denn diese Beschwerden, die Du hast bzw. hattest, wirklich von der Galle?
Wurde denn das Blut untersucht und konnte man evtl. daraus erkennen, dass die Beschwerden von der Galle kamen?
Oder sind es evtl. eher Probleme im Verdauungstrakt, d. h. Probleme, die Magen und Darm machen, wenn Du fi- und li-haltige Lebensmittel mal isst, wie Blähungen, die ja auch schmerzhaft sein können oder Sodbrennen, das in der Regel nicht von der Galle kommt.



Ich habe und hatte schon immer mehr oder weniger starke Verdauungprobleme, die sicher die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Die genauen Ursachen zu finden, ist aber doch sehr schwer.
Da ich selbst bei der Einordnung bestimmter Beschwerden nicht immer weiß, woher sie nun kommen, stelle ich Dir die o.g. Fragen.



Bei mir wurde z. B. LI nach den Atemtests mal verneint, dann wieder bejaht und dann wieder verneint ...
Auch ein Laktulose-Atemtest war mal auffällig und später wieder nicht mehr.

Ich vermute, dass diese Tests mal so und mal so ausfallen können. Meine Vermutung ist, dass nach Antibiosen solche Tests anders ausfallen wie vorher, wobei man natürlich einen gewissen Zeitabstand zur letzten Antibiose einhalten muss, wenn man solche Tests macht und den Zeitabstand hielt ich auch ein.

Nur kann man auch nicht laufend diese Tests machen, d. h. man muss sich beim Essen auf eigene Beobachtungen stützen.

Ich vertrage verarbeitete Milchprodukte eigentlich gut, besonders gut finde ich Naturjoghurt, d. h. Joghurt ohne Geschmack.
Milch trinke ich nicht, weil sie so ekelig schmeckt und ich vermute, dass mein Ekel vor Milch davon kommt, dass ich sie als Kleinkind nicht vertragen habe und Milchschorf bekam.

Früchte vertrage ich in kleinen Mengen auch. Wenn ich aber viel Fruchtsaft trinke, bekam ich schon Probleme, die aber mehr nach Problemen mit dem Pankreas aussahen (Diarrhoe, senffarbene Stuhlfarbe). Ich habe eine leichte Pankreasinsuffizienz.
FI war nie pos. getestet worden, daher glaube ich nicht, dass ich FI habe, sondern dass mein Pankreas viel Früchte nicht verträgt (was bei einer Insuffizienz auch normal ist).

Getreide vertrage ich, soweit ich das beurteilen kann. Glutenunverträglichkeit habe ich nicht, das wurde schon so oft ausgeschlossen.

Mit Fleisch hatte ich Probleme, solange ich Fleisch gegessen habe. Ich esse es nicht mehr, vor allem auch, weil mir im Laufe der Zeit der Tierschutz sehr wichtig geworden ist.
Aber es ist auch gut für mich, kein Fleisch zu essen. Es geht mir seither doch deutlich besser, als zu den Zeiten, wo ich noch Fleisch gegessen habe (hängt sicher auch damit zusammen, dass ich leberkrank bin und davon viele Fäulnisbakterien früher hatte).

Ich denke, es muss jeder herausfinden, welche Diät für ihn die Richtige ist, d. h. was er verträgt und was nicht.

Es gibt bei bestimmten Erkrankungen Diät-Empfehlungen, an denen man sich aber orientieren kann.
So ist die Empfehlung, bei Galleproblemen kein fettes Fleisch zu essen, sicher für die meisten Menschen, die das haben, auch korrekt oder bei Gicht kein bzw. wenig Fleisch zu essen, wohl ebenso.



Galleprobleme:
Wenn es nicht gerade Choliken sind, die man an den krampfartigen Schmerzen erkennen kann, bin ich mir unsicher, wie sich diese äußern müssten.
Man will mir unbedingt die Gallenblase entfernen, weil ich darin winzige Polypchen habe, die kleiner als 5 mm sind. Die Zahl der Polypchen ist am steigen, erst war es lange Jahre einer, dann 2 und seit November ist die Zahl von 3 auf 5 gestiegen. Polypen können entarten, doch soll das erst dann passieren, wenn sie wachsen.

Es gibt aber Ärzte, die mir von einer Entfernung der GB abraten, wenn ich keine Gallenprobleme habe.

Nur frage ich mich, vielleicht habe ich welche und kann sie nicht erkennen? Ich habe unterm rechten Rippenbogen immer wieder diese Druckgefühle, die ich der Leber aber zuordne.

Ich erinnere mich, dass man mir bei Magenspiegelungen schon oft gesagt hatte, dass ich ein Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen habe, was dann auch wieder zu Magensäureproblemen führen soll.

Auch ich brauche dauerhaft Protonenpumpenhemmer (Omeprazol ist ein solcher) - auch schon, weil ich einen Reflux in die Speiseröhre habe, dazu noch die Hiatushernie, die viele haben, ...
Und ich brauche auch deshalb die Protonenpumpenhemmer, weil meine Medikamente wie das hochdosierte Zink mir den Magen zu sehr angreifen.
Protonenpumpenhemmer haben neben pos. Wirkungen auch Nebenwirkungen, wie jedes Medikament oder NEM, das man einnimmt. Doch man muss manchmal Kompromisse eingehen,, d.h. aus 2 Übeln das kleinere wählen.


LG
Margie
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Geändert von margie (02.05.13 um 11:29 Uhr)

Lactose- u. Fructoseunverträglichkeit und zuviel Magensäure?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo margie,

bin nun wieder am richtigen Rechner und kann ordentlich schreiben.
Ich versuche mal, Deine Fragen zu beantworten.

Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Kuku,

Du hast LI und Fi.
Sind denn diese Beschwerden, die Du hast bzw. hattest, wirklich von der Galle?

Ich wurde vor der Entdeckung meiner Unverträglichkeiten immer auf zu viel Magensäure behandelt bzw. bekam Galletabletten. Da war ich noch völlig unwissend.

Als es ganz schlimm wurde, war meine Galle dick und geschwollen und sollte sofort rausoperiert werden.
Das habe ich nicht machen lassen, 4 Monate Diät mit Möhren und Würstchen haben sie wieder schön werden lassen.


Wurde denn das Blut untersucht und konnte man evtl. daraus erkennen, dass die Beschwerden von der Galle kamen?

Blut und Ultraschall , ich habe aber damals noch nicht alles kontrolliert.

Oder sind es evtl. eher Probleme im Verdauungstrakt, d. h. Probleme, die Magen und Darm machen, wenn Du fi- und li-haltige Lebensmittel mal isst, wie Blähungen, die ja auch schmerzhaft sein können oder Sodbrennen, das in der Regel nicht von der Galle kommt.

Der Professor, der mir die LI dann mittels Atemtest diagnostizierte ( später wurde noch Gentest veranlasst ) erklärte mir, die Schmerzen kommen häufig davon, das die überlastete Galle irgendwann so viel ausschüttet, das fast immer auch Galle nachläuft. Nüchtern macht das dann brennende Schmerzen.

Ich habe seit Ernährungsumstellung nur noch selten damit ernsthafte Probleme.
Heute piekt mir bei zu viel Zucker die Bauchspeicheldrüse . Die ist Zucker aber längst nicht mehr gewohnt.



Ich habe und hatte schon immer mehr oder weniger starke Verdauungprobleme, die sicher die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Die genauen Ursachen zu finden, ist aber doch sehr schwer.
Da ich selbst bei der Einordnung bestimmter Beschwerden nicht immer weiß, woher sie nun kommen, stelle ich Dir die o.g. Fragen.



Bei mir wurde z. B. LI nach den Atemtests mal verneint, dann wieder bejaht und dann wieder verneint ...
Auch ein Laktulose-Atemtest war mal auffällig und später wieder nicht mehr.

Ich vermute, dass diese Tests mal so und mal so ausfallen können. Meine Vermutung ist, dass nach Antibiosen solche Tests anders ausfallen wie vorher, wobei man natürlich einen gewissen Zeitabstand zur letzten Antibiose einhalten muss, wenn man solche Tests macht und den Zeitabstand hielt ich auch ein.

Ich würde Deiner Vermutung zustimmen.
Und bedenken, das es bei LI und FI laut Ledochowski oft zu einer Fehlbesiedelung im Dünndarm kommt. Dann sind solche Atemtests manchmal ganz seltsam.
Mein FI Test damals war so, das die ATemgasbelastung vor ! der Zuckerlösung, also nüchtern , hoch war, nach der Lösung schlagartig nur auf Null ging . Labor schrieb dann, Verdacht auf Fehlbesiedelung.

Ich hatte dann zunehmend mehr Probleme als vorher, bis ich einen Dok fand, der mir AB gegen Fehlbesiedelung verschrieb.
Hatte funktioniert , ein gutes Jahr war Ruhe. Ich konnte viel mehr vertragen als früher, HIT Probleme wurden ganz klein.

Seit Weihnachten habe ich nun wieder ein kleines Problem aufgebaut, zu viele Würstchen und co unterwegs gegessen, diverse Mehl-Ersatz Stoffe (auch Erdmandelmehl z.B. )versucht, aber alles was zu viele Ballaststoffe hat, vertrage ich nicht gut.
Nun probiere ich gerade mit einem AB , das nur im Darm wirkt, aufzuräumen. Dazu kann ich noch nicht viel sagen, ausser, das Anschwellen des Bauches nach Mahlzeiten ist sofort weg. Das deute ich so, das es wirkt. Mal schauen.


Nur kann man auch nicht laufend diese Tests machen, d. h. man muss sich beim Essen auf eigene Beobachtungen stützen.

Genau

Ich vertrage verarbeitete Milchprodukte eigentlich gut, besonders gut finde ich Naturjoghurt, d. h. Joghurt ohne Geschmack.
Milch trinke ich nicht, weil sie so ekelig schmeckt und ich vermute, dass mein Ekel vor Milch davon kommt, dass ich sie als Kleinkind nicht vertragen habe und Milchschorf bekam.

Milcheiweissallergie ?

Früchte vertrage ich in kleinen Mengen auch. Wenn ich aber viel Fruchtsaft trinke, bekam ich schon Probleme, die aber mehr nach Problemen mit dem Pankreas aussahen (Diarrhoe, senffarbene Stuhlfarbe). Ich habe eine leichte Pankreasinsuffizienz.
FI war nie pos. getestet worden, daher glaube ich nicht, dass ich FI habe, sondern dass mein Pankreas viel Früchte nicht verträgt (was bei einer Insuffizienz auch normal ist).

Also Pankreas und Galle spielen wohl gemeinsam.
Ich habe bisher die Senffarbe als zu wenig Galle gewertet ? WEil bei Leberprobs der Stuhl immer heller wird bis cremeweiß ?
Schon 1 Liter normaler Apfelsaft ohne extra ZUcker dabei soll die NORMALE Kapazität der Fructoseaufnahme ausschöpfen, schreibt Dr. Ledochowski .


Getreide vertrage ich, soweit ich das beurteilen kann. Glutenunverträglichkeit habe ich nicht, das wurde schon so oft ausgeschlossen.

Bei mir auch, trotzdem habe ich erhöhte Antikörper im Stuhl, im Blut nicht. Mir wurde ärztlicherseits versichert, der Nichtnachweis liegt an den Testverfahren. Glutensensitivität reicht aber aus ?

Mit Fleisch hatte ich Probleme, solange ich Fleisch gegessen habe. Ich esse es nicht mehr, vor allem auch, weil mir im Laufe der Zeit der Tierschutz sehr wichtig geworden ist.
Aber es ist auch gut für mich, kein Fleisch zu essen. Es geht mir seither doch deutlich besser, als zu den Zeiten, wo ich noch Fleisch gegessen habe (hängt sicher auch damit zusammen, dass ich leberkrank bin und davon viele Fäulnisbakterien früher hatte).

Jeder verträgt es anders. Mir geht es immmer besser, wenn ich genug Fleisch esse. Ich habe aber keine Fäulnisbakterien, Ich habe in den Darmfloratests zu viele Ballaststoffspaltende Bakterien

Ich denke, es muss jeder herausfinden, welche Diät für ihn die Richtige ist, d. h. was er verträgt und was nicht.

Es gibt bei bestimmten Erkrankungen Diät-Empfehlungen, an denen man sich aber orientieren kann.
So ist die Empfehlung, bei Galleproblemen kein fettes Fleisch zu essen, sicher für die meisten Menschen, die das haben, auch korrekt oder bei Gicht kein bzw. wenig Fleisch zu essen, wohl ebenso.



Galleprobleme:
Wenn es nicht gerade Choliken sind, die man an den krampfartigen Schmerzen erkennen kann, bin ich mir unsicher, wie sich diese äußern müssten.
Man will mir unbedingt die Gallenblase entfernen, weil ich darin winzige Polypchen habe, die kleiner als 5 mm sind. Die Zahl der Polypchen ist am steigen, erst war es lange Jahre einer, dann 2 und seit November ist die Zahl von 3 auf 5 gestiegen. Polypen können entarten, doch soll das erst dann passieren, wenn sie wachsen.

Es gibt aber Ärzte, die mir von einer Entfernung der GB abraten, wenn ich keine Gallenprobleme habe.

Ich würde nur in höchster Not zustimmen. Ich bin froh, damals gegen eine OP entschieden zu haben. Koliken wie Du schreibst, habe ich kaum noch gehabt seit Umstellung der ERnährung.

Nur frage ich mich, vielleicht habe ich welche und kann sie nicht erkennen? Ich habe unterm rechten Rippenbogen immer wieder diese Druckgefühle, die ich der Leber aber zuordne.

Ich erinnere mich, dass man mir bei Magenspiegelungen schon oft gesagt hatte, dass ich ein Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen habe, was dann auch wieder zu Magensäureproblemen führen soll.

Siehe oben, "nachtröpfeln , Rückfluss....durch ständige REizung ?

Auch ich brauche dauerhaft Protonenpumpenhemmer (Omeprazol ist ein solcher) - auch schon, weil ich einen Reflux in die Speiseröhre habe, dazu noch die Hiatushernie, die viele haben, ...
Und ich brauche auch deshalb die Protonenpumpenhemmer, weil meine Medikamente wie das hochdosierte Zink mir den Magen zu sehr angreifen.

Ich habe Säureblocker nie vertragen, die Beschwerden wurden schlimmer . Ich habe auch keinen REflux mehr ....

Was nimmst Du für Zink ? Vielleicht findest Du ein magensaftresistentes Produkt ?
Ich nehme morgends nach dem Frühstück welches und abends vor dem Schlafen ( Aminosäurenchelat mit VC


Protonenpumpenhemmer haben neben pos. Wirkungen auch Nebenwirkungen, wie jedes Medikament oder NEM, das man einnimmt. Doch man muss manchmal Kompromisse eingehen,, d.h. aus 2 Übeln das kleinere wählen.

Bei Dir bedeutet dann der Kompromiss, das Du nicht mehr richtig verdauen kannst ?????

LG Kuku



LG
Margie
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Lactose- u. Fructoseunverträglichkeit und zuviel Magensäure?

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Kuku,

 

nachfolgend einige Anmerkungen und Fragen, zu Deiner obigen Antwort:

Ich hatte dann zunehmend mehr Probleme als vorher, bis ich einen Dok fand, der mir AB gegen Fehlbesiedelung verschrieb.
Hatte funktioniert , ein gutes Jahr war Ruhe. Ich konnte viel mehr vertragen als früher, HIT Probleme wurden ganz klein.
Welches AB hast Du damals genommen? Metronidazol?

AB-Therapien interessieren mich, wenn sie pos. wirken. Ich habe da solche und solche Erfahrungen.



Seit Weihnachten habe ich nun wieder ein kleines Problem aufgebaut, zu viele Würstchen und co unterwegs gegessen, diverse Mehl-Ersatz Stoffe (auch Erdmandelmehl z.B. )versucht, aber alles was zu viele Ballaststoffe hat, vertrage ich nicht gut.
Nun probiere ich gerade mit einem AB , das nur im Darm wirkt, aufzuräumen. Dazu kann ich noch nicht viel sagen, ausser, das Anschwellen des Bauches nach Mahlzeiten ist sofort weg. Das deute ich so, das es wirkt. Mal schauen.
Und welches nimmst Du jetzt? Paranomycin? Oder ein anderes? Es gibt meines Wissens noch eines, das nur im Darm wirken soll, dessen Name fällt mir aber im Moment nicht ein.


Milcheiweissallergie ?
Ja, genau! Auch die wurde mal bei mir vor rd. 25 Jahren festgestellt (im Blut IgE-RAST), als ich auf Hartkäse eine Art allergischen Schock bekam, was sicher auch damit zu tun hat, dass ich eine Histaminintoleranz habe, denn Hartkäse enthält viel Histamin.

Aber später war diese Allergie dann wieder negativ. Derzeit kann ich auch etwas Hartkäse wieder essen und ich esse gern diesen Käse (er hat ja auch einige wichtige Nährstoffe …).

 


Also Pankreas und Galle spielen wohl gemeinsam.
Ich habe bisher die Senffarbe als zu wenig Galle gewertet ? WEil bei Leberprobs der Stuhl immer heller wird bis cremeweiß ?
Schon 1 Liter normaler Apfelsaft ohne extra ZUcker dabei soll die NORMALE Kapazität der Fructoseaufnahme ausschöpfen, schreibt Dr. Ledochowski .
Interessant, dass Du die Senffarbe der Galle zuordnest. Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich habe diese Probleme aber nur ganz selten mal. Früher öfters, heute weniger, vielleicht weil ich manche Dinge nicht mehr esse oder weil meine Therapien doch ein bißchen vorbeugend sind.

 


Getreide vertrage ich, soweit ich das beurteilen kann. Glutenunverträglichkeit habe ich nicht, das wurde schon so oft ausgeschlossen.
Bei mir auch, trotzdem habe ich erhöhte Antikörper im Stuhl, im Blut nicht. Mir wurde ärztlicherseits versichert, der Nichtnachweis liegt an den Testverfahren. Glutensensitivität reicht aber aus ?
Das ist aber seltsam. Ak im Stuhl und nicht im Blut? Interessant. Nein, wenn ich die Ak testen ließ, waren sie im Stuhl und im Blut stets negativ.

 


Jeder verträgt es anders. Mir geht es immmer besser, wenn ich genug Fleisch esse. Ich habe aber keine Fäulnisbakterien, Ich habe in den Darmfloratests zu viele Ballaststoffspaltende Bakterien
Wenn Du wenig Kohlenhydrate isst, dann liegt das vielleicht daran? Balaststoffe sind doch meist Kohlenhydrate.



Es gibt aber Ärzte, die mir von einer Entfernung der GB abraten, wenn ich keine Gallenprobleme habe.
Ich würde nur in höchster Not zustimmen. Ich bin froh, damals gegen eine OP entschieden zu haben. Koliken wie Du schreibst, habe ich kaum noch gehabt seit Umstellung der ERnährung.
Ich werde die Gallenblase jetzt noch nicht entfernen lassen. Das ist mir zu kurzfristig. D. h. ich will erst noch weitere Meinungen hören. Es wird zwar behauptet, dass die Gallenblase überflüssig sei, doch glaube ich das noch nicht richtig.

 

 

Ich erinnere mich, dass man mir bei Magenspiegelungen schon oft gesagt hatte, dass ich ein Rückfluss von Gallenflüssigkeit in den Magen habe, was dann auch wieder zu Magensäureproblemen führen soll.
Siehe oben, "nachtröpfeln , Rückfluss....durch ständige REizung ?
Víelleicht, einen Grund muss es dafür ja geben.

 


Auch ich brauche dauerhaft Protonenpumpenhemmer (Omeprazol ist ein solcher) - auch schon, weil ich einen Reflux in die Speiseröhre habe, dazu noch die Hiatushernie, die viele haben, ...
Und ich brauche auch deshalb die Protonenpumpenhemmer, weil meine Medikamente wie das hochdosierte Zink mir den Magen zu sehr angreifen.
Ich habe Säureblocker nie vertragen, die Beschwerden wurden schlimmer . Ich habe auch keinen REflux mehr ....
Die Nebenwirkungen sind m. E. nicht ganz unbedeutend. Ich vermute, dass bei mir Protonenpumpenhemmer als Histaminliberatoren auch wirken.

 

 

Was nimmst Du für Zink ? Vielleicht findest Du ein magensaftresistentes Produkt ?
Ich nehme morgends nach dem Frühstück welches und abends vor dem Schlafen ( Aminosäurenchelat mit VC
Ich nehme Wilzin, das ist das für den M. Wilson entwickelte Zink. Es ist extrem teuer.

Was ist Aminosäurenchelat?

Unizink soll magensaftresistent sein. Aber davon müsste ich dann tgl. 15 Tabletten nehmen.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Tabletten, die als magensaftresistent ausgewiesen werden, es auch wirklich sind.

Beim ASS gibt es auch magensaftresistente Versionen. Die Ärzte sagen teils, dass das nur ein Verkaufsargument sei, d. h. dass der Magen dennoch nicht geschont wird. (Meine Mutter nimmt ASS, deshalb habe ich mich damit schon mal beschäftigt).

Ich denke, dass bei einer Menge von mehr als 100 mg tgl. jedes Zink auf nüchternen Magen genommen, Probleme macht, wobei ich es oft nur kurz vor den Mahlzeiten nehme, d. h. nicht eine halbe Stunde vorher. Es würde mir den Magen sonst ganz ruinieren.

 

 

Protonenpumpenhemmer haben neben pos. Wirkungen auch Nebenwirkungen, wie jedes Medikament oder NEM, das man einnimmt. Doch man muss manchmal Kompromisse eingehen,, d.h. aus 2 Übeln das kleinere wählen.
Bei Dir bedeutet dann der Kompromiss, das Du nicht mehr richtig verdauen kannst ?????
Mit den Übeln von Protonenpumpenhemmern meine ich in erster Linie die Nebenwirkungen wie vermutete Auswirkung auf das Histamin, wie evtl. auch mehr Schwindel.

Schon wenn ich die Protonenpumpenhemmer für 3 Tage weglasse, beginnt das Sodbrennen wieder. Und da ich auch schon einen „Barrett-Ösophagus“ (Krebsvorstufe) hatte, bin ich deswegen vorsichtig.

In meiner Familie ist das mit dem anfälligen Magen schon auffällig, d. h. ich vermute auch eine erbliche Komponente Mein Großvater starb mit 69 Jahren an einem Magendurchbruch und war zeitlebens schwer magenkrank - damals gab es noch keine Protonenpumpenhemmer.

 

 
LG
Margie
 

 
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