Magenbeschwerden, panische Angst

21.01.09 17:06 #1
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Diana2207 ist offline
Beiträge: 18
Seit: 16.01.09
Hallo,

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hoffe hier kann mir jemand helfen.

Ich bin weiblich, 28 jahre alt und habe seit fünf jahren extreme Angstzustände und Panikattacken.
Ich habe sehr große Angst an einer tödlichen Krankheit erkrankt zu sein bzw. zu erkranken. Dies ist bei mir so stark ausgeprägt, das ich einen regelrechten Zwang verspüre mich täglich selbst zu untersuchen und im spiegel nach Veränderungen meines Körpers zu suchen. Das schlimme daran ist, das ich meistens etwas finde, was mich stark beunruhigt, das ich dann Panik bekomme, dies äußert sich in Herzrasen, Magenschmerzen, Zittern am ganzen Körper, Schweißausbrüchen, Schwindelgefühe, bis hin zur Atemnot.
Ich bin seit einem Jahr in Psychologischer Behandlung, allerdings ist diese sehr unregelmäßig und hat bisher noch keinen Erfolg gezeigt.
Seit den letzten fünf Jahren war ich so oft beim Arzt wie kein anderer Mensch in seinem ganzen Leben. Wenn es ganz schlimm war, war ich an einem Tag bei drei verschiedenen Ärzten in Behandlung. Als der erste seine Diagnose gestellt hatte, konnte ich ihm nicht glauben das nichts ist und ging zum nächsten Arzt, als dieser mir dann ein Medikament verschrieben hatte, hatte ich gedacht, es ist doch etwas mit mir, warum verschreibt mir ein Arzt ein Medikament, und der andere nicht?? Also ging ich zu einem Spezialisten, natürlich ohne Termin und mit sehr langer Wartezeit, als dieser aber auch nichts gefunden hatte, gab ich endlich Ruhe und ging nach Hause. Am nächsten Tag waren meine Beschwerden weg.
und so erging es mir eigentlich immer. Es wurden innerhalb der letzten fünf Jahre so viele Bluttests, EKG`s und anderweitige Tests gemacht, das ich eigentlich keine Angst haben müsste Krank zu sein, eigentlich müsste ich froh sein das nichts gefunden wird, doch die realität sieht leider anders aus. Ich bin ständig der Meinung, das der Arzt der mich untersucht hat nicht alle Tests die notwendig sind gemacht hat, bzw gepfuscht hat, oder schlimmer noch, es mir einfach verschweigt, das ich ernsthaft krank bin.
Ich habe doch so starke Schmerzen, da muß doch etwas sein???!!!
Ich weiß es hört sich schwachsinnig an was ich hier schreibe, und vielleicht denkt ihr ja auch das ich spinne oder so, aber mir ist dabei nicht zum lachen zumute, ich fühle mich richtig mies und weiß einfach nicht was ich noch machen soll.
Mein Aktuelles Problem ist, das ich seit über einer Woche Magenschmerzen und Sodbrennen habe, war am vergangenen Montag beim Internisten, der meinen Bauch abgetastet hat und ein Blutbild angefertigt hat, heute kamen die Blutwerte, und die sind wie immer TOP. Meine Ärztin meinte, das man wenn die Beschwerden anhalten eine Magenspiegelung machen sollte, da sie eine ernsthafte Erkrankung zwar ausschließt, sich dabei aber nicht sicher ist. weil sich da schnell etwas bilden kann, wenn die Beschwerden oft auftreten, was ja bei mir der Fall ist. Jetzt habe ich natürlich schon wieder panische Angst, das ich doch etwas schlimmes haben könnte.
Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der mir die Angst nehmen kann????
Ich habe nämlich langsam keine Kraft mehr
Mfg

Magenbeschwerden

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo Diana2207,

wir heissen Dich herzlich willkommen in unserem Forum!

Könntest Du Deine Blutwerte einmal hier einstellen (möglichst mit den Referenzwerten des Labors)? Vielleicht gibt es doch einen Anhaltspunkt - oder es fehlen Untersuchungen, die vielleicht von Nutzen sein können.

Die Ursache Deiner Magenbeschwerden mag eventuell mit Deinen Angstzuständen im Zusammenhang stehen - Angst verursacht häufig Probleme im Verdauungstrakt.

Liebe Grüsse,
uma

Magenbeschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Diana,

bei häufigem Sodbrennen ist eine Magenspiegelung nicht abzulehnen, finde ich. Du wirst dann wahrscheinlich hören , daß sie kein Ergebnis gebracht hat, und das kannst Du dann auch glauben.
Wahrscheinlich schlägt Dir Dein ständiger STress wegen Deiner Angst und Panik auf den Magen...

Warum ist denn die Psychotherapie so unregelmäßig?
Hast Du schon einmal daran gedacht, in eine psychosomatische Klinik zu gehen?

Weißt Du, ob Du Allergien oder Intoleranzen hast? Wie sehen Deine Schilddrüsenwerte aus?

Grüsse,
Uta

Magenbeschwerden

Diana2207 ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 16.01.09
Hallo,
also erstmal danke für die Antworten. Einen Laborbefund habe ich leider nicht, könnte ich aber anfordern lassen, doch der Arzt sagt, das wirklich nichts besorgniserregendes zu finden war. Da ich heute wieder extrem Sodbrennen und Magenschmerzen hatte, und davon wahrscheinlich jetzt auch noch totale Halsschmerzen habe, hatte ich nochmal bei meinem Internisten angerufen, und mit ihm gesprochen, ich soll jetzt täglich 40mg Omeprazol nehmen und am 4.2. wird dann nochmal eine Magenspiegelung gemacht, um der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Habe jetzt schon voll Panik vor dieser Untersuchung, und vor dem Ergebnis. wie verläuft so eine Magenspiegelung eigentlich??

Mfg Diana

Magenbeschwerden

Rosenheimer ist offline
Beiträge: 633
Seit: 19.08.08
Zitat von Diana2207 Beitrag anzeigen
wie verläuft so eine Magenspiegelung eigentlich??

Mfg Diana
Hi Diana,
das ist nichts tragisches. Es wird ein Schlauch durch den Mund in den Magen geschoben, und dabei die Speiseröhre genauso wie der Magen in Augenschein genommen. Wenn etwas gesehen wird was da nicht hingehört wird durch den Schlauch hindurch eine Probe davon genommen um diese zu untersuchen. Ich habe das inzwischen dreimal bekommen, das dritte mal mit einer leichten Narkose. Ich bin im Hals seeeeehr empfindlich, deshalb habe ich immer Brechreiz wenn irgenwas im Hals ist. Deshalb habe ich mich beim drittenmal für diese Betäubung entschieden. Dann ist das völlig Stressfrei. Man schläft wärend dieser Untersuchen, und bekommt danach ein Gegenmittel, daß man schnell wieder aufwacht. Das aber nur wenn man im Hals eben wirklich sehr empfindlich ist.
Ich hatte übrigens bestimmt mehr als 10 Jahre lang TÄGLICH Magenschmerzen, und bin eigentlich meistens mit einer Hand auf dem Magen herumgelaufen, weil er immer ganz schön schmerzte. Als ich dann meinen Kaffee am Morgen gegen einen Früchtetee tauschte, dauerte es nicht lange und ich hatte kaum noch Probleme damit. Seit ich den Kaffee total weglasse, also auch untertags, habe ich KEINE Magenprobleme mehr, ausser ich habe mich mal wieder völlig "überfressen". In meiner Familie sind die Magenprobleme vererbt, und ich mute meinem Magen eine ganze Menge zu, trotzdem ist mein Magen immer noch in bester Ordnung.

Aber ich kann mir vorstellen daß es furchtbar ist, wenn man bei jedem Picks irgendwo im Körper, gleich eine Krankheit vermutet. Das konnte ich Gott sei Dank trotz meiner jetzt 15 Jährigen Karankheitsgeschichte verhindern. Man kann sehr schnell ohne jeden Grund "das Gras wachsen hören".

Ich denke du solltes dringend eine richtige Psychotherapie machen. Möglichst Stationär in einer Klink. Denn du wirst es sonst eines Tages noch schaffen daß du wirklich krank wirst. Man kann sich auch krank denken, und die Magenschmerzen können auch aufgrund deines andauernden Stresses sein, den du dir offenbar immer machst.

Franz

Geändert von Rosenheimer (23.01.09 um 22:35 Uhr)

Magenbeschwerden

Diana2207 ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 16.01.09
Hallo,

ich weiß, das ständiges grübeln was man haben könnte auf dauer krank macht, und das ist ja das schlimme, das mir zusätzlich angst bereitet. Es gab keinen tag innerhalb der letzten 5 Jahre wo ich schmerzfrei war. Angefangen hat alles mit einem schwarzen Zehennagel, da dachte ich, das ich ein raucherbein bekommen würde, herausstellte sich aber, das ich mir lediglich den Zeh gestoßen habe, das nach 2 wochen wieder normal aussah. danach hatte ich sehr starke Kopfschmerzen, worauf ich mir eingebildet habe, das ich einen Tumor habe, das habe ich mir so stark eingeredet, das die schmerzen immer stärker wurden und ich heftigen drehschwindel bekam. Als das nach einigen wochen wieder ok war, war ich beruhigter. Danach bekam ich Magenschmerzen, die 8 wochen anhielten und immer schlimmer wurden, das ich dachte ich habe Magenkrebs. Habe mich dann selbst Medikamentiert, drei mal täglich MCP genommen, doch es wurde immer schlimmer, also nahm ich noch zusätzlich Buscopan,weil ich ja wollte das es mir endlich besser geht, worauf ich dann völlig zusammenklappte, lag im Bett und mein ganzer Körper war verkrampft, schlundkrämpfe, hände,Füße und Augen waren total verdreht und ich hatte keine Kontrolle mehr über mich. Notarzt kam und gab mir ein Gegenmittel. Heraus kam dabei das ich einen Allergischen Schock auf das MCP und Buscopan bekam. Als ich das überstanden hatte, bekam ich heftige Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen, Husten,ständiges Räuspern, also setzte ich mich an PC und suchte nach möglichen Ursachen, als ich dann gelesen habe, das ich Kehlkopfkrebs, Stimmbandkrebs oder Nasenkrebs haben könnte, war ich am verzweifeln, es wurde immer schlimmer. Ging zum Arzt, er sagte ich wäre recht verschleimt, gab mir einen Schleimlöser, doch meine Heiserkeit und das Räuspern geht nicht weg, bis heute nicht. Ich habe einfach nur noch panische Angst zu sterben. Mein leiblicher Vater hatte Nasenkrebs, vielleicht daher meine große Angst, er ist aber geheilt und mittlerweile Krebsfrei. Mein Schwiegerpapa hat Stimmbandkrebs, momentan noch in Behandlung. Das sind alles für mich sehr schlimm, weil ich dann anhand der Symptome denke, weil ich die ja auch habe, das ich auch krebs haben könnte. Also renne ich von Arzt zu Arzt, schildere meine Beschwerden, doch richtig untersucht werde ich nicht. Meine Blutwerte sind Tip Top, mein arzt sagt immer, das er froh wäre so gute blutwerte zu haben. Aber es gibt doch soooo viele Krankheiten die nicht übers Blutbild festzustellen sind. Neulich hatte ich auch Herzstechen und Übelkeit, war wieder beim arzt, bekam ein EKG, war aber völlig normal. Als ich nach einer woche wieder dort war, weil es nicht besser war, bekam ich ein langzeit EKG, was aber auch völlig normal war. Ich weiß nicht was ich sonst noch machen kann.
Zurzeit nehme ich jeden früh 40 mg Omeprazol, weil meine Magenschmerzen und Sodbrennen nicht besser werden, und ich habe noch immer einen total verschleimten Hals, bekomme kaum noch einen normalen satz raus ohne mich räuspern zu müssen, ständig ist meine stimme weg. Mein linkes Nasenloch ist ständig zu, und bekomme kaum noch luft. Da stimmt doch etwas nicht, ich werde noch verrückt. Bin nur noch am zittern weil ich so Angst habe.
Habe schon mal darüber nachgedacht in eine Klinik zu gehen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen, aber was mache ich mit meiner Tochter ( 8 Jahre ) ich kann sie doch nicht alleine lassen. Dazu kommt noch, das mein Freund selbständig ist und ich ihn in der Firma unterstützen muß, und dann hat er ja auch noch 2 Kinder im Alter von 8 und 6 Jahren, die auch regelmäßig bei uns sind. Ich werde hier doch so sehr gebraucht und kann nicht einfach mal verschwinden. Mein Freund und ich sind jetzt 3 Jahre zusammen und er kann auch nicht mehr, weil ich immer so komisch bin, ständige schmerzen, stimmungsschwankungen, und immer diese angst, das belastet unsere Beziehung sehr stark, er wollte sich schon oft trennen, weil er nicht mehr kann. Ich glaube das ich ein hoffnungsloser Fall bin.....

Diana

Magenbeschwerden

Rosenheimer ist offline
Beiträge: 633
Seit: 19.08.08
Zitat von Diana2207 Beitrag anzeigen
............ Ich werde hier doch so sehr gebraucht und kann nicht einfach mal verschwinden. ..............
Hi Diana,
entschuldige daß ich es etwas hart sage. Aber die wirst auch in absehbarer Zeit verschwinden, wenn du nicht in eine Therapie gehst. Du denkst dich krank. Und ich kenne das nur zu gut, allerdings habe ich mich noch im Griff. Ich hatte vor 15 Jahren 18 Monate !! massivste Grippe. Ich war also 18 Monate im Bett !! Da glaubst du nicht mehr daß du wieder gesund wirst, und du läufst Gefahr, daß du gar nicht mehr merkst daß es dir besser geht. Es wurde in diesen 18 Monaten einige Krankheiten vermutet aber keine hat sich bestätigt. Z.B. HIV-Virus, Tuberkolose, Knochenkrebs und einige andere schöne Sachen. Im Magensaft hatten sie Tuberkolose Bakterien gefunden, und ich war froh endlich eine greifbare Krankheit gefunden zu haben, gegen die ich vorgehen kann. Ich bekam gleich Antibiotikas dagegen, und eine Woche später wurde noch zur endgültigen Klärung die Lunge Endoskopiert. Dabei konnte TBC wieder ausgeschloßen werden. Dann hatte ein Arzt bei einer Knochenstanze das Gefühl der Knochen (Beckenrand) war viel zu weich, und er äusserte bedenken. daß es Knochenkrebs sein könnte. Bei der Untersuchung des ausgestanzten "Knochenmaterials" stellte sich heraus, daß er nicht im Knochen war, sondern in der Leber Ja, und HIV war einfach mal eine Vermutung die überprüft wurde, sich aber auch nicht bestätigte. Pfeiferisches Drüsenfieber, Borreliose wurde auch untersucht, aber nichts hat sich damals bestätigt. Die einzige Krankheit die ich viele Jahre später trotzdem immer noch vermutet habe, war Borreliose. 15 Jahre später also im Jahr 2008 wurde bei einem erneuten Test auf Borre eine Cronische Borre festgestellt. Aber zu keinem Zeitpunkt habe ich länger als bis zur Klärung an eine gefährliche Krankheit geglaubt. Ich wollte mich im Ersten Jahr meiner Erkrankung aus dem Leben verabschieden, aber als ich dann eine leichte Besserung erfuhr, habe ich das wieder verworfen. Seitdem versuche ich möglichst nicht "das Licht am Ende des Tunnels" aus den Augen zu verlieren. Was nicht heißt, daß es mir immer gelingt, aber immer öfter

Ich habe z.B. zu. Beginn eine Besserung meines Gesundheitszustandes eigentlich gar nicht bemerkt, weil das schon so in der Psyche eingebrannt war, daß sich da nichts mehr bewegte. Als wir dann zu meinem Geburtstag Besuch hatten, habe ich mit den Freunden ein paar Gläser (Flaschen ) Wein getrunken. Da ist mir aufgefallen, daß es mir von Glas zu Glas besser ging. Also wenn ich in meinen Gedanken locker wurde, ließen die Beschwerden nach. Das habe ich noch ein paarmal nachvollzogen, und es war reproduzierbar, es klappte jedesmal. Naja, nach deinem Maßstab hatte ich jedesmal danach einen Gehirntumor, so tat mir am nächsten Tag der Kopf weh ABER ich wußte, o.k. es ist kein Physisches Problem mehr, sondern es ist nur noch Psychisch. Daraufhin ging ich zum Psychiater und erklärte ihm das genauso. Er sagte ja, das Problem ist bekannt, und der Alkohol "wäre Theoretisch" das beste Mittel dagegen, da kommen die Tabletten die es gibt gar nicht mit. Aber leider würde man ja süchtig werden. Also habe ich diese Tabletten genommen, habe festgestellt daß es damit auch ein wenig besser wird, habe sie nach 1-2 Monaten wieder abgesetzt, und haben beschloßen, "das kann ich auch". Wenn es "nur" in der Psyche ist, dann werde ich es doch schaffen das aus dem Kopf rauszukriegen. Es ging Seit dem habe ich immer wieder meine Grenzen ausgetestet, um zu erkennen, wenn es mir besser ging und ich konnte im Jahresrückblick über die Jahre eigentlich immer gute Fortschritte erkennen!!

Der PUNKT ist, ich bemerkte jedesmal wenn es mir BESSER ging, daß ich wieder ein Stück weiter bin auf meinem Weg in die Gesundheit. Ich merkte mir also POSITIVE Entwicklungen meiner GESUNDHEIT.

DU merkst dir NEGATIVE Entwiklungen mit jeder kleinen Erkrankung. Sogar bei Kopfschmerzen, die ich übrigens auch in 14 der 15 Jahren fast täglich hatte. Deshalb ist mir aber trotzdem NIE der Gedanke gekommen da könnte ein Tumor sein. Da war auch keiner. Es war ein über die Jahre etwas zu hoch gewordener Blutdruck, den ich inzwischen im Griff habe.

Ein Psychologe würde dir vielleicht den Rat geben, dir jeden Tag die positiven Entwicklungen aufzuschreiben. Also eine Liste mit Datum von jedem Tag, mit JEDER auch kleinsten Besserungen. Verschechterungen haben auf dieser Liste NICHTS zu suchen. Und jeden Tag schaust du dann welche Besserungen du im Rückblick alle hattest. Du wirst feststellen daß das eine gewaltige POSITIVE Liste wird, und die mußt du dir jeden Tag anschauen, und intensiv durchlesen, sowie die neuen Verbesserungen dazu vermerken. UND nicht nach ein paar Wochen wieder aufhören, denn du hast dich über viele Jahre Krank-Gedacht, dann kannst du dich nicht in ein paar Wochen Gesund-Denken.

Aber wie gesagt, du solltest eine Therapie machen, solange du noch aus eigener Kraft kannst. Dir selbst zu sagen das geht nicht, das sind Ausflüchte, die dir nicht helfen. Deine Psyche braucht Hilfe, und wenn du sie ihr nicht gibst, dann wird sie dich einholen, und dich völlig ausschalten, so daß du dir dann keine Gedanken mehr machen kannst um Kinder und Freund. Dann ist Ende Fahnenstange, willst du das ??
Suche eine Lösung für ein paar Monate für Kinder und Freund bei deiner Familie / Freunden, und mache Nägel mit Köpfen, oder warte auf dein Ende wo du dann NICHTS mehr beeinflußen kannst !!

Liebe Grüße und viel Kraft für eine gute Entscheidung
Franz

Geändert von Rosenheimer (25.01.09 um 15:49 Uhr)

Magenbeschwerden

Rosenheimer ist offline
Beiträge: 633
Seit: 19.08.08
Hallo Diana,
krank sein ist kein Problem. Solange man was dagegen tun kann. Aber es kommt der Zeitpunkt wo man sein Leben dann durch unnützes warten völlig an die Wand gefahren hat. Es gibt andere, deren Krankheit so schlimm ist, daß sie nichts mehr tun können, als auf das hoffentlich dann schnelle Ende zu warten.

Du kannst etwas ändern, und hast eine Pflicht gegenüber deines Kindes, was dafür zu tun. Du richtest nicht nur dich zugrunde, sondern machst auch die Psyche deines Kindes kaputt wenn du nichts tust. Die Eltern sind für die Kinder "der Fels in der Brandung" "die sichere Burg" "das Vorbild", aber was bist du in deiner jetzigen Verfassung für dein Kind ?

Mache was, und wenn dein Freund es wert ist, dein Freund zu sein, wird er froh sein wenn du dein Leben in Angriff nimmst, und er wird dich gerne nach Kräften unterstützen. Aber wie lange denkst du wird er noch auf deiner Seite stehen, wenn du immer weiter darauf hoffst, die anderen stehen für deine Leben ein ?

Ein paar Monate intesive Therapie denke ich könnten dein Leben wieder auf feste Beine stellen.

Lieben Grüße
Franz


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