Schluckbeschwerden, leichter Reflux

05.01.09 20:42 #1
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Rechthexe ist offline
Beiträge: 6
Seit: 05.01.09
Ich habe hier soeben einen Betrag von Naschkatze gelesen: "habe seit etwa 2 monaten probleme beim schlucken. das fing zuerst ganz harmlos an und ich hatte einfach ein komisches gefühl im hals. dieses gefühl ging nicht weg immer wenn ich ewas gegessen habe. mein hno-arzt meinte ichh ätte einen leichten reflux und gab mir medikamente. doch dieses gefül ging nihct weg. darauf hin bekam ich eine magenspiegelung. diese fanden auch nihcts. das gefühl habe ich immer noch. ich habe so das gefühl ich kann nicht mehr richtig schlucken... zusätzlich bekomme ich dadurch auch noch angst zu ersticken und bekomme häufig eine panikattacke... diese äussert sich in unwirklichkeitsgefühl, keine luft mehr zu bekommen und die wahnsinnige angst zuu sterben! was kann ich tun? wer kennt das?"

Hierzu möchte ich nun auch sehr gerne so etwas schreiben, dass mir ggf. auch ein paar Tips gegeben werden könnten.

Ich finde es sehr interessant, dass ich also nicht alleine mit diesem Problem zu sein scheine. Ich habe diese Schluckbeschwerden nun schon seit mehr als zwei Jahren, mal häufiger, mal weniger, mal ists kurzzeitig weg. Ich war damit auch schon bei diversen Ärzten, so wie es schon die anderen beschrieben haben. Von einem zum anderen. Der letzte war dann so schlau und mich zum Nervendoc zu schicken, doch das hat schlussendlich auch nicht so wirklich was gebracht. Es gab den Rat nicht mehr so viel nachzudenken und ggf. "habmichlieb" Pillen zu nehmen.

Das mit den Panikattacken habe ich auch, genau so wie es die Naschkatze beschrieben hat. Ich wäre Euch auch über jegliche Infos bezüglich einer Therapie dankbar.

Schluckbeschwerden

OoOMauOoO ist offline
Beiträge: 1.148
Seit: 02.01.09
Nabend ..

Hmm haben se mal Blutwerte gemacht *ich denke da an schilddrüse* ? Könnte auch mit der Panik zusammen hängen .. Haste Probleme mit Gewicht und Müdigkeit ? Wenn ja würde ich die Schilddrüse mal testen lassen und ne Sono machen .. Denn wenn die Schilddi grösser wird kann sie sone probleme auch machen *habe das problem wegen der Schilddi*

Und bei Reflux naja vill. mal mit Schlauch gucken lassen , weil Reflux auch die speisseröhre angreifen kann *sagte mir einer der inneren* Haste Magenschmerzen auch ?

LG

Schluckbeschwerden

Rechthexe ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 05.01.09
Also die Schilddrüse ist schon mal abgecheckt worden gleich zu Anfang, sowie Ultraschall, Röntgen während des Schluckvorgangs, HNO-Arzt, Blutwerte, alles schon nachgeschaut...hat bloss viel Zeit in Anspruch genommen....

Schluckbeschwerden

OoOMauOoO ist offline
Beiträge: 1.148
Seit: 02.01.09
Hmm .. ich gehe mal von aus das se da nix gefunden haben ?! .. Dann versuche doch mal ne Magenspiegellung da sieht man denke ich auch ein ganzes Teil .. war bei mir jedenfalls so ..

LG

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Rechthexe,

könntest Du bitte mal Deine Schilddrüsenwerte hierher stellen?

Wie sieht es mit Deiner Wirbelsäule aus? Auch durch eine Fehlstellung der WS kann es zu Schluckbeschwerden kommen. Da könnte Osteopathie eine gute Möglichkeit sei, das herauszufinden und zu behandeln.
Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. - Home


Grüsse,
Uta

Schluckbeschwerden

Rechthexe ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 05.01.09
Also die Werte von der damaligen bzw. im letzten Jahr durchgeführten Schilddrüsenuntersuchung habe ich nicht. Die hat der Arzt in seinen Unterlagen und ich lebe ja nicht mehr in Deutschland. Ich weiss nur, dass er meinte (und mir auch die Werte analysiert hat) die Werte seien alle o.k., denn er dachte anfangs auch es wäre die Schilddrüse. Daher dann auch die vielen weiteren Untersuchungen wie Ultraschall und Röntgen. Es war auch kein Allgemeinmediziner sondern Arzt für Innere, von daher denke ich, der wusste was er tat.

Meine Blutwerte waren auch tiptop (das hat er zur genüge untersucht).

Schluckbeschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Nach all den Schauergeschichten über jahrelang nicht erkannte Schilddrüsenerkrankungen, glaube ich so schnell nicht mehr, wenn es heißt "alles ok".

Laß Dir die Befunde von damals doch mal faxen oder neue machen, wenn das möglich ist?


Gruss,
Uta

Schluckbeschwerden

Sonora ist offline
Beiträge: 2.950
Seit: 10.09.08
Hallo Rechthexe!

Ich kann Uta und OoOMauOoO nur Recht geben. Denn ich kenne das Symptom. Ich habe es auch und schon seit Jahren. Seit ich weiß, dass es meine Schilddrüse ist, kann ich ganz gut damit umgehen - wie immer, wenn das Kind endlich einen Namen hat ;-) Das wird auch oft aufgeführt bei Symptomen der Schilddrüsenfehlfunktionen.

Außerdem hat eine meiner Freundinnen Reflux, das vom Hashimoto kommt. Daher kann es wirklich nicht schaden, der Sache einfach noch mal nachzugehen.

Du musst aber darauf achten, dass wirklich alle richtigen Werte genommen werden: Ft3, Ft4, TSH und die Antikörper (!!!), und dass auch ein richtiger Facharzt die Schilddrüse per Ultraschall (mindestens) anschaut.

Wenn du dann die Werte hier einsetzt, können wir dir sagen, wie der Fall aussieht.

Wenn du evtl. Hashimoto haben solltest, könntest du noch über Lichtjahre tolle Werte haben und dich trotzdem schon mit den tollsten Symptomen rumschlagen!

Liebe Grüße
Sonora

Schluckbeschwerden

Rechthexe ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 05.01.09
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen
Hallo Rechthexe!

Ich kann Uta und OoOMauOoO nur Recht geben. Denn ich kenne das Symptom. Ich habe es auch und schon seit Jahren. Seit ich weiß, dass es meine Schilddrüse ist, kann ich ganz gut damit umgehen - wie immer, wenn das Kind endlich einen Namen hat ;-) Das wird auch oft aufgeführt bei Symptomen der Schilddrüsenfehlfunktionen.

Außerdem hat eine meiner Freundinnen Reflux, das vom Hashimoto kommt. Daher kann es wirklich nicht schaden, der Sache einfach noch mal nachzugehen.

Du musst aber darauf achten, dass wirklich alle richtigen Werte genommen werden: Ft3, Ft4, TSH und die Antikörper (!!!), und dass auch ein richtiger Facharzt die Schilddrüse per Ultraschall (mindestens) anschaut.

Wenn du dann die Werte hier einsetzt, können wir dir sagen, wie der Fall aussieht.

Wenn du evtl. Hashimoto haben solltest, könntest du noch über Lichtjahre tolle Werte haben und dich trotzdem schon mit den tollsten Symptomen rumschlagen!

Liebe Grüße
Sonora
Hallo Sonora,

Danke für Deine Nachricht. Ich fand es sehr interessant, was Du geschrieben hast. Mir ist auch dadurch zum ersten Mal eingefallen, dass mein Opa einen Kropf hat und das kommt ja auch von der Schilddrüse, also könnte es ggf. tatsächlich etwas mit der Schilddrüse auf sich haben. Sehr interessant.

Habe mir das mal mit dem Hashimoto durchgelesen und bin erstaunt, wieviel von den Symptomen auf mich zutrifft, wobei wahrscheinlich fast jeder davon ein paar spontan angeben kann. Ich werde mich morgen einmal mit meinem alten Arzt in Verbindung setzen und mir die Daten ggf. faxen lassen, dann kann ich die einstellen. Wie alt dürfen denn die Werte sein? M. E. habe ich das alles Ende 2007 machen lassen.

Trotz alledem will ich nächste Woche einmal die Möglichkeit einer Verspannung bzw. einer Massage am Hals wahrnehmen. Vielleicht hilft das ja auch schon ggf. wollte ich es mit Homöopathie versuchen, denn wie ich gelesen habe, hilft ja leider bei Hashimoto gar nix.

Also ich werde mal gucken, wie schnell ich die Daten auftreiben kann und danke bis dahin...

Lieben Gruss


Schluckbeschwerden

Sonora ist offline
Beiträge: 2.950
Seit: 10.09.08
Hallo Rechthexe!

Das mit deinem Opa ist ein Grund mehr, der Sache auf den Grund zu gehen, denn es scheint vererbbar zu sein. Stell die alten Werte ruhig rein. Dann hat man schon mal einen Überblick, was überhaupt gemacht wurde.

Aber du solltest trotzdem jetzt noch mal alles untersuchen lassen. Sicher ist sicher. Ich habe auch geglaubt, Hashimoto geht mich nichts an, als ich im Internet anfing zu forschen. Wie ich mich geirrt habe!!! Ich habe einen Befund von 1993 in die Finger gekriegt, da wurde von Struma etc. gesprochen, aber mir sagte man, dass nichts weiter ist. Dann habe ich noch Befunde von 1998 einsammeln können, in denen das erste Mal Immunthyreopathie oder Hashimoto vorkam. Auch dort hieß es dann mir gegenüber, dass alles ok ist (ein Glück, dass ich mir 2006 alles an Befunden zusammengesammelt habe, was nicht niet- und nagelfest war). Und als ich vor ca. 2 Jahren die Schilddrüsensache ganz bewusst angegangen bin, sagte der erste Nuklear-Arzt zwar, dass meine Schilddrüse z.T. wild Gewebe produzieren würde und sie an anderen Stellen zerstört würde und ich jetzt immer eine Tablette am Tag nehmen müsse. Aber als mein Hausarzt dann den Befund bekam, stand dort nur, dass eine Behandlung nicht nötig wäre, weil meine Werte „in der Norm” seien.

Ich musste noch sehr suchen, bis ich eine Nuklear-Ärztin fand, die mir alles erklärt hat und die Sache auch versteht.

Wenn gleich zu Anfang mit Hormonen behandelt wird, dann hat man gute Chancen, dass die Schilddrüse sich „zurücklehnen” kann und dadurch die Antikörper evtl. „Ruhe geben”, da sie von ihrem „Feind” nichts mitkriegen. Schildi bleibt länger heil, Antikörper quälen nicht so, man fühlt sich nicht so grippig, latente Unterfunktionssymptome bleiben aus (so zumindest die Theorie)...

Ich finde, im Zweifelsfall sollte man unter allen Umständen die Schilddrüse als Ursache ausschließen, denn es hängt zu viel zusammen. Alle anderen Hormone können durcheinander kommen.

Leider wurde alles bei mir so lange verschlampt, dass ich zz. nicht behandelt werden kann. Meine Schilddrüse hat so gekämpft und mein Körper hatte solche „Entzugserscheinungen”, dass er jetzt beim kleinsten Krümel Schilddrüsenhormon (oder andere Dinge wie Vitamine etc.) völlig austickt.

Daher: Lass dich untersuchen! Mehr, als dass deine Schildi ok ist, kann nicht sein. Und dann hast du dich anhand der Ausschluss-Diagnostik auch schon mal weitergebracht.

Hier haben wir viele Schilddrüsen-Infos zusammengestellt:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...-sammlung.html

Liebe Grüße
Sonora


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