Zittern und Zucken am ganzen Körper

29.01.09 19:42 #1
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Zittern und Zucken am ganzen Körper

HEROS ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 29.01.09
Zitat von Kerstin9 Beitrag anzeigen
Hallo HEROS,

ich denke, Candida ist auch wahrscheinlich. Die Zuckungen können davon kommen und die Magen-Darm-Beschwerden sprechen auch dafür.

Hast oder hattest Du Amalgam in den Zähnen?

Viele Grüße,
Kerstin
Hallo Kerstin9,

ja Amalgam habe ich noch in den Zähnen..... daran hatte ich beim lesen hier im Forum auch schon mal gedacht! Es sind 6 Blomben!!!!

Zittern und Zucken am ganzen Körper

Summertime ist offline
Beiträge: 263
Seit: 10.12.07
Zitat von HEROS Beitrag anzeigen
Hallo Summertime,

das wäre ja toll wenns " nur " der Magnesiummangel wäre. Mache auf alle Fälle den Bluttest in die Richtung auch in die von Kims B6, B12 Mangel. Stelle das Ergebnis dann hier ein. Das mit dem Kaffee trifft ja auch zu, denn nach Kaffeegenuss habe ich immer Probleme ( schwindelig, kalte Hände, Magen-Darm-Drücken, zittrig, allg. Unwohlsein )

Was passiert eigentlich wenn zuviel Magnesium im Körper ist, z.B. durch die nachträgliche Zufuhr ???
Wenn man keinen Nierenschaden hat wird ein Zuviel ausgeschieden.
Es lohnt sich auf jeden Fall, Magnesium zu checken, weil ein Mangel häufig ist, und viele Probleme machen kann.
Drücke Dir die Daumen, daß Du Deine Probleme möglichst einfach in den Griff bekommen kanst!

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Kerstin9 ist offline
Beiträge: 2.455
Seit: 25.10.04
Hallo HEROS,
bei einer Quecksilberbelastung hat man fast immer Candida, da der Pilz die
Schwermetalle bindet. Am besten informierst Du Dich hier im Wiki über Amalgam und Candida.

Viel Glück dabei,
Kerstin

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Heros,

daran hatte ich beim lesen hier im Forum auch schon mal gedacht! Es sind 6 Blomben!!!!
6 Plomben ist doch nicht viel. Ich hatte 20 amalgamgefüllte Zähne und meine Beschwerden kamen nicht davon.
Überlege mal: Wenn man von 6 Plomben solche Probleme bekäme, wie Du sie hast, dann wären 90 % der Menschheit so krank wie Du!
Da das nicht der Fall ist, kannst Du Dir selbst die Antwort darauf geben, ob die 6 Plomben zu Deinen Beschwerden geführt haben.

Lese mal über die Krankheit M. Wilson nach. Das könnte bei Dir zutreffen! Man hat ja nicht alle Symptome, die in den Links, die ich Dir oben eingestellt hatte, genannt sind. Die Symptome bei M. Wilson sind zum einen sehr variabel und zum anderen bekommt man sie langsam, d. h. wenn Du M. Wilson haben solltest, werden sich so nach und nach einige der in den Links genannten Symptome einstellen.
Aber bei erhöhten Leberwerten hast Du auf jeden Fall eine schwere Leberkrankheit, weil die Leberwerte erst dann hoch gehen, wenn die Leber bereits schwer geschädigt ist. D. h. M. Wilson ist in Verbindung mit Deinen Symptomen nicht gerade unwahrscheinlich.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
6 Plomben ist doch nicht viel. Ich hatte 20 amalgamgefüllte Zähne und meine Beschwerden kamen nicht davon.
Überlege mal: Wenn man von 6 Plomben solche Probleme bekäme, wie Du sie hast, dann wären 90 % der Menschheit so krank wie Du!
Da das nicht der Fall ist, kannst Du Dir selbst die Antwort darauf geben, ob die 6 Plomben zu Deinen Beschwerden geführt haben.
Das ist eine Möglichkeit der Argumentation.

Es gibt aber auch mindestens eine andere:
Wenn der Mensch nicht die ganze Entgiftungskapazität mitbekommen hat wie andere Menschen bzw. wenn die Entgiftungskapazität inzwischen reduziert ist, dann können 6 Amalgamplomben zu viel an Belastung sein, zumal ja nicht nur Quecksilber aus Amalgam als Giftbelastung in Frage kommt.

Morbus Wilson ist immer eine Möglichkeit; aber es ist nicht die einzige.

Gruss,
Uta

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Wenn der Mensch nicht die ganze Entgiftungskapazität mitbekommen hat wie andere Menschen bzw. wenn die Entgiftungskapazität inzwischen reduziert ist, dann können 6 Amalgamplomben zu viel an Belastung sein, zumal ja nicht nur Quecksilber aus Amalgam als Giftbelastung in Frage kommt.
Womit wir wieder bei "meiner" These sind:
Bei den sog. Speicherkrankheiten, also den Leberkrankheiten Hämochromatose und Morbus Wilson und bei den Genträgern für diese Krankheiten (= jeder 10. (!) Mensch ist Genträger für Hämochromatose und jeder max. 80. Mensch Genträger für M. Wilson) ist die Entgiftung für etliche Schwermetalle eingeschränkt, weil die Betroffenen zu wenig der Transportproteine Coeruloplasmin und Transferrin haben. Von der Höhe dieser Transportproteine hängt es nämlich auch ab, ob der Körper Schwermetalle ausleiten kann.
Meine Vermutung ist, dass jeder der über Probleme mit Amalgam klagt, entweder Genträger für eine oder beide der genannten Krankheiten ist oder gar eine oder beide der genannten Krankheiten hat.

Es nützt dann diesen Personen wenig, wenn sie sich nur auf das Thema Amalgam stürzen, denn den Gendefekt, der zu der abgeschwächten Ausleitung führt, hat man lebenslänglich und daher hat man auch das Entgiftungsproblem lebenslänglich (man nimmt ja sehr viele Schwermetalle auch über die Nahrung auf, viel mehr, als sich aus ein paar Amalgamplomben lösen kann).

Wenn jemand dann noch wie Heros sogar einen oder mehrere erhöhte Leberwerte hat, spricht dies viel mehr für eine der beiden Leberkrankheiten, weil man von 6 Plomben Amalgam einen Leberschaden nicht bekommt und bei Heros spricht dies aufgrund seiner sonstigen Symptomatik am ehesten für M. Wilson.

Natürlich sollen Genträger wie auch Menschen mit M. Wilson und mit Hämochromatose jegliches Schwermetall meiden, d. h. sich weder Amalgam noch Implantate aus Metall "einbauen" lassen und ich würde auch jedem raten, sich das Amalgam entfernen zu lassen.
Aber die Ursache für Prübleme mit Schwermetall ist meiner Meinung nach eine solche Entgiftungsstörung der Leber und die behandelt man nicht mit den Mitteln, die hier für das Amalgam empfohlen werden.

Gruß
margie
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
weil man von 6 Plomben Amalgam einen Leberschaden nicht bekommt
Das stimmt so nicht: viele Amalgamis, die evtl. noch weitere Metalle wie Gold, Palladium usw. im Mund haben und vielleicht noch ein paar Zahnherde dazu, haben schlechte Leberwerte, die sich dann normalisieren, sobald die Metalle und Herde beseitigt sind.

Kann sein, muß nicht sein.

Gruss,
Uta

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Das stimmt so nicht: viele Amalgamis, die evtl. noch weitere Metalle wie Gold, Palladium usw. im Mund haben und vielleicht noch ein paar Zahnherde dazu, haben schlechte Leberwerte, die sich dann normalisieren, sobald die Metalle und Herde beseitigt sind.
Solche Fälle würden mich interessieren, denn:
Leberwerte können bei Leberkrankheiten wie M. Wilson und wahrscheinlich auch bei der Hämochromatose (für M. Wilson kann ich aus eigener Erfahrung sprechen), phasenweise erhöht sein und dann wieder phasenweise normal sein.
D. h. bei den von Dir genannten Fällen könnten durchaus Menschen dabei sein, deren erhöhte Leberwerte auf eine der beiden Krankheiten oder auf eine oder 2 Genträgerschaften dafür beruhen. Wenn nun zufällig deren Leberwerte gesunken sind, vielleicht weil diese Personen besonders gesundheitsbewußt im Rahmen ihrer Amalgamsanierung gelebt haben, dann kann dies zu der Behauptung verleiten, dass die Amalgamentfernung die Ursache für das Sinken der Leberwerte war.
Nur:
Wenn man öfters mal erhöhte Leberwerte hatte und diese dann sinken, heißt das noch lange nicht, dass die Leber gesund ist, sondern man kann im Rahmen einer kompensierten Leberzirrhose (die man bei den beiden von mir angesprochenen Krankheiten oft schon lange hat, ohne dass man dies ahnt) auch ganz normale Leberwerte haben.
Normale Leberwerte heißt nämlich nicht, dass man keine Leberkrankheit haben kann, sondern nur, dass die (evtl. schwer kranke) Leber im Moment der Bestimmung der Leberwerte normal arbeitet.

Gruß
margie
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HEROS ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 29.01.09
hallo margie,

welcher von den erhöten Leberwerten ( beim mir ist wohl nur einer erhöt und der immer) ist denn der auschlaggebende für M.Wilson ??? Der Arzt meint ich habe eine " Fettleber " und dabei trinke schon ganz wenig Alkohol....!!!!

Ach ja was ich noch vergessen habe... seit Beginn der Syptome habe ich auch stellenweise eine Art " Schuppenflechte " an den Beine bekommen ( 1-3 Stück ca. 1-3 cm groß ) und meine Haut ist auch sehr trocken geworden....!!!!!

vlg Heros

Geändert von HEROS (09.02.09 um 12:49 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Heros,


welcher von den erhöten Leberwerten ( beim mir ist wohl nur einer erhöt und der immer) ist denn der auschlaggebende für M.Wilson ??? Der Arzt meint ich habe eine " Fettleber " und dabei trinke schon ganz wenig Alkohol....!!!!

Ach ja was ich noch vergessen habe... seit Beginn der Syptome habe ich auch stellenweise eine Art " Schuppenflechte " an den Beine bekommen ( 1-3 Stück ca. 1-3 cm groß ) und meine Haut ist auch sehr trocken geworden....!!!!!
M. Wilson hängt nicht von einem bestimmten Leberwert ab, d. h. jeder Leberwert kann bei M. Wilson erhöht sein. Bei den einen ist es nur GPT, bei den anderen GGT oder eben noch andere oder auch alle zusammen.
Das ist sehr unterschiedlich und man kann aufgrund eines bestimmten erhöhten Leberwertes nicht sagen, ob es nun M. Wilson ist oder nicht.
Die Leberwerte sind ja sogar oft noch normal, auch wenn man bereits eine Zirrhose hat. Sind sie aber erhöht, so ist die Leber schon stärker krank.

M. Wilson hängt stark vom jeweiligen Gendefekt ab und es gibt für diese Krankheit bereits fast 400 verschiedene Gendefekte.

Schuppenflechte habe ich auch in letzter Zeit und sie kann ausbrechen, wenn man eine geschädigte Leber hat. Auch ich habe trockene Haut.

Gruß
margie

PS:
Wurden bei Dir auch schon alle Leberwerte bestimmt?
Wie hoch ist GLDH und wie hoch ist Cholinesterase?
Wie hoch ist die Alkalische Phosphatase (AP)?
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Geändert von margie (09.02.09 um 13:07 Uhr)


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