geschwollener Oberkörper? Blutstau?

11.02.09 11:21 #1
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Amy83 ist offline
Beiträge: 63
Seit: 06.02.09
Hallo,

ich komme leider nicht weiter.

Ich beschreibe kurz mal meine symptome.
Ich habe manchmal, seit ca. 6 Wochen, das Gefühl als würde sich das Blut im
Oberkörper stauen.
Fühlt sich an wie Wasserablagerungen in den Beinen, nur es betrifft den
Oberkörper.
DIe Hände sind dann geschwollen und rot, wenn ich sie in die Luft hebe wird es besser.
Der Kopf fühlt sich auch geschwollen an...

Mein Hausarzt sagte nur: na wenn sie zu Wasserablagerungen neigen, ist das eben so...

ich dachte aber eher, dass sich die Ablagerungen meist in den Beinen absetzen?
und überhaupt fühlt es sich eher an als staut sich das Blut...

Kann mir jemand helfen?

ansonsten habe ich übrigens eine Insulinresistenz, die damit aber angeblichn cihts zu tun hat. ich bekomme öfters sog. Flushs (Heisses, rotes Gesicht), Kreislaufattaken und zitternde Muskeln...
10000 Dank im Voraus!!!
Amy


geschwollener Oberkörper? Blutstau?
Weiblich Pummeluff
Hallo

Ich habe manchmal, seit ca. 6 Wochen, das Gefühl als würde sich das Blut im
Oberkörper stauen.
Fühlt sich an wie Wasserablagerungen in den Beinen, nur es betrifft den
Oberkörper.
Ist die Haut dann eindrückbar? Kommt dir das nur so vor als sei der Oberkörper geschwollen oder trifft das auch tatsächlich zu außer an den Handen?

Mein Hausarzt sagte nur: na wenn sie zu Wasserablagerungen neigen, ist das eben so...
Bekommst du gegen diese Neigung Medikamente? Entwäserungstabletten? Seit wann neigst du dazu? Wurde herausgefunden Warum?

ich dachte aber eher, dass sich die Ablagerungen meist in den Beinen absetzen?
und überhaupt fühlt es sich eher an als staut sich das Blut...
Wasereinlagerung gibt es natürlich nicht nur in den Beinen .. Wassereinlagerung sind meistens Folge wenn das Herz die Grundleistung nicht mehr schafft oder auch die Nieren ein Problem haben.. aber es kann auch einfach eine Störung des Lymphkreislaufes vorliegen..deshalb auch meine Frage ob der Grund für die Neigung geklärt ist.. Wassereinlagerungen müssen behandelt werden denn wenn diese in der Lunge auch auftreten kann dies schwere Folgen haben..

Gruß Pummeluff

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Amy,

sitzt Du viel am Pc oder sonst? Es könnte sein, daß sich bei Dir die Lymphe in den Armen und Händen staut, weil Du Dich zu wenig bewegst. Die Lymphe kommt nur durch Bewegung zum Laufen; deshalb könnte zu wenig Bewegung eine Ursache für diese Schwellungen sein.

Bei Flush denke ich im Moment an Kortison, ein Hormon, das in den Nebennieren gebildet wird, das aber auch öfters als Medikament gegeben wird. Hast Du damit etwas zu tun?
Kortison einige unerwünschte Arzneimittelwirkung auf. Eine harmlose ist der sogenannte "Kortison-flush". Es handelt sich um eine Gesichtrötung, gelegentlich mit Spannungsgefühl der Gesichtshaut verbunden, die bald wieder verschwindet. Unangenehmer sind Auswirkungen auf Blutdruck und Blutzuckerspiegel. Patienten mit Diabetes mellitus oder Hypertonie müssen vorsichtig mit Kortison behandelt werden.
Sporttraumatologe Dr. Laminger

Nimmst Du Niacin - ein B-Vitamin ? Auch da gibt es als Nebenwirkung den Flush.

Zitternde Muskeln könnten auf einen Magnesium- und/oder Calciummangel hindeuten.
Ist das schon mal untersucht worden?

Wie sieht Deine Ernährung aus? Gerade bei einer Insulin-Resistenz - Vorstufe vom Diabetes 2 - ist die Ernährung + Bewegung sehr wichtig.

Möglichkeiten, Mineralstoffmangel zu erkennen:
Kalzium: häufige Muskelkrämpfe
Magnesium: zuckende und zitternde Muskeln, Muskelkrämpfe. Magnesiummangel kann (muss aber nicht!) die Ursache eines bei der Belastung auftretenden Krampfes sein
Basisernährung

Weißt Du etwas von Lebensmittel-Allergien oder -Intoleranzen. Deine Symptome würden u.a. zu einer Histaminintoleranz passen:
Hauptseite - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit > Ernährung

Grüsse,
Uta

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Amy83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.02.09
Hallo Ihr 2, vielen Dank für die schnelle Antwort.

die Haut lässt sich nicht eindrücken. nur da die Hände rot sind, wenn man drauf drückt werden die Druckstellen weiß, braucht auch ne weile bis das wieder normal ist.


bisher wurde cushing (Cortisol) ausgeschlossen. und auch blutbild sonst war relativ normal. nur lymphoten oder sowas waren erhöht. seit jahren ist das so...
haben schon alle möglichen tests gemacht bei mir, aber jeder stempelt mich als
"Psychotrulla" ab =(

Medikamente nehme ich null. bekomme erst am freitag die einweisung wegen insulinresistenz, die diagnose ist nagelneu...

histamin hab ich auch schon überlegt!
ich sitz viel am PC, sport eher wenig. *schäm*

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
In was für ein Krankenhaus gehst Du denn wegen der Insulinresistenz? Mich würde interessieren, was genau da gemacht werden soll? Irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, daß das etwas bringt.
http://www.symptome.ch/vbboard/diabe...resistenz.html

Berichte doch bitte mal...

Gruss,
Uta

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Amy83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.02.09
Krankenhaus? ich geh nicht ins krankenhaus, meine endokrinologin hat mich noch mal zu sich bestellt um mit mir die medikation zu besprechen.
muss das im krankenhaus passieren??? ups...

ich war aber ursprünglich wegen meiner kreislaufattacken dort und wegen
der atemnot und den flush´s... und jetzt hab ich auf deiner seite gelesen, dass insulinresistenz ohne symptome abläuft, also hat sie doch die ursprüngliche sache noch gar nicht gefunden, und die insu-resi ist nur ne zufallsdiagnose, oder?
versteh ich das falsch?

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Amy,

bekomme erst am freitag die einweisung wegen insulinresistenz,
Da hatte ich die "Einweisung" falsch verstanden. Bei uns (D) heißt das wahrscheinlich "Überweisung" .

Weil ich bis jetzt auch immer gehört habe, daß eine Insulinresistenz oft gar nicht bemerkt wird, habe ich mich ja gewundert, daß sie nun behandelt werden soll.
Es ist selbstverständlich gut, wenn der Patient darauf achtet, was er ißt, trinkt und tut mit einer Insulinresistenz, und das sollte auch mit dem Arzt besprochen werden. Aber Deine Symptome scheinen mir nicht unbedingt daher zu kommen?

...
Im Energiestoffwechsel spielt das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin als Verteiler eine zentrale Rolle. Zu seinen Aufgaben gehört es, Traubenzucker (Glucose, Blutzucker), wie er nach dem Essen bei der Aufspaltung von Kohlenhydraten (Stärke, Doppel-, Einfach- und Komplex-Zucker) im Verdauungsprozess anfällt, in die Muskelzellen einzuschleusen, wo er entweder unter Gewinnung von Arbeitsenergie verbrannt oder in Form von Glykogen (tierische Stärke) gespeichert wird.

Die in der Muskulatur und in der Leber befindlichen Stärkespeicher des Organismus haben begrenztes Fassungsvermögen, können knapp einen 24-Stundenbedarf speichern. Jedes „mehr“ an Glucose wird in Neutralfette/Triglyzeride – wiederum unter der stimulierenden Kontrolle von Insulin – umgewandelt und in die Fettdepots entsorgt.

Der Schlüsselreiz zur Insulinausschüttung ist der Blutzuckeranstieg nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit. Je höher der Blutzucker, desto größer die Insulinausschüttung. Und je höher der Insulinspiegel, desto rasanter die Fettsynthese. Kohlenhydratreiche Kost bei gedrosseltem Energieverbrauch – also bei Bewegungsmangel – macht dick.

Eine in stetigem Anwachsen begriffene Fraktion der Menschheit trägt in sich Gene, welche zum Typ-2-Diabetes veranlagen. Ihr muskuläres Zellgewebe zeigt verminderte Empfindlichkeit gegenüber dem zuckereinschleusenden Insulin. Diese Insulinresistenz kompensiert der Körper Jahre und Jahrzehnte lang durch überhöhte Insulinausschüttung (Hyperinsulinämie).

Am Fettgewebe, das keine Insulinresistenz kennt, läuft die insulinabhängige Fettsynthese bei diesen Menschen natürlich auf Hochtouren. Sie legen gewaltig an Gewicht zu, vornehmlich am Bauch. Am Ende der Entwicklung, wenn die erschöpfte Bauchspeicheldrüse kapituliert, kommt es zum Insulinmangel und zum Ausbruch der Zuckerkrankheit.

Jeder betroffene Genträger hat demnach vor Ausbruch seines Diabetes eine mehrere Jahre währende Vorlaufphase, in er mit vier Symptomen aufwartet, dem "tödlichen Quartett“:

Gewichtszunahme, immer mit Bauchfettleibigkeit;
Bluthochdruck;
Fettstoffwechselstörung und
Hyperinsulinämie (nur im Speziallabor feststellbar).
Insulin bremst die Natriumausscheidung in den Nieren, mit dem Natrium wird Wasser im Körper zurückgehalten, es kommt zur Überdehnung des Blutvolumens mit der Folge von Bluthochdruck, in ärgeren Fällen gar zur Wasserablagerung in den Beinen (Ödembildung).

Diese Stoffwechselentgleisung mit ihren vier Symptomen im Gefolge der Insulinresistenz nennt man Metabolisches Syndrom (MBS). Erwachsenendiabetes ist ein Spezialfall des MBS, nämlich sein Endzustand.
Info Metabolisches Syndrom

Treffen denn die Punkte für das Metabolische Syndrom auf Dich zu?

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (12.02.09 um 09:08 Uhr)

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Hallo Amy,

wurden eigentlich auch die Albuminwerte bestimmt, die den osmotischen Druck und die Flüssigkeitsverteilung im Körper beeinflussen?

Falls eine Nierenerkrankung, Herzschwäche oder Hormonstörungen vorliegen, was deine Beschwerden erklären würde, bleibt aber immer noch die Frage nach der Ursache solcher Erkrankungen.

Viele Erkrankungen werden durch unverträgliche Zahnmaterialien beeinflusst.

Hast oder hattest Du Amalgamfüllungen, Wurzelfüllungen, Kronen, Brücken, Implantate oder andere Zahnfüllmaterialien im Mund?

Liebe Grüße
Anne S.

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Amy83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 06.02.09
@Uta, sorry, ich meine "Instruktionen" mit Einweisungen. Erlkärungen was nun passiert mit mir tut mir leid, ich hab nicht an krankenhauseinweisung gedacht.

ja, ich bin stark übergewichtig, habe aber immer nur Hypertone ENTGLEISUNGEN, also nicht prinzipiell zu hohen blutdruck...

@Anne: keine ahnung was sie getestet haben... cortisol und HIES (Serotonin, Tumor) und Insulinresistenz... der serotoninwert ist noch offen, hab total angst davor, morgen bekomme ich das ergebis.

ansonsten hab ich seit einem jahr eine wurzelfüllung. heute geh ich zum zahnarzt weil sich dieser zahn nicht beruhigt und er macht es sicher heute noch mal auf. mein ganzer rechter hals tut schon weh (lymphknoten) das wandert schon wieder richtung herz, das hatte ich schon mal...
aber was kann man machen? muss der zahn dann raus? unter antibiotika haben die herzstolperattaken auch aufgehört.
also da liegt sicher ein problem.

dass die Kreislaufattaken und die luftnot / Schwindel / Blasswerden / Durchfall daher kommen glaub ich allerdings nicht. denke wirklich langsam an Histamin......

geschwollener Oberkörper? Blutstau?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Welcher Zahn ist das denn?

Bedeutung der ZAHNHERDE als Ursache von Krankheiten

www.dr-wildner.de/html/zahn_organ_beziehungen.html

Gruss,
Uta


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