Abstraktes Denken

10.02.09 23:42 #1
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keyc ist offline
Beiträge: 56
Seit: 05.11.08
Hi ich wusste nicht genau in welches forum es genau gehört, können die Mod ja gegenbfalls verschieben.

Ich habe heute nochmal in den Unterlagen gesucht, hatte mal einen Psychologischen test vom Arbeitsamt machen lassen.

Sprachlich, Mathematisch geshen bin ich durschnitt.

Räumlischevorstellung total scheiße

und da stand am schluss nur ganz kurz erwähnt deswegen ist es mir damals auch nicht aufgefallen Abstrakes denken hoch ausgeprägt.

Erstmal was bedeutet das? soweit ich es verstanden habe, das man dinge theoreitsch sehr gut betrachten kann, auch komplizierte dinge vereinfachen kann zumindest innerhalb seiner gedanken.

hab dazu den link gefunden psychographie

Ich gebe zu ich würde sagen das es stimmt, ich kann emotion und so auch recht simpel asudrücken, oder in methaphern.

Aufjedenfall merke ich das dieses abstrakte denken, fast meine gesamte denkweise übernimmt. Wenn ich ein einfaches thema habe, mache ich daraus auch sowas wie ne wissenschaft tiefgründig zu werden... eig schon total am thema vorbei fliege. Wenn ich mich nicht 100% auf die aufgabe konzentriere lande ich mit meinem gedanken im nirgendwo. Das macht mein leben schon kompliziert, es vergeht fast keine stunde wo ich nicht mit den gedanken bei vereinfachungen bin.
Bei dingen die mein abstrakes denken erfodern, spüre ich in der bauch gegend eine art kribbeln, und ich bin von dem thema so fastziniert das ich es kaum loslassen kann.

Meine frage wäre dann ausserdem noch, ob es möglichkeiten gibt das irgendwo positiv zu nutzen... also im privaten bereich oder vielleicht beruflich(will mich eh umorintieren)...
Könnte man das abstrakte interesse auch für andere themen interessant machen z.b mathe?? ka vielleicht gibts ja den ein oder anderen, der ähnliche probleme hatte.

Ich weis das klingt nicht nach nem klassischen problem.
Aber für mich ist es echt existenz... es ist schon sher bestimment in meinem leben und loslassen kann ich irgendwie auch nicht...ich bräuchte quasi ne schulung würde ich mal sagen.

Ich dachte immer ich bin ein quer denker... naja so ganz verkehrt war es nicht.. und es stimmt auch bei mir wie in dem link angegeben.. prakmatische sachen sind absolut nicht mein ding, auch wenn ich mich bemühe...

gn8 keyc


Abstraktes Denken
Oliver Peters
Ich tippe bei Ihnen auf die Halswirbelsäule.
Waren Sie denn schon mal bei Dr. Kuklinski?

Abstraktes Denken

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Nicht immer liegt in der Kürze die Würze, Oliver.
Könntest Du vielleicht ein bißchen mehr begründen, warum Du an die HWS denkst und an Kuklinski?

Gruss,
Uta

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keyc ist offline
Themenstarter Beiträge: 56
Seit: 05.11.08
Die antwort ist ja mal mehr als dürftig.
Hab kurz nach diesem arzt gegoogelt. was wirklich sinnvolles kam für mich dabei nicht raus.
Was hat eine Halswirbelsäule mit meinem denken zutun? das ist medzinisch gesehn totaler müll. Gedanken enstehen im kopf und nicht woanders im körper.
Natürlich können bestimmte dinge stress ect hervorrufen... aber bestimmt keine Denkstrukturen.

Wie auch im meinem Link beschrieben wird, neigen abstrakte denker, auch ein wenig unter Realitätsverlust, weil sie alles so sehr verallgemeinern können, das fast nichts mehr was sie betrifft wirklich direkt bezug zu einem haben.
Ich find das sehr interessant, weil mir nämlich auffällt das es stimmt.

Abstraktes denken kann oft sehr hilfreich sein, so kann man gewissen aufgaben lösen womit man normaler weise nichts anfangen könnte, anderer seits bestimmt die menge bekanntlich die richtige würze... zuviel ist auch nicht gut, und schadet ehr.

laut amerikanischer gehirnforscher scheint es so, dass die gehirnregion für emotionales denken alles sofort will, während das abstrakte denken langzeitziele im auge behält.
Ich weis nicht ob das bei andern auch so ist, aber meist geht meine logik vor, als mein gefühl.
Wenn ich ein negatives gefühl hab sagt mir die logik, das muss so sein, du musst das machen, obwohl mein gefühl quasi das gegenteil will, ich denke jeder kennt das wenn er verliebt ist. Manchmal will amn gewisse dinge einfach nicht un, weil die vernunft oder die logik sagt machs nicht, aber die Liebe treitb quasi dagegen an.

Mich wundert das ich den kleinen satz damals so überlesen habe. Ich hab mich auch oft gefragt warum ich in der schule bei bestimmten themen einser schüler war... statt ansonsten 3-4er schüler.... natürlich kann ich ja jetzt nicht alles darauf schieben, aber es wäre zumindest eine teil antwort.

Nur nervt es mich, selbst die ganze zeit so zu denken, selbst private person bezogene dinge einfach zu vereinfachen, aus dem zusammenhang zu reißen und an die wand zu tackern...
mal ehrlich, wie will man so vorran kommen.
Wenn ich mir dann sage das ist aber so und so und so... schweift ein anderer teil da wieder ab und will am liebsten direkt nen gedicht draus texten oder sonst was.

Geändert von keyc (11.02.09 um 16:12 Uhr)

Abstraktes Denken
Oliver Peters
Zitat von keyc Beitrag anzeigen
Die antwort ist ja mal mehr als dürftig.
Hab kurz nach diesem arzt gegoogelt. was wirklich sinnvolles kam für mich dabei nicht raus.
Was hat eine Halswirbelsäule mit meinem denken zutun? das ist medzinisch gesehn totaler müll. Gedanken enstehen im kopf und nicht woanders im körper.
Natürlich können bestimmte dinge stress ect hervorrufen... aber bestimmt keine Denkstrukturen.

Wie auch im meinem Link beschrieben wird, neigen abstrakte denker, auch ein wenig unter Realitätsverlust, weil sie alles so sehr verallgemeinern können, das fast nichts mehr was sie betrifft wirklich direkt bezug zu einem haben.
Ich find das sehr interessant, weil mir nämlich auffällt das es stimmt.

Abstraktes denken kann oft sehr hilfreich sein, so kann man gewissen aufgaben lösen womit man normaler weise nichts anfangen könnte, anderer seits bestimmt die menge bekanntlich die richtige würze... zuviel ist auch nicht gut, und schadet ehr.


Kurze sachliche Zusammenfassung von Oliver Peters' Antwort:
- ein Psychiater wäre auch eine Möglichkeit (Rest gelöscht)

Geändert von Oregano (11.02.09 um 17:41 Uhr)

Abstraktes Denken

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Hallo Keyc,

gute Fähigkeiten im abstrakten Denken können durchaus eine große Stärke sein. Wie sieht es denn z.B. aus bezüglich deiner Fähigkeiten PCs zu programmieren? Das müsste doch eigentlich deinen Fähigkeiten gerecht werden.

Da mein Sohn auch sehr abstrakt denkt, habe ich einen recht guten Bezug zu dem Thema und kenne das von ihm auch, jedes Stückchen Tag in ein abstraktes Schema pressen zu wollen. Zum einen ist es schwierig, aber es hat durchaus auch Vorteile. Überlege doch mal, wo deine Stärke in dem Zusammenhang bei dir sind. Diese solltest du nutzen und ausbauen.

Abstraktes Denken

Julia84 ist offline
Beiträge: 60
Seit: 05.11.08
Der eine Bereich im denken dominiert vermutlich die anderen Bereiche. Du gehst jedes Problem auf eine ganz gewisse Weise an, wodurch diese Methoden traniert wird und andere nicht.

Das kann Vorteile und auch Nachteile haben, denn für manche Bereiche wäre eine andere oder vielleicht auch eine kombinierte Denkmethodik besser geeignet. Grundsätzlich misstraue ich mal jedem Intelligentstest, bei vielen werden halt zuviele Bildungsfragen gestellt, die nichts mit der Intelligents zu tun haben.

Abstraktes denken ist bei mir auch hoch aus geprägt, allerdings hat das vermutlich wenig mit deiner Denkweise zu tun, da zB meine räumliche Vorstellung sehr hoch ausgeprägt ist und ich immer kombiniert denke.

Versuche mal bei höherer Mathematik nur das System zu ergründen, wie man vorgeht. Das Rechnen ist doch Nebensache. So kann man eine ganzes Gebiet, sei es ein Maximum Likelihood Schätzer zu bestimmen oder doch nur Bruchrechnung auf ganz wenige Variablen zusammenfassen. 10 Arbeitsschritte lernt man schnell, wenn man das System verstanden hat...

Wo man abstraktes denken gebrauchen kann... puh... hmm... ahja das was ich studiere, Soziologie, da ist es ganz ganz wichtig - "Wenn ich ein einfaches thema habe, mache ich daraus auch sowas wie ne wissenschaft tiefgründig zu werden..." - klingt zB sehr nach Soziologe ich geb eine Person die rechte Hand, wo kommt das her, könnte das aus dem Mittelalter stammen um zu zeigen, dass man keine Waffe hält und warum übernemen wir es immernoch so selbstverständlich blub blub blub... erinnert mich nur grad an ne gewisse Professorin die 2 Stunden kang nur über das hand geben geredet hat... Ansonsten halt alle Bereiche, wo man mit nicht eindeutig definierten Systemen umgeht.

Na ja, Berufe die da nun für eine umorientirung in Frage kommen, kann ich nur keine nennen, dafür kenn ich deinen Hintergrund zu schlecht...

Geändert von Oregano (11.02.09 um 17:39 Uhr)

Abstraktes Denken

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Mal etwas provokant gefragt:
Ob abstraktes Denken (je mehr ich diesen Begriff lese, desto unklarer wird er mir) nicht auch manchmal ein Weg ist, persönlichen Auseinandersetzungen und auch Entwicklungen auszuweichen?
Wenn man so weit in ferne Zusammenhänge gehen kann,d ann ist es doch zu viel verlangt, nun auch noch in strategische Gespräche über die Mülleimerleerung einzutreten .

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (11.02.09 um 18:01 Uhr)

Abstraktes Denken

Julia84 ist offline
Beiträge: 60
Seit: 05.11.08
Ob abstraktes Denken (je mehr ich diesen Begriff lese, desto unklarer wird er mir) nicht auch manchmal ein Weg ist, persönlichen Auseinandersetzungen und auch Entwicklungen auszuweichen?
Nö, das ist eine Denkmethodik Probleme auf Ursache und Wirkung zurück zu führen. Sicher kann man die auch auf die Mülleimerentleerung übertragen. Spielt sicher bei professionellen Müllentsorgern eine Rolle. Eine so wichtige Denkmethode als psychisches Defizit zu beschreiben, ist ein Fehlschluss.

Auch viel denken ist kein Defizit, sondern ein kontinuirliches Training des Gehirns. Hohe Intellektuelle Leistungen können nur mit viel viel Training erreicht werden. Ein Defizit ist es nur wenn Denkvorgänge nicht varieren...

Abstraktes Denken

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Es geht mir nicht darum, daß abstraktes Denken ein Defizit sein könnte.
Es geht mir darum, daß manchmal die Mülltüte (es geht mir auch nicht um die Müllentsorgung im großen Rahmen) vor lauter "Denkmethode" dem überlassen bleibt, der nicht lange darüber nachdenkt und es auch in dem Fall gleich gar nicht versucht.

Gruss,
Uta


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