Nochmal von vorn - brauche Neuorientierung, bitte!

26.12.08 17:54 #1
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Nochmal von vorn - brauche Neuorientierung, bitte!

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
2. Zu Heiligabend hatte ich die Atembeschwerden schon bei dem 2. Glas Sekt (weißer Sekt). Ich bekam Hitzewallungen, wurde rot und die Atmung wurde schwer. Bei Bier passiert das nich
Sind die Intoleranzen , vor allem die Histaminintoleranz, abgeklärt? Denn diese heftige Reaktion auf Sekt könnte darauf hinweisen, wobei die Verträglichkeit von Bier wieder nicht dafür spricht.

Grüsse,
Uta

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b.w.r. ist offline
Themenstarter Beiträge: 113
Seit: 01.09.08
Hallo!

Also den Harndrang habe ich ja nur ab und zu. Jetzt z.B. tagelang nicht. In letzter Zeit habe ich öfter das Gefühl, zu müssen und dann kommen nur ein paar Tropfen Urin raus.

Der HA meinte, auf Amalgam würde ich homöopathisch nicht oder nur ganz minimal ansprechen. Auf jeden Fall deutlich unter einer Amalgamvergiftung. Dafür wäre aber Palladium ziemlich deutlich, was von meinen Goldkronen kommen könnte.

Ich fragte ihn nach einer Ausleitung mittels DMSA, doch er sieht die Sache skeptisch. Er meint, es würden auch gute Mineralien ausgeschwemmt und die belastenden Stoffe könnten sich im Körper anders verteilen, sodass man vom Regen in die Traufe kommt.

Histamin ist noch nicht direkt abgeklärt. Nach Bier bekomme ich keine Hitzewallungen, sondern nur einen merkwürdigen, säuerlich-hefigen Geschmack im Rachen (war früher nicht so). Vor 3 Stunden habe ich Käsesuppe gegessen und noch verschiedene Käsesorten dazu. Außerdem einige Cocktailtomaten. Wenn Histamin ein Problem wäre, müsste es mir doch jetzt noch schlechter gehen. Ist aber nicht der Fall.

Hmm, mal sehen.
Liebe Grüße, Christian.

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Die wenigsten HP arbeiten mit DMSA, weil sie davon schlicht keine Ahnung haben.

Gold plus Amalgam ist sogar noch schlechter als Amalgam alleine. Bevor Du entgiftest, solltest Du dann eh alle Metalle aus dem Mund entfernen lassen.

Ich würde an der Sache unbedingt dran bleiben, eine homöopathische Austestung halte ich für ungenügend. Vielleicht nochmal zu nem guten Umweltmediziner gehen, der sich mit sowas auskennt und auch mal nen Mobilisationstest machen lassen, dann siehst Du ja, ob und was rauskommt. (Ich weiß allerdings nicht, ob das bei noch vorhandenen Goldkronen angesagt wäre. Vielleicht wissen da andere mehr?)
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Liebe Grüße Carrie

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b.w.r. ist offline
Themenstarter Beiträge: 113
Seit: 01.09.08
Hallo Carrie!

Das höre ich auch immer wieder, dass Goldkronen in Verbindung mit Amalgam eine ungünstige Konstellation bilden. Also Amalgam ist ja komplett raus. Eine oder 2 Goldkronen haben Karies drunter und kommen demnächst auch raus. Bleiben noch 2 übrig. Aber dann könnte ich doch schon eine Besserung spüren, meinst du nicht?

Kennst du einen guten Arzt in Thüringen/Franken, der sich mit sowas auskennt?

Liebe Grüße,
Christian.

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Das Problem ist ja, dass die Amalgambestandteile, die im Körper sind, immer noch mit dem Gold reagieren können. Ich denke, eine Besserung könnte (!) erst merkbar sein, wenn alles Gold draußen ist. Und selbst dann kann es sein, dass Du noch nicht soviel merkst bis Du entgiftest.
In Thüringen kenn ich mich mit Ärzten nicht so aus, vielleicht kannst Du ein bißchen googlen nach Schlagworten wie DMSA+Thüringen oder nach einem Umweltmediziner oder Heilpraktiker in den gelben Seiten schauen.
Am besten ist aber immer noch, sich selbst zu informieren, auch wenn das am Anfang erstmal total viel und unübersichtlich erscheint.
Erstmal alles Metall aus den Zähnen, dann anfangen langsam zu entgiften (nach Klinghardt, Cutler, mit Rizinusöl, Kohle etc etc.)
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Liebe Grüße Carrie

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wie hat denn der Hp überhaupt "homöopathisch ausgetestet"?

Gruss,
Uta

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b.w.r. ist offline
Themenstarter Beiträge: 113
Seit: 01.09.08
Hallo Uta, siehe dazu Beitrag #28!

Gruß, Christian

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Danke, bwr. Ich hab's mir durchgelesen, aber ich verstehe es leider nicht.

Gruss,
Uta

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Speedcat80 ist offline
Beiträge: 405
Seit: 06.09.10
Hallo, ich bin 39 und war 7 Monate krankgeschrieben wegen ähnlicher Symptome. Nunmehr wurde bei mir eine Borrelioseuntersuchung nach den zertifizierten Methoden durchgeführt (ELISA/Westernblot).

Es wurde eine akute Borreliose festgestellt (durch Zeckenstich, der mir nicht bekannt war) da die Wanderröte fehlte.

Deine Symptome sind nicht untypisch für eine evtl. vorliegende Borreliose. Ich habe zwar keine Gelenkbeschwerde, aber Benommenheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Ohrgeräusche und Kieferprobleme.

Ich bin in einer psy. Reha gewesen und es brachte mir nicht viel. Behandelt wurde ich auf Depressionen und gen. Angststörung und phob. Schwankschwindel.

Bekommen Venlafaxin seit 6 Wochen, es lindert die Benommenheit und Schwindel, aber nicht die Augenbeschwerden wie Fern- und Nahsehensstörungen, wobei bei entfernten Objekten das Bild schwankt und eine Fixstellung auf ein entferntes Objekt nicht richtig möglich ist.

Atlastherapie bekomme ich auch parallel, es hilft etwas.

Borreliosetest im Blutbild würde ich mal machen lassen vom Arzt. Bei mir hat es ein HNO-Arzt gemacht, ich war happy, dass er auf die Idee kam, das diese Krankheit vorliegt, da mein Hausarzt, das KH, die Rehaklinik leider dies auf meinen Wunsch hin nicht machen wollten.

Und siehe da, nach 7 Monaten stellen die eine Borreliose fest, das Stadium der Erkrankung wird in 2 wochen bestimmt, da ich da im Borreliosezentrum meiner Heimatstadt eine weiter Blutkontrolle habe. Ein Fachzentrum mit einem spez. Arzt. Da fühle ich mich richtig behandelt und dank an meinen HNO Arzt, der dies ausserhalb seiner Fachrichtung erkannt hat

Also versuche mal das mit der Borreliose untersuchen zu lassen aber nach dem richtigen Labordiagnostiken (ELISA, Westernblot und LTT). Lass dich vom Arzt beraten.

Alles Gute.


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