Magen oder Herz?

18.01.09 15:36 #1
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Magen oder Herz?

Oregano ist offline
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Seit: 10.01.04
Von Diabetes war nie die Rede,
Bei längerer Cortison-Einnahme besteht die Möglichkeit ,daß der Patient Diabetes bekommt:

Es gibt durchaus eine Verbindung zwischen erhöhten Blutzuckerwerten und der langfristigen Einnahme von Cortison-Präparaten in hoher Dosierung. Die Störung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels mit Blutzucker-Erhöhung kann vorübergehend sein, es ist jedoch auch möglich, dass die Zuckerkrankheit oder Diabetes mellitus als Spätkomplikation auch nach dem Absetzen der Kortisonbehandlung zurückbleibt.

Cortison ist ein körpereigenes Hormon (Cortisol), das in der Nebenniere gebildet wird. Es hat im Körper eine Vielzahl von lebenswichtigen Aufgaben: „Es beeinflusst den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel sowie den Wasser- und Mineralhaushalt. Darüber hinaus wirkt es auf das blutbildende System, das Bindegewebe, den Blutdruck, den Magen-Darm-Trakt sowie das Nervensystem. Cortisol ermöglicht die Anpassung des Stoffwechsels an verschiedenste Stressauslöser, die psychischer oder im weitesten Sinne "exogener" (durch äußere Einflüsse) Natur sind.

Durch hohe Cortisondosen steigt der Blutzuckerspiegel. Dadurch wird die Bauchspeicheldrüse vermehrt angeregt, Insulin zu bilden, um den Blutzucker auf normalem Niveau zu halten. Bei gesunden Menschen funktioniert diese Anpassung reibungslos. Ist jedoch der Blutzucker schon zu Beginn der Behandlung hoch und/oder die Cortison-Dosis langfristig sehr hoch und die Bauchspeicheldrüse musst sozusagen auf Hochtouren arbeiten (Prädiabetes), kann diese weitere Blutzuckererhöhung durch Cortison zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse führen, der Blutzucker bleibt dauerhaft erhöht und die Zuckerkrankheit wird diagnostiziert.
Diabetes-Informationszentrum - Cortison und Diabetes

Ich nehme an, das ist der Grund, warum bei Dir der Blutzucker (Glukose) angeschaut wird.

Grüsse,
Uta


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