anhaltendes Sodbrennen und veränderter Stuhl

20.02.09 17:15 #1
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anhaltendes Sodbrennen und veränderter Stuhl

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wie machst Du denn die Auslassdiät?

Ich habe sonst den Eindruck,daß Deine Ärztin sich nicht zu intensiv mit Deinen Problemen beschäftigt. Also evtl. einen anderen Arzt suchen oder noch besser: erst einmal selbst versuchen herauszukriegen, warum die Verdauung sich so verändert hat.

Vielleicht bringt dieser Artikel ein bißchen LIcht ins Dunkel?:
Die Bauchspeicheldrüse - im Schattendasein

Gruss,
Uta

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.083
Seit: 06.09.04
Das Omeprazol verhindert doch die Bildung von Magensäure. Im Beipackzettel müsste stehen, dass man das Medi nicht länger als 4 Wochen (?) nehmen sollte.
Ist zu wenig Magensäure da, wird die Nahrung schlechter verdaut. Das, was im Dünndarm ankommt, ist nicht genug aufgeschlossen/zerkleinert.
Folgen können sein Allergien, Unverträglichkeiten, Intoleranzen, Leaky gut Syndrom, B12 Mangel, bzw Unfähigkeit B12 der Nahrung zu entnehmen, ständiger Mangel an Magensäure, der auch nicht durch Absetzen zurückgeht. Hab ich was vergessen

LG
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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Lange habe ich mich nicht mehr gemeldet, ich möchte das gern heute mal nachholen.
Ich habe, nachdem seitens meiner Hausärztin nicht mehr viel passiert ist, einen Gastrologen aufgesucht. Dieser hat Ultraschall (Galle, Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse) durchgeführt, alles ohne Befund. Ich habe ihm von der unverdauten Nahrung und von etwas Fett (was ich in letzter Zeit auch immer mal wieder beobachte oder besser gesagt es ist eine „Mischung“ von Fett und Schleim) berichtet und er hat meiner Hausärztin als Empfehlung die Elastase Bestimmung angeraten.
Auf diesen Befund warte ich jetzt.
Ich mach mich grad tierisch fertig aufgrund der Tatsache, dass ich seit einer knappen Woche Rückenschmerzen im oberen Bereich also zwischen den Schulterblättern habe und das sofort mit meinen Verdauungsbeschwerden in Verbindung bringe und an einen bösartigen Tumor denke. Ich kann das googeln ja nicht lassen, auch wenn´s mir dadurch jedesmal schlechter geht.
Rückenschmerzen sind bei mir nix neues und kommen häufig vor, aber ich hatte sie bisher ausschließlich im Lendenwirbelbereich oder den ISG´s, noch nie hatte ich da oben Probleme. Ich gäbe was drum zu wissen, dass diese Schmerzen „nur“ psychsischer Natur sind.
Ich krieg´s grad echt nicht aus dem Kopf – diese Panik, vielleicht wirklich eine Erkrankung der BSD zu haben …
LG an alle !

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Von daher kann ich sicher erst einmal davon ausgehen, dass keine Enzymstörung o.ä. für meine Beschwerden verantwortlich sind.?
Das ist eine - entschuldige - blauäugige Annahme : Bei einem normalen Blutbild, egal ob groß oder klein, werden gar keine Enzyme bestimmt. Die Elastase, die jetzt bestimmt wird, ist eines davon, aber es gibt ja noch viel mehr. Z.B. gibt es bei der Histamin-Intoleranz eine erniedrigte DAO, so daß das Histamin nicht schnell und gut genug abgebaut werden kann.
Hauptseite - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit > Ernährung

Hast Du Dich denn schon mit den Intoleranzen und Allergien auf Lebensmittel befaßt? Bist Du überhaupt Allergiker oder weißt Du davon nichts?

Die Zähne sollte man bei allen Verdauungsproblemen und überhaupt bei gesundheitlichen anhaltenden Beschwerden immer im Gedächtnis behalten.

Grüsse,
Uta

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Das ist eine - entschuldige - blauäugige Annahme : Bei einem normalen Blutbild, egal ob groß oder klein, werden gar keine Enzyme bestimmt. Die Elastase, die jetzt bestimmt wird, ist eines davon, aber es gibt ja noch viel mehr.
Tja, ich will Dir da gar nicht widersprechen, Du hast sicher recht.

Momentan kann ich nur leider keinerlei klaren Gedanken fassen, weil ich wahnsinnige Angst habe.

Dadurch, dass der Stuhl jetzt auch noch so fettig aussieht und diese Rückenschmerzen dazugekommen sind, denke ich ständig und nachdem ich mir durchs Netz gegoogelt habe, darauf passt nichts anderes als BSDK.

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Hexe ist offline
Beiträge: 3.842
Seit: 13.07.07
Hallo Anke,

Dadurch, dass der Stuhl jetzt auch noch so fettig aussieht und diese Rückenschmerzen dazugekommen sind, denke ich ständig und nachdem ich mir durchs Netz gegoogelt habe, darauf passt nichts anderes als BSDK.
Meinst du mit BSDK Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Dann kann ich dich beruhigen, eine leicht entzündete Bauchspeicheldrüse macht genau diese Beschwerden auch. Bei mir war sie nicht mal entzündet, zumindest hat es kein Arzt festgestellt, sosndern sie war (und ist es heute noch oft) einfach zu "schwach", eine Funktionsstörung, und ich hatte jahrelang diese Rückenschmerzen. Tagesweise extrem heftig.
Heute habe ich sie auch noch ab und zu, je nachdem was ich die Tage zuvor gegessen habe. Zuviel rohes Obst und Gemüse zum Beispiel lassen diese Schmerzen wieder aufkommen.

Du musst dich also nicht verrückt machen.
Versuch doch mal deine Ernährung so umzustellen, dass sich deine Bauchspeicheldrüse ein wenig erholen kann.

liebe Grüße von hexe

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Hallo Anke,
Meinst du mit BSDK Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Danke für Deine Worte Hexe.

Ja ich meinte genau das. Und ich bin so in dem Gedanken -wissen zu müssen, dass es nur so sein kann- gefangen, dass es ne reinste Qual ist für mich und natürlich auch für meine Familie.

Ich hab die Beschwerden seit Oktober letzen Jahres anfänglich mit Sodbrennen und unverdauter Nahrung, dann kam das Fett dazu und nun diese komischen Rückenschmerzen, die ständig da sind und sich durch Bewegung etc. in keinster Weise beeinträchtigen lassen.

Ich hab die letzten Tage so viel von Betroffenen und Angehörigen von BSDK gelesen (über das googeln meiner Symptome bin ich da gelandet) und kann mir nach sovielen Übereinstimmungen irgendwie nichts Harmloseres vorstellen, obwohl ich das so gern möchte ...

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Hexe ist offline
Beiträge: 3.842
Seit: 13.07.07
Hallo Anke,

es stimmt schon, die Bauchspeicheldrüse macht genau solche Beschwerden. Aber nicht nur wenn sie von Krebs befallen ist, sondern GANZ GENAUSO auch wenn sie "nur" entzündet ist, oder eine Funktionsstörung hat. Letzteres wird nicht mal ein Arzt richtig diagnostizieren können, zumindest nicht immer.

Wie sieht denn deine Ernährung so aus?

Wenn du schon so lange Beschwerden hast, weitet sich das Ganze dann oft aus. Galle/Leber zum beispiel arbeiten dann auch nicht mehr so gut (das würde dann auch deine gestörte Fettverdauung erklären), denn der ganze Stoffwechsel hängt zusammen. Ist ein Teil davon nicht völlig okay, können über kurz oder lang auch alle anderen Teile ihre Arbeit nicht mehr richtig machen. Teamwork eben.

Wie gesagt, ganz viel hängt erstmal davon ab wie man sich ernährt.
Und zum Glück kann man ganz viel mit der persönlich richtigen Ernährung wieder ins Lot bringen.

liebe Grüße von hexe

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Hexe, darf ich Dich fragen, ob Du zu Deinen Rückenschmerzen damals auch Probleme mit Fettstuhl hattest?

Ich muss sagen, ich bin völlig platt. Ich kann nicht mal mehr auseinanderhalten, ob meine körperlichen Beschwerden schlimmer sind als meine Angst, das wiegt sich wohl auf.

Gestern bin ich nochmal zu meiner Hausärztin, wenn auch das Ergebnis der Stuhluntersuchung noch nicht da war.

Ich hatte die letzten Jahre, in denen ich bei ihr in Behandlung war, immer große Stücke auf sie gehalten und ihr vertraut. Das soll heißen, dass es schon öfters Situationen gab, in welchen es mir schlecht ging und meine Symptome durchaus auf eine Krebserkrankung schließen ließen, es sich im Endeffekt aber nie bestätigte und die Ärztin recht behielt, dass meine Psyche hauptsächlich verantwortlich war für meine Beschwerden.

Ich hab ihr gestern nun nochmal aufgezählt, dass meine Verdauungsbeschwerden ja nun schon seit Oktober vorigen Jahres bestehen (Unverdautes, übelriechend, fettig) und es immer schlimmer wird, gerade mit dem Fettstuhl, nun noch diese komischen anhaltenden und schlimmer werdenden Rückenschmerzen dazukamen und seit Montag, also innerhalb von 5 Tagen habe ich knappe drei Kilo abgenommen.

Ihre Reaktion – sie könne mir gar nicht helfen, das könne ich nur selbst bzw. bräuchte ich dringend psychologische Hilfe. (Meine Therapie beginnt Ende Mai.) Ich stecke in der Psycho-Schublade. Ich habe ein schlimmes Jahr 2008 hinter mir, keine Frage und dieses Jahr gings nicht besser weiter.

Aber ehrlich, die Psyche vermag enorm vieles zu beeinflussen, aber einen Fettstuhl? Das ist ja eine Sache, welche man sieht, nicht fühlt… Passend dazu die anderen Symptome? Kann das tatsächlich funktionieren?

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Hexe ist offline
Beiträge: 3.842
Seit: 13.07.07
Hallo Anke,

ich meine es gibt nicht nur
entweder eine schlimme, diagnostizierbare Erkrankung wie Krebs zum Beispiel,
oder, wenn es das nicht ist, dann eben die Psyche. So einfach ist das meiner Meinung nach nicht.

Zuerst mal, ja, Fettstühle waren auch bei mir an der Tagesordnung. Auch heute noch gelegentlich, bei weitem aber nicht mehr so oft und so ausgeprägt.
Ich hatte auch Zeiten, da habe ich 10 Kilo innerhalb von zwei Wochen abgenommen. Und ich tue mich heute noch schwer mit dem Zunehmen, abnehmen dagegen geht sehr schnell, wenn ich nicht ganz korrekt auf meine Ernährung achte. Auch heute noch.

Psyche und Körper gehören zusammen. Aber wie gesagt, auch eine "leichte" Funktionstörung zum Beispiel der Bauchspeicheldrüse, kann große körperlich UND psychiache Probleme verursachen. Das kann man so nicht trennen.
Klar sind die körperlichen Symptome größer bei Menschen die auch psychisch eher labil und ängstlich sind. Aber NUR von der Psyche kommt das meist nicht. Es hilft, sich psychsich zu stärken. Aber dabei sollte man nicht vergessen, auch die körperlichen Dinge anzugehen.

Eine Bauchspeicheldrüse mit Funktionstörungen wird vom Arzt meist nicht erkannt. Sie ist nicht auffällig bei Untersuchungen, sie macht eben Beschwerden, mal mehr mal weniger. Da meine ich wäre es wichtig, der Bauchspeicheldrüse die Arbeit zu erleichtern, sie zu unterstützen und sie zu stärken. Manchmal regeneriert sie sich wieder komplett, aber es ist auch möglich dass man halt ein Leben lang ein wenig "achtgeben" muss. Das ist aber gut machbar, wenn man weiss wie.

Also, sollte es bei dir etwas in der Art sein, dann könntest du ja mal gezielt deine Bauchspeicheldrüse ein wenig schonen und auf die Ernährung achten. Dann stellt sich schnell heraus ob das dein Problem ist.

liebe Grüße von hexe


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