verzweifelt, will mein Leben zurück

14.03.09 11:25 #1
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verzweifelt

Campi30 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 14.03.09
Hallo

Ja je mehr untersucht wird desto mehr findet man...nun meine aktuellen Werte aber die Ärztin weiß noch nicht was es sein könnte

Habe immer noch Muskelschwäche,schmerzende Füße,Probleme lange was zu halten etc.

ANA 1:80 ( Norm neg-1:80 )
Antikörper gegen glatte Mskulatur 1:80 ( Norm kleiner als 1:40 )
ACE bei 80 ( Norm bis 52 )
CHE 2589 ( Norm bis 1900 )

GGT 66 ( Nom 60 )
GPT 62 ( Norm 50 )
CK 179
lebersonographie

Homogenes echo verdichtet,Ränder verplumpt

Verdacht auf leberzirrose

stand im Ultraschall...die ärztin in der leberambulanz sagte dann ,dass sie denkt dass es eine Fettleber ist weil die anderen leberwerte vollkommen ok sind....ich gehe aber zum MRT


Was meint ihr zu dem ....Ich habe die Überzeugung dass ich mich mit Viren angesteckt habe die eine Autoimmunerkrankung ausgelöste haben...oder sogar mehrere Autoimmunerkrankungen.....EBV war da bestimmt auch schuld dass ich mir eingefangen habe...Drüsenfieber hatte ich nicht

Wenn ich echt eine Leberzirrose habe ( bin 37 und trinke fast kein Alkohol )...dann weiß ich net was ich mache

verzweifelt

Campi30 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 14.03.09
keiner ne idee

verzweifelt

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Campi

Habe immer noch Muskelschwäche,schmerzende Füße,Probleme lange was zu halten etc.

ANA 1:80 ( Norm neg-1:80 )
Antikörper gegen glatte Mskulatur 1:80 ( Norm kleiner als 1:40 )
ACE bei 80 ( Norm bis 52 )
CHE 2589 ( Norm bis 1900 )

GGT 66 ( Nom 60 )
GPT 62 ( Norm 50 )
CK 179
lebersonographie

Homogenes echo verdichtet,Ränder verplumpt

Verdacht auf leberzirrose

stand im Ultraschall...die ärztin in der leberambulanz sagte dann ,dass sie denkt dass es eine Fettleber ist weil die anderen leberwerte vollkommen ok sind....ich gehe aber zum MRT

Stimmt den der von Dir angegebene Normwert bei der CHE?
Die Normwerte beim CHE, die ich kenne, liegen so zwischen 5000 und 12000.
Wenn das CHE zu niedrig ist, kann man eine Leberzirrhose haben.
Nach den Normwerten, die ich kenne, wäre Deine CHE zu niedrig.

Was ich nicht verstehe, ist die Aussage der Ärztin der Leberambulanz. Deine Leberwerte sind erhöht, zwar nicht immens, aber immerhin und da will die Ärztin wissen, dass Du nur eine Fettleber hast?

Ich habe ähnliche Leberwerte,was GGT und GPT anbetrifft und weiß, dass ich rechts eine Fibrose habe und links kleine Knötchen, was auf eine Zirrhose hinweist.

MRT wird Dir nur etwas bringen hinsichtlich der Erkenntnis, ob eine Zirrhose vorliegt, wenn die Zirrhose schon sehr weit fortgeschritten ist. Leider sieht man im MRT erst dann etwas.
Bei mir heißt es im MRT immer, ich hätte eine normal aussehende Leber.
Besser ist eine Leberbiopsie oder eine Bauchspiegelung mit Probenentnahme. Beides ist natürlich mit mehr Risiko verbunden als die bildgebenden Untersuchungen.
Auch ein Fibroscan könnte man mal probieren.
Fibroscan


Hat man denn mal im Blut die Laborwerte zum Ausschluss eines M. Wilsons (MW) untersucht?
Das würde ich angesichts Deiner Werte mal tun.
Beim MW hat man öfter schwach positive ANA, die Du auch hast.
Und da Du auch Hämochromatose hast und MW manchmal gemeinsam mit Hämochromatose auftritt, wäre es sinnvoll, MW auszuschließen.

EBV war da bestimmt auch schuld dass ich mir eingefangen habe...Drüsenfieber hatte ich nicht
EBV ist das "Pfeiffersche Drüsenfieber". Ich weiß nun nicht, was Du meinst wenn Du schreibst, Du hast Dir EBV eingefangen, hattest aber kein Drüsenfieber?
EBV bzw. das Drüsenfieber haben fast alle Menschen im Laufe ihres Lebens mal durchgemacht. Das ist in der Regel nicht schlimm und geht von alleine wieder weg.

Die Hämochromatose kann natürlich zu einer Leberzirrhose führen, d. h. je länger Du diese unbehandelt hattest, umso wahrscheinlicher kann das sein. Natürlich solltest Du auch keinen Alkohol trinken, das ist bei einer solchen Leberkrankheit überhaupt nicht gut.
Nur sollte man andere Leberkrankheiten, die evtl. noch zusätzlich die Leber schädigen, ausschließen.

Zum ACE-Wert kann ich nicht viel sagen. Der Wert ist offenbar noch nicht genau definiert hinsichtlich seiner Aussagekraft.

GRuß

Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

verzweifelt

Campi30 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 14.03.09
Hi also

CHE habe ich falsch geschaut....habe 25000 ( Norm bis 19000 )..also 600 zuviel

Fibroscan geht net weil ich zu fett bin

ich weiß im mOment nett weiter...habe seit wochen muskelschmerzen...könnt den ganzen tag heulen

zum EBV...EBV muß nicht das Fieber auslösen..es kann.....man kann sich auch mit EBV anstecken ohne was zu merken...ich hatte vor eineinhalb Jahren nur leichte Halsscherzen die 3 Wochen lang anhielten....2 Monate danach kamen die Sehnenscheidenentzündungen an der Hand...seitdem gehts bergab...extreme Muskelschmerzen ,Ödeme , erhöhte Leberwerte,fettleber

CP habe ich denke ich net weil ich keine geschwollenen Gelenke habe...ich hoffe nicht dass ich CP ahbe weil das würde ich wohl net unbedingt verkraften so einfach

Ich muss allerdings nochmal schauen um die bescheuerte Rhematologin wenigsten *Anti CCP * getestet hat

wenn ich wieder zur Leberambulanz gehe ,sage ich dass ich auf jeden fall anch MB getestet werden will.....gibt es da nen Blutwert um das zu testen?

Geändert von Campi30 (10.05.09 um 22:10 Uhr)

verzweifelt

Campi30 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 14.03.09
heute isses wieder ganz schlimm...extreme schmerzen im Oberschenkel...außerdem knirscht mein ganzer Körper

verzweifelt

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Campi,

wenn ich wieder zur Leberambulanz gehe ,sage ich dass ich auf jeden fall anch MB getestet werden will.....gibt es da nen Blutwert um das zu testen?
Du meinst sicher MW, also M. Wilson mit MB?
Wenn ja, sollte man folgende Werte bestimmen:
Coeruloplasmin im Serum und
Kupfer im Serum
Daraus kann man das sog. freie Kupfer mit einer Formel (siehe hier: MorbusWilsonEV ) errechnen.
Allerdings sollte der Arzt von MW etwas Ahnung haben und leider haben nicht wirklich viele Ärzte davon Ahnung, weil MW als selten gilt (was m. E. nicht so ganz sicher ist).

Evtl. wäre auch ein 24h-Urin auf Kupfer sinnvoll.

Wenn Du eine Entzündung oder einen Infekt hast, sollte man die Werte nicht bestimmen, denn Coeruloplasmin und Kupfer steigen an, wenn man einen Infekt oder eine Entzündung hat.
Zinkeinnahme verfälscht die Kupferwerte (auch noch Wochen nach dem Absetzen von Zink).

Wenn das CHE erhöht ist, spricht dies wohl eher für eine Fettleber. Fettleber hat aber nicht unbedingt mit Übergewicht zu tun. Vielmehr bekommt man bei fast jeder Leberkrankheit zuerst eine Fettleber, die unbehandelt dann in eine Fibrose oder gar Zirrhose übergehen kann.
Natürlich ist fettreiche Ernährung bei einer kranken Leber nicht gut und fördert die Leberkrankheit.
Übergewichtig kann man werden, wenn die Leber krank ist. Daher könnte Dein Übergewicht eine Folge einer kranken Leber sein.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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